IROKESEN

Um 1600 ist es den Franzosen endlich gelungen, erstmals in Nordamerika dauerhaft Fuß zu fassen. Dem rauen Klima und der schlechten Versorgungslage zum Trotz, lassen sie sich im Bereich des heutigen Kanada nieder, um das zu gründen, was einmal »Neu-Frankreich« werden soll. Vor allem Samuel de Champlain, Forscher und Abenteurer, ist im Namen der Krone treibende Kraft bei diesen Kolonialisierungsversuchen.

Nach dem Abstecher auf den Montmartre wendet er sich nun wieder der Neuen Welt zu, und nachdem er bereits in »Frenchman« und »Pawnee« einen bedrückenden Abgesang auf das französische Abenteuer in Amerika vorgelegt hat, widmet er sich nun dessen Anfängen.

Erschienen bei Splitter.

Patrick Prugne: Irokesen. Splitter, Bielefeld 2017, 104 Seiten. 22,80 Euro