10 Beobachtungen zu GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2

Kritiken zu GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 gibt es mittlerweile ja fast überall zu lesen. Das sparen wir uns. Nur so viel: Nicht ganz so gut wie der erste, aber eine gute Mixtur aus Action und Humor. Wir wollen euch aber etwas Anderes präsentieren: Die großen Überraschungen, die Comic-Fans in Verzückung versetzen. Aber Vorsicht, das sind natürlich fette Spoiler für den Film. Wer es also nicht unbedingt vorab wissen möchte, sollte erst nach Sichtung des Films hierher zurückkehren.

Ihr seid euch sicher, dass ihr’s wissen wollt?

Wirklich?

ACHTUNG: AB HIER SPOILER

gotg2-int

Okay.

Dann los!

10. Im Marvel Cinematic Universe geben die Beobachter ihren Einstand. Gleich drei davon bekommt man zu sehen. Das ist insofern interessant, weil man sie nun wirklich nicht im MCU erwartet hätte. Interessant sind sie schließlich nur, wenn sie wie bei den „What if?“-Comics die Frage stellen, was passiert wäre, wenn ein bestimmtes Ereignis anders verlaufen wäre, als man es kennt. Aber man kann ja schwerlich einen kompletten Film machen, der beispielsweise die Frage stellt, was wäre gewesen, wenn Spider-Man nicht Teil des Civil War gewesen wäre.

9. Es gibt natürlich wieder einen Cameo-Auftritt von Stan Lee. Er ist ein gestrandeter Astronaut. Gut, sinnig ist das nicht, wer schickt schließlich schon 90-jährige ins All, aber amüsant ist es insofern, weil er den Beobachtern eine Geschichte nach der anderen reindrückt.

8. Im englischen Original sagt Nebula zu Rocket: „I saved your life, you dumb fox.“ Das ist ein netter Gag, vor allem ist er aber einigermaßen subversiv, denn so wie Karen Gillan das betont, klingt es nach „I saved your life, you dumb fucks“. Etwas derartig Unflätiges würde man bei Marvel aber wohl kaum jemals bringen. Außer, es wird an allen Entscheidern vorbeigeschmuggelt.

7. Die Sovereign spielen eine wichtige Rolle im Film. Sie haben goldene Haut und ebensolches Haar. Entsprechend wartet man eigentlich darauf, auch Adam Warlock zu sehen. In einer frühen Version des Drehbuchs war er auch dabei, aber Gunn entschied sich, die Figur für den dritten Film zurückzuhalten. Entsprechend gibt es im Nachspann eine Sequenz, in der die Anführerin der Sovereign eine Maschine anwirft und Adam Warlock erschafft. Ihn selbst kann man hier aber noch nicht sehen.

6. Sylvester Stallone spielt Stakar aus dem Haus der Ogord. Die Figur ist auch als Starhawk bekannt. Dieser tauchte erstmals im Jahr 1975 in „The Defenders 27“ auf. Da war es aber nur ein Cameo, erst im 28. Heft stand er im Mittelpunkt. Starhawk war in den Comics Teil der originalen Guardians of the Galaxy. Entsprechend gut ist Stallones erste Szene im Film, als er auf Yondu trifft, der in den Comics ebenfalls ein Mitglied der ersten Guardians-Inkarnation ist. Stallone ist zum Ende des Films in einer weiteren Szene zu sehen.

gotg2-int2

5. In einer Nachspannsequenz taucht Stakar noch einmal auf. Er ist inspiriert, die alte Gang zusammenzubringen. Zu der gehören Charlie-27 (Ving Rhames) und Aleta Ogord (Michelle Yeoh). Außerdem gibt es noch Krugar und Mainframe zu sehen. Auch bei ihnen handelt es sich um Mitglieder der Comic-Guardians. Zudem ist im Film auch Martinex dabei. Interessant ist natürlich, dass Gunn Ving Rhames und Michelle Yeoh) geholt hat, da das durchaus große Namen sind. Man darf also davon ausgehen, dass sie auch im dritten Teil dabei sein werden – und dann etwas prominenter eingesetzt werden. Sylvester Stallone weiß noch nicht, ob es so sein wird, er hat aber gesagt, dass er hoffnungsvoll ist – und jetzt erstmal einen Schwung Guardians-Comics lesen wird.

4. Howard the Duck ist zurück. Es ist aber nur eine kurze Szene, in der der Enterich zu sehen ist. Dennoch schön!

3. In GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 gibt es so viele Nachspannsequenzen wie noch nie zuvor. Es sind insgesamt fünf! Zwei davon sind für die Zukunft des Franchise wichtig, die anderen sind vor allem witzig!

2. Der Film spielt im Jahr 2014, kurz nach den Ereignissen des ersten Teils. Das gilt für die gesamte Geschichte. Nur im Nachspann gibt es eine Sequenz, die dann wohl im Jahr 2017 spielt. Vielleicht aber auch im Jahr 2020, wenn der dritte Teil in die Kinos kommen wird. Das hängt davon ab, wie lange es dauert, bis Baby Groot zum Teenager wird. Und bei solchen Baumwesen weiß man das nun mal nicht …

1. Ego ist ein Celestial. Was merkwürdig ist, denn im ersten Teil befindet sich Knowhere im Kopf eines Celestials (im Deutschen: eines sakralen Wesens). Wie soll man das nun verstehen, ist Ego doch ein Planet, der Knowhere-Kopf lässt aber eher einen Giganten erwarten. Und wenn Ego ein Celestial ist, wieso ist er dann so einsam und allein?

„Guardians of the Galaxy Vol. 2“ startet am 27. April im Kino.

Guardians of the Galaxy Vol. 2. USA 2017. Regie: James Gunn. Darsteller: Chris Pine, Zoe Saldana, Dave Bautista, Michael Rooker, Kurt Russell, Sylvester Stallone