die neunte • Der (fast) tägliche Überblick

 

Liebe Leser,

hier kommt wieder der (fast) tägliche Überblick von „die neunte“ mit aktuellen Links aus Presse, Funk und Web – heute vom 31. Juli 2018, an dem wir uns noch einmal größtenteils auf Beiträge zu „Spirou in Berlin“ konzentrieren.


TV • RADIO

27.07.2018 • SWR2 – Lesezeichen:
30 JAHRE ZWERCHFELL VERLAG • Silke Arning im Gespräch mit dem Zwerchfell-Verleger Stefan Dinter • Die Mischung ist Programm: Ob Fantasy mit den „Pfefferchroniken“, dem „Survival Girl“ als Horror Parodie oder dem autobiographischen (Web)comic „Das Leben ist kein Ponyhof“ über eine unangepasste Alltagsheldin – der kleine Stuttgarter Zwerchfell Verlag geht seine eigenen Wege. Vor 30 Jahren in Hamburg entstanden, haben die Macher, selbst Comiczeichner und -texter, ein Gespür für ungewöhnliche, anarchisch-geistreiche Geschichten entwickelt • http://t1p.de/r6y1

31.07.2018 • DLF – Corso:
SPIROU ERMITTELT IN OST-BERLIN • Andrea Heinze hat Flix getroffen • „(…) Und da fängt das an so ein bisschen zu knirschen, weil das natürlich mit einer Humorserie nicht in erster Linie assoziiert wird. Zum Beispiel, wenn man von der Mauer spricht, finde ich es falsch, von den Mauertoten nicht zu sprechen. Tote sind aber verboten in dieser Serie – schießen darf man schon, sterben aber nicht – und Blut soll man auch keins sehen. Wie bring‘ ich trotzdem das Thema rein, dass das eine reale Bedrohung wird für die Figuren? (…)“ • http://t1p.de/gkg1 (Audio-Version online bis 06.02.2019)

31.07.2018 • rbb kulturradio:
ZU GAST: FLIX, COMICAUTOR • Andreas Knaesche im Gespräch mit Flix • Er ist einer der bekanntesten und produktivsten Comiczeichner in Deutschland: Flix. Zeitungsleser kennen möglicherweise seine Comic-Strips ‚Schöne Töchter‘ oder ‚Glückskind‘ aus dem Tagesspiegel und der FAZ. Flix befasst sich aber auch mit klassischen Helden wie Don Quijote und Faust, die er ins Heute holt. Nun darf er – als erster Deutscher überhaupt – zum 80. Jubiläum den belgischen Comichelden Spirou zeichnen • http://t1p.de/xraa (online bis 01.08.2019)


PRESSESCHAU

30.07.2018 • Der Tagesspiegel:
COMIC-HELDIN DER WOCHE: AUF DEM KRIEGSPFAD • Lara Keilbart über „Die nebenberuflichen Abenteuer von Nerd Girl“ (Edition Kwimbi) von Sarah Burrini: „(…) ’Nerd Girl‘ ist in erster Linie eine Superheldenparodie, aber endlich eine, die modern ist und den richtigen Ton trifft. Der Humor ist unverkrampft, pointiert und reicht von Slapstick bis Wortwitz, ist aber niemals einfallslos platt. Trotz der vordergründigen Satire schafft es Sarah Burrini, eine spannende Kriminalgeschichte zu erzählen (…)“ • https://epaper.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig, eventuell später kostenlos auch auf Tagesspiegel Online)

30.07.2018 • Der Tagesspiegel:
DAS GESETZ DER SERIE – Neues bei Amazon Prime, EntertainTV, Netflix und Sky • von Kurt Sagatz • „(…) Eine ganz besondere Serienpremiere können die Abonnenten von Netflix am 17. August erleben, dann startet Matt Groenings neue zehnteilige Animationsserie ‚Disenchantment‘. Übersetzt würde die Serie ‚Enttäuschung‘ heißen, was aber nicht für die Welt von Dreamland gilt, sondern für die dort lebenden Figuren, die mit ihrem bisherigen Leben unzufrieden sind (…)“ • http://t1p.de/4×64

31.07.2018 • Die Rheinpfalz, Ludwigshafen:
„AM ENDE IST DAS EIN MEGA-GEFÜHL“ • Peter Müller im Gespräch mit Flix über „Spirou in Berlin“ • „(…) Bei diesen Sonderbänden wird eine weitere Facette dazuerfunden oder ein historischer Ansatz gewählt. Daher konnte ich das weitgehend so machen, wie ich mir das vorstellte. Aber auch da gab es Hinweise und Anmerkungen von Dupuis. Ganz konkret waren die Nasen ein Thema. Ich zeichne normalerweise immer Quadernasen und hatte das bei den ersten Entwürfen so angelegt. Die Reaktion: „Nein, das sehen wir nicht.“ Da war ich schon ein bisschen enttäuscht, ist schließlich mein Markenzeichen. Also habe ich versucht es anders zu machen und bin im Nachhinein sehr froh damit. Ich überlege sogar, ob ich die neuen Nasen beim nächsten Projekt beibehalte (…)“ • http://t1p.de/y2vi

Jetzt auch kostenlos im Netz verfügbar …

27.07.2018 • Der Tagesspiegel:
SIE VERLASSEN JETZT DEN FRANKOBELGISCHEN SEKTOR • Lars von Törne über das Entstehen des Albums „Spirou in Berlin“ (Carlsen) von Flix • „(…) Wie Flix es schafft, Sequenzen zur wirtschaftlich-politischen Krise der DDR und brutale Szenen aus einem Stasi-Gefängnis, in dem Fantasio vorübergehend landet, mit Slapstick, Humor und spektakulären Action-Sequenzen zu einem großen Ganzen zu verknüpfen, das ist höchste Comic-Kunst. Zudem ist Flix’ Stil erzählerisch wie zeichnerisch hier noch dichter als sonst, sodass man viele Details erst beim zweiten oder dritten Lesen entdeckt (…)“ • http://t1p.de/gwf8

28.07.2018 • Die Welt – Die Literarische Welt:
UND: ACTION • Ein Besuch im Atelier von Flix von Wieland Freund • „(…) Aber natürlich ist ‚Spirou‘ vor allem harte Arbeit gewesen – „sieben Monate wie auf einem anderen Planeten‘, sagt Flix und holt aus der winzigen Küche eine Mülltüte voller zerknüllter Entwürfe. ‚Bei Franquin hat jede Geste, jeder Schritt eine unglaubliche Dynamik‘, sagt er. ‚Als ob die Körper aus Gummi wären. Ich habe lange versucht, das nachzumachen – bis mir klar geworden ist, dass das bei Franquin aus dem Pinselstrich kommt. Was ich mit Finelinern versucht habe, macht er mit dem Pinsel.‘ Pinsel liegen in Flix‘ Studio nicht. Er sei, sagt er, ‚gnadenlos daran gescheitert’ (…)“ • http://t1p.de/6lwi


NETZSCHAU

27.07.2018 • SR.de:
SPIROU REISST DIE MAUER NIEDER • Gerd Heger über „Spirou in Berlin“ (Carlsen) von Flix: „(…) Da hat einer die ganzen Bände noch einmal gelesen, die es vom über 80-jährigen Spirou gab (erstes Spiroumagazin am 24. April 1938). Und, weit über seine normalen Zeichenkünste hinaus, geackert. Selbst großflächige Zeichnungen gelingen Flix mühelos, der sympathische große Mann, der die deutsche Comickunst auch weltweit vertritt (…), muss sowieso nicht beweisen, dass er Plots kann, sogar eine so überraschungssatte Abenteuergeschichte wie diese (…)“ • http://t1p.de/h8gk

29.07.2018 • Comic Radio Show:
DU DARFST JA JETZT DARÜBER SPRECHEN • Markus Gruber im Gespräch mit Flix über „Spirou in Berlin“ • „(…) Ich hab dann beim Schreiben darauf geachtet, dass die ganzen klassischen Spirou-Orte auch auftauchen. Man sieht das Schloß, man sieht Rummelsdorf, man sieht den Tourbot, also das blaue Auto, was man Spirou & Fantasio so verbindet. Alle wesentlichen Figuren tauchen auf. Und trotzdem muss es in Ostberlin spielen, trotzdem muss es diesen Wahnsinn von Spirou und Fantasio haben. Also mit diesen ganzen technischen Gadgets. Pilze müssen natürlich eine Rolle spielen … und das alles in ’ne Geschichte sinnvoll miteinander zu verbinden, das war nicht so einfach und hat mehrere Anläufe gebraucht (…)“ • http://t1p.de/455s

30.07.2018 • Spiegel Online:
WIE EINE COMIC-LEGENDE NACH OST-BERLIN KAM • von Andreas Borcholte • „(…) Flix glaubt, ganz bescheiden, er habe die Belgier vor allem mit Hartnäckigkeit überzeugt. Tatsächlich erzählt er in ‚Spirou in Berlin‘ aber eine hinreißende und rasante Geschichte über die Zeit vor dem Mauerfall in Berlin, die nicht nur toll aussieht, sondern auch den oft überbordenden Fantasy-Spaß des Originals mit historischer Akkuratesse und einer humanistischen Botschaft verknüpft (…)“ • http://t1p.de/7fs0

30.07.2018 • n-tv.de:
FLIX BRINGT SPIROU GEKONNT NACH BERLIN • Markus Lippold über „Spirou in Berlin“ (Carlsen) von Flix: „(…) Erzählerisch bezieht die Geschichte ihre Kraft aus diesen Gegensätzen und natürlich aus der Darstellung der DDR und dem Schauplatz Berlin, was vor allem deutsche Leserinnen und Leser ansprechen dürfte. Doch Flix löst auch den ‚James Bond‘-Teil seines Mottos ein, indem er seine Figuren in eine flotte Verfolgungsjagd durch Berlin schickt, die nur am Ende etwas holprig wirkt (…)“ • http://t1p.de/epdd

30.07.2018 • n-tv.de:
„ICH MÖCHTE FRAUENFIGUREN IN COMICS HABEN“ • Markus Lippold im Gespräch mit Flix über „Spirou in Berlin“: „(…) Mir war wichtig, eine Geschichte zu machen, für die man möglichst wenig Vorwissen braucht, also weder über die DDR noch über Spirou. Es war mir außerdem wichtig, eine Geschichte zu finden, die so auch nur in Berlin spielen kann. Damit es für Leute, die Berlin ein bisschen kennen, interessant ist, aber auch erschließbar genug für Leute, die Berlin nicht kennen und für junge Leser, die die DDR nicht erlebt haben (…)“ • http://t1p.de/zp7h

31.07.2018 • Comic Radio Show:
MARVIN CLIFFORD KOMMT MIT DER FARBE • Markus Gruber im Gespräch mit dem Koloristen von „Spirou in Berlin“ • „(…) Herausfordernd war es den engen Zeitplan einhalten zu können. Wir Künstler sind ja mit den eigenen Arbeiten sehr kritisch und würden nur allzu gerne die Arbeit auch mal liegen lassen um sie auf sich wirken zu lassen. Da gab es wenig Spielraum für (…) Für festgelegte Charaktere gab es eine Farbvorlage, an der ich mich halten musste. Und an meiner Tür hing eine grobe Übersicht aller Seiten, die in bestimmten Haupt-Farbtönen eingeteilt war, sodass wir uns klar werden konnten welche Farbe Wets-Berlin, welche Farbe Ost-Berlin hat. Wie es aussieht, wenn es bei Nacht ist oder wenn die Charaktere im Untergrund agieren, etc. (…)“ • http://t1p.de/vwu


COMIC-TIPP DES TAGES

ENTSPANNUNG • von Ulf Salzmann • http://t1p.de/7s7q


CARTOON-TIPP DES TAGES

MIT SMARTPHONE ZAHLEN • von Harm Bengen • http://t1p.de/4kve