die neunte • Der (fast) tägliche Überblick

 

Liebe Leser,

hier kommt wieder der (fast) tägliche Überblick von „die neunte“ mit aktuellen Links aus Presse, Funk und Web – heute vom 25. September 2018.


TV • RADIO

21.09.2018 • DLF Kultur – Lesart:
TROLLE FÜR DIE GENERATION NETFLIX: DER BRITISCHE COMICZEICHNER LUKE PEARSON • Marten Hahn sprach mit dem Comic-Zeichner in England über seine Kinder-Comic-Serie „Hilda“ (Reprodukt), die jetzt auch als Zeichentrickserie auf Netflix läuft • „(…) Ich war als Teenager mit meiner Familie in Norwegen unterwegs. Dort fing alles an. Ich zeichnete viel, schrieb Sachen auf und ließ meiner Phantasie freien Lauf. Vieles blieb hängen und landete Jahre später in meinen Comics. Aus irgendwelchen Gründen fühle ich mich schon immer zu diesen Landschaften hingezogen, dabei habe ich gar keine echte Verbindung dorthin. Ich habe mich, je weiter die Serie fortschritt, deswegen etwas schuldig gefühlt (…)“ • http://t1p.de/zjps (online bis 30.03.2019)

22.09.2018 • SWR Fernsehen – Landesart:
JAPANFIEBER: AUSSTELLUNGSRUNDGANG UND INTERVIEW MIT ASTRID VON ASTEN • von Patricia Küll • Mangas sind in Japan Kult. Seit Kuratorin Astrid von Asten die Ausstellung „Im Japanfieber“ (Arp Museums Bahnhof Rolandseck, bis 20.01.2019) vorbereitet hat, ist sie selbst Fan der japanischen Comics • http://t1p.de/u8yp (online bis 22.09.2019)

23.09.2018 • ARTE – Jounal:
COMIC: SPIROU IN OST-BERLIN • von Nathalie Frank • Spirou in Berlin: Davon hat der Comic-Zeichner Flix immer schon geträumt. Und jetzt kann er sein Glück kaum fassen • http://t1p.de/txsj (online bis 23.09.2038)

23.09.2018 • ARTE:
AGATHA CHRISTIE – THE QUEEN OF CRIME • Dokumentation von André Schäfer & Anna Steuber • U. a. kommen bei diesem Porträt der berühmten britischen Kriminalautorin die französischen Graphic-Novel-Autoren Anne Martinetti und Guillaume Lebeau ausführlich zu Wort, deren Band „Agatha Christie: Das Leben ist kein Roman“ bei Egmont erschien • http://t1p.de/yw8s (online bis 22.10.2018)

24.09.2018 • DLF – Corso:
ARCHITEKTURKRIMI UND HOMMAGE AN PETER ZUMTHOR • Andrea Heinze über die Graphic Novel „Der Magnet“ (Edition Moderne) von Lucas Harari: „(…) Lucas Harari (…) arrangiert die Handlungsstränge so geschickt, dass die Betrachter sie – ähnlich wie in einem Film von David Lynch – immer wieder neu miteinander verknüpfen können und so ganz unterschiedliche Deutungen möglich sind. Die Hauptrolle dabei spielt immer die Architektur der Therme – die so perfekt inszeniert wird, dass man meint, das Wasser rieseln zu hören (…)“ • http://t1p.de/joy2 (Audio-Version online bis 02.04.2019)

25.09.2018 • DLF Kultur – Lesart:
COMIC-AUTOREN IM HAUPTSTADT-FIEBER – Berlin im Comic • Moderator Frank Meyer im Gespräch mit Joachim Scholl • „(…) Berlin ist in den letzten 20 Jahren zu einer Comic-Hauptstadt geworden, als Arbeitsort für Zeichner aus aller Welt und als Thema zahlreicher Comic-Geschichten. In dieser Zeit sind dutzende Berlin-Comics erschienen, das Jahr 2018 ist dabei ein vorläufiger Höhepunkt – mit der ersten Berliner Geschichte der legendären belgischen Spirou-Serie, mit dem Abschluss der großartigen Berlin-Trilogie des US-amerikanischen Zeichners Jason Lutes, mit der Wiederkehr von Zwille, einem Kreuzberger Anarchisten, mit dem Gerhard Seyfried schon diverse Kapitel der Berliner Stadtentwicklung erzählt hat (…)“ • http://t1p.de/g9tk (online bis 03.04.2019)


PRESSESCHAU

15.09.2018 • Der Spiegel:
ENDE JELÄNDE • Volker Weidermann über das „Lustige Taschenbuch Mundart 2: Berlinerisch“ (Egmont): „(…) Man hätte es ahnen können: Es ist erstens unlesbar und zweitens schrecklich. Im Zweikampf Sprache gegen Bilder setzt sich in diesem Fall die Sprache durch und unterwirft die helle Comicwelt. Die ewigen Optimisten Tick, Trick und Track klingen auf Berlinerisch wie nölige Menschenfeinde, der Weltverbesserer Daniel Düsentrieb wie ein mauliger Skeptiker am Bierbüdchen (…)“ • http://t1p.de/5vdg (kostenpflichtig)

17.09.2018 • Der Tagesspiegel:
COMIC-HELD DER WOCHE: BÜRZELBIBBERN UND PEKUNITIS • Leonard Hillmann über die Disney-Anthologie „Pschyrentel: Entenhausener Zipperlein“ (Egmont): „(…) Dieses Album ist eine Adaption des bekannten Medizinlexikons ‚Pschyrembel‘, dessen Konzept als Nachschlagewerk für Gesundheitsbegriffe auf den gleichnamigen Gynäkologen zurückgeht (…) der ‚Psychrentel‘ [überzeugt] durch gelungene Geschichtenauswahl und seine ansprechende Aufmachung als eine der hochwertigsten Buchparodien aus dem Hause Disney (…)“ • https://epaper.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig, eventuell später kostenlos auch auf Tagesspiegel Online)

18.09.2018 • Süddeutsche Zeitung:
HOMMAGE AN DIE HINGABE • Gerhard Matzig über die Graphic Novel „Schwanzer – Architekt aus Leidenschaft“ (Birkhäuser) von Benjamin Swiczinsky: „(…) Die Graphic Novel über einen der bedeutendsten Architekten Österreichs und der Nachkriegsmoderne, ist eine Hommage an die Hingabe, Besessenheit und Leidenschaft, ohne die es vielleicht den Bau, nicht aber die Baukunst gäbe (…) ein bizarres Vademecum für einen Beruf, der beides zugleich sein kann: schöpferischer Himmel und Hölle des Ausgebranntseins (…)“ • http://t1p.de/5xr1

18.09.2018 • taz.die tageszeitung – Ausgabe Nord:
SCHAMHAAR, FERNSEHEN, ELEFANTEN • Jan-Paul Koopmann über „Girlsplaining“ (Reprodukt) von Katja Klengel: „(…) Neu an ‚Girlsplaining‘ ist aber, dass Klengels Feminismus viel weniger eindeutig ist und ihre Fragen tatsächlich meist eher neugierig scheinen als fordernd. Und in Klengels nerdiger Nähe zur Popkultur knistert dann doch auch mehr Herzschmerz mit als etwa in Strömquists Abrechnung mit historischen Sexisten. Man merkt es auch daran, wie oft die Pointen der ‚Girlsplaining‘-Episoden auf Kosten ihrer Ich-Erzählerin gehen (…)“ • http://t1p.de/x5dg

18.09.2018 • Der Tagesspiegel:
WER ZULETZT LACHT • Inga Barthels über die Ausstellung „Wir verrecken vor Lachen!“ (Kunstraum Bethanien, Berlin, bis 04.11.2018): „(…) Die Schau feiert 50 Jahre türkische Karikaturkunst und gibt einen Einblick in das in der Türkei sehr einflussreiche Genre. Jeder Raum ist dabei einem anderen Thema gewidmet, von Sexualität über Graphic Novels bis hin zu den Gezi-Protesten. Eine Timeline im Eingangsbereich macht den Besucherinnen und Besuchern die Vielfalt türkischer Satirezeitschriften deutlich (…)“ • http://t1p.de/47nu

19.09.2018 • Berliner Zeitung:
JESSICA – DIE TRAUMATISIERTE SUPERHELDIN • Olaf Kieser über den „Jessica Jones Megaband: Das letzte Kapitel“ (Panini) von Brian Michel Bendis, Michael Gaydos & Javier Pulido: „(…) Der Band ist relativ textlastig. Dank vieler toller Dialoge liest sich das aber prächtig. Bendis versteht sein Handwerk eben. Das gilt auch für Michael Gaydon, dessen reduzierte, realistische Zeichnungen sowie seine Panel- und Seitengestaltung die Dramaturgie der Geschichte kongenial in Szene setzen (…)“ • http://t1p.de/ryr3 (kostenpflichtig)

19.09.2018 • Neue Presse, Hannover:
VERFLIXTE WENDEZEIT – Flix stellt bei Feinkost seinen Comic „Spirou in Berlin“ vor • von Stefan Gohlisch • „(…) Der Andrang ist groß, der Künstler geduldig. ‚Wenn die Leute schon nicht reinkommen, sollen sie doch zumindest ein Bild bekommen‘, sagt Flix und zeichnet unermüdlich, schon vor seiner Lesung bei Feinkunst Lampe. Der Lindener Club hätte wohl dreimal gefüllt werden können. Immerhin stellt Flix in der Reihe ‚Feinkost Comix‘ eine Sensation vor: Er durfte als erster Nicht-Frankobelgier einen Band des Klassikers ‚Spirou‘ gestalten, ‚Spirou in Berlin’ (…)“ • http://t1p.de/4k9a

20.09.2018 • Hannoversche Allgemeine Zeitung:
PFFFFFFT. KNALL. PENG! – Cartoonist Flix liest „Spirou in Berlin“ • von Tomma Petersen • „(…) Das laute Lesen des Comics gestaltet sich nicht als allzu leicht. Den Figuren im Comic verleiht Flix unterschiedliche Stimmen. ‚Ehrlicherweise sind es nur zwei Stimmen, mehr kann ich nicht‘, sagt der Cartoonist und lacht. Außerdem ist da noch die Onomatopoesie, ohne die ein Comic kein Comic ist. Bei der bebilderten Lesung spricht Flix das aus, was das Publikum schon auf der Leinwand gelesen hat: ‚Peng. Puff. Zack. Brrrrrr. Bumm’ (…)“ • http://t1p.de/8a4x

20.09.2018 • Stuttgarter Zeitung:
UNHEIMLICHES BAD • Thomas Klingenmaier über die Graphic Novel „Der Magnet“ (Edition Moderne) von Lucas Harari: „(…) Ein junger Franzose, der schon eine größere, studienbedingte Nervenkrise hinter sich hat, lässt sich erneut auf das Objekt seiner früheren Faszination ein: auf ein großes Thermalbad, das der Architekt Peter Zumthor im kleinen Schweizer Örtchen Vals gebaut hat. Den Ort in Graubünden gibt es wirklich, genauso wie den Architekten Peter Zumthor, und auch die Therme Vals existiert, ein sehr schönes modernes Gebäude. Letztere Eigenschaft bestreitet Harari auch gar nicht. Aber in Wort und Bild macht er den Bau doch früh ein bisschen unheimlich (…)“ • http://t1p.de/5b5x (kostenpflichtig)

21.09.2018 • Frankfurter Allgemeine Woche:
NEUSTART FÜR STRIZZ • von Andreas Platthaus • „(…) Nun können sie sich wieder auf regelmäßige Lektüre einstellen, denn von jetzt an wird die F.A.Z. Woche in jeder Ausgabe eine neue ‚Strizz‘-Episode im Feuilleton abdrucken. Die wird jeweils eine halbe Seite umfassen, was ein bisschen weniger Platz ist, als sie ehedem in der werktäglichen Fortsetzungsserie der F.A.Z. einnahm. Doch gerade in dieser Beschränkung sieht Volker Reiche einen besonderen Reiz seiner neuen Folgen (…)“ • http://t1p.de/65ly (kostenpflichtig)

24.09.2018 • Der Tagesspiegel:
COMIC-HELDIN DER WOCHE: MUTIGE MISANTHROPIN • Christian Endres über „Courtney Crumrin“ 1 (dani books) von Ted Naifeh: „(…) Während die erste deutsche Courtney-Ausgabe bei Eidalon beziehungsweise Modern Tales Schwarz-Weiß war, erscheint die Serie beim Kleinverlag dani books nun noch einmal von Anfang an und erstmals in Farbe (…) Selbst wenn durch Warren Wucinichs stimmige Kolorierung hier und da eine Ansammlung bedrohlicher Schatten auf der Strecke bleibt, gewinnen die Seiten dafür an Detailschärfe – und an Massentauglichkeit (…)“ • https://epaper.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig, eventuell später kostenlos auch auf Tagesspiegel Online)

25.09.2018 • Süddeutsche Zeitung:
TROLL BEISEITE • Daniel Wüllner über die Netflix-Zeichentrickserie „Hilda“ nach der gleichnamigen Kinder-Comic-Serie bei Reprodukt von Luke Pearson: „(…) Der Zauber der Comics ist in der Serie perfekt bewahrt, genau wie der Charme, der Hilda ausmacht. Mehr noch, durch die Animationen gewinnt die Comic-Serie selbst an Spannung: Geht in Hildas Welt langsam die Sonne unter, bröckelt und knackt es aus den Lautsprechern. Das sind die Geräusche, die ein Troll macht, wenn er erwacht, wenn ein neues Abenteuer beginnt (…)“ • http://t1p.de/ci23

25.09.2018 • Süddeutsche Zeitung:
EIN WERWOLF DECKT AUF • Thomas von Steinaecker über die Graphic Novel „Am liebsten mag ich Monster“ (Panini) von Emil Ferris: „(…) Wie es oft in Debüts geschieht, hat sich die Autorin offenbar vorgenommen, unbedingt alles, was sie jemals beschäftigte oder ihr wichtig erschien, in ihr erstes Buch zu packen (…) Das Maßlose dieser Graphic Novel mag zunächst erschlagend wirken; formal und inhaltlich hat es jedoch schon lange kein Werk mehr gegeben, dass derart unbekümmert und innovativ die ungeschriebenen Gesetze des Genres neu dachte (…)“ • http://t1p.de/rw31

25.09.2018 • Thüringer Allgemeine, Erfurt:
ERSTES ERFURTER „GRAPHIT“-FESTIVAL • „(…) Passend zum kulturellen Jahresthema ‚Bilder deiner Stadt‘ organisiert die Initiative ‚Auf Kurs‘ das erste Festival für Illustration und urbanes Skizzieren in Erfurt. Das ‚Graphit‘ lädt vom 26. bis 30. September überregional bekannte Profis, aber auch lokal verwurzelte Illustratoren, Künstler und Kreativschaffende in die Thüringer Landeshauptstadt ein (…)“ • http://t1p.de/pov1

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09.09.2018 • Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung:
„MANCHMAL SIND DIE FIGUREN WIR SELBST“ • Jörg Thomann im Gespräch mit dem Cartoonisten-Duo Hauck & Bauer • Bauer: „(…) wir haben den alten Griechen viel zu verdanken. Wir haben damals ‚Antigone‘ gelesen, und Elias hatte in seinem Buch ein selbstgemachtes Lesezeichen, auf dem stand: ‚Ich hasse dieses Buch (…)“ • Hauck: „(…) Du warst mir auf jeden Fall suspekt. Dominik war eine Klasse unter mir, und es hieß: ‚Da ist noch so jemand, der lustige Sachen macht.‘ Ich wollte aber der Einzige sein, der lustige Sachen macht. Dann wurden die Kurse aber zusammengelegt, und wir haben uns zum ersten Mal unterhalten • http://t1p.de/3i7y

10.09.2018 • Der Tagesspiegel:
COMIC-HELDEN DER WOCHE: DIE SUPERVÄTER • Lutz Göllner über „Joe Shuster – Vater der Superhelden“ (Carlsen) von Julian Voloj & Thomas Campi: „(…) Batman-Schöpfer Bob Kane, der große Blender und Anpasser, wird vor den Augen der Leser zum fiesen Joker, der nur an sich selbst denkt; der Gerechtigkeitsfanatiker Neal Adams, der schließlich dafür sorgt, dass Siegel und Shuster am Ende ihres Lebens wenigstens eine angemessene Leibrente bekommen, ist als fröhlich grinsende Lichtgestalt mit mächtigen Koteletten dargestellt (…)“ • http://t1p.de/gdvy


NETZSCHAU

12.09.2018 • Finanzrocker:
FOLGE 103: „KREATIVEN FEHLT OFT EIN POSITIVER BEZUG ZU GELD!“ – Mixtape mit Sarah Burrini • Audio-Podcast von Daniel Korth, der mit der Comic-Zeichnerin über ihren Bezug zu Geld spricht • Sarah Burrini verdient ihr Geld in erster Linie als Webcomiczeichnerin über Projektaufträge und Spenden über Patreon. In knapp 90 Minuten erklärt Sarah, warum sie sich den Traumjob trotz Widrigkeiten erfüllt hat, wie sie in sich selbst investiert, warum das Leben kein Ponyhof ist und natürlich auch die Comicszene in Deutschland • http://t1p.de/b2lf

12.09.2018 • Titel Kulturmagazin:
MEISTER DES BODY-HORRORS • Philip J. Dingeldey über den Manga „Parataxis“ (Cross Cult) von Shintarō Kago:: „(…) Was das Werk Kagos aber besonders auszeichnet, ist weniger die klare, bedrückende Handlung seiner Dystopie, sondern die optische Darstellung. Er ist einer der realistischsten Manga-Zeichner, die mir bislang untergekommen sind. Denn während die Menschen und die architektonischen Hintergründe nicht sonderlich detailliert oder filigran ausgearbeitet sind, so widmet Kago der Darstellung der Körperlichkeit der nackten Thirdler viel Aufmerksamkeit und beweist eine erschreckende surreale, fast schon fetischistische Kreativität, was die Kombination von Mensch und Maschine betrifft (…)“ • http://t1p.de/ibcf

18.09.2018 • Tagesspiegel Online:
REISE INS ICH • Moritz Honert über den Sach-Comic „Das Gehirn“ (Verlag Antje Kunstmann) von Matteo Farinella & Hana Roš: „(…) Geschrieben hat das Werk die Neurowissenschaftlerin Hana Roš, die amüsanten und prägnanten Schwarz-Weiß-Bilder stammen von ihrem Kollegen Matteo Farinella. Neurotransmitter springen bei ihm als mit riesigen Schlüsseln ausgerüstete Fallschirmjäger in den Synaptischen Spalt. Die Rezeptoren sind Falltüren. Antagonisten – die Substanzen, die den Zugang zu den Rezeptoren blockieren – zeichnet er als geifernde Monster mit mächtigen Klauen (…)“ • http://t1p.de/gpov

19.09.2018 • Comicgate:
I HATE YOU – YOU JUST DON’T KNOW IT YET • Jan-Niklas Bersenkowitsch über das bei Rotopol erschienene Heft von Nadine Redlich: „(…) eine Liebesgeschichte aus Sicht einer verliebten Person, und wie die Beziehung zu ihrem Partner aufblüht und dann erlischt. Eine klassische Handlung mit einem dramaturgischen Aufbau gibt es nicht. Stattdessen klären wiederkehrende Motive über den Gemütszustand der Hauptfigur auf, wie zum Beispiel eine Vase, mit der die Erzählstimme die Beziehung zur geliebten Person beschreibt und die nach und nach Risse bekommt. Die Bilder sind flüchtige Impressionen, auf die sich die Leser einlassen müssen, um diese sehr persönlichen Gefühle zu verstehen, die Redlich mit diesem Heft zu beschreiben versucht (…)“ • http://t1p.de/6cgk

20.09.2018 • Bizzaro World:
DISNEYS BOB IGER BESTÄTIGT: MARVEL STUDIOS’ KEVIN FEIGE VERANTWORTLICH FÜR KOMMENDE X-MEN FILMPROJEKTE • von Emanuel Brauer • „(…) in einem Interview mit dem US-Magazin THR hat Disney CEO Bob Iger bestätigt, dass kein Geringerer als Kevin Feige und somit die Marvel Studios für kommende Filme des X-Men Franchises verantwortlich sein werden. Es kann also als sehr wahrscheinlich erachtet werden, dass die Muties Teil des MCU werden könnten (…) Nach Monaten der Verhandlungen hat Disney den 71,3 Milliarden Dollar Deal festgezogen, um den Großteil des FOX Unternehmens aufkaufen zu können, was die Filmverwertungsrechte der X-Men und Fantastic Four mit einschloss. Gegenwärtig wird erwartet, dass die vollständige Übernahme zum Sommer 2019 abgeschlossen sein dürfte (…)“ • http://t1p.de/bw54

23.09.2018 • Yay, Comics!:
FOLGE #58: INES KORTH • Audio-Podcast von Lara • Lara redet mit Zeichnerin Ines Korth, die zuletzt „Massu, Schmiedstochter“ beim Verlag Schwarzer Turm veröffentlicht hat – aber auch für andere koloriert, z.B. für Sarah Burrini und Olivia Vieweg. Sie reden über’s Comics machen, Arbeitsteilung, Webcomics, den eigenen Stil und mehr • https://yaycomics.de/58/

24.09.2018 • die zukunft:
SIND WIR NICHT ALLE MAGISCHE JUNGE MUTANTEN? • Christian Endres über die Graphic Novel „SuperMutant Magic Academy“ (Reprodukt) von Jillian Tamaki: „In ihrem Webcomic ‚SuperMutant Magic Academy‘ vereinte die kanadische Comic-Künstlerin Jillian Tamaki (‚Ein Sommer am See‘) die Peanuts, Hogwarts und Manga. Dafür erhielt sie völlig zurecht zwei Ignatz Awards und einen Eisner Award. Jetzt liegen alle Strips aus vier Jahren zusammen mit einigen neuen Gags sowie einer exklusiven 40-seitigen Abschlussgeschichte auch auf Deutsch in einem Sammelband bei Reprodukt vor (…)“ • http://t1p.de/63×2

25.09.2018 • Deezer:
DAS KLEINE FERNSEHBALLETT – Staffel 4, Folge 2: Die, in der der Flix mit penetrantem Positivismus provoziert • Audio-Podcast von Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier • In dieser Woche zu Gast: der Flix, der so wunderbare Comics zeichnet wie „Schöne Töchter“, „Glückskind“ oder ganz aktuell „Spirou in Berlin“. Und beim Kolorieren viel Zeit zum Fernsehen hat • http://t1p.de/rgh4

25.09.2018 • faz.net – Comic-Blog:
MUT ZUM WIDERSTAND • Andreas Platthaus über die Graphic Novel „Nieder mit Hitler! Oder warum Karl kein Radfahrer sein wollte“ (avant) von Jochen Voit & Hamed Eshrat: „(…) Alles ist im plakativen Sinne historischer, obwohl es einen verblüffenden Effekt gibt: Die Episoden aus der Nazi-Zeit sind farbig gehalten, die aus der DDR schwarzweiß – also gegen die Erwartung von mit fortschreitender Chronologie zunehmender Farbigkeit. Beide Zeitebenen sind ineinander verschränkt, wobei dem „Dritten Reich“ das klare Übergewicht zukommt. Und Eshrats eigene Familienerfahrung mit totalitären Systemen hat dem Projekt sicher genutzt (…)“ • http://t1p.de/hs1l


COMIC-TIPP DES TAGES

VERGEBUNG • von Hauck & Bauer • http://t1p.de/vop9


CARTOON-TIPP DES TAGES

DER ELEFANT IM KONFERENZRAUM • von Heiko Sakurai • http://t1p.de/v01j