MONEYPENNY auf Solopfaden

moneypenny-cvrJahrzehntelang war Miss Moneypenny vor allem in den Bond-Filmen die etwas verknöcherte ältere Lady, die mit 007 reichlich platonisch flirtete. Aber Warren Ellis (Transmetropolitan, Red), der Autor der ersten neuen Bond-Comics seit langer Zeit, hat in „Vargr“ und „Eidolon“ bereits eine deutlich andere Moneypenny präsentiert. Und in Andy Diggles gerade erschienenem „Hammerhead“ dreht sie sogar richtig auf.

Es wurde also vermutlich Zeit, dass sie endlich mal wirklich auf eine Solomission geht. Und das geschieht demnächst in „James Bond: Moneypenny“, einem Einzelband, der von Autorin Jody Houser (Faith) and Zeichner Jacob Edgar in den USA im Spätsommer veröffentlicht wird. Darin kommt die „Sekretärin“ von M einem Attentatsplan auf die Spur, das verblüffende Ähnlichkeit mit einem Terroranschlag hat, den sie in ihrer Kindheit erlebte.

In Romanform hatte Moneypenny Mitte der 2000er bereits eigene Abenteuer erlebt. Im englischen Sprachraum erschien damals eine von Kate Westbrook (Pseudonym für Samantha Weinberg) verfasste Trilogie (The Moneypenny Diaries), die es leider nie nach Deutschland schaffte. In Comicform ist ein Soloabenteuer jedoch Neuland. Wir sind wirklich gespannt.