„Black Hammer“ Bd. 1: Vergessene Helden

 

Aus dem Verlagstext:
Das goldene Zeitalter der Superhelden ist vorüber. Abraham Slam und seine Gefährten waren einst die Beschützer von Spiral City, aber nach einem schicksalhaften Gefecht gegen ihren Erzfeind finden sie sich in einem gottverlassenen Nest irgendwo im Nirgendwo wieder. Dort müssen die Helden sich wohl oder übel häuslich einrichten, denn aus der Kleinstadt gibt es kein Entkommen, wie sie schmerzlich erfahren müssen.

Jeff Lemire, der kanadische Spezialist für ausgefallene Storys mit Tiefgang (Descender, Der Unterwasser-Schweißer, Essex County), erschafft mit „Black Hammer“ eine Hommage an die großen Superhelden der Comicgeschichte, bei der die Liebe zum Genre aus jeder Seite strahlt. Und gleichzeitig ist die Serie ein Abgesang auf die Naivität moderner Superhelden, der ohne die bekannten Klischees von moralisch zerrissenen Antihelden und Rächern wider Willen auskommt. Die Zeichnungen von Dean Ormston, der mit Neil Gaiman an „Sandman“ gearbeitet hat und dessen Spin-Off „Lucifer“ zeichnet, wirken gleichermaßen vertraut und fremdartig und reflektieren die innere Spannung von Lemires Vision perfekt.

Ausgezeichnet mit dem Eisner Award 2017 in der Kategorie „Beste neue Serie“.

Erscheint demnächst im Splitter Verlag.

Lemire/Ormston/Stewart: Black Hammer Bd. 1: Vergessene Helden. Splitter, Bielefeld 2018, 184 Seiten inkl. Bonusmaterial. 19,80 Euro