WONDER WOMAN – Göttin des Krieges

WONDERWOMAN_cvrWenn am 24. März „Batman v Superman“ in die Kinos kommt, beginnt auch für DCs ikonische Heldin Wonder Woman, die multimedial in den 70ern schon einmal irrsinnig präsent war, eine neue Ära. Damals verkörperte Lynda Carter die vom bondage-affinen Psychiater William Moulton Marston ersonnene Heroine, heute wird sie von Gal Gadot gespielt. Bei Panini starten die fortlaufenden Comic-Abenteuer der Amazone rechtzeitig zum Film mit einem neuen Serien-Titel und einer frischen Nummer Eins durch, nachdem Autor Brian Azzarello seine epische Fantasy-Saga in sechs hervorragenden Bänden zu einem fulminanten Abschluss gebracht hat.

In „Wonder Woman – Göttin des Krieges 1“ übernehmen nun der kanadische Zeichner David Finch („Batman – The Dark Knight“) und seine schreibende Ehefrau Meredith. Die Finchs zeigen, wie sich Wonder Woman angesichts ihrer neuen Dreifaltigkeit als Königin der Amazonen, Göttin des Krieges und Superheldin aus den Reihen der Justice League zurechtfindet. Erschwert wird das im ersten Band dadurch, dass einige traditionalistische Hardliner unter Wonder Womans Schwestern von den modernen Ansichten ihrer neuen Regentin alles andere denn begeistert sind und eine brutale Revolution anzetteln. Doch auch der Mann aus Stahl und der Dunkle Ritter sind mit von der Partie …WONDERWOMAN_V-cvr

Vom Auftaktband gibt es ein auf 333 Exemplare limitiertes Film-Variantcover, das die Ästhetik der Verfilmung von Frank Millers stilisiertem Sandalen-Schlachtfest „300“ nachahmt, die passenderweise Regisseur Zack Snyder verantwortete – damals der Beginn seiner Karriere als Superheldenfilmemacher, die sich mit „Watchmen“ und „Man of Steel“ fortsetzte und nun in „Batman v Superman“ gipfelt, ehe Snyder sich künftig um die gesamte Justice League kümmert.

Meredith Finch, David Finch: Wonder Woman – Göttin des Krieges 1. Panini, Stuttgart 2016. 160 Seiten, € 16,99