die neunte • Der (fast) tägliche Überblick

 

Liebe Leser,

ab sofort gibt es an dieser Stelle regelmäßig einen (fast) täglichen Überblick von „die neunte“ mit aktuellen Links aus Presse, Funk und Web – heute vom 20. Februar 2018.

Den etwa einmal die Woche erscheinenden regulären „die neunte“-Newsletter gibt es weiterhin als „Best of“-Version – ergänzt um die wöchentlichen Ranglisten, Veranstaltungstipps und vieles mehr. Zu finden ist er unter: http://www.die-neunte.com/
__________________________________________________________________________

TV • RADIO • KINO

20.02.2018 • Kulturradio/rbb – Das Porträt:
RANDALL CASAER, FLÄMISCHER DICHTER, ZEICHNER UND KABARETTIST • von Silke Merten • Im Literarischen Colloquium Berlin sind neben Autorinnen und Autoren auch immer wieder Comic-Stipendiaten zu Gast. Einer von ihnen ist der flämische Zeichner Randall Casaer. Seine Illustrationen und Comics sind filigran gezeichnet und kippen vom Alltäglichen ins Absurde. So auch seine neue Graphic Novel „40 Vasen“, die gerade in Berlin entsteht. Morgen Abend stellt er sie im Literarischen Colloquium vor • http://bit.ly/2BG8uHh (online bis 28.02.2018)

20.092.2018 • DLF Kultur – Studio 9:
„BLACK PANTHER“-MANIA: Wie eine Comic-Verfilmung neue Maßstäbe setzt • von Nicole Markwald • http://bit.ly/2EF38yH (online bis 29.08.2018)
__________________________________________________________________________

PRESSESCHAU

20.02.2018 • Badische Zeitung, Freiburg im Breisgau:
FREIBURGS COMIC-EXPERTE GIBT SEIN GESCHÄFT WEITER • von Julia Littmann • „Ulrich Pröfrock war schon in sehr jungen Jahren Fachmann für alles rund um die gezeichnete Bildergeschichte. Dass er dann später 33 Jahre lang den Freiburger Comic-Laden ‚X für U‘ betrieb, war nur konsequent. Längst hat er auch sein zweites Standbein als – inzwischen gar preisgekrönter – Comic-Übersetzer gefestigt. Insofern ist die Übergabe des Ladens an seinen langjährigen Mitarbeiter Michael Schumann ebenfalls sehr konsequent. Er wolle seine anspruchsvollen Übersetzungen eben nicht noch weitere Jahre lang in Nachtarbeit erdenken, so der 62-Jährige (…)“ • http://bit.ly/2EG0moy

20.02.2018 • Süddeutsche Zeitung:
REKORDHALTER • „Ryan Coogler, 31, afro-amerikanischer Regisseur, darf sich über den erfolgreichen Start seines Films „Black Panther“ freuen. In den USA spielte der neue Superhelden-Streifen aus dem Marvel-Universum am ersten Wochenende 192 Millionen Dollar ein. Noch nie war ein im Februar gestarteter Film erfolgreicher. Der Lohn für Coogler: Er wird bereits als Regisseur für einen möglichen Nachfolger der Comic-Verfilmung gehandelt (…)“ • http://bit.ly/2Hv2EZz (kostenpflichtig)

20.02.2018 • Lübecker Nachrichten:
„ICH FINDE MICH GAR NICHT BÖSE“ • von Petra Haase interviewte den Cartoonisten Piero Masztaler • „(…) Und warum heißt Ihre Internetseite ‚Schöne Scheisse‘? – Weil meinen Namen sowieso keiner schreiben kann. Es ist auch ein bisschen für mich, damit ich mich selbst nicht zu wichtig nehme. Wenn man Erfolg hat, denkt man, man muss seriös werden, und dann wird man unlustig. Um mich davor zu schützen, nenne ich mein Zeug lieber ‚Schöne Scheisse‘ (…)“ • http://bit.ly/2Ffkb7k
__________________________________________________________________________

NETZSCHAU

19.02.2018 • SZ.de:
ALLE KÖNNEN HELDEN SEIN • von Susan Vahabzadeh • „(…) Es ist schön zu hören, dass es noch etwas geben kann, worauf sich sehr viele Amerikaner einigen können, denn die USA sind zutiefst gespalten. Doch „Black Panther“, der erste richtige afroamerikanische Superhelden-Film, hat am Wochenende sagenhafte 361 Millionen Dollar eingespielt, fast 200 Millionen Dollar allein in den USA. Dies ist der fünftbeste Filmstart, den es je gab. Das Publikum hat also zusammengehalten. Es hat so lange gedauert, bis ein solcher Film gedreht wurde, weil sich Filmstudios scheuten, die Hauptrollen in teuren Filmen mit Schwarzen zu besetzen, wie auch mit Frauen. Sie schreckten auch davor zurück, Schwarze und Frauen inszenieren zu lassen, mit dem Argument, dann seien die Filme nur für wenige Menschen interessant (…)“ • http://bit.ly/2GuA7lD

19.02.2018 • picti mundi – gezeichnete und gemalte Welten:
HAIFISCHE, RUMFLASCHEN UND EIN VERSCHOLLENES PIRATENSCHIFF • „Die Darstellung der Unterwasserarchäologie in Hergés „Tim und Struppi. Der Schatz Rackhams des Roten“. Repräsentationen der Vergangenheit lassen sich in vielerlei Formen in fiktionalen Werken ausmachen. Im Falle von Comicbüchern, von denen eines in diesem Blogeintrag näher betrachtet werden soll, lassen sich sowohl bildliche als auch narrative Rückgriffe auf die einstige Geschichte des Menschen und seiner Kunst- und Kulturerzeugnisse finden (…)“ • http://bit.ly/2C9WWx1

19.02.2018 • Comicleser:
ISNOGUD GESAMTAUSGABE, BAND 10 • Bernd Weigand über den in der Egmont Comic Collection erschienenen Band von Nicolas Tabary, Muriel Tabary-Dumas, Stéphane Tabary u.a.: „(…) Der Band beinhaltet die letzten drei Alben der Reihe: ‚Tausendundeine Nacht für den Kalifen‘ erschien 2008 in Frankreich als Band 28. Hier fand, bedingt durch den angeschlagenen Gesundheitszustand Jean Tabarys (er starb 2011), ein Generationswechsel statt, komplett innerhalb der Familie: Tabarys Sohn Nicolas übernahm die Zeichnungen, die er ganz im Stile seines Vaters fortführt, während seine Geschwister Muriel und Stéphane das Szenario besorgten. Die Geschichte wird hier auf Deutsch erstmals in Album- bzw. Buchformat abgedruckt. Zuvor erschien sie als Fortsetzungsstory im neuen Zack (Heft 119–122). Für den Nachfolger suchte sich Nicolas Tabary dann jemanden ‚vom Fach‘: Nicolas Canteloup und Laurent Vassilian sind im humoristischen Bereich beheimatet und übernahmen bei ‚Präsident Isnogud‘ (2012 erschienen) das Szenario, und Laurent Vassilian schrieb dann solo das noch aktuelle Album ‚Wie der Vater, so der Sohn!‘, das 2015 als Band 30 der Albenreihe veröffentlicht wurde. Isnoguds gegenwärtige verlegerische Heimat hier in Deutschland ist zweigeteilt: Die Einzelalben erscheinen bei dani books (bisher zwei Stück, jeweils auch wahlweise als Vorzugsausgabe), während die Gesamtausgabe nach wie vor in der Egmont Comic Collection erhältlich ist (…)“ • http://bit.ly/2EEby5k

20.02.2018 • Comicgate:
LONG JOHN SILVER GESAMTAUSGABE • Benjamin Vogt über den bei Carlsen erschienen Band von Xavier Dorison & Matthieu Lauffray: „(…) Um den Comic korrekt einzuordnen, muss man zunächst einmal darauf verweisen, dass Dorison und Lauffray ihr Werk, auch wenn deutlich im Anschluss an ‚Die Schatzinsel‘ spielend, ausdrücklich nicht als Sequel verstanden wissen wollen. Vielmehr geht es ihnen um eine Hommage an Stevensons Vorlage, eine eigene Interpretation im Geiste des Romans. Ob gewollt oder nicht, beides ist ihnen im Grunde gelungen. Ihr Comic besitzt einerseits genügend Eigenständigkeit um mit einer packenden Abenteuerstory zu brillieren, die sich atmosphärisch stets auf Augenhöhe mit Stevensons Arbeit bewegt (…)“ • http://bit.ly/2ojlmdT

20.02.2018 • Splashcomics:
SECRET EMPIRE 1: Eine Welt unter Hydra • Christel Scheja über den bei Panini erschienenen Band von Nick Spencer, Daniel Acuna u.a.: „(…) Dieses Crossover, das die Helden des Marvel-Universums in Atem halten wird ist bereits von langer Hand vorbereitet worden, denn schon andere Geschichten haben dafür gesorgt, dass Steven Rogers nicht mehr der ist, der er einmal war, sondern eine Marionette von Hydra (…) Der Zeichenstil ist realistisch und nüchtern, passt sehr gut zu dem Setting, das nach und nach immer beklemmender und düsterer wird. Es bringt auf interessante Weise viele von den Helden der alten und neuen Garde zusammen, vor allem aus den Reihen der Avengers, was durchaus Lust auf mehr macht (…)“ • http://bit.ly/2Gtp8J8
__________________________________________________________________________

COMIC-TIPP DES TAGES

WINTER-OLYMPIA-STRIZZ – PÄNG! • von Volker Reiche aus der heutigen „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ • http://bit.ly/2HlWXx0
__________________________________________________________________________

CARTOON-TIPP DES TAGES

AUSSTATTUNG: BEDINGT EINSATZBEREIT • von Heiko Sakurai • http://bit.ly/2GqmjZa