die neunte • Der (fast) tägliche Überblick

 

Liebe Leser,

ab sofort gibt es an dieser Stelle regelmäßig einen (fast) täglichen Überblick von „die neunte“ mit aktuellen Links aus Presse, Funk und Web – heute vom 27. Februar 2018 mit besonders vielen Beiträgen zur neuen „Mosaik“-Serie mit den Abrafaxen.

Den etwa einmal die Woche erscheinenden regulären „die neunte“-Newsletter gibt es weiterhin als „Best of“-Version – ergänzt um die wöchentlichen Ranglisten, Veranstaltungstipps und vieles mehr. Zu finden ist er unter: http://www.die-neunte.com/
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TV • RADIO • KINO

25.02.2016 • radioeins/rbb:
DIE LITERATUR-AGENTEN • In der wöchentlichen Literatursendung stellt der Comic-Zeichner Flix regelmäßig Comics vor. Diesmal geht es ab der 33. Min. um die neuen „Clever & Smart“-Bände bei Carlsen, deren Slapstick-Humor Flix auch heute noch in lautes Lachen ausbrechen lässt • http://bit.ly/2ClODy5

26.02.2018 • NDR Fernsehen – Nordmagazin:
DIE ABRAFAXE ERLEBEN NEUE ABENTEUER • von Heiko Kreft • Die Abrafaxe – wer kennt sie noch? Sie kommen nach Mecklenburg-Vorpommern. Heute wird in Berlin die neue Comic-Reihe offiziell vorgestellt. Sie spielt in der Hansezeit und in Städten des heutigen Mecklenburg-Vorpommern. Wir möchten zeigen, wie die beliebte Comic-Reihe entsteht; und schauen den Zeichnern über die Schultern • http://bit.ly/2HME72e

26.02.2018 • NDR1 – Radio MV:
ABRAFAXE: NEUE COMICS ÜBER DIE ZEIT DER HANSE • von Axel Seitz • „(…) Das neue Abenteuer führt die drei Kobolde nun in die Zeit der Hanse. Dabei bekommen es Abrax, Brabax und Califax mit einem Goldschatz, mit Niederdeutsch und mit Marzipan zu tun (…) Das erste Heft der neuen Reihe heißt übrigens nicht umsonst ‚Der Schatz der Likedeeler‘. ‚Es wird in unserer Geschichte auch um einen Piratenschatz gehen, den vier der Verfolgung durch die Hanse entkommene Seeleute versteckt haben‘, verrät Jens-Uwe Schubert. ‚Die Abrafaxe werden mit den Erben der Piraten unterwegs sein, um diesen Schatz zu finden.‘ Doch nicht nur die Abrafraxe sind auf Schatzsuche, auch die Leser können sich daran beteiligen, so Jörg Reuter. ‚Von Heft zu Heft wird man kleine Schätze ‚erbeuten‘ können – und ganz zum Schluss gibt es noch einen großen, gemeinsamen Schatz, den man finden kann. Aber dazu kann ich noch nicht mehr sagen!‘ (…)“ • http://bit.ly/2HQ3xMi

26.02.2018 • MDR Kultur – Kulturnachrichten:
DIE ABRAFAXE AUF DEN SPUREN DER HANSE • „(…) Die Hanse ist für die Macher des Comics auch heute noch ein interessantes Thema. ‚Wir haben gemerkt, dass gerade in dem Moment, als sich die Europäische Union aus der EG [Europäische Gemeinschaft a.d.R.] heraus gebildet hat, dass es das schon einmal gab‘, sagt Jörg Reuter vom Mosaik-Verlag bei MDR Kultur. Da kam Ihnen der Gedanke an die Hanse, dieser damalige Versuch, ein europaweites Netzwerk zu spannen, um einen geregelten Handel und kulturellen Austausch zu ermöglichen. ‚Also ein Vorgänger der EG, die ganz Nord-Europa umfasst hat – von Nowgorod bis London, bis herunter nach Magdeburg, Leipzig und Köln. Das waren alles Hansestädte.‘ (…)“ • http://bit.ly/2EVHthG

26.02.2018 • DLF – Corso:
SCHÖNE OBERFLÄCHEN UND MENSCHLICHE KATASTROPHEN – Manga im Hipster-Style • Andrea Heinze über „Chiisakobee“ (Carlsen) von Minetaro Mochizuki: „(…) Minetaro Mochizuki erzählt all das mit klaren und einfachen Strichen, als würde er Piktogramme zeichnen – die Frisuren der Protagonisten zum Beispiel stehen mitunter frei. Dann wieder zeichnet Mochizuki mit seinen einfachen Strichen die Körper der Protagonisten so spektakulär, wie es im Manga sonst eher für Wolkenkratzerlandschaften üblich ist – aus einer extremen Frosch- oder Vogelperspektive fängt er leise Gesten ein, die so viel über seine Figuren erzählen: ein unsicheres Nesteln der Hände, starre Schultern, ein Fuß, der fest auf dem Boden steht (…)“ • http://bit.ly/2Crkyx4 (Audio-Version online bis 04.09.2018)
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PRESSESCHAU

26.02.2018 • dpa-Meldung, u.a. auf welt.de:
DIE ABRAFAXE ÜBERHOLEN MICKY MAUS • von Sophia-Caroline Kosel • „(…) Laut den von der IVW ermittelten Auflagenzahlen für das vierte Quartal 2017 lag die verkaufte Auflage der Abrafaxe-Abenteuer bei rund 70 600. Es war damit nach der ‚Bravo‘ (92 300) und ‚Mädchen‘ (73 500) die am drittmeisten verkaufte Jugendzeitschrift. ‚Micky Maus‘ lag bei rund 64 500 (…) In den vergangenen zwei Jahren wandelten sie auf Spuren der Reformation. ‚Nach einem Streit mit Martin Luther beschließen die Abrafaxe, dass die Mission Reform für sie erfüllt ist‘, teilte der Verlag am Montag weiter mit. Es gehe nun um die Hanse. ‚Dieser Versuch, ein europaweites Netzwerk zu spannen, um einen geregelten Handel und kulturellen Austausch zu ermöglichen, hat erstaunlicherweise mehrere hundert Jahre ziemlich gut funktioniert, auch wenn nicht gänzlich gewaltfrei, und ist auch deshalb heute noch ein interessantes Thema‘, so der Verlag (…)“ • http://bit.ly/2HOgCWP

27.02.2018 • Schweriner Volkszeitung:
ABRAX, BRABAX UND CALIFAX AUS DEM KULT-MOSAIK MACHEN DEMNÄCHST EINEN RAUM-ZEIT-SPRUNG IN DIE ÄRA DER HANSE • von Gunnar Leue • „(…) Neben der thematischen Attraktivität ist die Hanse-Geschichte auch eine perfekte Ergänzung zur aktuellen Jubliläumsfeierei im Nordosten. So begeht Rostock, das neben Wismar und Stralsund natürlich zu den Abenteuerorten der Abrafaxe gehören wird, in diesem Jahr seine 800-Jahr-Feier und den Internationalen Hanse-Tag vom 21. bis 24. Juni, samt Gästen aus 16 Ländern, einem historischen Festumzug und einer Einlaufparade von alten Hanse-Schiffen. Damit der Ausflug der Abrafaxe in die Hanse-Ära – getreu der dreifaltigen „Mosaik‘-Philosophie von „Abenteuer, Wissen und Spaß‘ – auch mit historisch gedecktem Faktenmaterial unterfüttert wird, haben sich die Redakteure wie immer schlau gemacht. So besuchten sie unter anderem zwei Tage lang das Europäische Hanse-Museum in Lübeck und die dortige Altstadt (…)“ • http://bit.ly/2CKHvHp (kostenpflichtig)
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NETZSCHAU

21.02.2018 • Comickunst:
THE DEATH OF STALIN • Peter Hetzler über den Splitter-Band von Thierry Robin & Fabien Nury: „(…) Willkommen in Absurdistan. Hier gibt sich der Intrigantenstadl der KPdSU (Kommunistische Partei der Sowjetunion) ein lustiges, für einige Beteiligte allerdings tödliches Stelldichein. Der Grund: Josef Stalin, Führer und Diktator der Sowjetunion, liegt im Sterben (…) Fabien Nury erzählt eine Geschichte aus dem Innenleben eines diktatorischen Regimes, die sich so oder ähnlich überall zugetragen haben könnte: In der UdSSR ebenso wie in Nordkorea, in der Türkei, in China oder in sonstigen absolutistischen Regimen. Und auch in den USA oder der BRD kann man sich ein ähnliches Gerangel um Nachfolgeposten vorstellen – nur, dass man dort nicht mit tödlichen Konsequenzen zu rechnen hätte, wenn man den falschen Arzt bestellt (…)“ • http://bit.ly/2GJbulh

26.02.2018 • Splashcomics:
CROSSED 19: BADLANDS 12 • Jons Marek Schiemann über den bei Panini erschienenen Band von Mike Wolfer: „(…) Doch auch wenn hier ein ironischer Ton und ein starker satirischer Seitenhieb vorhanden ist, so müssen die Fans doch nicht auf das bewährte Rezept der Serie verzichten: Gewalt, Spannung und Sex. Schon der Beginn ist ein Schocker und man reibt sich verblüfft die Augen, dass das gezeigt werden durfte. So eine brutale Szene kannte man bis dato eher aus berüchtigten italienischen Splatter-Filmen. Auch wenn ‚Crossed‘ bislang schon wenig zimperlich war, so ist der verstörende Auftakt doch einer der Momente die man nicht so schnell vergessen wird (…)“ • http://bit.ly/2GMHG7v

26.02.2018 • Splashcomics:
OVERLORD 4 • Christel Scheja über den bei Carlsen erschienenen Manga-Band von Kugane Maruyama, Satoshi Oshio & Hugin Miyama: „(…) Die Geschichte folgt ansonsten bewusst den Gegebenheiten und Klischees des Fantasy-Genres. Natürlich gibt es genügend Helden und Abenteurer, die den Dämonen ans Leder wollen, aber noch immer nicht hat Momonga dadurch die Gewissheit, das irgendwo noch andere Spieler sind. Dafür bewegt sich seine scheinbar treue Begleiterin auf ganz anderen Wegen und sorgt nicht nur für zusätzliche Spannung, sondern auch die ein oder andere Überraschung. Die Handlung mag dadurch zwar nicht viel origineller werden als andere, hat aber einen gewissen Pfiff und entsprechende Spannung (…)“ • http://bit.ly/2sUAFzc

26.02.2018 • Comickunst:
SPAGHETTI BROS • Peter Hetzler über den bei Erko erschienenen Band von Domingo Mandrafina & Carlos Trillo: „(…) Carlos Trillo erzählt hier in überspitzter Form die Lebensgeschichte von fünf italienischen Einwanderern zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA, denen ihre Erziehung noch schwer an der Seele klebt. So schreckt unser Mafiosi zwar vor einem Mord nicht zurück – hat aber als gläubiger Katholik mehr Angst vor dem Kreuz als vor einer Maschinenpistole. Die Frauen dagegen sind entweder Flittchen, die mann im Falle weiblichen Ungehorsams mal eben locker über die Seiten prügeln kann, oder ehrbare Mütter und Hausfrauen, die über jeden Verdacht erhaben sind. Das ergibt eine eigenwillige Mischung aus Krimi und Slapstick (…)“ • http://bit.ly/2GMM8D6

26.02.2018 • Comickunst:
TAXI • Peter Hetzler über den bei Erko erschienenen Band von Alfonso Font: „(…) Taxi ist der Spitzname einer jungen, investigativen Journalistin, die für die Nachrichtenagentur Control Press arbeitet. Sie heißt deshalb so, weil sie früher wirklich Taxifahrerin war. Dabei hat sie ihren künftigen Chef von Control Press kennengelernt. Jetzt recherchiert sie knifflige Stories und gerät dabei nicht selten in Lebensgefahr. In diesen Integral hat Erko drei Bände der Reihe gepackt (…)“ • http://bit.ly/2GMM8D6

27.02.2018 • Splashcomics:
MARVEL KNIGHTS: BLACK PANTHER • Jons Marek Schiemann über den bei Panini erschienenen Band von Joe Quesada, Mark Texeira u.a.: „(…) Ende der 1990er Jahre steckten Marvel und der US-Comic-Markt in einer Krise. Die Wiederholung der immer gleichen Muster hatte die Leserschaft ermüdet und die Auflagen sanken. Frischer Wind wurde benötigt und so rief man unter Führung von Joe Quesada und Jimmy Palmiotti das Label ‚Marvel Knights‘ ins Leben (…) Auch der ‚Black Panther‘ bekam eine neue Mini-Serie spendiert und wurde dem Publikum wieder nahe gebracht (…) T`Challa verlässt seine Heimat und geht nach New York um dort einen Mörder zu jagen. Da konnte sich der Leser sehr viel mehr wiederfinden aber durch Szenenwechsel und Referenzen immer noch genügend über die Heimat und die kulturelle Identität des Black Panther und seines Volkes, schließlich ist er König, erfahren. Man bot hier aber keine reine Krimihandlung mit einem Culture Clash, was durchaus ansatzweise vorkommt, sondern verband eine beißende Politsatire damit und verwebte noch einen Hauch von Mystik hinein (…)“ • http://bit.ly/2EXSJOo
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COMIC-TIPP DES TAGES

TOUCHÉ: FEIN • von ©TOM • http://bit.ly/2GMzBQa
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CARTOON-TIPP DES TAGES

MITLAUFEN UND MITBESTIMMEN • von Haiko Sakurai • http://bit.ly/2GMdtFq