DAMAGE CONTROL als TV-Serie – Wer den Schaden hat …

Am Ende beobachten Marvel und DC Comics einander eben doch ganz genau und hauen zur Sicherheit in dieselbe Kerbe wie der verlegerische Konkurrent in Sachen Superhelden.

Nachdem DC vor einer Weile verkündete, eine TV-Sitcom um eine Versicherungsagentur im Universum vom Batman, Superman und Co. auf NBC ins Rennen schicken zu wollen, plant Marvel nun anscheinend eine Serie über Damage Control, die Aufräum-Truppe mit den Bauhelmen, die im Kosmos der Avengers und der X-Men mit schwerem Gerät und vollem Körpereinsatz zur Stelle ist, wenn ein Kampf der Helden gegen Superschurken, Roboter, Aliens oder anderes mal wieder alles in Schutt und Asche gelegt hat.

Bereits vor einigen Jahren wurde die Putz- und Bau-Kompanie, die auf die unmittelbare Phase nach Super-Schlachten – nach Galactus, dem Red Skull, Fin Fang Foom, dem Hulk und anderen – spezialisiert ist, in der TV-Animationsserie „Der ultimative Spider-Man“ multimedial adaptiert. Nun soll Ben Carlin (The Daily Show, The Colbert Report) aus „Damage Control“ eine Sitcom für den US-Sender ABC entwickeln.

Passenderweise erscheint Ende Oktober ein englischsprachiges US-Tradepaperback, das alle „Damage Control“-Miniserien von Ende der 80er, Anfang der 90er und einige spätere Geschichten mit dem Fokus auf den Wegräumern und Wiederherstellern zusammenfasst, die anrücken, wenn Spider-Man, Captain America und die anderen nach Hause gehen.

Dwayne McDuffie, Ernie Colon u. a.: Damage Control: The Complete Collection. Marvel, New York City 2015. 392 Seiten, $ 34,99 Euro, Sprache: Englisch