die neunte • Der (fast) tägliche Überblick

 

Liebe Leser,

hier kommt wieder der (fast) tägliche Überblick von „die neunte“ mit aktuellen Links aus Presse, Funk und Web – heute vom 17. Oktober 2018.


TV • RADIO

16.10.2018 • ARTE – Journal:
GEISTIGE BEHINDERUNG IM COMIC • von Claudia Reinhard • Das kleine Dorf Neuerkerode in Niedersachsen ist ein ganz besonderer Ort: Hier leben fast ausschließlich Menschen mit geistiger Behinderung, barrierefrei und so selbstständig wie möglich. Der Künstler Mikael Ross hat den Bürgern zum 150-jährigen Jubiläum ein besonderes Comic gewidmet • http://t1p.de/5ilw (online bis 18.10.2035)

17.10.2018 • DLF – Europa heute:
WIE MAN MIT VISA LEBEN RETTET • von Tilo Wagner • „Verfolgte Juden erhielten in Portugal unter Diktator Salazar kein Visum. Aristides de Sousa Mendes allerdings, Diplomat in Bordeaux, widersetzte sich der Direktive aus Lissabon und rettete so rund 30.000 Menschen. Der Zeichner José Ruy hat diese Geschichte durch einen Comic der Vergessenheit entrissen (…)“ • http://t1p.de/5ilw (Wiederholung eines Beitrags von 2016 anlässlich eines Portugal-Schwerpunkts, online bis 25.04.2019)


PRESSESCHAU

15.10.2018 • dpa-Meldung, u. a. auf welt.de:
DIE SCHLÜMPFE WERDEN 60: Neue TV-Serie geplant • „(…) ‚Ich bin überzeugt, dass die Schlümpfe weiter alle Generationen für Jahrzehnte erfreuen werden‘, erklärte Véronique Culliford, die Tochter des belgischen Zeichners und Schlumpf-Erfinders Peyo. Sie wirkt als Co-Produzentin mit. Wie im Film ‚Die Schlümpfe – Das verlorene Dorf‘ von 2017 sollen die Schlümpfe am Computer in 3D animiert werden. Im Fernsehen soll die neue Schlumpf-Serie 2021 ausgestrahlt werden. In Deutschland zeigt sie der KiKa, wie der Kinderkanal von ARD und ZDF am Montag in Erfurt mitteilte (…)“ • http://t1p.de/6elu

16.10.2018 • dpa-Meldung, redaktionell ergänzt bei Stuttgarter.Zeitung.de:
NEUE SCHLÜMPFE-SERIE GEPLANT – Die blauen Wichte wuseln weiter • „(…) Die Schlümpfe feiern dieses Jahr ihren 60. Geburtstag. Den ersten Auftritt hatte ein Schlumpf 1958 – lediglich als Nebenfigur – in der humorigen Mittelalter-Comicreihe ‚Johann und Pfiffikus‘. Die Leser – und Peyos Chef beim legendären Magazin ‚Spirou‘, Yvan Delporte – waren begeistert, und so entstand schon 1959 die erste eigene kleine Schlumpf-Geschichte. Daraus entstanden bald erfolgreiche Alben. Die kleinen blauen Wichte wurden so populär, dass Peyo andere Arbeiten beiseite legen musste. Er gründete ein eigenes Zeichenstudio und stellte Kollegen ein, um die Nachfrage nach Schlümpfen überhaupt befriedigen zu können (…)“ • http://t1p.de/7rvl

16.10.2018 • Wolfsburger Allgemeine:
„DER BEWEGTE MANN“ ALS SPRITZIGES MUSICAL • „(…) Vor 30 Jahren feierten die Comics von Ralf König große Erfolge, in den 90ern landete Sönke Wortmanns Film einen Hit. Nun erobert der Stoff die Theaterbühne – mit spritzigen Texten, mitreißender Musik, ohrwurmverdächtigen Melodien und viel Witz – garantiert ein frisches und unterhaltsames Musicalerlebnis. Das Ensembles des Altonaer Theaters Hamburg gastiert in Wolfsburg (…)“ • http://t1p.de/kr0i

16.10.2018 • dpa-Meldung, u. a. auf welt.de:
OTTO WAALKES ERHÄLT SONDERMANN-PREIS • „(…) Der Komiker Otto Waalkes wird für sein Lebenswerk mit dem Sondermann-Preis ausgezeichnet. Er habe ‚Generationen von Humorverbrauchern mit Witzen, Pointen, Lachern und Ottifanten versorgt und den Humor der Neuen Frankfurter Schule popularisiert‘, teilte das Caricatura Museum in Frankfurt am Dienstag mit. Der Preis wird am 11. November bei einer Gala in Frankfurt verliehen. Die Laudatio auf den 70-Jährigen hält der Manager von Eintracht Frankfurt, Fredi Bobic. Der Sondermann-Förderpreis geht an die 1986 in Leipzig geborene Cartoonistin Anna Haifisch (…)“ • http://t1p.de/ld1k

17.10.2018 • Göttinger Tageblatt:
PREIS FÜR OTTO WAALKES UND ANNA HAIFISCH • von Claudia Nachtwey • „(…) Der Sondermann, die Vereinigung zur Bewahrung des Werks von Bernd Pfarr und zur Förderung der Komischen Kunst, verleiht ihren diesjährigen Sondermann-Preis dem Bühnenkünstler, Entertainer, Musiker, Maler, Schauspieler und Autor Otto Waalkes. In diesem Jahr feiert der Allrounder seinen 70. Geburtstag (…) Der diesjährige Sondermann-Förderpreis in Höhe von 2000 Euro wird an die 1986 in Leipzig geborene Cartoonistin Anna Haifisch vergeben. Sie studierte in Leipzig Illustration, arbeitete bei Kayrock Screenprinting in Brooklyn und gründete 2013 mit Freunden das Comicfestival ‚The Millionaires Club‘, das jährlich parallel zur Leipziger Buchmesse stattfindet (…)“ • http://t1p.de/3m0t


NETZSCHAU

14.10.2018 • Highlightzone:
WONDER WOMAN / CONAN • Norbert Elbers über „Wonder Woman/Conan“ (Panini) von Gail Simone & Aaron Lopresti: „(…) Eine neue noch nie dagewesene Paarung ist nun ‚Wonder Woman‘ und ‚Conan‘. Meistens wird bei Crossovern lange erzählt und erläutert, warum die verschiedenen Helden nun plötzlich aufeinandertreffen können. Meistens verspürt der Autor die Notwendigkeit, lange zu erklären mit Multiversum, Realitätsverschiebungen o.ä. warum dies nun möglich ist. Nicht so bei Gail Simone. Für diese Geschichte existieren ‚Wonder Woman‘ und ‚Conan‘ einfach im selben Universum. Die Einfachheit der Sicht dieses Problems überzeugt. Unnötige Erklärungsversuche blähen die Geschichte nicht auf. Genug Platz für eine romantische Liebesgeschichte mit viel Action (…)“ • http://t1p.de/69me

15.10.2018 • Comickunst:
DIE URSACHE • Peter Hetzler über die im Residenz Verlag erschienene Graphic Novel von Lukas Kummer nach Thomas Bernhard: „(…) Man lasse sich von dem quirlig wirkenden Cover nicht täuschen – im Innenteil bestimmen gerade Striche und Symmetrien das Bild. Auf den ersten Blick wirken seine Schwarzweiß-Zeichnungen etwas langweilig. Auch deshalb, weil Kummer manche Panels wiederholt. Er stellt oft – fast preußisch korrekt – die gleichen Bilder mehrfach nebeneinander. Das führt zu einer Monotonie, die die Stumpfheit der Atmosphäre, die Bernhard beschreibt, treffend reflektiert (…)“ • http://t1p.de/n8z4

15.10.2018 • DWDL.de:
„SCHLÜMPFE“ IN CGI: Kika zeigt neue Serie ab 2021 • von Timo Niemeier • „(…) Der Kika arbeitet mit Partnern aus Frankreich und Belgien an einem Serien-Comeback der ‚Schlümpfe‘. Gemeinsam mit dem französischen Sender TF1 sowie den belgischen Kanälen RTBF und Ketnet und der Produktionsfirma Peyo Productions (Belgien) entwickelt der Sender eine CGI-Animationsserie über Schlumpfine, Papa Schlumpf, Schlaubi Schlumpf und – natürlich – Gargamel. Anders als in der Original-Serie soll es neben Schlumpfine mehr weibliche Schlümpfe geben (…)“ • http://t1p.de/pgap

16.10.2018 • faz.net – Comic-Blog:
LEISE, LESER, SCHAUT EINFACH NUR ZU • Andreas Platthaus über die Graphic Novel „Hat man erst angefangen zu reden, kann alles Mögliche passieren“ (Edition Moderne) von Pirmin Beeler: „(…) ’Hat man erst einmal angefangen …‘ sieht gipiesk aus, ist aber tatsächlich selbst erlebt, also nicht von Gipi. Sondern von dem Schweizer Zeichner Pirmin Beeler. Als 1975 Geborener ist er – wie auch Gipi – ein spätberufener Autor; erst 2011 beendete er sein Illustrationsstudium in Luzern. Das war die Hochphase von Gipis Einfluss, und das Debütbuch Beelers (…) zeigt diese Einfluss jetzt überdeutlich. Sofern man nicht auch den späten Hugo Pratt mit seinen bewusst simplen Linien und den matten Aquarellfarben als Vorbild zitieren will. Egal: Man kann Schlechteres über einen Comic sagen als das (…)“ • http://t1p.de/rth1

16.10.2018 • Bizzaro World:
COMIC REVIEW: MOON KNIGHT BD. 04 • Emanuel Brauer über „Moon Knight“ (Vol. II) 4 (Panini) von Max Bemis & Jacen Burrows: „(…) Nach einer Reihe so guter ‚Moon Knight‘ Comics eine dermaßen gelungene Story vorgesetzt zu bekommen, hatte ich alles andere als erwartet. Daher schaffte es Autor Max Bemis mich mit diesem ersten Band förmlich umzuhauen. Der talentierte Schreiberling, der nach eigenen Angaben selbst an einer bipolaren Störung leidet, schafft es das psychologische Geflecht der komplexen Persönlichkeiten des Marc Spector bzw. seiner Alter Egos perfekt zu karikieren und mit Witz, Drama und gehörig Charme in eine spannende Story einzuflechten (…)“ • http://t1p.de/l2ta

16.10.2018 • Splashcomics:
COMIC-BESPRECHUNG – OUR SUMMER HOLIDAY • Christel Scheja über den bei Carlsen erschienenen Manga von Kaori Ozaki: „(…) Rio und Mitsuru sind zwei Kinder, mit denen man fühlt, die gerade durch ihre Andersartigkeit und ihre verletzbaren Seiten im Gedächtnis bleiben. Die ruhige Geschichte setzt sie liebenswert in Szene und schafft es immer wieder durch liebenswerte Wendungen zu verzaubern. ‚Our Summer Holiday‘ ist ein beeindruckender Oneshot, der auch älteren Lesern Spaß macht, gerade weil die Künstlerin es schafft ihrer Geschichte tiefgründige und nachdenkenswerte Momente zu verleihen und dennoch dabei liebenswert und warmherzig von Freundschaft, dem Erwachsenwerden und einem Hauch erster Liebe erzählt (…)“ • http://t1p.de/pw1p
Weitere aktuelle Rezensionen auf Splashcomics:
• Petra Weddehage über „Pokémon: Die ersten Abenteuer“ 12 & 13 (Panini) von Hidenori Kusaka & Sathoshi Yamamoto
• Christel Scheja über „Die Walkinder“ 3 (Carlsen) von Abi Umeda
http://www.splashcomics.de/php/rezensionen

16.10.2018 • Comicleser:
IM JAHRTAUSENDWALD • Bernd Weigand über das bei Carlsen erschienene Album von Jirō Taniguchi: „(…) Der japanische Zeichner (…) starb 2017 im Alter von 69 Jahren, ehe er das Werk vollenden konnte, welches auf fünf Bände angelegt war und sich auch an junge Leser richten sollte. Der Comicteil der Deutschen Ausgabe umfasst die 41 fertigen Seiten, bis die Handlung abbricht. Wie auch bei seinem Venedig-Band, der ursprünglich für Louis Vuitton entstand, wählte Taniguchi hier das Querformat und nutzte dessen Vorzüge aus, indem er ganz- oder gar doppelseitige Panorama-Ansichten des Märchenwaldes zeichnete, in opulenten Grüntönen und bevölkert von Fabeltieren, deren Bedeutung nun nicht endgültig geklärt werden wird. Mit Stil und Layout näherte sich damit Taniguchi weiter dem europäischen Comic an (…)“ • http://t1p.de/zyzf

16.10.2018 • Dein Antiheld:
DIRK GENTLYS HOLISTISCHE DETEKTEI (Bd. 2): Ein zu kurzer Löffel • Andreas Wolf über den bei Panini erschienenen Band von Arvind Ethan David, Ilias Kyriazis & Tony Atkins: „(…) Freuen wird vor allem die Serienfans, dass die Geschichte ‚Ein zu kurzer Löffel‘ auch Bezug auf die Netflix-Produktion nimmt. Das äußert sich vor allem durch kurze Episoden, die vor jedem Kapitel erzählt werden und einen Blick zurück in die Kindheit des Protagonisten werfen. Hier trifft man auf Charaktere und Organisationen, die bereits aus den jüngsten TV-Episoden bekannt sind. Sollte man die Bildschirmadaption noch nicht gesehen haben, kann man der Story aber trotzdem ohne große Probleme folgen (…)“ • http://t1p.de/h4z6

16.10.2018 • Comic-Community:
WONDER WOMAN / CONAN • Breedstorm über den bei Panini erschienenen Band von Gail Simone & Aaron Lopresti : „(…) Ich mag es immer sehr, wenn starke weibliche Charaktere von Frauen geschrieben werden, speziell wenn sie Figur gut kennen, so wie das bei Gail Simone und Wonder Woman der Fall ist. Das führt dazu, dass auch weitere Nebenfiguren aus dem Umfeld der Amazone sinnvoll in die Geschichte eingesponnen wurden. Okay, bei Conan ist das schwer möglich, da die Überlebenswahrscheinlichkeit an seiner Seite, bis bei einer gewissen Rothaarigen, sehr gering ist. Trotzdem hat man das Gefühl, dass die Handlung, die sich vorwiegend in Conans Welt abspielt, etwas zu sauber gezeigt wird. Normalerweise geht es dort deutlich dreckiger und härter zur Sache (…)“ • http://t1p.de/umc9

17.10.2018 • Tagesspiegel Online:
BERLINER COMIC-DOPPEL – In Berlin finden an diesem Wochenende erstmals Comicmesse und German Comic Con Berlin zusammen statt • Lars von Törne im Gespräch mit Messe-Organisator Carsten Laqua • „(…) Wie ich von Zeichnern weiß, die an der Comic Con teilgenommen haben, gibt es unter den Con-Besuchern auch einige Comicfans, die wir mit unserem reinen Comicangebot und unserer Werbung nicht erreicht haben. Deshalb werden wir dieses Mal unser Publikum und den „auch-comicinteressierten“ Teil von immerhin ca. 20.000 Con-Besuchern haben. Abgesehen davon ist die Station Berlin ein toller Veranstaltungsort, der für eine reine Comicveranstaltung definitiv zu teuer wäre (…)“ • http://t1p.de/cqot

17.10.2018 • die zukunft:
WENN KINDERTRÄUME ZUM WELTUNTERGANG FÜHREN • Tomislav Subasic über Paninis Neuedition der Manga-Serie „20th Century Boys“ von Naoki Urasawa: „(…) Urasawa versteht es, das Profane mit Nostalgie zu versetzen und eine Magie zu verleihen, während sich im Hintergrund ein ausgeklügelter psychologischer Thriller auf höchstem Niveau abspielt, mit etlichen verwobenen, scheinbar losen Storyfäden. Alle Geschichten sind oft bereits Jahre im Voraus bis in kleinste Detail geplant und durchexerziert, bis sich im Verlauf Stück für Stück ein gewaltiges Mosaik ergibt, das sofort zum erneuten Lesen einlädt (…) Die Deluxe Edition kommt nun nach großer Nachfrage bei Panini mit einer überarbeiteten Übersetzung daher und enthält sogar ein erweitertes Finale, das von Urasawa nachträglich gezeichnet wurde (…)“ • http://t1p.de/4798


COMIC-TIPP DES TAGES

EGON FOREVER!: Das Wrestling-Match • von Andre Lux • http://t1p.de/ju6n


CARTOON-TIPP DES TAGES

SCHEIDUNGSGRUND • von Nicolas Mahler • http://t1p.de/76oh