Finix überrascht mit KARL-Gesamtausgabe

karl-newsÜberraschende Ankündigung von Finix Comics: die bisher aus 12 Bänden bestehende Serie „Karl“ von Patrick Kunkel & Michael Apitz, die zwischen 1988 und 2004 als Softcoveralben erschienen ist, wird bei Finix in einer optisch sehr schönen vierbändigen Hardcover-Gesamtausgabe erscheinen.

Zusätzlich werden die Bände mit einem redaktionellen Teil ergänzt, der Fotos, Skizzen und Details zur Entstehungsgeschichte präsentiert. Geplant ist zudem, jedem Band eine neue 2-seitige Kurzgeschichte hinzuzufügen, die noch exklusiv vom Künstlerteam erstellt werden. Der erste Band soll im Oktober 2017 erscheinen, Band 2 ist für Januar 2018 geplant.

Oliver-Frank Hornig von Finix zu den Gründen, Karl als Gesamtausgabe ins Finix-Programm zu nehmen:

„Viele der Bände sind schon seit langem nicht mehr zu bekommen, auch nicht antiquarisch. Zudem wurde Michael immer wieder gefragt, ob und wann er denn neue oder zumindest die alten Alben wieder veröffentlicht. Soweit ich mich erinnere, war Band 12 innerhalb von 3 Monaten ausverkauft.

Da beide Künstler mittlerweile sehr gut beschäftigt sind, Patrick Kunkel ist Bürgermeister von Eltville und Michael Apitz hat sich als erfolgreicher Künstler einen Namen gemacht (als Maler und Illustrator – so zeichnet er auch Comics für Eintracht Frankfurt), kam es mangels Zeit zu keinem weiteren Band mehr.

Michael war nun sehr daran gelegen, dass sein Werk nicht nur nochmals veröffentlicht wird, sondern auch eine entsprechende höherwertige Aufmachung erfährt. Und das Feedback, dass wir bereits in so kurzer Zeit erfahren haben zeigt, dass die Nachfrage immer noch recht groß ist.

Wir werden die Bände auf jeden Fall lieferbar halten, sprich, sie auch jederzeit nachdrucken, damit sie langfristig im Handel verbleiben. Die üblichen Lizenzvorgaben frankobelgischer Verlage müssen wir hier ja nicht berücksichtigen.

Ich möchte nicht verhehlen, dass wir sehr stolz sind, die Serie bringen zu können, an der durchaus auch größere Verlage als Finix Interesse bekundet hatten. Zudem erweitern wir dadurch unser Portfolio nun auch um dt. Künstler. Zumal es ja auch nicht so viele davon gibt, die im frankobelgischen Stil zeichnen und ein entsprechend großes und erfolgreiches Oeuvre vorweisen können.“

Text via PPM