die neunte • Der (fast) tägliche Überblick

 

Liebe Leser,

hier kommt wieder der (fast) tägliche Überblick von „die neunte“ mit aktuellen Links aus Presse, Funk und Web – heute vom 25. Oktober 2018.


TV • RADIO

23.10.2018 • SR 3 Radio:
HAPPY BIRTHDAY IHR SCHLÜMPFE! • von Gerd Heger • Schlumpf, Schtroumpf, Smurf, Pitufo oder Puffo – wer kennt sie nicht. Auf der ganzen Welt haben sie Erfolg – und nun werden sie 60 Jahre alt – am 23. Oktober auf den Tag genau. Dabei waren die Schlümpfe eigentlich so etwas wie ein Abfallprodukt der Comicgeschichte. Gerd Heger erinnert • http://t1p.de/7wxl

23.10.2018 • WDR Fernsehen – aktuell:
DIE SCHLÜMPFE WERDEN 60 • Der belgische Zeichner Peyo hat sie vor genau 60 Jahren erfunden. Zuerst tauchten sie nur in Comics auf, doch schnell wurden sie immer beliebter. Wir haben einen Schlumpf-Liebhaber aus NRW getroffen, er besitzt über 4000 Schlümpfe in allen Ausführungen • http://t1p.de/f0b8 (Audio-Version online bis 23.10.2019)

24.10.2018 • rbb kulturradio:
MARION FAYOLLE: „DIE SCHWEBENDEN LIEBENDEN“ • Andrea Heinze über die bei avant erschienene Graphic Novel von Marion Fayolle: „(…) Fayolle inszeniert ‚Die schwebenden Liebenden‘ wie ein Musical. Da tritt der Mann schon mal aus einer Situation heraus und adressiert sein Hadern und Zweifeln an ein imaginäres Publikum. Das wirkt oft, als würde er singen, weil viele seiner Texte gereimt sind. Dazu tanzen die Protagonisten immer wieder wie in einem Reigen. Alles fließt, nichts ist ewig, vor allem nicht die Gefühle füreinander (…)“ • http://t1p.de/k07s (Audio-Version online bis 01.11.2019)


PRESSESCHAU

24.10.2018 • Berliner Zeitung:
ROCKYS LETZTER FIGHT – Film „TNT – Eine Boxerstory“ feiert Premiere • von Norbert Koch-Klaucke • „(…) Graciano Rocchigiani starb am 1. Oktober auf einer sizilianischen Schnellstraße – den letzten Fight seines Lebens kämpfte der 54-jährige Berliner Boxer für die Kino-Leinwand. Denn Monate vor seinem Tod versuchte sich Rocky erstmals als Schauspieler, übernahm die Hauptrolle im Kurzspielfilm „TNT –Eine Boxerstory“, der am Mittwoch bei den Filmtagen im bayerischen Hof seine Deutschland-Premiere hat. Der etwa 25 Minuten lange Streifen basiert auf dem gleichnamigen Boxer-Comic von Nicolas Mahler, der 1999 in Österreich veröffentlicht wurde (…)“ • http://t1p.de/6hrt

25.10.2018 • Der Tagesspiegel:
GO WEST! • Kurzbesprechungen von Christoph Haas über die neuen Western-Comics:
• „Durango“ 17 (Splitter) von Yves Swolfs & Giuseppe Ricciardi alias Iko: „(…) Auf Originalität und Homogenität gibt Swolfs also wenig; das kann man befremdlich finden, es hat aber auch etwas Faszinierendes. Außerdem ist das Szenario sorgfältig gearbeitet; so gibt es gleich zwei interessante Frauenfiguren (…)“
• „Lonesome“ 1 (Splitter) von Yves Swolfs: „(…) Physiognomisch unterscheidet den neuen Helden kaum etwas von Durango. Allerdings hantiert er nicht mit einer Mauser-Pistole, sondern mit einem Karabiner, und vor allem: Er besitzt übernatürliche Fähigkeiten (…) Dass der Comic dennoch nicht recht überzeugen kann, liegt daran, dass sowohl das Historische wie das Phantastische der Handlung diffus bleiben (…)“
• „Lincoln“ 1 (Schreiber & Leser) von Olivier & Jérôme Jouvray: „(…) Der Comic ist eine Comedy-Version des Billy-the-Kid-Mythos und ein Gegenentwurf zu ‚Lucky Luke‘. Lincoln ist stets schlecht gelaunt, zu jeder Schandtat bereit und dazu noch in der Lage, seine aggressive Stinkstiefeligkeit mit ein paar philosophischen Worten prägnant zu begründen (…)“
• „Ein Mann – Ein Abenteuer 1: Jesuit Joe – La Macumba del Gringo“ (Schreiber & Leser) von Hugo Pratt: „(…) Wer bislang nur ‚Corto Maltese‘ gelesen hat, kann in diesen Comics eine neue Seite von Pratt kennenlernen. Schon der Matrose ohne Schiff ist ja ein Anti-Held, aber die Figuren, denen man in diesen Geschichten begegnet, sind noch erheblich gebrochener. Sie sind verlorene, umherirrende Seelen. Zur Gewalt greifen sie keineswegs nur, um sich zu verteidigen (…)“
https://epaper.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig, eventuell später kostenlos auch auf Tagesspiegel Online)

25.10.2018 • Der Tagesspiegel:
DER FLUCH DER FLEDERMAUS • Lars von Törne über die Manga-Serie „Billy Bat“ (Carlsen) von Takashi Nagasaki & Naoki Urasawa: „(…) Die Meisterschaft von Hauptautor Urasawa, die er zuvor mit ähnlich epischen Manga-Reihen wie ‚Pluto‘ und dem jetzt bei Panini neu aufgelegten ’20th Century Boys‘ bewiesen hat, besteht darin, diese schweren Themen auf ungewöhnlich packende Weise zu servieren. Dazu kommen handwerklich perfekt ausgeführte Bilder, die auch den Vorgang des Zeichnens immer wieder zum Thema machen (…)“ • https://epaper.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig, eventuell später kostenlos auch auf Tagesspiegel Online)

25.10.2018 • Der Tagesspiegel:
DRUCKFRISCH • Kurzbesprechungen von Neuerscheinungen:
• Barbara Buchholz über die Graphic Novel „Pirouetten“ (Reprodukt) von Tillie Walden: „(…) Die US-Comicautorin (…) erzählt von ihrer Kindheit und Jugend, ihrem Coming-Out, ihrer Emanzipation. Hinter Sprüngen auf dem Eis steckt harte Arbeit, doch sie wirken elegant und leicht. Das gilt auch für die Zeichnungen (…)“
• Ute Friederich über die Graphic Novel „Crawl Space“ (Rotopol) von Jesse Jacobs: „(…) Die Schülerin Daisy entdeckt eines Tages, dass die Waschmaschine im Keller das Portal zu einer verborgenen Welt ist. Geometrische Formen geben dieser Welt Struktur und treiben die Narration voran, die streckenweise ohne Text auskommt. Ein Fest für die Augen (…)“
• Sabine Scholz über die Manga-Serie „Die Walkinder“ (Carlsen) von Abi Umeda: „(…) Mit akribischer Detailliertheit entführen die fantasiereichen Schwarz-Weiß-Zeichnungen und transzendent-grellen Aquarellfarbillustrationen in eine dystopische Wüstenkulisse, die an die Szenarien der Ghibli-Studios erinnert (…)“
• Moritz Honert über den Krimi „Dickmadam, die lachte“ (Schreiber & Leser) von Zidrou & Benoît Springer: „(…) eine bitterböse Variante des ewig aktuellen menschlichen Dramas von Lust, Gier, Schuld und Wut. Gefühle, die Zeichner Benoît Springer meisterhaft in den Gesichtern seiner Figuren spiegelt (…)“
• Marie Schröer über die Graphic Novel „Olympia in Love“ (Reprodukt) von Catherine Meurisse: „(…) Inspiriert von den Gemälden des Musée d’Orsay haucht ‚Charlie-Hebdo‘-Zeichnerin Catherine Meurisse (…) Leinwand-Diven cartooneskes Leben ein, entwirft eine Parabel über den Kunstbetrieb von 1863 und interpretiert Romeo und Julia neu (…)“
• Ute Friederich über die Anthologie „Spring: 15: Arbeit“ (mairisch verlag): „(…) Von historischen Betrachtungen über Reflexionen des eigenen Arbeitens bis zur Märchenadaption reichen die Beiträge der 13 Zeichnerinnen. Am Ende bleibt die spannende Frage, ob es nicht an der Zeit wäre, das Image des Müßiggangs wieder aufzupolieren und unser Verständnis von Arbeit zu überdenken (…)“
https://epaper.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig, eventuell später kostenlos auch auf Tagesspiegel Online)

25.10.2018 • Der Tagesspiegel:
UMFALLEN KANN MAN LERNEN • Andreas Hartung über das Entstehen der Graphic Novel „Der Umfall“ (avant) von Mikael Ross • „In Neueckerode in Niedersachsen leben fast nur Menschen mit Behinderung. Als sich der 140. Jahrestag der Gemeinde näherte, schrieb ein Historiker eine Dorfchronik. ‚Es ist eine sehr schöne geworden‘ sagt Mikael Ross. ‚Aber bald haben sie gemerkt, dass das niemand liest. Weil sie damit die Menschen nicht erreichen.‘ Das war der Moment, als der Leiter der Evangelischen Stiftung Neueckerode beschloss: Beim nächsten Jubiläum machen wir einen Comic (…)“ • https://epaper.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig, eventuell später kostenlos auch auf Tagesspiegel Online)

25.10.2018 • taz.die tageszeitung – Berlin-Ausgabe/taz plan:
ARBEIT – Folge 1 • Start des Abdrucks der Comic-Serie von Kathrin Klingner • „Arbeit“ erzählt vom Büroalltag in einer Internetfirma. Eine Handvoll Angestellte überprüft dort Onlinekommentare. Es ist das Jahr 2015 und das Netz kennt plötzlich nur ein Thema: Flüchtlingskrise. Die Serie ist ein Ausschnitt aus einem gleichnamigen Comic, der 2019 bei Reprodukt erscheint und für den Comicbuchpreis der Berthold-Leibinger-Stiftung nominiert wurde • http://t1p.de/dw1q (ohne Comic) • http://t1p.de/qb38 (kostenpflichtig, mit Comic über Zusatzdokument „Ganzseiten PDF“)

25.10.2018 • Süddeutsche Zeitung – Regionalteile:
PIROUETTEN MIT PUBLIKUM – Neue „Comic Bar“ bei Stadtbibliotheks-Reihen • von Antje Weber • „(…) Mit ihrer autobiografischen Graphic Novel ‚Pirouetten‘ ist Tillie Walden demnächst als erste Künstlerin bei der ‚Comic Bar‘ der Stadtbibliothek zu Gast. Am 23. November wird die 22-jährige US-Amerikanerin zusammen mit Barbara Yelin im Gasteig sitzen. Die renommierte Münchner Zeichnerin kuratiert künftig die neue Reihe; drei bis vier Mal im Jahr soll sie ’starke Bilder und aufregende Erzählungen‘ literarischer Comics vorstellen (…)“ • http://t1p.de/gumb

25.10.2018 • Berliner Zeitung:
LIEBENSWERTE VERLIERER • Sarah Pepin über den Animationsfilm „Mutafukaz“ der Regisseure Shōjirō Nishimi und Guillaume „Run“ Renard nach dessen gleichnamigen franz. Comic (am 25. & 28.10.2018 in ausgewählten dt. Kinos): „(…) Für ‚Mutafukaz‘ greift RUN auf eine Ästhetik, zurück, die aus West-Coast-Comics, japanischer Animation, HipHop-Kultur und dem Spirit der Stadt Los Angeles basiert, die der Franzose hier wie eine apokalyptische urbane Hölle imaginiert. Ganz ohne Spezialeffekte, wie man es von anderen Comic-Verfilmungen kennt. RUN bevorzugt die alte Schule. Man stelle sich Videos der britischen Band Gorillaz vor, mit französisch sprechenden Charakteren, die Slang bevorzugen (…)“ • http://t1p.de/6ymn (kostenpflichtig)


NETZSCHAU

22.10.2018 • Teilzeithelden:
DURCHGEBLÄTTERT 10/2018 – UNSER GRAPHIC NOVEL-CHECK – Von zauberhaften Märchen bis zu garstigen Schurken • Kurzbesprechungen von Ralf Rotheimer über:
• „Die Welt der Söhne“ (avant) von Gipi: „(…) So faszinierend die gesamte Reise in diesem Graphic Novel auch ist, so unbefriedigend ist leider auch das Ende. Viele Fragen bleiben ungeklärt oder werden nur ansatzweise gelüftet. So bleibt es einem als Leser selbst überlassen, verschiedene Hinweise und Andeutungen zu interpretieren. Das ist jedoch nicht jedermanns Sache (…)“
• „Schneewittchen“ (Splitter) von Christophe Lylian, Nathalie Vessillier & Rozenn Grosjean: „(…) Erst mit genauerer Lektüre erkennt der Leser, wie viel Liebe zum Detail in der visuellen Gestaltung steckt. Denn trotz des simplen Stils wird sehr viel Wert auf den Aufbau einer märchenhaften Atmosphäre gelegt. Deutlich gemacht wird dies besonders durch die Farbgebung. Diese ist außerordentlich kräftig gehalten und dient in vielen Panels der zusätzlichen Untermalung der zu vermittelnden Atmosphäre (…)“
sowie zu folgenden Bänden:
• „Der Magnet“ (Edition Moderne) von Lucas Harari
• „Black Hammer: Sherlock Frankenstein & die Legion des Teufels“ (Splitter) von Jeff Lemire & David Rubin
http://t1p.de/sdqz

23.10.2018 • die zukunft:
HYPERAKTIVE LEINWAND • Thorsten Hanisch über den Animationsfilm „Mutafukaz“ der Regisseure Shōjirō Nishimi und Guillaume „Run“ Renard nach dessen gleichnamigen franz. Comic (am 25. & 28.10.2018 in ausgewählten dt. Kinos): „(…) ’Mutafukaz‘ erzählt so gar nichts Neues, ist nie mehr als die Summe seiner Teile, allerdings besteht der rund 95minütige, hypernervöse, blutige Trip aus ziemlich vielen Teilen und die sind für sich genommen durchaus faszinierend (…) Renard und Nishima sind weniger am großen Ganzen interessiert, sondern vielmehr an den Details ihres schräg-pulpigen 2D-Universums, das allerdings nie so richtig ins postmodern-ironische abrutscht (…)“ • http://t1p.de/l0xd

24.10.2018 • Comicleser:
BATMAN: HUSH, BAND 1+2 • Holger Bachmann über die bei Panini erschienenen Bände von Jeph Loeb & Jim Lee: „(…) Und die Idee, dass Lex Luthor Präsident der USA ist, scheint angesichts der heutigen Besetzung des Leaders of the Free World ganz bestimmt nicht mehr absurd wie seinerzeit. Ursprünglich erschienen in Batman 608–619 bietet die Reihe ein auch heute noch in jeder Sekunde faszinierendes, auch inhaltlich komplexes Abenteuer, das für diese Neuauflage in zwei Bänden komplett neu übersetzt und einem reichhaltigen Bonusteil versehen wurde und wahlweise auch als limitierte HC-Variante erhältlich ist (…)“ • http://t1p.de/6puj

24.10.2018 • Splashcomics:
COMIC-BESPRECHUNG – DER GRAF VON MONTE CHRISTO • Christel Scheja über den bei Carlsen erschienenen Manga von Ena Moriyama nach Alexandre Dumas: „(…) ’Der Graf von Monte Christo‘ wird zwar etwas schwülstig und dramatischer als nötig in Szene gesetzt, dürfte aber durchaus allen Leserinnen gefallen, die solche romantischen Geschichten mit düsteren Untertönen lieben und bereit sind, die voll und ganz zu genießen, gerade weil die Zeichnungen so detailreich sind“ • http://t1p.de/g7tq
Weitere aktuelle Rezensionen auf Splashcomics:
• Christel Scheja über „Daydream Lover“ 1 & 2 (altraverse) von Yukino Seo
• Martin Ebert über „Das Konzil der Bäume“ (Splitter) von Pierre Boisserie & Nicolas Bara
http://www.splashcomics.de/php/rezensionen

25.10.2018 • Spiegel Online:
SEHR DRECKIGER SEX, SEHR SAUBER GEZEICHNET • Kurzbesprechungen von Timur Vermes über die Mangas:
• „Blame! Master Edition“ (Cross Cult) von Tsutomu Nihei: „(…) die wäre ideal für diesen heißen Sommer gewesen (…) mit das Kälteste, was ich bisher als Comic gesehen habe. Also, nicht von der Raumtemperatur her, die lässt sich nicht recht bestimmen, aber die Fantasiezukunft, in die ‚Blame‘ entführt, ist emotional derart frostig, das hält man ab Frühherbst nur aus, wenn man beim Lesen unter eine Decke kriecht (…)“
• „Tekkon Kinkreet“ (Cross Cult) von Taiyo Matsumoto: „(…) die beiden Antihelden sind zwar extrem gewalttätig, aber Kinder: Shiro und Kuro bilden die Zweier-Gang der Katzen, Straßenkinder, die in einem vermüllten alten Honda hausen. Shiro ist dabei deutlich langsamer im Kopf, schreit Unschönes wie ‚Pimmelkackamöpse‘, und beim Essen mag man ihm auch nicht zusehen (…)“
• „Abe Sada“ 1 (Carlsen) von Kazuo Kamimura, Hideo Okazaki & Masako Togawa: „(…) Zwischen viel Sex lernt man Japans damalige Familienstrukturen, Sitten und Gesellschaft kennen. Der Stil ist außerordentlich flexibel, wechselt zwischen historischen Motiven und Formensprache, sauberen Zeichnungen und hübschen Aquarellpassagen, und obendrein hat Kamimura einen gewitzten Weg gefunden, sehr dreckigen Sex sehr sauber wiederzugeben (…)“
http://t1p.de/etv3

25.10.2018 • Tagesspiegel Online:
DEN EIGENEN AUSNAHMEZUSTAND VERSCHLAFEN • Sven Jachmann über „Hard Boiled“ (Cross Cult) von Frank Millers & Geof Darrow: „(…) Auch wenn die Anklänge an den maschinellen Identitätsfragen eines Philip K. Dick anderes vermuten lassen, ‚Hard Boiled‘ ist das gewaltfixierte Konzentrat seiner Pulp-Vorgänger und bleibt motivgeschichtlich deren Prämissen treu: Nixon aka Einheit 4 ist jener dem Metier so eigene, wenn auch pervertierte, Antiheld, der in der Krise über sich hinauswächst. Aber statt der Gewalt, die er ausübt, schockiert vielmehr die von ihr verursachte Reaktion, die im Prinzip ausbleibt (…)“ • http://t1p.de/xhlf (Wiederveröffentlichung eines Textes des Portals „Titel Magazin“ von 2009 anlässlich der neu kolorierten Neuauflage des Bandes in diesen Tagen)

25.10.2018 • Bizzaro World:
HORROR-FILM-LEGENDE JOHN CARPENTER MITTLERWEILE ALS COMICAUTOR & -PUBLISHER UNTERWEGS • von Emanuel Brauer • „(…) So gründete bereits Jahr 2013 Carpenters Frau Sandy King mit ‚Storm King Comics‘ einen eigenen Comicverlag, bei dem vornehmlich Horror-Anthologien erscheinen, an denen bisher auch Carpenter selbst beteiligt war, wie bspw. ‚John Carpenter’s Tales for a Halloween Night‘ oder ‚John Carpenter’s Tales of Science Fiction‘, welches aktuell mit einem fünfteiligen Story-Arc namens ‚The Standoff‘ veröffentlicht wird. Carpenter ist dabei nicht nur als Autor tätig, sondern übernimmt zusammen mit seiner Frau auch die redaktionellen Tätigkeiten der Comics (…)“ • http://t1p.de/xqr

25.10.2018 • Highlightzone:
FOURNIER: SPIROU UND FANTASIO GESAMTAUSGABE, BAND 9 • Heiner Lünstedt über das bei Carlsen erschienene Album von Jean-Claude Fournier: „(…) In dem 1969 gestarteten ‚Spirou‘-Comic ‚Die Goldmacher‘ zeichnete Franquin nur noch das Marsupilami, bevor er – gemeinsam mit dem von ihm geschaffenen Fabeltier – die Erfolgsserie endgültig verließ. Die Geschichte, wie Jean-Claude Fournier die Nachfolge antrat, ist fast so spannend, wie ein ‚Spirou‘-Comic. Zum Glück setzt Carlsen seine vorbildlich aufgemachte Gesamtausgabe der Serie fort und liefert in Begleittexten hochinteressante Hintergrundinformationen (…)“ • http://t1p.de/pvp3

25.10.2018 • Dein Antiheld:
HARD BOILED • Andreas Wolf über „Hard Boiled“ (Cross Cult) von Frank Millers & Geof Darrow: „(…) Wer an Frank Miller denkt, der denkt an ‚The Dark Knight‘ oder ‚Sin City‘. Hard Boiled ist völlig zu unrecht neben den bereits verfilmten Werken des amerikanischen Autors etwas untergegangen. Dabei wartet Miller hier mit jeder Menge bissiger Gesellschaftskritik auf. Wenn der Protagonist durch die von eskaliertem Kapitalismus und Überbevölkerung geplagte Stadt fährt, dann lässt er keine Gelegenheit aus, die Auswirkungen der heutigen Lebensweise, auf ziemlich plakative Weise anzuprangern (…)“ • http://t1p.de/7el2


COMIC-TIPP DES TAGES

DER BLOG-HARTMUT #73 • von Haggi • http://t1p.de/cade


CARTOON-TIPP DES TAGES

INVESTOREN-KONFERENZ • von Harm Bengen • http://t1p.de/896v