die neunte • Der (fast) tägliche Überblick

 

Liebe Leser,

hier kommt wieder der (fast) tägliche Überblick von „die neunte“ mit aktuellen Links aus Presse, Funk und Web – heute vom 24. Juli 2018.


TV • RADIO

17.07.2018 • SRF 2 Kultur:
DUNKLE GESCHICHTE, HELLE BEGEISTERUNG • Christian Gasser über „Am liebsten mag ich Monster“ (Panini) von Emil Ferris: „(…) Auch Karens Aufwachsen als Aussenseiterin mit einer Vorliebe für Mädchen und ihre Leidenschaft für Mythologie, grosse Kunst und trashigen Horror werden thematisiert. Dabei verschmilzt Emil Ferris Politisches, Gesellschaftliches, Privates und Kulturelles auf eine überraschende und überzeugende Weise zu einer Form von magischer Realität. In dieser umkreist sie grosse Themen wie Tod, Sexualität, Verlust, Gewalt und Kunst (…)“ • http://t1p.de/36nu

22.07.2018 • DLF Kultur – Deutschlandrundfahrt:
„GEH DOCH IN DIE OBERSTADT!“ – Die geteilte Stadt: Marburg in Hessen (mit dem Abschnitt „Reich ist der Comic-Händler nicht geworden“ über den Comic-Laden „Comics, Kitsch und Kunst“) • von Michael Frantzen • „(…) ’Ich heiß Friedrich Bode. Wir sind hier im Comicladen in Marburg. Barfüßerstraße 51. Der heißt ‚Comics, Kitsch und Kunst‘. Bezeichnenderweise verkaufen wir nit nur Comics, sondern so‘n bisschen Merchandise drum herum. Da ist die Barriere zwischen Kunst und Kitsch ganz klein’ (…)“ • http://t1p.de/3jxy (Abschnitt zum Comic-Laden ca. ab der 30. min.; Audio-Version bis 28.01.2019 online)

23.07.2018 • ARTE – Journal:
UNTERWEGS AUF DER ROUTE 66 • von B. Loutte, E. Bergeron u. a. • Die legendäre Route 66 wird heute kaum noch genutzt. Geisterstädte säumen den Highway, dessen düstere Stimmung perfekt in den Reise-Comic des Schweizer Zeichners Thomas Ott passt • http://t1p.de/ti4u (online bis 25.07.2040)


PRESSESCHAU

19.07.2018 • Jungle World – dschungel:
LIEBER WERWOLF ALS FRAU SEIN • Hansjörg Ebert über „Am liebsten mag ich Monster“ (Panini) von Emil Ferris: „(…) Der Comic ist eine Hommage an Menschen, die gegen Geschlechtsstereotype aufbegehren und versuchen, ihre Identität auszuloten. ­Karen empfindet die für Frauen in den sechziger Jahren vorgesehene Rolle als unerträglich, genau deshalb wäre sie lieber der kleine Werwolf als eine Frau. In Monsterfilmen und -heften findet sie keine eindimen­sionalen, brutalen Ungeheuer, sondern vielmehr widersprüchliche, stigmatisierte Figuren, die alternative Lebensentwürfe, Homoerotik und Diversität denkbar werden lassen (…)“ • http://t1p.de/nst0

20.07.2018 • Frankfurter Allgemeine Zeitung:
PRÄSIDENT TRUMP? DAS IST DOCH EIN WITZ! – Der Milliardär als Gezeichneter: Zum siebzigsten Geburtstag von Garry Trudeau, diesem mit allen Wassern gewaschenen Comic-Zeithistoriker • von Patrick Bahners • „(…) Hellsichtig wirkt an den Trump-Strips aus dreißig Jahren, die 2016 gesammelt als Buch erschienen, dass die Symbiose zwischen Trump und der Presse den Politiker Trump hervorbringt. Von Anfang an ist das Interesse, auf das Trumps Kampagne stößt, der Zulauf der Neugierigen, das einzige Argument des Wahlkämpfers (…)“ • http://t1p.de/5qoa (kostenpflichtig)

21.07.2018 • Allgemeine Zeitung, Mainz:
KREIS, ELLIPSE, SCHNABEL – Comic-Künstler Jan Gulbransson zeichnet seit über 30 Jahren Donald-Duck-Geschichten • Michael Jacobs im Gespräch mit dem Künstler • „(…) Die Deutschland-Serie war unheimlich erfolgreich. Aber als Leser will ich die Ducks eigentlich nicht im Hofbräuhaus sehen. Die sollen in Entenhausen bleiben, nach Timbuktu reisen oder ins Himalaya. Entenhausen ist schon sehr anders als andere Städte. Beispielsweise scheint es dort keine Baubehörde zu geben. Der Geldspeicher von Dagobert Duck wäre in München nie zugelassen worden, weil er eine bestimmte Höhe überschreitet (…)“ • http://t1p.de/iyex

21.07.2018 • taz.die tageszeitung – Lokalteil Berlin:
„TUSCHE IST GUT FÜR DIE SEELE“ – Interview mit Illustratorin Kat Menschik • Das Gespräch führte Susanne Messmer • „(…) Ich zeichne die Umrisse mit Tusche. Dann scanne ich das Bild ein, retuschiere, schattiere und koloriere es am Computer. Ich liebe es sehr, beim ersten Schritt mit der Tusche zu arbeiten. Denn ich bastle gern, mache gern etwas mit den Händen. Ich finde, es ist wichtig, dass auch mal was schiefgeht. Das ist gut für die Seele, glaube ich. Außerdem konnte mein Strich nur so werden, wie er ist (…)“ • http://t1p.de/ooew

23.07.2018 • Luxemburger Tageblatt:
IS THIS THE WAY TO ENTENHAUSEN? – Comic-Kultur zum 25. in Contern • von Sascha Dahm • „(…) Superstar in diesem Jahr war der Zeichner Batem, der sich für die Figur des Marsupilami erkenntlich zeigt und dem zudem die Ehre zuteil wurde, das offizielle Veranstaltungsposter ganz im Stil des Marsupilami, im Dschungel am Baum hängend, zu zeichnen. Neben Batem fanden sich auch die Luxemburger um Lucien Czuga wieder in Contern ein und ein Hauch Roger Leiner war auch dieses Jahr wieder klar zu spüren – unter anderem auch deswegen, weil am 24. Oktober ‚De Superjhemp – Retörns‘, mit André Jung und Désirée Nosbusch in den Hauptrollen, in den hiesigen Kinos anlaufen wird und sich Czuga und Leiner mit dem Luxemburger Superheld schlechthin ein Denkmal gesetzt haben (…)“ • http://t1p.de/baz7

23.07.2018 • Luxemburger Wort:
EIN DORF STEHT KOPF • von Kathrin Schug • „(…) Das ‚Festival de la bande dessinée‘ hat sich in den 25 Jahren seines Bestehens zu einem Pflichttermin in den Kalendern der Comic-Fans entwickelt – und zwar weltweit. ‚We love Contern‘, sagt Rod in breitestem Amerikanisch und im Brustton der Überzeugung. Er reist seit Jahren gemeinsam mit seiner Frau aus Chicago nach Luxemburg, bleibt eine Woche und trifft Freunde aus Asien, Europa und Südamerika. Einziger Reiseanlass: ‚Contern, of course!’ (…)“ • http://t1p.de/ohzt

23.07.2018 • Der Tagesspiegel:
COMIC-HELDIN DER WOCHE: AUF DEM KRIEGSPFAD • Matthias Penkert-Hennig über „I Kill Giants“ (Splitter) von Joe Kelly & Ken Niimura: „(…) Der minimalistisch von Ken Niimura bebilderte Coming-Of-Age-Comic begeistert vor allem durch seine Hauptakteurin, deren misanthropisch-rotzige Art für einen eigenständigen, angenehm unaufdringlichen Humor sorgt. Die Leichtigkeit, mit der das Kreativ-Team so eine originelle Tragikomödie durch stürmische Stimmungswechsel manövriert, verdeutlicht eindrucksvoll, wie perfekt die Kunstform Comic sich für die emotionale Gratwanderung dieses sträflich unterrepräsentierten Genres eignet (…)“ • http://t1p.de/4re0

23.07.2018 • Oberhessische Presse, Marburg:
KRUDE, SCHRULLIGE COMICS À LA KASCHTE • von Katja Peters • „(…) Crowdfunding brachte über 170 000 Euro (…) Doch diese Zahl wurde schnell kleiner. Über 30 000 Euro mussten für diverse Steuern ans ­Finanzamt überwiesen werden, 10 000 Euro gingen an Geschäftspartner, die die Veröffentlichung des neuen Musik-Albums abwickeln werden, und die Internetplattform, über die die Crowdfunding-Kampagne lief, forderte 15 000 Euro. Das restliche Geld fließt jetzt in die Produktion und die Herstellung von Kaschtes neuer CD ‚Scheiden tut weh‘ und die Aufnahmen von Samsas Traum-Epos ‚Tineoidea II‘ sowie in neue Bände seiner kruden Comic-Serie Trauma Tales. Die Bände eins und zwei sind bereits ausverkauft, Band drei wurde gerade ausgeliefert. Band vier bis neun sollen nun von dem gesammelten Geld entstehen. ‚Die Comic-Begeisterten ließen sich insgesamt besser motivieren als die Musikfans‘, resümiert Alexander Kaschte (…)“ • http://t1p.de/2b73 (kostenpflichtig)

23.07.2018 • Flensburger Tageblatt sowie weitere sh:z-Blätter:
„HARTENHOLM WAR LEGENDÄR“ • Manfred Ertel im Gespräch mit BAP-Sänger Wolfgang Niedecken • „(…) Wir kannten Werners Zeichner ‚Brösel‘ schon ewig und zwar über die Band ‚Schroeder Roadshow‘, die wie wir aus der Kölner Südstadt kamen und mit BAP eng verbandelt waren. Wir sind damals oft zusammen auf Kneipentour gewesen, Brösel war jemand, mit dem man viel Spaß haben konnte. Daraus ist eine Freundschaft entstanden. Wenn wir zum Beispiel in Kiel gespielt haben, war der immer mit seinem ganzen Tross da, und es wurde ordentlich gefeiert (…)“ • http://t1p.de/0sp0

24.07.2018 • Kölner Stadt-Anzeiger:
„ICH HABE MIR ZU VIEL AUFGEHALST“ – Michael Douglas über den „Ant-Man“-Film und seine Doppelrolle als Darsteller und Produzent • Das Gespräch führte Patrick Heidmann • „(…) Mein Sohn war 15 Jahre alt, als ich den ersten ‚Ant-Man‘-Film drehte, und schon damals sagte er zu mir: Der Film wird deiner Karriere guttun. Du wirst eine neue Generation von Zuschauern erreichen und solltest ernsthaft darüber nachdenken, eine Fortsetzung zu drehen. Und er hat natürlich recht behalten. Heute treffe ich immer wieder auf Kinder und Jugendliche, die mich begeistert auf ‚Ant-Man‘ ansprechen. Von Filmen wie ‚Basic Instinct‘ oder ‚Eine verhängnisvolle Affäre‘ haben die natürlich noch nie etwas gehört (…)“ • http://t1p.de/dypz

24.07.2018 • Badische Zeitung, Freiburg im Breisgau:
WENIG SPASS AM UNTERWEGSSEIN • Marion Klötzer über den Kinder-Comic „Ist es noch weit?“ (Diogenes) von Frank Viva: „(…) Aus diesem Stoff und dem Erlebnis einer eigenen Antarktis-Tour strickt der preisgekrönte Illustrator Frank Viva einen ebenso witzigen wie philosophischen Comic – geht es bei seinem Abenteuer mit Stürmen, Pinguinen und unterirdischen Vulkanen doch um das Unterwegssein, nicht ums Ankommen. Dafür hat der hinreißende Mäuseheld allerdings kein Verständnis, so sehr ihn sein Freund auch abzulenken und für die Schönheit der Natur zu begeistern versucht. Stattdessen kommt hartnäckig immer wieder dieses ‚Ist es noch weit?’ (…)“ • http://t1p.de/tfye

24.07.2018 • Hannoversche Allgemeine Zeitung – ZISH:
KAMPF DER SUPERHELDEN – Wer macht die besseren Comics und Filme: Marvel oder DC? • Johanna Stein, Emma Schell, Jeffrey Ji-Peng Li & Abby Amoakuh • „(…) Keine drei Monate ist es her, dass Marvels Comicverfilmung ‚Avengers: Infinity War‘ in den Kinos anlief. Kurz darauf bekam der lustige Antiheld Deadpool eine Fortsetzung, und an diesem Donnerstag startet mit ‚Ant-Man and the Wasp‘ gleich der nächste Marvel-Film im Kino. DC-Fans müssen sich noch etwas gedulden: Mit ‚Aquaman‘ ist der nächste Streifen des größten Marvel-Konkurrenten ab Dezember im Kino zu sehen. Dennoch: Das Superheldengeschäft boomt (…)“ • http://t1p.de/croi


NETZSCHAU

16.07.2018 • ndr.de – NDR Info:
BUCHTIPPS: GESCHICHTEN AUS SÜDOSTASIEN: „The Art Of Charlie Chan Hock Chye“ – für Kunst- und Geschichtsfreunde • Lena Bodewein über den bei Pantheon auf Englisch erschienenen Band von Sonny Liew: „(…) Der fiktive Comiczeichner Charlie Chan Hock Chye blickt auf sein Leben zurück. Gleichzeitig ist es ein Rückblick auf die Historie Singapurs und auf die Comics, die Chye beeinflusst haben, und das alles in verschiedensten Zeichen- und Illustrationsstilen. Schwarzweiße Strips, sepiafarbene Straßenszenen, knallbunte Groschenhefte, Gemälde, Zeitungsseiten – allein die Ästhetik begeistert schon. Der Inhalt ist ergreifend auf der persönlichen Ebene, fesselnd auf der historischen Ebene (…)“ • http://t1p.de/qxsk

17.07.2018 • Comic Report Online:
FRISCH GELESEN FOLGE 82: RUDOLPH DIRKS • Alex Jakubowski über den Katalog „Rudolph Dirks. Zwei Lausbuben und die Erfindung des modernen Comics“ (Christian A. Bachmann Verlag) von Museumsinsel Lüttenheid/Benedikt Brebeck (Hrsg.): „(…) Kenner der Materie, wie Alexander Braun, Eckhart Bauer oder Tim Eckhorst, haben nicht nur Ausstellungsstücke geliehen, sondern auch am Katalog mitgeschrieben. Und so ist sichergestellt, dass es sich bei der nun vorliegenden Veröffentlichung nicht nur um eine Art Familiengeschichte handelt, sondern deren Wirken auch zeit- und kunsthistorisch entsprechend eingeordnet wird (…)“ • http://t1p.de/9j3m

17.07.2018 • die zukunft:
KEINE FARBE AUS DEM ALL • Sven-Eric Wehmeyer über „Lovecraft“ (avant) von Alberto Breccia: „(…) Breccia zerlegt die Handlung in illustrative, die Auslassungen des Textes bildlich einfrierende Panels, in denen z.B. grobe Bleistift- und Kohlestriche genau das richtige Maß zwischen Zeigen, Andeuten und Weglassen halten. Als Comic im nachdrücklichen Sinn funktioniert das eher szenisch-illustrativ und kaum dynamisch, aber mitunter gelangt die Kunstform eben auch dann zu voller Blüte, wenn eindeutig die Grafik regiert. Breccia ist um bildliche Ergänzung des Textes bemüht, darum, das, was Lovecraft mit Worten evozierte, in Bildern zu evozieren, nicht darum, den Text zu verbildlichen (…)“ • http://t1p.de/7qgc

20.07.2018 • Tagesspiegel Online:
DIE WÜSTE LEBT • Marc-Oliver Frisch über „Grün“ (Splitter) von Frauke Berger: „(…) Stilistisch greift Berger Moebius auf, erinnert aber insbesondere auch an dessen Erben Brandon Graham und Simon Roy (…) ‚Grün‘ wagt eine Poesie der Formen und Farben, bisweilen auch der Worte, an der sich deutsche Comics selten versuchen. Wir betreten eine Terra incognita, unter deren Oberfläche es nur so wimmelt vor bizarren Kreaturen und rätselhaften Artefakten. Das Fremde wird hier nicht wegerklärt oder exotisiert, es lädt zur Erkundung ein (…)“ • http://t1p.de/mk72

21.07.2018 • Tagesspiegel Online:
DIE NACHT DER MONSTER – Eisner Awards • von Lars von Törne • „(…) Bei den in der Nacht zu Sonnabend auf der International ComicCon San Diego vergebenen Eisner Awards standen vor allem zwei Titel im Rampenlicht, bei denen es um Monster geht, reale wie imaginierte: Emil Ferris’ autobiografisch inspiriertes Buch ‚My Favourite Thing is Monsters‘ (auf Deutsch vor kurzem bei Panini als ‚Am liebsten mag ich Monster‘ veröffentlicht) sowie die Fantasy-Horror-Steampunk-Serie ‚Monstress‘ von Marjorie Liu und Sana Takeda, die auf Deutsch bei CrossCult veröffentlicht wird (…)“ • http://t1p.de/kuph

23.07.2018 • Tagesspiegel Online:
SPIEL OHNE GRENZEN • Sabine Scholz über die Manga-Serie „Kakegurui – Das Leben ist ein Spiel“ (Altraverse) von Homura Kawamoto & Toru Naomura: „(…) Zeichner Toru Naomura untermalt das mit individuellen Gesichtszügen und ausgeprägter Mimik. Seine Artworks entstehen zum großen Teil digital, was dem Werk einen thematisch passenden Hochglanz-Casino-Look verleiht, der fast ein wenig zu steril daherkommt. Der Mangaka bedient sich bei seiner Bildsprache klassischer Filmtechniken wie dem Heranzoomen wichtiger Bildausschnitte aber – und hier findet man große Ähnlichkeiten zu bekannten Sport- und Brettspiel-Mangas wie ‚Hikaru no Go’ – auch traditionellen Schuss-Gegenschuss-Schnitten (…)“ • http://t1p.de/c6rw

23.07.2018 • die zukunft:
PANEL-NEWS VON DER COMIC-CON – Die wichtigsten SF-Comic-News von der Comic-Con in San Diego • von Christian Endres • „(…) das kalifornische Mekka für Nerds und Geeks ist eben schon lange nicht mehr der Ort, an dem die amerikanischen Comic-Verlage reihenweise ihre wirklich großen Ankündigungen raushauen. Trotzdem gab es am langen San Diego-Wochenende einige Neuigkeiten, die Robert Kirkman, Nnedi Okorafor, Joss Whedon, Grant Morrison, George Takei, Bernie Wrightson, Mr. Robot und Miracleman betreffen (…)“ • http://t1p.de/1z4o

24.07.2018 • faz.net – Comic-Blog:
GOTTES FREUND UND ALLES WELTLICHEN FEIND • Andreas Platthaus über die Graphic Novel „Die Spinne von Maschhad“ (Edition Moderne) von Mana Neyestani: „(…) Neyestani zeichnet meist in einem amerikanisch-realistischen Schwarzweiß, bei Schraffuren und Perspektiven an Robert Crumb geschult, aber jedes Kapitel wird von einem Einzelbild eingeleitet, dass in pseudokindlichem Strich gehalten ist – als Verweis auf die Tochter einer der ermordeten Frauen, der das vorletzte Kapitel dann ganz gewidmet ist: ‚Samiras Zeichnungen‘. In diesen erzählt sie ihre Sicht auf das unerklärliche Verschwinden der Mutter in Form einer bunten Bildergeschichte. Das ist ein verblüffender Bruch in der Erzählung, die sich damit auch von den Umständen des zugrundeliegenden Films löst und ganz zur Eigenständigkeit findet (…)“ • http://t1p.de/yi8y


COMIC-TIPP DES TAGES

BRAND X • von Jamiri • http://t1p.de/7389


CARTOON-TIPP DES TAGES

IN DEUTSCHLAND • von Schwarwel • http://t1p.de/rcmu