WEISS WIE DER MOND

Die Brüder Lepage machen sich noch einmal auf, um ein extremes Universum zu erobern: Den weißen Mond… und vereinen ihre Künste in einem Album.

 

Wieder das Meer, die Kälte ist schneidend und trocken, das Weiß makellos – die Eiswüste, die Welt der Extreme. Ein Jahr nach seiner Reise auf dem Versorgungsschiff Marion Dufresne in die Französischen Süd- und Antarktisgebiete wird Emmanuel Lepage erneut zu einer Expedition ins große „A“ eingeladen, an einen Ort, den er während seines Besuchs in den TAAF (Terres Australes Françaises) nicht aufgesucht hatte: die Antarktis! Yves, Direktor des IPEV (Institut Polaire Francais Paul Emile Victor) und Comic-Liebhaber, gibt dem Zeichner Gelegenheit, „über die wissenschaftlichen Pläne, die (…) geleitet werden, die Handwerker, das tägliche Leben“ auf der Dumont-d’Urville-Station im Adelieland zu berichten. Für den Bretonen ist dies die Erfüllung eines Kindheitstraumes zweier Jungen, der entstand, als sie gemeinsam Entdecker spielten; unmöglich, diesen Traum ohne seinen Bruder zu leben!
Gemeinsam präsentiert uns das Brüderpaar die künstlerische Symbiose ihrer dokumentarischen Arbeit: eine betörende Mixtur aus Aquarell-Zeichenkunst und Fotografie. Erhältlich beim Splitter Verlag.

 

François und Emmanuel Lepage: Weiß wie der Mond. Splitter, Bielefeld, 2015. 256 Seiten. € 39,80