die neunte • Der (fast) tägliche Überblick

 

Liebe Leser,

hier kommt wieder der (fast) tägliche Überblick von „die neunte“ mit aktuellen Links aus Presse, Funk und Web – heute vom 18. Juli 2018.


TV • RADIO

13.07.2018 • MDR Fernsehen – MDR um 4:
TALK MIT RÖTGER „BRÖSEL“ FELDMANN • Moderator René Kindermann im Gespräch mit dem Comic-Zeichner • Wir fragen den Comic-Autoren am Freitag, warum es so lange bis zum neuen Geschichte gedauert hat und sprechen über Motorräder und das Revival des „Werner Rennens“ Ende August auf dem Flughafen Hartenholm. Rötger „Brösel“ Feldmann tritt dann mit seinem „Red Porsche Killer“ gegen den knallroten 67-er Porsche seines Freundes Holger „Holgi“ Henze an • http://t1p.de/7ycd (online bis 19.07.2019)

13.07.2018 • MDR Fernsehen – MDR um 4:
BESUCH BEI COMIC-ELITE VON MORGEN • von Jan Weskott • An der Schule für bildende Kunst und Gestaltung, im Stadtteil Prenzlauer Berg, wird die Comic-Elite von morgen ausgebildet. Sie arbeiten ganz klassisch mit Papier oder am Computer, wir haben uns umgesehen • http://t1p.de/g172 (online bis 13.07.2019)

15.07.2018 • ARD – titel, thesen, temperamente:
SUPERMAN UND SEINE ERFINDER – Die tragische Geschichte hinter einem Welterfolg • Thorsten Mack über „Joe Shuster – Vater der Superhelden“ (Carlsen) von Julian Voloj & Thomas Campi • Jedes Kind kennt Superman, aber wer kennt die Geschichte seiner Erfinder? Vor 80 Jahren veröffentlichten zwei junge Männer den ersten Superman-Comic. Sie bekamen 130 Dollar, ihr Verleger schnappte sich die Rechte und wurde steinreich • http://t1p.de/65q8 (online bis 15.07.2019)

18.07.2018 • DLF Kultur – Kompressor:
DIE PRINZESSIN DER MACHT WIRD „ZEITGEMÄSS“ • Moderatorin Shanli Anwar im Gespräch mit der Japanologin und Comic-Expertin Dinah Zank über die von Netflix rebootete Eighties-Serie „She-Ra – Prinzessin der Macht“, die die Comic-Künstlerin Noelle Stevenson („Nimona“) entwickelte • „(…) Wenn Netflix eine solche Serie nun rebootet, müsse das Unternehmen sich fragen, was zeitgemäß sei. ‚Heutzutage versucht man natürlich ein anderes Bild zu vermitteln, andere Werte zu vermitteln‘, sagt Dinah Zank. ‚Das heißt, es geht gar nicht darum, dass sich eine Heldin dadurch auszahlt, dass sie schön ist, sondern es geht darum, dass sie eben Charakterstärke hat, dass sie Intellekt hat, dass sie sich auch persönlich weiterentwickelt’ (…)“ • http://t1p.de/y3cu (Audio-Version online bis 24.01.2019)


PRESSESCHAU

12.07.2018 • Jungle World – dschungel:
THE RIPPER IM IRAN • Jonas Engelmann über „Die Spinne von Maschhad“ (Edition Moderne) von Mana Neyestani: „(…) ‚Sechzehn unzüchtige Frauen … das kann man ja nicht Mord nennen‘, sagt die Ehefrau des Serienmörders Saeed Hanai der Presse. Im Hintergrund ist eine Fotografie ihres Mannes zu sehen – ein Maurer, der wegen des Mordes an mindestens 16 Prostituierten im Gefängnis auf seinen Prozess wartet. Wachsam blickt der Gatte aus dem Foto auf seine Frau herab und bedeutet ihr mit strenger Geste, den Presseleuten nicht zu viel zu erzählen. Mana Neyestani findet (…) viele solcher Bilder, in denen die Unterdrückung der Frau im iranischen Gottesstaat gezeigt wird (…) • http://t1p.de/1xt0

13.07.2018 • Leipziger Volkszeitung:
SCHÖNER SCHAUDERN • Dimo Rieß über die von Isabel Kreitz herausgegebene Reihe „Die Unheimlichen“ (Carlsen): „(…) Zehn kompakte, jeweils 64-seitige Bände sind im Halbjahresintervall geplant. Drei davon wurden zum Auftakt bereits parallel veröffentlicht. Neben ‚Der fremde!‘ hat Lukas Jüliger Edgar Allan Poes „‚Berenice‘ mutig neu interpretiert und ins Digital-Zeitalter verlegt. Und Isabel Kreitz taucht Sarah Khans Kurzgeschichte ‚Den Nachfolgern im Nachtleben‘ in ein fahles Straßenlaternengelb. Kreitz ist Initiatorin und Herausgeberin der Reihe. Die Hamburger Zeichnerin, schon zweimal als beste deutschsprachige Comic-Zeichnerin ausgezeichnet, hat Erfahrung mit dem Horror-Genre als Zeichnerin und Fan von EC Comics (…) • http://t1p.de/xj9k (kostenpflichtig)

13.07.2018 • Saarbrücker Zeitung:
ZWEI TRÄUMER, ÜBER DEN TISCH GEZOGEN • Tobias Kessler über „Joe Shuster – Vater der Superhelden“ (Carlsen) von Julian Voloj & Thomas Campi: „(…) Wie Joe Shuster den fliegenden Übermenschen mit großem ‚S‘ auf der Brust mit erfand und dann zusehen musste, wie andere dadurch reich wurden und er arm blieb, das erzählt der exzellent gestaltete, anrührende Comicband ‚Joe Shuster – Vater der Superhelden‘. Der italienische Zeichner Thomas Campi und der deutsche Texter Julian Voloj erzählen die wahre Geschichte zweier Träumer, die von der harschen Realität aufgerieben werden (…)“ • http://t1p.de/pc8k

13.07.2018 • Freie Presse, Chemnitz:
WENN’S EINFACH NUR BEGINNT • Tim Hofmann über „Eine Schwester“ (Reprodukt) von Bastien Vivès: „(…) Das ist wirklich ganz große Kunst, denn der Franzose trifft damit das Erwachen, das jeder Mensch nunmal durchleben muss. Hier wird die junge Sexualität als der schwierige, schöne, schmerz- wie rätselhafte und doch so faszinierend und für jede Seele notwendige Teil des Lebens skizziert, der sie ist. Und das tut gut zwischen all den hyperventilierten Debatten, die in der Öffentlichkeit der letzten Jahre rund um das Thema tobten. Zumal Vivès durchaus auch die schwierigen Grenzverläufe des Themas anreißt (…) • http://t1p.de/sk32

14.07.2018 • Schweiz am Wochenende:
130 DOLLAR FÜR DIE ERFINDUNG VON SUPERMAN • Sabine Altorfer über „Joe Shuster – Vater der Superhelden“ (Carlsen) von Julian Voloj & Thomas Campi: „(…) Die rührende Geschichte um die beiden jüdischen Jungs aus osteuropäischen Immigrantenfamilien beschäftigte den New Yorker Comic-Autor Julian Voloj. Zusammen mit dem italienischen Zeichner Thomas Campi zeichnet er Joe Shuster und Jerry Siegel ein Denkmal. Auf 170 eng gestalteten Seiten zeigen sie die beiden Brillenträger, die lieber in ihren Fantasiewelten als im tristen Alltag leben, die Superman (und andere Geschichten) immer wieder neu, immer besser zeichnen. Erst mit der Idee, dass ihr Superman zwei Identitäten gleichzeitig besitzt und dass er seine Kräfte nicht für Böses, sondern als Retter und Helfer der Schwachen einsetzt, finden sie den Dreh (…)“ • http://t1p.de/pdbe

16.07.2018 • Der Tagesspiegel:
COMIC-HELD DER WOCHE: WIKINGER IN DER UNTERWELT • Ralph Trommer über „Nastrand“ (Edition Moderne) von Søren Glosimodt Mosdal: „(…) Der dänische Comiczeichner (…) hat sich in seiner Graphic Novel (…) von der ‚Völsupá‘ inspirieren lassen, dem bedeutendsten altnordischen Gedicht, einem Teil der Edda. Mosdal (…) erschafft in kontrastreichen, kantig gezeichneten Schwarz-Weiß-Bildern, die manchmal eine ganze Seite einnehmen, eine eigenständige Vision der Unterwelt, wie sie in der Völuspá angelegt ist (…) • https://epaper.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig, eventuell später kostenlos auch auf Tagesspiegel Online)

17.07.2018 • dpa-Beitrag, u. a. berliner-zeitung.de:
DISKUS-ASS ROBERT HARTING WIRD ZUM COMIC-STAR • „(…) Diskuswurf-Olympiasieger Robert Harting glänzt zum Ende seiner erfolgreichen Karriere auch noch als Comicfigur. Im Micky-Maus-Magazin, das am 27. Juli erscheint, spielt sich der 33 Jahre alte Berliner praktisch selbst – ‚duckifiziert‘ und mit Entenschnabel zwar, aber durchaus als Diskuswerfer erkennbar. ‚Dass ich mal Teil einer Micky-Maus-Ausgabe werde, hätte ich mir nie träumen lassen‘, sagte der dreimalige Weltmeister (…) • http://t1p.de/541g (eine textlich ergänzte Fassung erschien am 18.07.2018 in der Printausgabe der „Berliner Zeitung“)

17.07.2018 • Tages-Anzeiger, Zürich, & Der Bund, Bern:
DIE RACHE DER ENTEIGNETEN • Hans Jürg Zinsli über „Leichte Beute“ (Carlsen) von Miguelanxo Prado: „(…) Umso erstaunlicher, dass er nun für ‚Leichte Beute‘ ausschliesslich Graustufen verwendet. Wie kann es sein, dass ein Meister der Farbgebung plötzlich nur noch Schwarz und Weiss kennt? ‚Leichte Beute‘, vordergründig ein Krimi, lässt sich als scharfe Abrechnung mit dem spanischen Bankenskandal von 2014 lesen: Führungskräfte kassierten damals saftige Abfindungen, während langjährige Kunden um ihr Vermögen geprellt und der blanken Ausweglosigkeit überlassen wurden. So gesehen passt die optische Düsternis zum Geschehen (…)“ • http://t1p.de/1jtc (kostenpflichtig)

18.07.2018 • taz.die tageszeitung:
WENN DAS MONSTER SICH ZEIGT • Ralph Trommer über „Lovecraft“ (avant) von Alberto Breccia: „(…) Alberto Breccia führt seine Hauptpersonen und -orte meist noch realistisch ein, zielt aber auf Verfremdungseffekte, indem er raffinierte, verschattete Blickwinkel sucht, ausschnitthaft erzählt und große Flächen im Bild weiß lässt. Dabei kombiniert er alle erdenklichen Techniken. Zeichnet hier feine Linien, dort mit grobem Pinselstrich, collagiert Fotos, benutzt besondere Papiere, um glänzende Effekte zu erzeugen. Jedes Bild bekommt so durch Breccias fragmentierte Art des Zeichnens eine Einzigartigkeit. Und doch wirken alle Seiten wie aus einem Guss (…) • http://t1p.de/bigu

18.07.2018 • Der Tagesspiegel:
DAS EIGENE IST DAS FREMDE – Japanische Animes • von Sabine Horst • „(…) Zwischen den von der Kritik geschätzten Animefilmen in der familienfreundlichen Tradition von Hayao Miyazaki und einer auf ältere Fans zielenden Serie wie ‚Attack on Titan‘ scheinen tatsächlich Welten zu liegen. Zum einen wegen der Kriegs- und Horrorelemente, aber auch visuell: ‚Attack on Titan‘ hat einen atemberaubend expressiven, gefährlichen Look – Otto Dix trifft ‚The Walking Dead‘. Durch die von Anime-Liebhabern oft geschmähten Computeranimationen wird dieser Look nicht ruiniert, sondern zusätzlich dynamisiert (…)“ • http://t1p.de/cqi4

18.07.2018 • Ostthüringer Zeitung, Gera:
EIN WACHER GEIST MIT SPITZER FEDER • von Cordula Fischer • „Der Zeulenrodaer Manfred Sondermann hat seinen 80. Geburtstag gefeiert und legt seinen Zeichenstift noch lange nicht zur Seite (…) Auch wenn politische Karikaturen erst zu Sondermanns Nach-Wende-Schaffen gehören, die unter anderem in der Frankenpost veröffentlicht wurden, und er mit den Figuren Ossikar und Wessikar das Ost-West-Verhältnis analysierte, wie immer spitzfindig und treffsicher, bar jeder Kritik waren seine Zeichnungen auch zu DDR-Zeiten nie. Repressalien habe er dadurch aber trotzdem nicht erfahren. So beschäftigte er sich schon früh in seinen technischen Karikaturen mit dem Verhältnis von Mensch und Maschine (…)“ • http://t1p.de/a1ya

18.07.2018 • Freie Presse, Chemnitz:
GEZEICHNETE GIGANTEN • Tobias Prüwer über „Gilgamesch“ (Carlsen) von Jens Harder, „Nastrand“ (Edition Moderne) von Søren Glosimodt Mosdal und „Odysseus“ (Edition Moderne) von Andreas Kiener: „(…) Alle drei Alben bergen jenseits ihrer jeweiligen Güte die Frage in sich, warum das Mythische wieder aufkommt. Utopische Fiktion fristet seit langem ein Nischendasein, während schweiß- und blutreiche Motive des Archaischen im Fantasy- und Pseudomittelalter-Genre zum Standard gehören. Das Comic-Universum ist bevölkert von solch barbarisch-fantastischen Welten. Zumeist aber dienten sie der actionreichen Unterhaltung. Die Hinwendung zu den Urstoffen der Menschheit ist da von anderer Qualität. In ihnen kommt ein allgemeiner Trend dieser Zeit zum Ausdruck, sich angesichts der Verunsicherungen der Gegenwart mit dem Zugriff auf Überlieferung selbst zu vergewissern (…)“ • http://t1p.de/zlvp

18.07.2018 • Neue Zürcher Zeitung:
HAARSTRÄUBENDE ABENTEUER EINES COMIC-AUTORS • Christian Gasser porträtiert den französischen Comic-Künstler Lewis Trondheim • „(…) Das hat sich dank der Szene um Lewis Trondheim geändert. 1990 gründete er mit fünf Kollegen den unabhängigen Autorenverlag L’Association, der sich von Anfang an als Alternative zur herkömmlichen Bande-dessinée-Produktion verstand (…) Dank ihrem Erfolg trat L’Association eine Entwicklung los, die unterdessen zum Boom der Graphic Novel führte. Trondheim prägte diese Veränderungen wie kein Zweiter. Von Anfang an vervielfältigte der Autodidakt mit verblüffender Rasanz und beängstigender Produktivität Zeichenstile, Erzählweisen, Genres und Kollaborationen (…)“ • http://t1p.de/4n5f

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28.06.2018 • Der Tagesspiegel:
COMICS OHNE KINDERSICHERUNG • Florian Friedman über „Das war Schwermetall“ (Edition Alfons) von Achim Schnurrer: „(…) Achim Schnurrer (…) erzählt nun in (…) zwei Bänden die Geschichte des Magazins. Kleinteilig, von Ausgabe zu Ausgabe, geht der Autor dabei vor und verliert sich leider mitunter in Anekdoten, die wenig zur Erhellung beitragen. Trotzdem bietet Schnurrer einen interessanten Einblick in das Auf und Ab dieser für die Comic-Landschaft so wichtigen Publikation (…) • http://t1p.de/3b23


NETZSCHAU

13.07.2018 • Tagesspiegel Online:
ZEITREISE IM VW-BUS • Peter Hetzler über „The long and winding road“ (Salleck Publications) von Christopher Longé & Rubén Pellejero: „(…) um Geschwindigkeit geht es nicht in ‚The long and winding road‘. Im Gegenteil: Die Reise wird für Ulysse zum Entschleunigungs-Trip, der ihn nicht nur räumlich, sondern auch emotional weit von seiner Frau und seinen Kindern entfernt. Während im VW-Bus die alten Songs von Ten Years After, den Who, von Steppenwolf und Led Zeppelin laufen, verliert sich Ulysse immer mehr in der Vergangenheit (…) Szenarist Christopher Longé schickt den Leser in diesem Album auf einen Roadtrip, der einige Überraschungen zu bieten hat. Er präsentiert komplexe Beziehungsgefüge, erweckt nicht nur die Hippiekultur, sondern auch das reaktionäre gesellschaftliche Umfeld, in dem diese Kultur sich behaupten musste, zum Leben (…)“ • http://t1p.de/9gm3

15.07.2018 • Spiegel Online:
AUF DEN KRITIKER PFEIFEN, SELBST MACHEN! • von Timur Vermes • „(…) Weil ihnen das Angebot der großen Verlage nicht gefällt, veröffentlichen deutsche Liebhaber Comics selbst. Das Ergebnis macht sie nicht arm, nicht reich – aber glücklich (…) Vor mir liegt ein Band der exzellenten Serie ‚Usagi Yojimbo‘ (…) In Deutschland erschien sie mal bei Carlsen, mal beim Schwarzen Turm. Jetzt veröffentlicht die Serie ein Krankenpfleger aus Mannheim. Kein Ex-Krankenpfleger wohlgemerkt: Josch Dantes arbeitet noch immer im Krankenhaus (…) Aber was ist, wenn man nicht den Mut oder die Ersparnisse für fünfstellige Investments hat? Auch kein Problem: Man gründet einen Verlagsverein. Finix heißt das inzwischen über zehn Jahre alte Projekt, ein Kind des Internets, das aus dem Comicforum hervorging (…)“ • http://t1p.de/5hum

16.07.2018 • faz.net – Comic-Blog:
HILFE, DA KOMMT DIE GROSSE STADT! • Andreas Platthaus über die Graphic Novel „Ein Liebesbrief an New York“ (Rowohlt) von Roz Chast: „(…) Ist dieser trotz seinem Ratgebercharakter natürlich auch stark autobiographisch geprägte Comic genauso gut wie der Erlebnisbericht über die Eltern? Ganz klar nein. ‚Ein Liebesbrief an New York‘ ist vielmehr eine Enttäuschung. Nicht graphisch, da ist Roz Chast wieder einmal ganz bei sich und über jeden Zweifel erhaben. Aber der Inhalt des Buchs bewegt sich auf dem Niveau von Einführungstexten, und das über eine Stadt, von der jeder schon eine Vorstellung hat, entweder dank eigenen Besuchs oder vermittelt durch Bücher und Filme. Roz Chast selbst trägt dazu nichts Interessantes bei (…)“ • http://t1p.de/81ks

16.07.2018 • Comicleser:
KATANGA, Band 1 • Bernd Weigand über das bei Splitter erschienene Album von Fabien Nury & Sylvain Vallée: „(…) Nach ‚Es war einmal in Frankreich‘ (…) greifen Fabien Nury (…) und Sylvain Vallée wieder ein historisches Thema auf. Es geht in den Kongo, die ehemalige Privatkolonie des belgischen Königs, wo Massaker an der Bevölkerung und gnadenlose Ausbeutung von Mensch und Land gang und gäbe waren. Auch nach der Unabhängigkeit des Landes kehrte keine Ruhe ein (…) Die Story um die Diamanten klingt gradlinig, ist es aber nicht. Auch haben wir hier keine Söldner-Variante der Expendables. Vielmehr breiten Nury und Vallée zuerst den geschichtlichen Hintergrund sauber und verständlich aus (…)“ • http://t1p.de/2ib1

16.07.2018 • Splashcomics:
JUSTICE LEAGUE VS. SUICIDE SQUAD • Jons Marek Schiemann über den bei Panini erschienenen Band von Tim Seeley, Simon Spurrier, Giuseppe Cafaro, Giuseppe Camuncoli u. a.: „(…) Normalerweise treffen unterschiedliche Helden aufeinander und verprügeln sich anstatt den Dialog zu suchen bis sich das Missverständnis aufklärt. Hier geht die Justice League direkt und geplant gegen die Suicide Squad vor. Batman erhielt Kenntnis von der Task Force X, ja brauchte sogar mal deren Unterstützung. Als Hardliner der Gerechtigkeit ist sie ihm aber ein Dorn im Auge da so Verbrecher auf freiem Fuß sind und sanktionierte Gewalt begehen. Also will er sie stoppen und das Programm aufheben. Das ist logisch, entspringt dem Charakter und ist ein glaubwürdiger Aufmacher für das Event (…)“ • http://t1p.de/0nrc

17.07.2018 • Tagesspiegel Online:
HOFFENTLICH IST ES BETON • Oliver Ristau über „Tekkon Kinkreet“ (Cross Cult) von Taiyō Matsumoto: „(…) Der Titel (…) stellt die verballhornte Aussprache für Stahlbeton (Tekkin Konkurīto) wortspielerisch als grammatikalische Gentrifizierung dar und fasst so kulturprägende Einflüsse bildungsferner und an den Rand gedrängter Existenzen auf den alltäglichen Sprachgebrauch pointiert zusammen. Stahlbeton, welcher zum Einsatz kommt, wenn die Gesamttragfähigkeit eines Gebäudes gesichert werden muss, ist zudem eine hübsche Allegorie auf die Funktion von Kuro und Shiro, den beiden auf der Straße lebenden und von der Polizei unbehelligten elternlosen Minderjährigen und Kleinkriminellen, die durch diese vom Gesetz verliehene Immunität als ungekrönte Oberhäupter von Takara Town fungieren (…)“ • http://t1p.de/xpqt


COMIC-TIPP DES TAGES

DIE COMIC-WELT VON LE MONDE DIPLOMATIQUE: Wie ich von Bibern gerettet wurde • von Matthias Lehmann • http://t1p.de/mk76


CARTOON-TIPP DES TAGES

ASYLTOURISMUS! • von Klaus Stuttmann • http://t1p.de/d8w6