Die Splitter-Neuheiten im Juli 2017

Lady Mechanika – Band 1: Das Geheimnis der mechanischen Leiche (1/X)

Die junge Frau weiß weder ihren Namen noch irgendetwas über ihre Vergangenheit, und schon gar nicht, wer ihr diese künstlichen Arme verpasst hat. Die allerdings verschaffen ihr übermenschliche Kräfte, und so entschließt sie sich, das Beste daraus zu machen: Sie ermittelt auf eigene Faust überall dort, wo sich sonst niemand kümmert – oder traut. Immer in der Hoffnung, dabei vielleicht Hinweise auf ihre Herkunft zu finden. Und das in einem spätviktorianisch inspirierten Ambiente, in dem fanatischer Fortschrittsglaube und Fantastik eng miteinander verwoben sind. Ein Fortschritt, der buchstäblich über Leichen geht auf dem Weg zur Erkenntnis.

Die Optik ist eher düster, aber durchweg brillant, der Humor vorwiegend bissig und die Action reichlich. Ein rasantes Steampunk-Spektakel, das einfach grimmiges Vergnügen bereitet.

Joe Benitez: Lady Mechanika Bd. 1. Splitter, Bielefeld 2017. 112 Seiten. 19,80 Euro

 

Evil Road (1/1)

Es beginnt mit einer Bergung. Was da eines Tages wieder an der Oberfläche auftaucht, ist ein Kindheitstraum. Zugleich einer aus den Anfangstagen des Automobilzeitalters. Zwei alte Zwillingsbrüder ziehen einen Ford-T vom Grund eines Sees, bringen ihn mit viel Liebe und Mühe wieder auf Trab. Und brechen dann mit ihm auf zu einer nostalgischen Überlandtour quer durch die USA. Das ist der Plan. Aber es kommt anders. Auf einer menschenleeren Strecke irgendwo mitten in der Einöde werden sie plötzlich von einem Abschleppwagen bedrängt, der sich auch nicht abhängen lässt. Kommt bekannt vor? Und ob! »Evil Road« ist eindeutig angelehnt an Steven Spielbergs Frühwerk »Duell«. Ein höllisches Rennen mit reichlich Action: Einmal einfach so richtig Gas geben. Und am Ende froh sein, wenn man mit dem Schrecken davongekommen ist.

Dominique Monféry: Evil Road. Splitter, Bielefeld 2017. 48 Seiten. 14,80 Euro

 

Assassin’s Creed: Templars – Band 1: Black Cross (1/2) (reguläre Ausgabe)

Der Spiele-Blockbuster entzückt längst nicht nur Gamer-Herzen: Seit Ende Dezember begeistert die Verfilmung des Franchise auch auf der großen Kinoleinwand, und auch im Comic sind die Kämpfe der geheimnisvollen Assassinen ein Garant für hochkarätige Spannung.
Die erfolgreich gestartete Serie erhält mit zwei Bänden unter dem Titel »Templars« Zuwachs. Diese beiden Graphic Novels erzählen einen Nebenstrang der Handlung, der am Ende des zweiten Bandes in eine gemeinsame Storyline zur Hauptserie mündet.

Fred van Lente, Dennis Calero: Assassin’s Creed Templars Bd. 1. Splitter, Bielefeld 2017. 144 Seiten. 19,80 Euro

 

Assassin’s Creed: Templars – Band 1: Black Cross (1/2) (limitierte Ausgabe)

Der Spiele-Blockbuster entzückt längst nicht nur Gamer-Herzen: Seit Ende Dezember begeistert die Verfilmung des Franchise auch auf der großen Kinoleinwand, und auch im Comic sind die Kämpfe der geheimnisvollen Assassinen ein Garant für hochkarätige Spannung.
Die erfolgreich gestartete Serie erhält mit zwei Bänden unter dem Titel »Templars« Zuwachs. Diese beiden Graphic Novels erzählen einen Nebenstrang der Handlung, der am Ende des zweiten Bandes in eine gemeinsame Storyline zur Hauptserie mündet.

Limitiert auf 666 Exemplare!

Fred van Lente, Dennis Calero: Assassin’s Creed Templars Bd. 1. Splitter, Bielefeld 2017. 176 Seiten. 14,80 Euro

 

Parallel – Band 1: New York, New York (1/X)

Im Jahr 2082 ist die Erde geplündert, wesentliche Ressourcen sind aufgebraucht, und ein apokalyptischer Krieg zwischen Ost und West mit biologischchemischen Kampfmitteln inklusive Atomschlag hat dem geschundenen Planeten den Rest gegeben. Die Menschen stehen am Abgrund, eine Ersatz-Erde ist jetzt dringend vonnöten. Glücklicherweise ist das Raumschiff Hybris gerade dabei, eine solche zu erkunden. Die Grundvoraussetzungen dort sind auch gar nicht so schlecht, die Luft ist zumindest atembar, das Klima allerdings eisig.

»Parallel« erzählt eine düstere Zukunftsvision, die viele bekannte Faktoren aufgreift und nur wenig verfremdet, um den Rahmen für ihre fantastische Schauergeschichte zu konstruieren, mit der die Autoren unserer Gegenwart einen mahnenden Spiegel vorhalten. Parallelen zu gewissen Tendenzen von heute sind darum alles andere als zufällig.

Philippe Pelaez, Laval Ng: Parallel Bd. 1. Splitter, Bielefeld 2017. 64 Seiten. 14,80 Euro

 

Aldebaran – Band 1: Die Katastrophe (1/5)

Gegen Ende des 21. Jahrhunderts ist es den Menschen gelungen, andere Sonnensysteme zu erreichen und dort nach bewohnbaren Planeten zu suchen. 64 Lichtjahre von der Erde entfernt, entsteht so auf Aldebaran-4 die erste interstellare Kolonie der Menschheit im All. Doch dann bricht der Kontakt zum Heimatplaneten ab, und die Pioniere sind plötzlich auf sich allein gestellt. In einem kaum erforschten Umfeld, umzingelt von einer fremdartigen, fantastischen Tierwelt, bauen sie dennoch unter großen Mühen und vielfältigen Gefahren ein funktionierendes Gemeinwesen auf, das sich allerdings zu einer rigiden, sektenartigen Militärdiktatur entwickelt.

Dies ist die Geschichte der Kim Keller. Sie beginnt rund hundert Jahre nach der Gründung der Kolonie in einem kleinen, entlegenen Fischerdorf, wo sich eine Reihe mysteriöser Vorgänge ereignen, die schließlich in eine Katastrophe münden. Ein dramatischer Beweis, dass der Planet noch immer einige längst nicht entschlüsselte Geheimnisse birgt. Und dass die Herrscher über die Kolonie sie im Zweifel für ihre eigenen Interessen ausnutzen wollen. Kim, am Anfang erst 13 Jahre alt, will sich damit nicht abfinden. Ihre Suche nach Erklärungen führt, während sie selber heranwächst, zu immer neuen, tieferen Einsichten in das Geschehen auf dem Planeten, faszinierenden Entdeckungen über die dort ansässigen exotischen Lebensformen und bringt schließlich sogar, im Zusammenwirken mit einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter, das diktatorische Regime ins Wanken.

Der Auftakt zu einer so erlebnis- wie einfallsreichen Saga, die Kim noch weit über ihren Heimatplaneten hinaus führen wird.

Leo: Aldebaran Bd. 1. Splitter, Bielefeld 2017. 52 Seiten. 14,80 Euro

 

Amazonia – Band 1 (1/5)

1949, eine Krankenstation mitten im Regenwald des Amazonasgebiets. Eines Tages strandet dort ein schwerverletzter Fotograf, dem es gerade noch gelingt, von einer verstörenden Begegnung zu berichten, bevor er verstirbt. Dem Leiter der Station bleibt nur ein noch nicht entwickelter Film, um diesem Rätsel auf den Grund zu gehen. Kaum aber hat er in der Stadt Abzüge davon machen lassen, findet sich in kürzester Zeit der britische Geheimdienst in Manaus ein, und auch eine Gruppe deutscher Immigranten zeigt großes Interesse an der mysteriösen Aufnahme. Kein Wunder, legt sie doch nahe, dass sich ein fremdartiges Wesen bei den Indianern im Dschungel aufhält – ein Außerirdischer?

Nach etlichen epischen Abenteuern im All und einem Abstecher in Afrika wählt Leo nun erstmals sein Heimatland Brasilien als Schauplatz für eine seiner so einfallsreichen wie spannenden Erzählungen. Man darf sich sicher sein, dass da noch einiges auf Kathy Austin zukommen wird…

Leo, Bertrand Marchal, Rodolphe: Amazonia Bd. 1. Splitter, Bielefeld 2017. 48 Seiten. 14,80 Euro

 

Universal War Two – Band 3: Exodus (3/X)

2098 – Zwischen Saturn und Jupiter, im Herzen der jungen und wirtschaftlich stärksten Staaten der Föderation der Vereinten Erden, wacht die dritte Flotte der Vereinten Erd-Kräfte unermüdlich über die Peripherie des Sonnensystems. Sie wog die Bewohner durch ihre schiere Größe in einem unglaublichen Gefühl der Sicherheit.

Aber DIE MAUER ist aufgetaucht. So groß, so finster. Unermesslich.

Einer Schar von Offizieren, die vor dem Kriegsgericht stehen fällt die gefährliche Aufgabe zu, ihr Geheimnis zu ergründen… Und sie riskieren dabei ihr Leben.
Denis Bajram setzt sein Werk mit einem neuen Zyklus fort, der von den Fans schon sehnsüchtig erwartet wurde, UW2 schließt an die Ereignisse von Universal War 1 an, bietet sich aber ebenso als Einstieg für neue Leser an.

Denis Bajram: Universal War Two Bd. 3. Splitter, Bielefeld 2017. 48 Seiten. 14,80 Euro

 

Carthago – Band 5: Platons Stadt (5/X)

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts löst die Verknappung der Öl- und Erdgasressourcen eine weltweite Krise aus, die einen Wettlauf zur Entdeckung der letzten Vorkommen in Gang setzt. Die Menschen beginnen, die letzten unbekannten Gebiete des Planeten zu erforschen, die Meerestiefen. Bei der Bohrung in einer Unterwasserhöhle werden die Taucher von einem lebenden Fossil angegriffen, einem Megalodon, dem prähistorischen Vorfahren des weißen Hais – das größte Meeresraubtier, das jemals auf Erden lebte! Und dies ist nicht die letzte ausgestorbene Spezies, die die Ozeanographin Kim Melville entdeckt… Eine wissenschaftliche Sensation. Und eine Entdeckung, die das ökologische Gleichgewicht des Planeten und das Überleben der Menschheit in Frage stellen könnte.

Christophe Bec, Milan Jovanovic: Carthago Bd. 5. Splitter, Bielefeld 2017. 56 Seiten. 14,80 Euro

 

Die Welten von Thorgal: Lupine – Band 6: Die Königin der Schwarzelfen (6/7)

Thorgals Tochter Lupine ist ein wahrlich mysteriöses kleines Mädchen. Wie Jolan besitzt sie aufgrund ihrer Herkunft die seltsame Fähigkeit, über ihre Gedanken mit den Tieren zu kommunizieren.

Während Thorgal seine Abenteuer erlebt und Aaricia sich um die Aufgaben im Haushalt kümmert, hat Lupine am Rande des Wikingerdorfs eine furchterregende Begegnung. Sie trifft auf eine Wolfsmeute, die Jagd auf verirrte Reisende macht und die Umgebung terrorisiert.

Doch Lupine trotzt der Gefahr und wird so einiges über die Herkunft ihres Namens und vor allem über sich selbst erfahren!

Yann, Roman Surzhenko: Die Welten von Thorgal: Lupine Bd. 6. Splitter, Bielefeld 2017. 48 Seiten. 14,80 Euro

 

Durango – Gesamtausgabe Band 2 (Bd. 4-6) (2/X)

Er ist längst eine Western-Legende: Durango, der wahre lonesome Cowboy, der eher schießt, als lange zu schwatzen. Dabei war er, als er erstmals auf der Bildfläche erschien, fast schon ein Nachgeborener. John Wayne lag bereits fünf Fuß unter der Erde, und der Italo-Western hatte die Prärie nachhaltig umgepflügt. Was man Durango ansieht: Gerade sein Debüt verdankt den beiden Sergios, Leone und vor allem Corbucci, sehr viel. Doch auch die beiden hatten mittlerweile die Satteltaschen gepackt, waren weitergezogen. Durango aber kam und blieb. Seither haben noch viele andere verdiente Westerner sich in die ewigen Jagdgründe zurückgezogen, Durango jedoch, der schweigsame Rächer, findet nach wie vor keine Ruhe. Und das ist es, was am Ende zählt: Wer sich am längsten im Sattel hält.

Yves Swolfs: Durango Bd. 2. Splitter, Bielefeld 2017. 144 Seiten. 29,80 Euro

 

Meta-Baron – Band 3: Orne-8, der Techno-Kardinal (3/8)

Im wichtigsten SF-Comicereignis der 80er-Jahre, dem »Incal«-Zyklus um John Difool von Moebius und Alexandro Jodorowsky, war er bereits die auffälligste Erscheinung. Die 90er wurden dann sein Jahrzehnt, als eine eigenständige achtteilige Serie seine Herkunft erhellte. Und auch in den Jahren danach schärften einige ergänzende Veröffentlichungen weiter sein Profil. Nun kehrt er zurück: der unerbittlichste, extremste und einsamste Krieger des Universums, der Meta-Baron!

Die neue Serie setzt da ein, wo die erste ihm gewidmete endete: Der letzte Meta-Baron hatte auf Nachkommenschaft verzichtet, um so die mörderische Tradition seiner Kaste zu durchbrechen – der Sohn hat seinen Vater zu töten, um an dessen Stelle zu treten! Aber kann die Galaxie zukünftig wirklich ohne ihren ultimativen Kämpfer auskommen?

Geplant sind wieder acht Bände, zusammengefasst zu je zwei Teilen. Geschrieben von Jerry Frissen nach einem Konzept vom Urheber des Incals und des Meta-Barons, Jodorowsky persönlich, wird nun allerdings jeder dieser Zweiteiler von einem anderen Zeichner gestaltet. Den Anfang macht der aufsehenerregende Newcomer Valentin Sécher, der bereits mit »Khaal« bewiesen hat, dass er ein würdiger Nachfolger der argentinischen Comiclegende Juan Giménez ist. Die Bände 3 und 4 übernimmt dann Niko Henrichon (»Die Löwen von Bagdad«).

Alejandro Jodorowsky, Jerry Frissen, Niko Henrichon: Meta-Baron Bd. 3. Splitter, Bielefeld 2017. 72 Seiten. 15,80 Euro

 

Legende der Drachenritter – Band 22: Das Tor des Nordens (22/X)

Niemand weiß, woher die Drachen kommen. Aber ihre bloße Gegenwart verändert buchstäblich die Welt. In ihrer Umgebung verödet das Land und verwandeln sich Tiere und Menschen in Monster.

Jungfrauen sind die einzigen, die von der unheilvollen Seuche verschont werden. Sie sind auch die einzigen, die sich den Drachen nähern und sie töten können. So entstand der Orden der Drachenritter, eine legendäre Truppe junger Frauen, ausgebildet an allen Waffen, verwegen, mutig und tödlich, nicht nur für Drachen. Eine verschworene Gemeinschaft, die die ihren mit allen Mitteln schützt. Und deren größter Feind die Liebe ist…

Ange, Alexe: Legende der Drachenritter Bd. 22. Splitter, Bielefeld 2017. 48 Seiten. 14,80 Euro

 

Königliches Blut: Alienor – Band 4: Die schwarze Legende (4/6)

Die Welt von Opal ist vollkommen bedeckt mit mächtigen Wäldern jeglicher Spielart, vom Dschungel bis zur Taiga. Ihre unterschiedlichen Bewohner haben sich ihrer jeweiligen Umgebung perfekt angepasst, aber sie alle eint, dass sie der finsteren Tyrannei der Priesterschaft des – ausgerechnet! – Lichts unterworfen sind. Ihnen bleibt nur die Hoffnung auf eine Prophezeiung, wonach eines Tages ein Abkömmling von Cohars dem Ketzer für die Rückkehr der Titanen sorgen wird, um die Tyrannen zu beseitigen. Und als Darko, Sohn eines Brillenmachers, durchschaut, dass diese Weissagung auf ihn hinausläuft, bricht er mit einer Handvoll Getreuer auf, um sich seinem Schicksal zu stellen. Klar, dass dies den Hohepriestern ganz und gar nicht gefällt – und somit ein opulentes Fantasy-Spektakel seinen unwiderstehlichen Lauf nimmt!

Simona Mogavino, Arnaud Delalande, Carlos Gomez: Königliches Blut: Alienor Bd. 4. Splitter, Bielefeld 2017. 56 Seiten. 14,80 Euro

 

Die Meister der Inquisition – Band 5: Aronn (5/6)

Ein verheerender Krieg erschütterte einst die gesamte Welt von Oscitan. Aus eher nichtigem Anlass entstanden, dauerte es nicht lange, bis sämtliche Reiche darin verwickelt waren und einander erbittert bekämpften, bis ganz Oscitan im Chaos versank. Darum sahen sich letztlich die Magier gezwungen, ihre traditionelle Zurückhaltung aufzugeben und einzugreifen. So errichteten sie eine neue Ordnung, die den Frieden wiederherstellte. Zu dessen Wahrung gründeten sie den Orden der Meisterinquisitoren, deren Aufgabe es ist, über die Einhaltung des Gesetzes zu wachen.

Ein dramatisches Fantasy-Epos des »Mjöllnir«-Teams Olivier Peru (»Zombies«, »Orakel«) und Pierre-Denis Goux, mit Drachen und magischen Schwertern, aber auch der bohrenden Frage nach der Verhältnismäßigkeit von Recht und Gesetz. Das wird Folgen haben…

Sylvain Cordurié, Jean-Charles Poupard: Die Meister der Inquisition Bd. 5. Splitter, Bielefeld 2017. 56 Seiten. 14,80 Euro