An allen Fronten

 

Seit Marvel die Lizenz für die Star Wars-Comics übernommen hat – was nur folgerichtig war, da der Verlag seit gut sechs Jahren ebenso zum Disney-Imperium gehört wie Lucasfilm, das 2012 gekauft wurde – strömt Monat für Monat eine zunehmende Anzahl von Heften mit den galaktischen Figuren auf den US-Markt. In Deutschland müssen die Fans auch nicht mehr allzu lange warten, denn ab Mitte August beginnt auch der Panini-Verlag mit der hiesigen Veröffentlichung dieser Titel.
Den Anfang macht „Star Wars“, die Serie, die unmittelbar nach „Episode 4: Eine neue Hoffnung“ einsetzt und zunächst von Jason Aaron und John Cassady erzählt wird. Dann folgen Schlag auf Schlag „Darth Vader“ (von Kieron Gillen & Salvador Larocca), die Miniserie „Princess Leia“ (von Mark Waid & Terry „Träume“ Dodson), der „Star Wars Rebels“-Ableger „Kanan – The Last Padawan“ (von Greg Weisman & Pepe Larraz) und die Miniserie „Star Wars: Lando“ (von Charles Soule & Alex  Maleev). Richtig spannend wird es dann, wenn mit „Journey to Star Wars: The Force Awakens – Shattered Empire“ dann ein Prequel für „Episode VII“ kommen wird, das von Greg Rucka (Lazarus) und Marco Checcetto in Szene gesetzt wird.
Und weil das alles natürlich längst noch nicht reicht, wurden am Wochenende in San Diego schon der nächste Titel und das erste Crossover angekündigt. „Chewbacca“ ist eine Miniserie von Autor Gerry Duggan (Deadpool) und Zeichner Phil Noto (Black Widow), die direkt nach „Episode 4“ spielt und zeigt, wie der Wookie auf einem vom Imperium besetzten Planeten notlandet. Und das unvermeidliche erste Crossover nennt sich „Vader Down“ und findet im Rahmen der beiden Reihen „Star Wars“ und „Darth Vader“ statt und stammt auch aus der Feder der jeweiligen Stammautoren, also Jason Aaron und Kieron Gillen, zeichnen wird Mike Deodato. Und darin sieht sich der arme Vader allein einer überlegenen Truppe von Rebellen gegenüber, darunter auch Luke, Leia, Han und Chewie. Nun, da die weitere Geschichte weitgehend bekannt sein dürfte, gehen wir mal davon aus, dass der behelmte Schurke die Sache überstehen wird. Es sei denn, der echte Vader stirbt in „Vader Down“ und der Vader in „Episode V“ ist nur ein Klon, den das Imperium in Ermangelung eines charismatischen Erzbösewichts im Labor erzeugt hat. Na ja, vielleicht auch nicht.

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