die neunte • Der (fast) tägliche Überblick

 

Liebe Leser,

hier kommt wieder der (fast) tägliche Überblick von „die neunte“ mit aktuellen Links aus Presse, Funk und Web – heute vom 28. August 2018.


TV • RADIO

19.08.2018 • SR 2 Radio:
„KOCHEN MIT KAFKA“ – DER COMIC-KÜNSTLER TOM GAULD • Marten Hahn besucht den Comic-Künstler anlässlich des Erscheinens seines Bandes in der Edition Moderne • Tom Gauld gehört zu den bekanntesten britischen Comic-Zeichnern seiner Generation. Er arbeitet u. a. für den „Guardian“. Darin macht er sich vor allem über den Literaturbetrieb lustig. Seine Leser müssten sich nicht durch den aktuellen Literaturkanon wühlen, ein dezentes Kultur- und Literaturinteresse reiche völlig aus um seine Zeichnungen zu verstehen, erklärte Gauld • http://t1p.de/pd1w

21.08.2018 • SR 3 Saarlandwelle – Aus dem Leben:
DER COMIC-AUTOR BRÖSEL • Moderator Uwe Jäger hat mit dem Comic-Autor über seine Erfolgsfigur Werner, die Liebe zum Motorrad und das Leben im hohen Norden gesprochen. Sein Werner sachte ‚Bescheid‘, fumpte den Bügelverschluss von der Bierflasche und dengelte auf der Horex mit zu vielen PS über die Straßen des Nordens. In den 80ern, der kühlen Kohl-Ära, die pure Subversion! Jetzt schickt Brösel alias Rötger Feldmann seinen Helden in neue Abenteuer – und in ein neues Rennen ‚Horex gegen Porsche‘! • http://t1p.de/zubn

22.08.2018 • WDR 5 Radio – Neugier genügt/Redezeit:
BISSIGER CHRONIST: GERHARD SEYFRIED • im Gespräch mit der Moderatorin Julia Schöning • Mit seinen Cartoons begleitet Gerhard Seyfried die 68er-Generation seit 50 Jahren. Zudem hat er sich auch als Autor etabliert – mit Stoffen aus der deutschen Geschichte. Über seinen neuen zeitkritischen Comicband erzählt er in der Redezeit • http://t1p.de/wca9

24.08.2018 • MDR Fernsehen – MDR um 11:
PHIL HUBBE: COMICS FÜR FANS DES SCHWARZEN HUMORS • im Gespräch mit der Moderatorin Andrea Horn • Spöttisch, ironische Cartoons sind sein Markenzeichen: der an Multiple Sklerose erkrankte Cartoonist Phil Mubble, schreibt skurile, mit schwarzen Humor gefüllte Comics. Bei uns erzählt er von seiner Arbeit • http://t1p.de/psus (online bis 31.08.2019)

24.08.2018 • rbb Fernsehen – zibb:
ZU GAST: DER BERLINER COMICZEICHNER FLIX • im Gespräch mit der Moderatorin Madeleine Wehle • Wenn ein deutscher Zeichner einen franko-belgischen Comic-Klassiker wie Spirou & Fantasio zeichnen darf, dann ist das schon eine kleine Sensation. Der in Berlin lebende Comic-Künstler Flix ist der erste deutsche Zeichner und Autor, dem die belgischen Verleger der Figur das zutrauen • http://t1p.de/edic (online bis 24.08.2019)

24.08.2018 • NDR 90,3 Radio – Kulturjournal:
EINE WOCHE KULTUR FÜR HAMBURG • Im „Best-Of“ der letzten Woche des „Kulturjournals“ berichtet u. a.
• Kerry Rügemer über die Ausstellung „Saustarke Cartoons“ von Til Mette und Tetsche (Fabrik der Künste, Hamburg, 22.08.–09.09.2018)
• Sven Barske über die Comic-Künstlerin Magdalena Kaszuba und ihre Graphic Novel „Das leere Gefäß“ (avant)
http://t1p.de/gsx1


PRESSESCHAU

22.08.2018 • taz.die tageszeitung:
FLÜCHTLINGSHILFE AUF DEM BAHNHOFSKLO • Jan-Paul Koopmann über die Graphic Novel „German Calendar No December“ (avant) von Sylvia Ofili & Birgit Weyhe: „(…) Der doppelte Rassismus ist interessant, weil er herausfordert und ein Problem benennt, das eben nicht als moralischer Appell verhallt, sondern drängend bleibt. Doch dieser Gedanke bleibt eine Randnotiz. Wirklich ausformuliert wird er nicht. Und so spannend interkulturelle Kooperationen auch sein mögen: Dass Birgit Weyhes Autorinnencomic Madgermanes um Längen besser ausfällt, ist auch deswegen so evident, weil beide Geschichten letztlich doch ähnlich angelegt sind (…)“ • http://t1p.de/9gyj

23.08.2018 • Frankfurter Allgemeine Zeitung:
GREIZER GRETCHENFRAGE • Andreas Platthaus über die Ausstellung „Lauter lupenreine Demokraten – 9. Triennale der Karikatur“ (Sommerpalais Greiz, Satiricum): „(…) Dass von 140 zur Teilnahme eingeladenen Karikaturisten nur 76 überhaupt Arbeiten eingereicht haben, ist ein neuer Tiefstand der Beteiligung. Dass von diesen Teilnehmern 43, also fast drei Fünftel, älter als sechzig Jahre sind und nur drei jünger als vierzig, zeigt, dass es der Karikatur an Nachwuchs mangelt. Lediglich zehn Zeichnerinnen sind in Greiz vertreten; auch das ein Beleg, wie wenig sich auf dem Berufsfeld der Karikaturisten personell gewandelt hat (…)“ • http://t1p.de/9kk9 (kostenpflichtig)

23.08.2018 • Stuttgarter Zeitung:
SOHN DER VULKANE, BRUDER DER STEINE • Thomas Klingenmaier über „Die Saga von Grimr“ (avant) von Jérémie Moreau: „(…) Gerade weil die Gesichter der Figuren auf den ersten Blick einfach, fast ein wenig naiv gestaltet erscheinen, kann Moreau mit der Vielfalt, Wucht und Genauigkeit ihres emotionalen Ausdrucks überraschen. Vor allem aber parallelisiert er wirkungsvoll die vulkanische Natur des Landes und das brodelnde Innere Grimrs. Ein Sohn Islands zu sein, das bekommt hier eine ganz eigene Bedeutung, und diese enge Verbindung des Helden zur Natur macht auch seine Krafttaten glaubhaft (…)“ • http://t1p.de/vez0 (kostenpflichtig)

23.08.2018 • Stuttgarter Zeitung:
IM WILDEN KANADA • Thomas Klingenmaier über „Ein Mann, ein Abenteuer 1: La Macumba des Gringo – Jesuit Joe“ (Schreiber & Leser) von Hugo Pratt: „(…) Anfangs, bekannte Pratt, sei da nur die romantische Vorstellung von der berittenen kanadischen Polizei gewesen. Dann habe er die wahre Geschichte des Louis Riel entdeckt, des Anführers eines
Aufstands franko-indianischer Mestizen. Will heißen, in die Abenteuerromantik mischt sich wie immer bei Pratt ein starkes Gefühl für das Brutale, Chaotische der Welt jenseits bürgerlicher Sicherheit“ • http://t1p.de/2h9n (kostenpflichtig)

23.08.2018 • Magdeburger Volksstimme:
COMIC EROBERT DIE REALE WELT • von Axel Ehrlich • „(…) Ganz schleichend erobern die Simpsons zuerst unser Humorzentrum, dann das Langzeitgedächtnis – und demnächst unsere Innenstädte. Der Anfang ist gemacht: In Myrtle Beach im US-Staat South Carolina ist der Kwik-E-Mart jetzt ganz real. Mit (Achtung, Insider!) Duff Bier und Lad-Donuts in den Regalen (…)“ • http://t1p.de/uzql

23.08.2018 • Die Zeit – Regionalausgabe Hamburg:
DAS MUSS KESSELN! • von Florian Zinnecker • „(…) Gerade ist, zum ersten Mal nach 14 Jahren, wieder ein Werner-Band erschienen: ‚Werner – Wat nu‘, diesmal im eigenen Verlag, den er mit seiner Frau gegründet hat. Die Startauflage, 25.000 Exemplare, ist noch nicht ganz ausverkauft. Das Rennen ist Werbung für ihn. Und natürlich geht es bei dem ganzen Spektakel auch ums Geld. Feldmann hat sich die Rechte an seiner Idee aus der Insolvenzmasse gesichert. Werner gehört wieder ihm, was damit geschieht und wer daran verdient, entscheidet er (…)“ • http://t1p.de/rx6p (kostenpflichtig)

23.08.2018 • Ostsee-Zeitung, Rostock:
MÄDCHEN-COMIC MIT HALTUNG, WITZ UND CHARME • von Michael Klamp anlässlich des 10. Geburtstags des „Mosaik“-Ableger „Die unglaublichen Abenteuer von Anna, Bella & Caramella“  • „(…) Der Mehrwert, den das Heft bietet, ist die spezifische weibliche Sicht auf die Menschheitsgeschichte. Im aktuellen Heft sind die Mädchen im 19. Jahrhundert in London gelandet und haben sich mit der Mathematikerin Ada Byron angefreundet (…) Ein Glücksfall für den Comic ist indes sein aktueller Zeichner.Mosaik-Profi Jens Fischer prägt seit nunmehr zwei Jahren das Heft mit seiner unverwechselbaren Handschrift (…)“ • http://t1p.de/xmm8 (kostenpflichtig)

23.08.2018 • Nordkurier, Neubrandenburg:
ANNA, BELLA UND CARAMELLA KÖNNEN FEIERN • von Frank Wilhelm anlässlich des 10. Geburtstags des „Mosaik“-Ableger • „(…) Mittlerweile hat das Mosaik speziell für Mädchen eine Auflage von 20 000 erreicht, sagt Löffler. Auch wenn das deutlich unter der Auflage der Abrafaxe mit etwa 100 000 Heften liege, sei der Verlag zufrieden. ‚Wir wollen uns nicht beschweren‘, sagt Löffler. Wer auch schon die Digedag-Hefte kennt und die Abrafaxe regelmäßig sieht, erkennt immer wieder Gemeinsamkeiten im Stil der Zeichnungen. Kein Wunder: Jens Fischer, der die letzten acht Geschichten von Anna, Bella und Caramella gestaltet hat, war zuvor 20 Jahre im Abrafaxe-Team dabei (…)“ • http://t1p.de/7qfk (kostenpflichtig)

24.08.2018 • Leipziger Volkszeitung:
„IHR KAMILLENTEE, MONSIEUR“ • Dimo Rieß über „Mühsam – Anarchist in Anführungsstrichen“ (Edition Moderne) von Jan Bachmann: „(…) Immer wieder lässt Bachmann seinen Protagonisten über das Gefälle zwischen großer Geste und Realität stolpern. Klug zugespitzte Szenen illustrieren reale Tagebucheinträge. Mit den Beinen auf dem Tisch bestellt Mühsam Schnitzel und Bier. Der Kellner weiß es besser. ‚Ihr Kamillentee, Monsieur.‘ Wir befinden uns auf der Sanatoriums-Terasse (…)“ • http://t1p.de/ux4u (kostenpflichtig)

25.08.2018 • Frankfurter Rundschau:
KURSWECHSEL BEI DER CARICATURA • von Claus-Jürgen Göpfert • „Im Streit um die Zukunft des Museums für Komische Kunst in Frankfurt ist eine überraschende Wendung zu verzeichnen. Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) gibt dem von ihr bisher scharf kritisierten Direktor der Caricatura, Achim Frenz, öffentlich demonstrative Rückendeckung. Sie habe den 60-Jährigen gebeten, ‚einen Konzeptvorschlag zu erarbeiten, in welche Richtung sich das Museum inhaltlich entwickeln möchte‘, so die Sozialdemokratin in einer Stellungnahme gegenüber der Frankfurter Rundschau (…)“ • http://t1p.de/fyrw

25.08.2018 • Frankfurter Rundschau:
„WIR BRAUCHEN EIN DEUTSCHES MUSEUM FÜR KOMISCHE KUNST“ • Claus-Jürgen Göpfert im Gespräch mit dem Satiriker Pit Knorr • „(…) In einem größeren Haus mit einem höheren Etat, dem ‚Deutschen Museum für Komische Kunst zu Frankfurt‘ sollten neben der Zeichnung noch ganz andere Medien vertreten sein, in denen die komische Kunst eine bedeutende Rolle spielt. Der Film, die Videokunst, das geschriebene Wort, das Internet, das Theater, das Kabarett und vieles mehr. Aber das ist in unserer Stadt utopisch, ich weiß. Was hier von interessierter Seite aktiv hintertrieben wird, gibt es dann wohl demnächst in München. Dort steht das ‚Forum für Humor und Komische Kunst in der Viehbank‘, inspiriert von Gerhard Polt, gefördert von der Stadt und sehr spendablen Sponsoren, kurz vor seiner Vollendung (…)“ • http://t1p.de/g004

25.08.2018 • Junge Welt:
ES BRAUCHT NICHT VIELE WORTE • Michael Streitberg über die bei Carlsen erschienenen Manga-Bände
• „Ryuko“ von Eldo Yoshimizu: „(…) Mit seiner hektischen Erzählweise und banalen Dialogen unterscheidet sich das Werk kaum von einem mittelprächtigen Actionmanga für pubertierende Jungs. Selbstverständlich tragen Frauen hier auch inmitten eines Raubüberfalls Badeanzüge – ‚es ist heiß‘, und in gewissen Genres macht man das halt so (…)“
• „Chiisakobee – Die kleine Nachbarschaft“ von Minetaro Mochizuki: „(…) Schon mit seiner ruhigen Erzählweise, seiner klaren Linienführung und der klassisch-strengen Anordnung der Panels (Bildkästen) steht das Werk im Gegensatz zur Hektik von ‚Ryuko‘. Anders als dort spielen Bewegungsläufe und -abfolgen eine eher untergeordnete Rolle. Mochizuki erlaubt sich ein Spiel mit Close-ups und übergangslosen Perspektivwechseln, das ihn bisweilen wie einen experimentierfreudigen Arthouse-Regisseur wirken lässt (…)“
http://t1p.de/unny

25.08.2018 • Tages-Anzeiger, Zürich:
WENN ZEICHNER AN DIE GRENZEN GEHEN • Thomas Wyss über die Ausstellung „Comic-Reportagen für MSF“ (Alter Kaserne Kulturzentrum, Winterthur, bis 21.09.2018): „(…) Sinnigerweise war es die internationale Hilfsorganisation Médecines sans Frontières (MSF) – auf Deutsch Ärzte ohne Grenzen –, die es im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Fumetto Comic Festival in Luzern den Zeichnern Felix Schaad (…), Olivier Kugler, Sandro Hagen sowie das Zeichner-Texter-Duo Andrea Caprez und Christoph Schuler ermöglichte, ihre berufliche Komfortzone temporär zu verlassen, um an die Grenzen zu gehen – sowohl geografisch als auch psychologisch (…)“ • http://t1p.de/5pqy

25.08.2018 • Lübecker Nachrichten:
MICKY MAUS, HABE DIE EHRE! • Jürgen Feldhoff über die Ausstellung „Besuch aus Entenhausen“ (Ostholstein-Museum, Eutin, bis 11.11.2018): „(…) Die Ausstellung dokumentiert vorzüglich, wie sich die Disney-Welt aus kleinsten Anfängen heraus entwickelt. Sehr gut nachzuvollziehen ist auch die eigene Handschrift der Künstler. Neben den drei Altmeistern widmet sich die Eutiner Schau auch zwei deutschen Könnern, die seit Jahren für Disney arbeiten. Jan Gulbransson und Ulrich Schröder haben ihre Comic-Figuren weiterentwickelt und ganz behutsam modernisiert – die Zeitumstände spielen in den Geschichten aus Entenhausen ja immer eine Rolle (…)“ • http://t1p.de/c5b7 (kostenpflichtig)

25.08.2018 • Wiener Zeitung:
DAS RÄTSEL DES 20. JAHRHUNDERTS • Martin Reiterer über die Graphic Novel „Fun“ (avant) von Paolo Bacilieri: „(…) Es ist eine brillante Phänomenologie im Zeitraffer, die mit einigen ganzseitigen Aufrissen von New Yorker Architekturgebilden beginnt, dann auf eine Vierpanelseite mit Fassadenausschnitten wechselt, die Panelgitter auf den folgenden Seiten zunehmend enger werden lässt, bis am Ende schließlich ein unausgefülltes Kreuzworträtselraster mit seiner wunderlichen Anordnung geschwärzter Kästchen herauskommt (…)“ • http://t1p.de/5p1j

27.08.2018 • Der Tagesspiegel:
COMIC-HELDIN DER WOCHE: MORD IN DER VOODOO-STADT • Christian Endres über die Alben-Serie „Holly Ann“ (Splitter) von Kid Toussaint, Stéphane Servain & Mateo Guerrero: „(…) Autor Toussaint präsentiert seine hartnäckige Titelheldin als fortschrittliche Feministin zwischen allen Ethnien und Klassen. Damit folgt er, ohne es einem zu sehr unter die Nase zu reiben, dem wichtigen Trend zur Diversität. Zugleich versteht der 1980 geborene Belgier es das historische New Orleans, das in seiner Krimigeschichte lebt und atmet, als reizvolle Kulisse zu nutzen (…)“ • https://epaper.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig, eventuell später kostenlos auch auf Tagesspiegel Online)

27.08.2018 • Stuttgarter Zeitung:
WIE? ANDERS? DAS IST DOCH FAST SCHON FOTOREALISTISCH • Cornelius Oettle porträtiert den Comic-Künstler Andre Lux • „(…) Seine Comicstrips, Strichmännchen mit großen Augen, kritzelt er auf kariertes Papier. Vertut er sich, kommt Tipp-Ex drüber (…) Warum firmieren seine Werke eigentlich unter dem Namen ‚Egon Forever‘? Angefangen hat er ja schon als kleiner Bub im Schwarzwald. In Effringen, einer Teilgemeinde Wildbergs. Landkreis Calw. Sein Nebensitzer krakelte ebenfalls Comic-Figuren und nannte sie ‚Hugo‘. Damals war ein gewisser Hugo Egon Balder auch Schulkindern ein Begriff. Also wählte Lux den Namen ‚Egon’ (…)“ • http://t1p.de/fazb

27.08.2018 • taz.die tageszeitung:
„ICH VERMIED ALLES LIEBLICHE“ • Ralph Trommer im Gespräch mit dem Comic-Zeichner Miguelanxo Prado über dessen neue Graphic Novel „Leichte Beute“ (Carlsen) • „(…) Bei früheren Arbeiten konnte ich meinen jeweiligen Stoff, auch wenn er traurig war, durch einen Spaziergang vergessen. Doch während dieser Arbeit war es unmöglich, das Thema war noch hochaktuell, und jedermann im Supermarkt erzählte von ähnlichen Erfahrungen in der Verwandtschaft oder in seinem Umfeld. Zwei Jahre hat mich das Thema beschäftigt, mir aber auch gezeigt, dass es die Menschen weiterhin berührte. Auch Leser aus anderen Ländern, in denen das Buch bisher veröffentlicht wurde (Frankreich, Belgien, Portugal und Spanien) bestätigten meine Geschichte (…)“ • http://t1p.de/bt3f

27.08.2018 • taz.die tageszeitung:
„ICH BIN NOCH NICHT GANZ DURCH DAMIT“ • Jan-Paul Koopmann im Gespräch mit dem Comic-Zeichner Rötger „Brösel“ Feldmann • „(…) Guck dir mal was von 1982 an. Wie locker man damals gezeichnet hat – das hat vielleicht eine halbe Stunde gedauert, sowas hinzukriegen, obwohl ich’s drei, vier mal gezeichnet habe, bis es mir gefällt. Und heute sind das mehrere Tage (…) Wir wollen mit Bröseline Stück für Stück die alten Titel neu rausbringen, einen neuen Band und dann noch andere Sachen: eine Biographie – irgendwann mal. Ich will insgesamt wieder mehr machen. Ich hab mich jetzt erholt von dieser schwierigen Phase [mit der Achterbahn-Insolvenz] (…)“ • http://t1p.de/ssus

Jetzt auch kostenlos im Netz verfügbar …

19.08.2018 • Welt am Sonntag – Regionalausgabe Hamburg:
„UM HOLGI IST ES RUHIG, DAS IST VERDÄCHTIG“ • Frihtjof Bublitz interviewt den Comic-Zeichner Rötger „Brösel“ Feldmann • „(…) Ich bin mehr gestresst, wenn ich Comics zeichne und ganz still an meinem Computer oder am Zeichentisch sitze. Wenn man keine Bewegung hat und gehirnmäßig arbeiten muss, hat man viel mehr Stress. Ich freue mich, dass ich mit meinem Buch fertig bin. Die Kalendervorschau für 2020 ist auch fertig. Die muss immer schon so früh fertig sein. Deswegen bin ich ab und an auch ein bisschen tüttelig, wenn ich ein Datum aufschreibe (…)“ • http://t1p.de/c27d


NETZSCHAU

19.08.2018 • n-tv.de:
UNERSCHROCKEN AM URSPRUNG DER LIEBE – Außergewöhnliche Frauen • Anna Meinecke über die Graphic Novels „Der Ursprung der Liebe“ (avant) von Liv Strömquist und „Unerschrocken“ 2 (Reprodukt) von Pénélope Bagieu: „Niemand lässt sich gern ungefragt die Welt erklären – es sei denn, der Erzähler ist gut. Mit Liv Strömquist und Pénélope Bagieu finden zwei Frauen neue Ansätze, in Comics die Vergangenheit zu erzählen. Sie verraten so viel über die Gegenwart (…)“ • http://t1p.de/iry1

22.08.2018 • Tagesspiegel Online:
DAS LETZTE KIND DER WELT • Silke Merten über „Erinnerung an die ewige Gegenwart“ (Schreiber & Leser) von Benoît Peeters & François Schuiten: „(…) Immer gilt: Die geheimnisvollen Städte behalten ihr Geheimnis für sich. Auch im neuen Band ‚Erinnerung an die ewige Gegenwart‘ bleibt es ungelöst, obwohl der zehnjährige Aimé alles daran setzt dahinterzukommen, warum die Stadt Taxandria so gut wie tot ist. Aus den Häusern wachsen Stalagmiten, riesige Zahnräder durchbrechen Mauern und Straßenpflaster, Straßenbahnen werden von Menschen gezogen, weil es keinen Strom mehr gibt (…)“ • http://t1p.de/p4l6 (Erweiterte Fassung der Kurzbesprechung in der Rubrik „Druckfrisch“ der Print-Ausgabe vom 27.07.2018)

27.08.2018 • faz.net – Comic-Blog:
DIE ARBEIT, DIE UNS FREUT, WIRD ZUM ERGÖTZEN • Andreas Platthaus über die Anthologie „Spring: 15: Arbeit“ (mairisch verlag): „(…) alle Mitwirkenden unterwerfen sich einem vorgegebenen Thema, diesmal ist es für die fünfzehnte Ausgabe eben ‚Arbeit‘, eingedenk von Karl Marx zweihundertstem Geburtstag. Ihm wird als Anreger also die größte Rolle eingeräumt, die ein Mann bei der Produktion überhaupt gespielt hat. Und seine Skepsis gegenüber den Entfremdungstendenzen von Arbeitern im Kapitalismus finden hier einigen Widerhall. Wobei man keine ideologischen Geschichten erwarten darf, sondern graphisch sehr geistvolle Erläuterungen moderner Arbeitszusammenhänge (…)“ • http://t1p.de/w04r

Deutlich mehr Links aus dem Netz dann wieder in der nächsten Folge.


COMIC-TIPP DES TAGES

FLEDERMAUS FÜRST FREDERICK FON FLATTER #4115: Adieu • von Bastian Melnyk • http://t1p.de/p643


CARTOON-TIPP DES TAGES

WICHTIG • von John Blair Moore & Flemming Andersen • http://t1p.de/ayo4