„Black Panther“ – Marvels schwarzer Held ist unterwegs

Marvels Cinematic Universe wird breiter und breiter. Jetzt ist „Black Panther“ an der Reihe, der 1966 in „Fantastic Four“ #52 das Licht der Comicwelt erblickte und seither immer mal wieder eine eigene Serie erhalten hatte, zuletzt unter recht großem Getöse, weil der National Book Award-Preisträger Ta-Nehisi Coates als Autor fungierte und den heldenhaften König der fiktiven afrikanischen Nation Wakanda auf verschlungene politische und ethische Pfade führte.

Ganz so verschlungen sieht das, was Marvel nun als ersten Teaser des Films präsentiert, der am 15. Februar 2018 in die Kinos kommt, nicht aus. Wir erfahren eigentlich nur das, was Marvel-Comicleser eh schon wussten: Wakanda, das ist El Dorado, Atlantis, Shangri-La und Mu in einem, ein sagenhaft reiches und superfortschrittliches Land, das im Westen trotzdem unbekannt ist. Henry Rider Haggard hatte also recht.

Nach „Cage“ betritt damit ein weiterer schwarzer Held die große Solo-Bühne (nach Black Panthers Auftritt in „The First Avenger: Civil War“), was allgemein mit Wohlwollen aufgenommen wird. Wenn dann 2019 noch „Captain Marvel“ startet und endlich den ersten (Marvel-)Kinofilm mit einer weiblichen Soloheldin präsentiert, ist zumindest der Weg in Richtung Ausgewogenheit gebahnt, der so vehement eingefordert wird.

„Black Panther“ wurde von Ryan Coogler (Creed) inszeniert. Mit dabei sind u.a. Chadwick Boseman (als T’Challa/Black Panther), Michael B. Jordan, Lupita Nyong’o, Danai Gurira, Martin Freeman, Daniel Kaluuya, Angela Bassett, Letitia Wright, Florence Kasumba, Andy Serkis und Forest Whitaker.