ANYAS GEIST – Vera Brosgols gespenstische Coming-of-Age-Geschichte wird verfilmt

Comic-Verfilmungen dominieren die internationalen Kino- und Blu-ray-Charts. Schon lange ist klar, dass die neunte Kunst eine unerschöpfliche Fundgrube für die vielen, oft fantastischen Geschichten ist, mit denen man dieser Tage ein breit gefächertes Publikum ansprechen kann. Etwas zaghafter klopft Hollywood bislang an die Türen von Autoren, deren Werke man eher im obligatorischen „Graphic Novel“-Regal von Comicläden und Buchhändlern findet.

Vermutlich hat der titelgebende fantastische Aspekt von „Anyas Geist“ dabei geholfen, dass Regisseur und Autor Dan Mazer, bislang eher auf derbe, komische Stoffe wie Sasha Baron Cohens „Borat“ spezialisiert, dem mit dem Eisner-Award augezeichneten Werk von Vera Brosgol nun beim Sprung auf die Leinwand behilflich sein soll. Wie das US-Magazin „Bleeding Cool“ berichtet, hat die Medienschmiede „Entertainment One“ die Produktion eingeleitet.

Wer seine Wissenslücke vor dem vermutlich noch etwas in der Ferne liegenden Veröffentlichung des Films nun füllen möchte, kann dafür auf die bei Popcom erschienene deutsche Ausgabe zurückgreifen.

Vera Brosgol: Anyas Geist. Popcom / Tokyopop, Hamburg 2014. 224 Seiten, Hardcover, 14,95 Euro.