die neunte • Der (fast) tägliche Überblick

 

Liebe Leser,

hier kommt wieder der (fast) tägliche Überblick von „die neunte“ mit aktuellen Links aus Presse, Funk und Web – heute vom 4. Oktober 2018.


IM FOKUS: VENOM

Am Donnerstag startete die Marvel-Verfilmung „Venom“, die allerdings nicht Teil des Marvel Cinematic Universe ist, von Regisseur Ruben Fleischer …

02.10.2018 • filmszene.de:
VENOM • Volker Robrahn über den Film: „(…) So kann – und das ist im heutigen, digitalen ‚Nichts ist unmöglich‘-Zeitalter fast schon überraschend – die Animation des Symbionten leider nicht hundertprozentig überzeugen, wirkt manchmal tatsächlich nicht nur sehr künstlich sondern regelrecht albern, sobald sich aus der glibberigen Alienmasse ein Körper mit Gesicht formt und zu sprechen beginnt – was zu der Erkenntnis führt, dass diese Figur visuell in gezeichneter Form eindeutig besser funktioniert. Das ist vor allem bei Venoms ersten Auftritten der Fall, da die Grundstimmung zu diesem Zeitpunkt noch eine sehr düstere und ernsthafte ist. Umso heftiger fällt der folgende Stimmungswechsel aus, denn im letzten Drittel kommt der Film immer stärker als Komödie her (…)“ • http://t1p.de/6407

04.10.2018 • Stuttgarter Zeitung & Stuttgarter Nachrichten:
ZWEI SEELEN IN DER BRUST • Martin Schwickert über den Film: „(…) Die Marvel-Figur Venom kommt aus dem Lager der Antagonisten, deren Existenz in der Welt der Comic-Verfilmungen zumeist auf eine Folge beschränkt bleibt. Aber schon sein erster Auftritt vor elf Jahren in ‚Spider-Man 3‘ zeigte, dass dieser Schurke – gespielt von ­Topher Grace – zu Höherem berufen war. In bester Jekyll-und-Hyde-Tradition wohnen zwei Seelen in seiner Brust, was ihm eine gewisse Unberechenbarkeit verleiht. Nun bekommt Venom unter der Regie von Ruben Fleischer (‚Zombieland‘) seine eigene Reihe (…)“ • http://t1p.de/sfrm

04.10.2018 • taz.die tageszeitung:
VERZERRTES GRUNZEN • Tim Caspar Boehme über den Film: „(…) ’Venom‘ schildert so die psychotische Situation eines Menschen, der eine Stimme hört. Die anderen Menschen hören sie nicht, dafür das Publikum. Was nicht nur von Vorteil ist. Denn die digital verzerrte Stimme ist ein tiefes Grunzen, das bedrohlich klingen soll, zugleich aber eine alberne Komik hat. Bloß dass das Wesen, zu dem diese Laute gehören und das sich manchmal wie eine schwarze Schleimschicht über den Körper von Brock legt, alles andere als lustig ist (…)“ • http://t1p.de/sfrm

04.10.2018 • RND-Beitrag, u. a. in der Neuen Presse, Hannover, und auf haz.de:
DIE STUNDE DER PARASITEN • Khang Nguyen über den Film: „(…) Regisseur Ruben Fleischer inszeniert ‚Venom‘ mit großer Brutalität: Nebenfiguren werden Köpfe abgerissen, sie werden herumgeschleudert oder aufgespießt. Der für Marvel ungewöhnliche Stil war wohl auch ein Grund für die Diskussion, für welches Alter der Film geeignet ist. Schlussendlich entschied man sich hierzulande für eine FSK-Freigabe ab zwölf Jahren. Immerhin: Nahaufnahmen von Verletzungen oder Körperteilen fehlen (…)“ • http://t1p.de/g615

04.10.2018 • Hamburger Abendblatt:
DAS BIEST BEKOMMT EINEN FILM • Peter Zander über den Film: „(…) Fadenscheinig wird die Handlung, wenn der vermeintlich Böse zum Guten mutiert. Da muss ein noch böseres Alien her, das Venom auslöschen will. Was im Finale aussieht wie ein alter Godzilla-gegen-King-Kong-Streifen. Man muss ein großer Fan von Tom Hardy sein, um da bei der Stange zu bleiben. Am Ende wird das Wesen Venom so hingebogen, dass es künftig wohl alle Verkäuferinnen dieser Welt beschützen wird (…)“ • http://t1p.de/ac73

04.10.2018 • die zukunft:
DIE HARDY-SHOW • Michael Meyns über den Film: „(…) Schon in Sam Raimis drittem Spider-Man-Film tauchte Venom auf, nun also ein Spin-Off, der noch nichts mit dem neuen Spider-Man, den Sony im Verbund mit Marvel produziert, zu tun hat, deren Wege sich, je nach Erfolg dieses Films, aber wohl bald unvermeidlicherweise kreuzen werden. Ein klassischer Origin-Film ist ‚Venom‘, der gleichzeitig die Ankunft der Symbioten genannten Alienmasse schildert, einem Glibber, der immer neue Träger sucht, die er parasitär übernimmt, parallel dazu Eddie Brock einführt, den von Hardy gespielten investigativen Reporter, der sich hier mit dem einmal mehr Elon Musk nachgeahmten Tech-Milliardär Carlton Drake (Riz Ahmed) anlegt und Job und Frau (Michelle Williams) verliert (…)“ • http://t1p.de/6407

04.10.2018 • Dein Antiheld:
VENOM: DIE COMICS ZUM KINOSTART • von Matthias Penkert-Hennig • „Wir sind Venom! Einer der brutalsten, bösartigsten und komplexesten Widersacher von Marvel-Ikone Spider-Man feiert sein umstrittenes Solo-Kinodebüt. Die Figur durfte zuvor bereits 2007 in Sam Raimis drittem Filmabenteuer des Wandkrabblers die Leinwand unsicher machen, blieb aber weit hinter den hohen Erwartungen der Fans zurück. Die Symbiose aus dem wahnsinnigen Ex-Journalisten Eddie Brock und einem Angehörigen der außeridischen Spezies ‚Klyntar‘ darf pünktlich zum Kinostart natürlich auch in zahlreichen Comic-Veröffentlichungen bei Panini Comics Deutschland von seinen zahlreichen Zähnen und Tentakeln gebrauch machen (…)“ • http://t1p.de/6cpv


TV • RADIO

Mit Dank an Simulacrum aus dem Comicforum.

14.09.2018 • BR Bayern 2 Radio – Bayerisches Feuilleton:
KRAFTKERL MIT SPITZER FEDER – Der Zeichner und Karikaturist Olaf Gulbransson • von Sarah Khosh-Amoz • Vor 60 Jahren starb der norwegische Zeichner und Karikaturist Olaf Gulbransson in seiner Wahlheimat Bayern. Internationale Bekanntheit hatte er als Zeichner der Satirezeitschrift Simplicissimus erlangt. Sarah Khosh-Amoz begab sich auf seine Spuren • http://t1p.de/7k4t

21.09.2018 • 3sat – Kulturzeit:
DIE KULTURZEIT-COMICBUCHTIPPS IM SEPTEMBER 2018 zu:
• „Am liebsten mag ich Monster“ (Panini) von Emil Ferris: „Chicago in den 1960er Jahren: Die zehnjährige Karen Reynolds zeichnet alles in ihr Tagebuch: Monster, Horrorszenen und Alltägliches. Sie merkt, dass sie anders ist.“ • http://t1p.de/b3o3
• „Berenice“ (Carlsen) von Lukas Jülinger nach Edgar Allan Poe: „Lukas Jüliger adaptiert Edgar Allan Poes ‚Berenice‘ in die Jetzt-Zeit, nach Japan. Sehnsucht und Obsession werden bei Jüliger zu Internet-Konsum und Stalker-Fetisch.“ • http://t1p.de/2thb

30.09.2018 • hr Fernsehen – Kulturzeit:
10 JAHRE CARICATURA IN FRANKFURT • von Christiane Rau • Die Weltherrschaft der Komischen Kunst war das erklärte Ziel der Caricatura in Frankfurt bei der Eröffnung vor zehn Jahren. Heute ist das Museum diesem Ziel näher gekommen – auch dank Humorgrößen wie Tomi Ungerer oder Otto Waalkes • http://t1p.de/1gfl (online bis 06.10.2018)

02.10.2018 • 3sat – Kulturzeit:
FLIX ZEICHNET SPIROU • von Nicolette Feiler-Thull • Als erster deutscher Künstler darf der Comiczeichner nun die Abenteuer des kleinen Pagen „Spirou“ umsetzen – und das im Ostberlin der 1980er Jahre • http://t1p.de/913m


PRESSESCHAU

29.09.2018 • taz.die tageszeitung – Berlin-Ausgabe:
DAS GESICHT VON BRAD PITT • Hülya Gürler über die Ausstellung „Wir verrecken vor Lachen!“ (Kunstraum Bethanien, Berlin, bis 04.11.2018): „(…) Führende Satirezeitschriften wie ‚Gırgır‘ und ‚Fırt‘ scheuten sich nicht davor, nackte Frauen auf ihren Titelseiten abzubilden, was aus deutscher Sicht in der Türkei kaum denkbar zu sein scheint. ‚Frauen waren lange Zeit entweder heilige Mütter oder Prostituierte‘, erinnert sich die Mitbegründerin der Frauen-Satire-Zeitschrift ‚Bayan Yanı‘, die feministische Karikaturistin Ramize Erer. ‚Zeichnungen mit dem Chef, auf dessen Schoß die Sekretärin saß, waren gang und gäbe.‘ Erer ist eine der ersten Schülerinnen von Oğuz Aral. ‚Aber je mehr wir Frauen in die männerdominierte Sphäre der Karikatur eindrangen, desto größer wurde die Sensibilität unserer männlichen Kollegen für sexistische Inhalte’ (…)“ • http://t1p.de/vk82

01.10.2018 • dpa-Meldung, u. a. Süddeutsche Zeitung & Tagesspiegel Online:
COMICZEICHNER RENÉ PETILLON IST TOT • „Der französische Comiczeichner René Pétillon, Schöpfer der Figur des Privatdetektivs Jack Palmer, ist tot. Er starb am Sonntag im Alter von 72 Jahren nach langer Krankheit, wie sein Verlag Dargaud mitteilte. Petillons berühmteste Figur ist der etwas trottelige Detektiv Palmer, den er 1974 erschuf (…)“ • http://t1p.de/bktv

01.10.2018 • Süddeutsche Zeitung:
UND WEITER WIRBELT DAS KUNSTHANDWERK • Insa Wilke über sein fünfteilige Werk „Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen“ (Suhrkamp) von Philipp Weiss, zu dem auch der Comic „Die glückseligen Inseln“ gehört, den Raffaela Schöbitz gezeichnet hat: „(…) Jona wiederum begegnet Abra in Japan, deren Autorschaft ein Manga-Comic untergeschoben wird, gezeichnet von Raffalea Schöbitz und getextet und erdacht von Philipp Weiss. Abra ist ein Cyborg und durch einen Autounfall traumatisiert, sie arbeitet als Stripperin und driftet hinter die Spiegel, wo Menschen an ihren Ursprung, zum reinen Geist zurückgeführt werden. Die Atmosphäre erinnert ein bisschen an die Netflix-Serie ‚The Expansion‘ und also an die ästhetische Tradition, die mit ‚Blade Runner‘ einsetzte (…)“ • http://t1p.de/s77x

01.10.2018 • Der Tagesspiegel:
COMIC DER WOCHE: IM VISIER DER VERSCHWÖRER • Thomas Greven über die Graphic Novel „Sabrina“ (Drawn & Quarterly) von Nick Drnaso: „Am Ende schaffte es Nick Drnasos Buch ‚Sabrina’ (…) zwar auf die Longlist, aber nicht auf die Shortlist des Man Booker Preises. Dennoch: Schon die Nominierung für den renommierten Literaturpreis, der am 16. Oktober vergeben wird, als erster Comic überhaupt war eine Sensation (…)“ • https://epaper.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig, eventuell später kostenlos auch auf Tagesspiegel Online)

01.10.2018 • Thüringer Allgemeine, Erfurt:
DAS DUELL DER ILLUSTRATOREN – Erstes Graphit-Festival lockt regionale und internationale Künstler in die Räume des Klanggerüsts Erfurt • von Franziska Eichholz • „(…) Ein Festival dieser Art und Größe feierte in Thüringen Premiere. Seit Mittwoch liefen zahlreiche Vorträge und Workshops zu den Themen: ‚Charakterdesign‘, oder ‚Achtsamkeit‘ von internationalen Künstlern und Gestaltern. Dabei wurde mit Holz und anderen Materialien gebaut, Siebdrucke angefertigt oder Graffiti an einer Holzwand ausprobiert. ‚Unsere Vortragenden kamen sogar aus Kolumbien oder Belgien‘, verrät Organisator Nils Jüngling, der noch immer von der Größe des Projekts und der Begeisterung seiner Teilnehmer schwärmt (…)“ • http://t1p.de/t6nl

02.10.2018 • Süddeutsche Zeitung – Regionalteile:
HERR DER FEDERN – Peter Gaymann lässt sich in Schäftlarn Besuchern über die Schulter schauen • von Ute Pröttel • „(…) Den Marienhof im Schäftlarner Ortsteil Neufahrn hat Peter Gaymann nicht erworben, um sich aufs Altenteil zurückzuziehen. Das wird bei der Lesung des deutschlandweit bekannten Cartoonisten im Rahmen des Literarischen Herbstes schnell klar (…) Peter Gaymanns Bilder erzählen Geschichten. Seit vielen Jahren zeichnet er die Serie ‚Paar Probleme‘ für die Frauenzeitschrift ‚Brigitte‘. Berühmt geworden ist er aber mit Hühnern. Forciert habe er das nicht (…)“ • http://t1p.de/ruol

02.10.2018 • Die Welt:
SCIENCE FICTION JAZZ • Josef Engels über die Komposition „Emanon“ (Blue Note) von Wayne Shorter, die aus drei CDs mit Orchestermusik sowie einem von ihm geschriebenen Comic besteht, den Randy DuBurke zeichnete: „(…) Sollte Marvel für den zweiten Teil von ‚Black Panther‘ einen Soundtrack suchen, könnte man hier fündig werden. Für die nagenden Zweifel der Moderne jedoch, das süße Gift der Dekonstruktion, ist auf Shorters Dreifachalbum der Jazz zuständig. Wie sein Comic-Alter-Ego Emanon, ein ‚widerständiger Philosoph‘ mit der Physis von Idris Elba, der in verschiedenen Paralleluniversen das Böse besiegt, wirft sich Shorter mit seinem Sopransaxofon in die Schlacht (…)“ • http://t1p.de/w95c

03.10.2018 • Neue Zürcher Zeitung:
PIROUETTEN DREHEN ODER COMICS ZEICHNEN? Jugendbücher stellen Rollenklischees infrage • von Manuela Kalbermatten • „(…) sind viele Werke angesiedelt, die Fragen nach den Folgen von Rollenbildern und -zwängen aufwerfen und sich kritisch mit den Idealen beschäftigen, die an junge Mädchen herangetragen werden: nämlich leistungsstarke Subjekte zu sein und gleichzeitig einem recht standardisierten Bild von Weiblichkeit zu entsprechen. Die erst 22-jährige Amerikanerin Tillie Walden, die 12 Jahre lang Eiskunstläuferin war, legt mit ihrer autobiografischen Graphic Novel ‚Pirouetten‘ eine so subtile wie kraftvolle Auseinandersetzung mit diesen Anforderungen vor (…)“ • http://t1p.de/9kln

04.10.2018 • Stuttgarter Zeitung:
AUFSTEIGER IN ZEITEN DES CHAOS • Thomas Klingenmaier über die Graphic Novel „Der Schwindler“ (Schreiber & Leser) von Pascal Rabatés: „(…) Rabaté aber, der hier einen Roman von Alexej Tolstoi adaptiert, zeigt uns vor allem Chaos und Elend. Dabei greift er nicht zu den großen, surrealen Fieberbildern, sondern bleibt ganz nahe an Semjons konkretem Erleben. Die in fließenden Grautönen hingetuschten Bilder aber machen klar: Die Welt ist unberechenbar geworden, instabil, und nur noch unklar zu erfassen (…)“ • http://t1p.de/yb0c (kostenpflichtig)

04.10.2018 • Stuttgarter Zeitung:
KATZ & GOLDT • Thomas Klingenmaier über „Das vierzehnte Buch dieser beiden Herren“ (Edition Moderne) von Max Goldt und Stephan Katz: „(…) spüren seit 1996 Alltagssituationen nach, und sie nutzen dabei eine Vielzahl von Linsen. Mal bekommen wir einen Cartoon aus einem einzigen Bild, mal eine zweiseitige Geschichte, mal wird das normale Kommunikationsverhalten abhörmikrofongenau protokolliert, mal Phänomene der Realität makaber verzerrt, um einen irren Tick bereichert, surreal verfrazt. Das ist die Art Humor, nach der man süchtig wird, obwohl sie weh tut (…)“ • http://t1p.de/1gi8 (kostenpflichtig)

Jetzt auch kostenlos im Netz verfügbar …

27.09.2018 • Der Tagesspiegel:
GRENZENLOS • Barbara Buchholz stellt das Werk der kanadischen Comic-Künstlerin Jillian Tamaki vor • „(…) Unter Jilian Tamakis Büchern dürfte ‚Grenzenlos‘ das am wenigsten zugängliche sein, es zeigt aber eine spannende Auseinandersetzung mit Inhalten und Formen – und das Werk einer vielseitigen Illustratorin, die unter anderem für ‚The New Yorker‘ und ‚The New York Times‘ arbeitet (…)“ • http://t1p.de/arvv

27.09.2018 • Der Tagesspiegel:
ANACHRONISMUS MIT AKTUALITÄT • Bela Sobottke über „Anibal 5“ (Schreiber & Leser) von Alejandro Jodorowsky und Georges Bess: „(…) Die Geschichte basiert auf Jodorowskys erstem Comic von 1966 und wurde diesmal in Zusammenarbeit mit seinem bewährten Mitstreiter Georges Bess neu interpretiert (…) Es gibt eine Menge, was man an ‚Anibal 5‘ kritisieren kann, zum Beispiel das Konzept von Sex als Fortsetzung des gewaltsamen Konflikts. Aber bei genauerer Betrachtung offenbart sich eine satirische Ebene, die unsere heutige Zeit fast noch passender kommentiert als die 90er Jahre (…)“ • http://t1p.de/vy8f


NETZSCHAU

28.09.2018 • Sträter Bender Streberg:
STRÄTER BENDER STREBERG – DER PODCAST: Folge 50 • Audio- & Video-Podcast aus dem Bochumer „Little Nemo“-Comicladen mit Torsten Sträter, Hennes Bender und Gerry Streberg • 50 Folgen SBS! Da kann man schon DU zu sagen. Deshalb haben sich die drei Pansen vom Comic Laden sich einen besonderen Gast eingeladen: Cartoonist Oli Hilbring saß bei dieser runden Runde mit am Tisch, als in gewohnt launiger Manier über Film, Funk und Fernsehen geschwafelt wurde. Unter anderem ging es um „The Predator“, „Purge“ – Die TV Serie, jede Menge Comics und andere Sachen auch noch. Und am Ende verabschiedet sich das Quartett sogar noch angemessen von seinem Film-Idol Burt Reynolds • Audio-Version: http://t1p.de/m5uo • Video-Version: http://t1p.de/jgji

01.10.2018 • faz.net – Comic-Blog:
DÖNERDEUTSCHSCHWEIZERISCH • Andreas Platthaus über die Graphic Novel „Mit blauem Pulli und Falafelfladenbrot“ (Editon Moderne) von Selina Ursprung: „(…) Das impressionistische Model ihrer Reportage ist der Kunst verpflichtet, nicht dem Journalismus oder dem Comic. Es ist zwar eine Dokumentation, doch die soll assoziativ wirken. Schön sind dabei die Stilwechsel: mal Bleistiftlinien, mal Tuschezeichnungen, oft schwarzweiß, aber auch bisweilen farbig, du gerade, weil sie eher rar sind, kommen die authentischen Farbakzente besonders stark zur Geltung. Selina Ursprung ist zweifellos ein graphisches Talent und eine sehr gute Beobachterin, aber ob sie daraus Geschichten generieren können wird, das bleibt noch abzuwarten (…)“ • http://t1p.de/iwfo

02.10.2018 • Bizzaro World:
NETFLIX HOLT DIE DC UNIVERSE SERIE „TITANS“ NACH DEUTSCHLAND … und in den Rest der Welt • von Emanuel Brauer • „Die Live-Action-Serie ‚Titans‘ soll der erste Output sein, der noch in diesem Monat für DCs hauseigenen Streamingdienst ‚DC Universe‘ starten wird. Bisher war gänzlich unklar, ob es die Serie oder auch spätere Veröffentlichung aus dem ‚DC Universe‘ Programm bis nach Deutschland schaffen, da sich der exklusive Dienst bisher lediglich für die USA angekündigt hat. Offenbar hat der Streaminggigant Netflix nun zugeschlagen und sich die internationalen Verwertungsrechte für die TV-Serie ergattert (…)“ • http://t1p.de/bmc3

04.10.2018 • Tagesspiegel Online:
DAS KRICKELIGE DUTZEND – Comicfestival Hamburg • von Oliver Ristau • „Zum nunmehr zwölften Mal findet das Comicfestival in Hamburg statt, bei dem die Macher*innen einen vielfältigen und multimedialen Blick in die Zukunft wagen. Die Aufwärmphase des vom 4. bis 7. Oktober stattfindenden Hamburger Comicfestivals hat bereits Ende September begonnen, nämlich mit der Eröffnung der Satellitenausstellungen in diversen Lokalitäten der Hansestadt. Darunter finden sich Themen wie Geschlechtergerechtigkeit und Ausblicke auf zukünftige Formen gesellschaftlichen Zusammenlebens, die zugleich als roter Faden der zwölften Ausgabe des Festivals dienen (…)“ • http://t1p.de/p57p


COMIC-TIPP DES TAGES

ES PASSIERT • von Barbara Yelin • http://t1p.de/qu5r (mit einem Begleittext von Andreas Platthaus)


CARTOON-TIPP DES TAGES

DER DIESEL-KOMPROMISS • von Klaus Stuttmann • http://t1p.de/urjg