die neunte • Comic-Presseschau

 

Liebe Leser,

hier kommt wieder der (fast) tägliche Überblick von „die neunte“ mit aktuellen Links aus Presse, Funk und Web – heute vom 14. November 2018 mit einer großen Sonderausgabe, die sich ganz der Berichterstattung zum Tod von Stan Lee widmet.


TV • RADIO

12.11.2018 • DLF Kultur – Fazit:
TRAUER UM DEN BOTSCHAFTER DER COMICS – Zum Tod des Comic-Autors Stan Lee • Moderator Vladimir Balzer im Gespräch mit Cord-Christian Casper vom Kieler e-Journal für Comicforschung „Closure“ • „(…) ’Man muss immer beide Aspekte von Stan Lee sehen: Diese Etablierung dieser Larger-than-Life-Persona, die er durchgeführt hat, aber der gleichzeitig dann auch revolutioniert hat, wie wir über Comics denken, aber auch wie wir über Populär-Kultur denken‘, beschreibt Casper die Bedeutung Lees (…)“ • http://t1p.de/zw5y (Audio-Version online bis 22.05.2019)

12.11.2018 • ARD-Hörfunktudio New York:
DER SCHÖPFER DER SUPERHELDEN – Trauer um Stan Lee • von Kai Clement • „(…) Er hatte viele Beinamen: Zauberer. Comic-Meister, -Veteran und -Patriarch. Vor allem aber war er Begründer einer großen Familie. Fast 600 Charaktere habe er erfunden oder miterfunden, hat mal jemand ausgerechnet. Allerdings, so die Kritik, war das nicht allein sein Werk. Das Verdienst von Zeichnern wie vor allem Jack Kirby sei nicht angemessen gewürdigt worden. Allerdings habe er die Welt der Comics revolutioniert, so die Zeitung ‚New York Times‘, indem er den Superhelden durchaus menschliche Züge und Schwächen verpasst habe. So auch Spiderman – ein ganz normaler Typ eben, kein aalglatter Held (…)“ • http://t1p.de/0l0r

13.11.2018 • DLF Kultur – Kompressor:
DER ERFINDER DES MODERNEN SUPERHELDEN – Zum Tod von Stan Lee • Moderatorin Gesa Ufer im Gespräch mit Markus Dichmann • „(…) Stan Lee wurde als Stanley Lieber in einer rumänisch-jüdischen Einwandererfamilie geboren. Er war durch Zufall an einen Job bei Timely Comics, dem Vorläufer von Marvel Comics gekommen. Dessen Geschäftsführer Martin Goodman wollte die erfolgreiche Serie ‚Justice League‘ des Konkurrenten DC Comics kopieren und beauftragte Stan Lee damit. Der sagte: ‚Okay, aber ich mache es auf meine Weise‘ und schuf die „Fantastischen Vier‘. ‚Das ist eine Superhelden-Familie mit Scherereien, Streitigkeiten, persönlichen Problemen, emotionalen Defiziten‘, erklärt Comic-Experte Markus Dichmann (…)“ • http://t1p.de/vz85 (Audio-Version online bis 22.05.2019)

13.11.2018 • DLF – Corso:
DER VATER DER SUPERHELDEN – Nachruf auf Stan Lee • von Andrea Heinze • „(…) Anfang der 60er Jahre, als Lee den Spiderman entwickelte, hatte er auch die meisten anderen Superhelden erfunden – und er war nebenbei auch noch Redakteur für viele weitere Marvel-Reihen. Allein wegen dieses Pensums waren seine Storys nie besonders ausgearbeitet. Oft gab es nur eine Zusammenfassung der Geschichte – oder Lee forderte von seinem Zeichner eine ordentliche Verfolgungsjagd und erfand die Texte für die Sprechblasen erst, als die Zeichnungen schon fertig waren. Das war neu in der Branche und nur so konnten sich Autor und Zeichner gegenseitig inspirieren – vermutlich ist das auch ein Grund, warum die Superhelden von Stan Lee so erfolgreich wurden (…)“ • http://t1p.de/1kjm (Audio-Version online bis 22.05.2019)

13.11.2018 • hr-iNFO Radio:
PLATTHAUS: „STAN LEES SUPERHELDEN WAREN HELDEN WIDER WILLEN“ • Über 600 Figuren und ein Universum größer als Star Wars oder Harry Potter: Das ist das Lebenswerk von Stan Lee. Am Montag ist die Comic-Legende gestorben.Warum sind seine Figuren so erfolgreich? Darüber haben wir mit demComicfan und Literaturchef der F.A.Z., Andreas Platthaus, gesprochen • http://t1p.de/f8lf

13.11.2018 • rbb kulturradio:
ZUM TOD DES COMIC-AUTORS STAN LEE • Gespräch mit der Comic-Expertin Andrea Heinze • Der US-amerikanische Comicautor Stan Lee am Montag mit 95 Jahren in Los Angeles gestorben. Zusammen mit dem Zeichner Jack Kirby schuf er Comicfiguren wie Spider-Man, Iron Man, Black Panther, Hulk und viele andere, die heute auf der ganzen Welt berühmt sind • http://t1p.de/k8ux (online bis 21.11.2018)

13.11.2018 • rbb radio eins:
LEGENDÄRER COMICAUTOR STAN LEE GESTORBEN • Moderatorin Christiane Falk im Gespräch mit der Comic- und Superhelden-Expertin Jean Fischer • Lee gelang es in den 1960er Jahren, die Comicindustrie neu zu beleben, indem er Superhelden mit menschlichen Schwächen entwarf. Neben Spiderman war er auch federführend an der Schöpfung von Helden wie dem Hulk, den Fantastischen Vier und den X-Men beteiligt. Viele seiner Comic-Figuren wurden in den vergangenen Jahren in Hollywood auch zu Hauptdarstellern in Blockbustern • http://t1p.de/kxv1 (online bis 13.12.2018)

13.11.2018 • WDR Fernsehen – Aktuelle Stunde:
STAN LEE, ERFINDER DER HELDEN MIT FEHLERN, IST TOT • von Jan Gall • http://t1p.de/nd41 (online bis 20.11.2018)

13.11.2018 • ZDF – heute:
COMIC-LEGENDE STAN LEE IST TOT • Er hat die Figuren „Spider Man“, „Iron Man“ und „Hulk“ geschaffen und gilt deshalb als Revolutionär des Superhelden-Genre. Jetzt ist Stan Lee im Alter von 95 Jahren gestorben • http://t1p.de/xdbe

13.11.2018 • ORF 1 – ZIB-Magazin:
ABSCHIED VON STAN LEE • von Lillian Moschen • Stan Lee schuf Comic-Figuren wie Spiderman, Hulk oder die X-Men und hat das Comic-Imperium Marvel mit aufgebaut. Am Montag starb der Erfinder von über 350 Figuren im Alter von 95 Jahren • http://t1p.de/i484


PRESSESCHAU

12.11.2018 • AFP-Meldung, u. a. Süddeutsche Zeitung, FR.de:
COMIC-LEGENDE STAN LEE IST TOT • „(…) Der Schöpfer von Spiderman, Iron Man und anderen Superhelden starb am Montag im Alter von 95 Jahren in einem Krankenhaus in Los Angeles, wie der ‚Hollywood Reporter‘ und andere US-Medien unter Berufung auf Lees Tochter und deren Anwalt berichteten. Lee hatte in den 60er Jahren mit dem Marvel-Verlag das Superhelden-Genre revolutioniert. Viele seiner Figuren wie X-Men, Hulk oder Black Panther dominieren bis heute die Kino-Leinwände (…)“ • http://t1p.de/n9ky

12.11.2018 • dpa-Meldung, u. a. Frankfurter Rundschau, faz.net:
KULT-COMICAUTOR STAN LEE IST TOT • „(…) Der Schöpfer von ‚Spider-Man‘, ‚Hulk‘ und den ‚X-Men‘ stach aus den eher im Hintergrund werkelnden Comicautoren heraus und prägte das Genre. Nun ist Lee im Alter von 95 Jahren gestorben, wie ‚TMZ‘ und ‚Variety‘ unter Berufung auf Lees Tochter und deren Anwalt berichteten. Als ‚einer der profiliertesten Geschichtenerzähler Amerikas‘ wurde Lee in Washington gefeiert – für ein Genre, das Literaturfreunde und Kritiker ein paar Jahrzehnte zuvor noch verschmäht hatten (…)“ • http://t1p.de/yarz

13.11.2018 • Stuttgarter Zeitung:
MACH’S GUT, SUPERHELDENMANN! – Comicautor Stan Lee ist tot • von Gunther Reinhardt • „(…) Der Mann, der am 28. Dezember 1922 im New Yorker Apartment seiner aus Rumänien stammenden Eltern als Stanley Martin Lieber zur Welt kam, zählte spätestens seit den 1960ern zu den einflussreichsten kreativen Köpfen der US-amerikanischen Popkultur. Er hat mit den Figuren, die er für den Marvel-Comicverlag erfand, ein Heldenuniversum geschaffen, das heute populärer denn je ist. Von Anfang an waren die ­Marvel-Superhelden irgendwie anders, hatten nichts gemein mit diesem Strahlemann im roten Cape, den der DC-Verlag durch Metropolis fliegen ließ, der der erste und stärkste aller Comic-Superhelden sein sollte und deshalb auch ganz schlicht Superman genannt wurde. Für einen ungebrochenen Heroismus dieser Sorte hatten Stan Lee und mit ihm der Marvel-Verlag nie viel übrig. Lee bevorzugte abseitige Charaktere und Außenseiter (…)“ • http://t1p.de/24z3

14.11.2018 • Süddeutsche Zeitung:
DER PATE – Die Comiclegende Stan Lee ist gestorben • von Christoph Haas & Martina Knoben • „‚Excelsior!‘ Dieser Ausruf, den man sich wie einen kräftigen Trompetenstoß vorstellen darf, war das Markenzeichnen von Stan Lee, sein ganz eigener, verbaler ’signature move’ (…) zu Deutsch in etwa ‚Höher hinauf!‘ oder ‚Alles übertreffend!’ – hatte [er] eine gleich dreifache Bedeutung. Es machte mit kaum ironisch gebrochener Großmäuligkeit klar, dass die bei Marvel erscheinenden Comics schlicht die besten der Welt seien; es versicherte den Fanboys, dass sie zu einer auserwählten Gemeinschaft gehörten; und es diente Lee dazu, sich eine majestätische Anmutung zu verleihen, sich zugleich als Primus inter Pares und als King of Comics zu inszenieren (…)“ • http://t1p.de/3xa5 (kostenpflichtig)

14.11.2018 • Die Welt:
WHAAM. GABUUMM. THWIP. UND EIN LETZTES EXCELSIOR! – Stan Lee ist tot • von Holger Kreitling • „(…) Der Mann hat die Superhelden-Comics geprägt wie sonst kein Autor, die Periode ab den frühen Sechzigerjahren wird das ‚Silver Age of Comics‘ genannt – nach dem Golden Age der Vierziger. Eigentlich ist es das Stan Lee Age of Comics. Fachkreise debattieren häufig und mit Berechtigung, dass dem Zeichner Jack Kirby der größte Verdienst zukommt und das wahre Genie der Comics ist, doch ohne die kreative Zelle mit Stan Lee, ohne den Erfindergeist, die gerissene Naivität des Pulp-Kenners, ohne die hochmögende Marktschreierei des Autors wäre der kulturelle und ökonomische Wert des Marvel-Verlags gering. Und Marvel, das ist die ‚conditio sine qua non‘ des Superhelden-Genres, egal was die Freunde von Superman und Batman aus dem Hause DC sagen (…)“ • http://t1p.de/vmm0

14.11.2018 • Frankfurter Allgemeine Zeitung:
SUPERHELDENSCHÖPFUNGSAKTE – Was sich im Leben so alles auszahlt: Zum Tod des amerikanischen Comic-Szenaristen Stan Lee • von Andreas Platthaus • „(…) Komödien waren seine Sache nicht, das Bild vom Witzbold Lee ist auch von ihm selbst erfunden. Das Pathos seiner psychologisch angefressenen Protagonisten verdankt sich sich der Gewohnheit, die endgültigen Texte erst nach Fertigstellung der Bilder zu schreiben. Vor allem die Körperlichkeit von Kirbys Comics führte ihm also entscheidend mit die Feder, und Humor liebte Kirby nicht. Es gibt dennoch keinen berühmteren Szenaristen, also Autor von Comics, als Lee, und nur einen, der ähnlich erfolgreich war: den Franzosen René Goscinny (…)“ • http://t1p.de/1sm6 (kostenpflichtig)

14.11.2018 • taz.die tageszeitung:
SUPERHELD DER COMICAUTOREN – Comic-Legende Stan Lee ist tot • von Ralph Trommer • „(…) Stan Lee beschrieb sein Erfolgsrezept unter anderem so: ‚Ich sorgte dafür, dass dem Netzschwinger nie die witzigen Bemerkungen ausgingen. Junge Leute haben eine lockere Sprache, sie reden nicht so gestochen wie die anderen Helden damals.‘ Steve Ditkos Zeichnungen trafen in ihrer Mischung aus Realismus und grafischer Frische den Nerv der Zeit, sodass Spider-Man zum Prototyp eines neuen, jugendlichen Helden wurde, der mit seinen Gummigelenken direkt der Zielgruppe entsprungen zu sein schien (…)“ • http://t1p.de/fjpb

14.11.2018 • Der Tagesspiegel:
DIE SCHWÄCHE DER STARKEN – Stan Lee verlieh Superhelden ein menschliches Antlitz. Jetzt ist der Comicautor mit 95 gestorben • von Lars von Törne • Siehe in der „Netzschau“ weiter unten den Beitrag „Ein Leben für den Comic“ auf Tagesspiegel Online vom 13.11.2018, der größtenteils identisch ist mit der Print-Version

14.11.2018 • RND-Beitrag, u. a. Hannoversche Allgemeine Zeitung:
EIN BEDEUTSAMER SCHRIFTSTELLER – Der Marvel-Genius Stan Lee ist im Alter von 95 Jahren gestorben • von Matthias Halbig • „(…) Lee wirkte immer, als hätte er Leben für zwei Menschen in sich, und er wäre gewiss auch gern doppelt so alt geworden. ‚Ich will mehr Filme machen, mehr Fernsehserien, mehr DVDs … mehr von allem, was ich tue‘, sagte er vor acht Jahren in einer Dokumentation. Der ‚New York Times‘ verriet er dann aber im April, der ‚glücklichste Kerl auf der ganzen Welt‘ zu sein. Und das mit gutem Grund. Er hat nie aufgegeben. Und ist damit auf eigene Weise ein bedeutsamer Schriftsteller geworden. Unsterblich dazu (…)“ • http://t1p.de/a40i

14.11.2018 • Neue Presse, Hannover:
MYTHEN, MONSTER, MUTATIONEN – Superhelden-Impresaio Stan Lee stirbt mit 95 • von Stefan Gohlisch • „(…) Wer Marvel-Comics las, begab sich in ein fremdes und doch ganz nahes Parallel-Universum, eines, das lebte und atmete und trotz aller Fantastik ganz hiesig wirkte. Die zuvor in jeder Hinsicht zweidimensionale Welt der Comics war plötzlich greifbar. Und Lee war ihr allzeit freundlicher Türsteher. In einer Kolumne, ‚Stan’s Soapbox‘, wandte er sich direkt an die Leser, die ‚True Believers‘, philosophierte über Gott und die Welt und schloss mit den inzwischen geflügelten Worten “nuff said’ – genug gesagt (…)“ • http://t1p.de/drob (kostenpflichtig)

14.11.2018 • Saarbrücker Zeitung:
DER PAPA VON SUPERHELDEN WIE DU UND ICH – Zum Tod von Comic-Legende Stan Lee • von Tobias Kessler • „(…) Jeder, der mal 15, 16 Jahre alt war – fest im Schraubstock der Pubertät, gepeinigt von Pickeln –, der weiß genau, wie sich Peter Parker fühlt: von der Welt unverstanden, von der Angebeteten nicht wahrgenommen, von Klassenkameraden schikaniert. Da kommt der Biss einer radioaktiven Spinne gerade recht – der verleiht dem Milchbubi ungeahnte Superkräfte und macht ihn zu: Spider-Man! Doch, und das ist der Clou dabei – hinter der schwarzroten Maske bleibt Peter Parker ein unsicherer Mann mit Problemen, Unsicherheiten, Selbstzweifeln. 1962 erfand der New Yorker Comictexter Stan Lee die Figur Spider-Man und verhalf dem Genre der Superhelden zu einem zweiten Frühling (…)“ • http://t1p.de/8fv0

14.11.2018 • Neue Zürcher Zeitung:
DER ZEUS DER SUPERHELDEN – Zum Tod des amerikanischen Comicautors Stan Lee • von Jürg Zbinden • „(…) Marvel Comics ist insbesondere auch dank Stan Lee ein Mediengigant geworden. Lees erstes Verdienst ist die Erschaffung mythischer Superhelden, die moderne Leidensfiguren und gleichzeitig Erlöserfiguren darstellen, letztlich quasireligiöse Stellvertreter. 2017 ist ihm seine Frau Joan, mit der er 70 Jahre verheiratet war, vorausgegangen. Nun, ein Jahr später, ist ihr Stan Lee gefolgt. Die lebende Legende ist nicht mehr (…)“ • http://t1p.de/tvfl

14.11.2018 • Tamedia-Beitrag, u. a. Basler Zeitung:
DER ÜBERVATER DER SUPERHELDEN – Stan Lee erschuf Spider-man and Co. und machte Marvel reich • von Hans Jürg Zinsli • „(…) Als einer der Ersten erkannte Lee zudem das Potenzial für andere Medien und vermarktete seine Figuren in eigener Sache. Er trat an Comic-Conventions und in TV-Shows auf, hatte Gastauftritte bei den ‚Simpsons‘, arbeitete an ‚Playboy‘-Umsetzungen mit Hugh Hefner, zog von New York nach Los Angeles und trieb dort die TV- und Filmauswertung seiner Superhelden voran. Letztere sollten sich schliesslich als Milliarden-Goldgrube für Disney erweisen. Die Marvel Studios, 1993 gegründet, sind heute eine der grössten Geldmaschinen Hollywoods (…)“ • http://t1p.de/59wh

14.11.2018 • St. Galler Tagblatt & Luzerner Zeitung sowie deren Kopfblätter:
SUPERHELDEN MIT SCHWÄCHEN • von Philipp Bürkler • „(…) ’1922–2018 Excelsoir!‘ heisst es im letzten Tweet auf dem Account von Stan Lee, den sein Management am Montag abgesetzt hatte. ‚Excelsoir‘, also ‚höher hinaus‘, ist das Motto des Bundesstaates New York, aus dem Lee stammte. Mehr als 24000 Menschen haben den Tweet mittlerweile kommentiert. Auch zahlreiche Prominente haben via Twitter des verstorbenen ‚Superhelden‘ gedacht. Tribut zollte ihm auch Oscar-Akademie: ‚Stan Lee, danke dir für alles’ (…)“ • http://t1p.de/3tus

14.11.2018 • Die Presse, Wien:
STAN LEE: DER MANN, DER HELDEN SUPER MACHTE • von Andrey Arnold • „(…) Lees Genie lag in unbändigem Einfallsreichtum und einem Sinn für logistische Effizienz: Die ‚Marvel-Methode‘ der Stoffentwicklung zog rudimentäre Manuskripte ausführlichen Handlungsbeschreibungen vor. Seine wahre Superkraft war jedoch ein Gespür für Bodenständigkeit. Er verpasste einem Genre, das bislang vor allem entrückte Überflieger wie Batman und Superman hervorgebracht hatte, eine überfällige Dosis Humanität. Seine Helden hatten zwar unglaubliche Fähigkeiten, doch im Inneren trieben sie dieselben Sorgen um wie ihre Fans (…)“ • http://t1p.de/ukst

14.11.2018 • Der Standard, Wien:
STAN LEE 1922–2018 • von Karl Fluch • „(…) Ihre Verve bezogen diese Geschichten aus Lees Arbeitsstil. Er umriss den Zeichnern die Story, diese arbeiteten sie aus, er schrieb den Text in die Blasen: ‚Zack! Bang! Arrgh!‘ einerseits, andererseits überraschte eine Figur wie Thor mit einer hochgestochenen Sprache. Auch das konnte Lee. Bei all der Produktivität gab es bald Streit um diverse Urheberschaften. Spider-Man-Mitschöpfer Steve Ditko verließ Marvel im Zorn, weil Lee ihn nicht entsprechend seiner Bedeutung für die Figur entlohnte. Auch Kirby verließ 1969 Marvel aus demselben Grund. Erst 20 Jahre nach seinem Tod haben Kirbys Erben mit Lee eine Vereinbarung gefunden, nach der Kirby entsprechend genannt und mit Tantiemenzahlungen bedacht wird (…)“ • http://t1p.de/eiga

14.11.2018 • Wiener Zeitung:
ABSCHIED VOM VATER FEHLBARER HELDEN – STAN LEE • von Matthias Greuling • „(…) Er erreichte das biblische Alter von 95 Jahren, und das, zusammen mit seinem unbändigen Einsatz für seine Schöpfungen, seinem verschmitzten Humor und seinen zum Kult gewordenen Cameo-Auftritten in den Marvel-Verfilmungen, machte ihn bis zuletzt zum absoluten Kultstar der Comicindustrie. Eine lebende Legende im Universum einer Popkultur, die er selbst mitgestaltet hat. Ein Showman, ein Selbstdarsteller, einer, der seine Fans regelmäßig bei allerlei Comic-Conventions mit seiner Anwesenheit beglückte, bis zuletzt (…)“ • http://t1p.de/y2rh


NETZSCHAU

12.11.2018 • SZ.de:
DER MANN, DER MARVEL GROSS MACHTE • von Martina Knoben • „(…) Stan Lee, der langjährige Chef und Verleger von Marvel Comics, setzte – anders als die Konkurrenz vom DC Verlag – auf Helden mit menschlichen Schwächen. Als Redakteur und Texter kreierte er zusammen mit dem Zeichner Jack Kirby unter vielen anderen die Fantastic Four, Thor, Daredevil, Hulk, die Avengers, Black Panther oder die X-Men. Seine Figuren sind das Personal der Superhelden-Filme, die seit Jahren das Blockbuster-Kino dominieren (…) Am Montag ist Stan Lee im Alter von 95 Jahren in einem Krankenhaus in Los Angeles, gestorben, wie US-Medien berichten (…)“ • http://t1p.de/p4ma

12.11.2018 • die zukunft:
STAN LEE (1922–2018) – Der Vater der Marvel-Helden starb im Alter von 95 Jahren • von Christian Endres • „(…) Eine Firma unter seinem Namen, die sich als Betrug entpuppte, und die hartnäckigen Querelen wegen der Urheberschaft der Marvel-Ikonen, konnten der Legende von Stan Lee nicht viel anhaben. Diese befeuerte der bis ins hohe Alter äußerst rüstige Fanliebling mit vielen Gastauftritten in Film und Fernsehen – in fast allen modernen Marvel-Verfilmungen, in ‚Mallrats‘ und ‚The Big Bang Theory‘, in mehreren Marvel-Zeichentrickserien und sogar in Videogames. 2011 erhielt Lee einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood. Bereits zu Lebzeiten wurde er mit der National Medal of Arts geehrt und in alle wichtigen Comic-Ruhmeshallen sowie die Science Fiction and Fantasy Hall of Fame aufgenommen (…)“ • http://t1p.de/nx86

13.11.2018 • Spiegel Online:
EXCELSIOR! – ZUM TOD VON COMIC-GIGANT STAN LEE • von Andreas Borcholte • „(…) Der aktuelle Boom der Marvel-Helden gründet sich nicht allein darauf, dass die moderne Computer- und Filmtechnik heute fähig ist, die physikalisch radikalen Fantasiewelten und -gestalten der Comics adäquat zum Leben auf der Leinwand zu erwecken. Die immense Popularität der Filme wäre nicht denkbar, wenn Lees Storys und Charaktere nicht universelle Gültigkeit besäßen. Sie sind längst ein fester Bestandteil der westlichen, wenn nicht globalen Popkultur geworden, sie gehören zum Inventar fiktionaler Identifikationsfiguren wie Mickey Mouse oder Donald Duck. ‚Im Moment ist er wahrscheinlich sogar größer als Disney‘, sagte ‚Game of Thrones‘-Autor George R. R. Martin vor Kurzem über Stan Lee (…)“ • http://t1p.de/iw8i

13.11.2018 • br.de:
SUPERHELDEN MIT SELBSTZWEIFELN: Comic-Legende Stan Lee gestorben • von Peter Jungblut • „(…) Noch Anfang August hatte der greise Lee in der amerikanischen Presse erklärt, dass er von allen, denen er vertraut habe, betrogen worden sei. Es ging um jede Menge finanzielle Unregelmäßigkeiten wie gefälschte Schecks, echte oder vermeintliche Charity-Organisationen und sogar um sexuelle Übergriffe im Pflegeheim. Öffentliche Gerüchte über ein Zerwürfnis mit seiner ausgabefreudigen Tochter wies Lee persönlich zurück (…)“ • http://t1p.de/mosb

13.11.2018 • Tagesspiegel Online:
EIN LEBEN FÜR DEN COMIC – Stan Lee ist tot • von Lars von Törne (mit dpa) • „(…) Erst vor wenigen Wochen erschien seine jüngste Bilderzählung, der Webcomic ‚Backchannel‘. Den schuf der 95-jährige Lee zusammen mit Co-Autor Tom Akel und Zeichner Andie Tong (…) ‚Backchannel‘ enthält ein weiteres Mal viele jener Zutaten, die Lees Werk prägten: Ein nerdiger Teenager namens Tom Tanner (Lee liebte Alliterationen) wächst bei seinem Vater auf, einem ehemaligen Polizisten. Beide verbindet eine enge Beziehung, doch es steht auch ein dunkles Geheimnis zwischen ihnen. Nachts erlebt der introvertierte 17-Jährige als Hacker die unglaublichsten Abenteuer im Internet, tagsüber quält er sich durch die High Schoolerhelden-Genres, egal was die Freunde von Superman und Batman aus dem Hause DC sagen (…)“ • http://t1p.de/nyn6

13.11.2018 • Spiegel Online:
„EIN LEBEN WIE EINE ACHTERBAHNFAHRT“ – Bildband „The Stan Lee Story“ • Bruno Schrep über den Bildband „The Stan Lee Story“ (Taschen) von Stan Lee & Roy Thomas: „(…) Mehr als 440 Seiten und mehr als 1000 Bilder und Zeichnungen, darunter zahlreiche Fotografien aus dem Privatarchiv des Comicautors, umfasst ‚The Stan Lee Story‘. Am 26. November, eine Woche nach Lees Tod, wird der Band im Taschen Verlag erscheinen. Das war so natürlich nicht vorgesehen. ‚Wir hatten eine Supersause zusammen mit Stan Lee geplant‘, sagt Christine Waiblinger von Taschen. Doch der ewig vital wirkende Lee verstarb am Montag im Alter von 95 Jahren. Die Veröffentlichung der Sammleredition, die auf 1000 nummerierte und von Lee signierte Exemplare limitiert ist, werde nun zur posthumen Würdigung seines Lebenswerkes (…)“ • http://t1p.de/4j1g

14.11.2018 • Bizzaro World:
STAN LEE VERSTORBEN: DIE WELT NIMMT ABSCHIED (Auszüge aus dem Netz) • von Emanuel Brauer • „Der Tod von Stan Lee am vergangenen Montag Morgen kam gewiss nicht unerwartet. Die bis dahin lebende Legende hatte nicht nur ein stolzes Alter von zarten 95 Jahren erreicht, sondern war vornehmlich in den vergangenen Monaten gesundheitlich sehr angeschlagen. Dennoch… und das haben die weltweiten Reaktionen auf den Tod Lees gezeigt, ging die eingehende Meldung bei Weitem nicht spurlos an der Comicwelt und noch weit darüber hinaus vorbei. Comicautor Roy Thomas veröffentlichte kurz darauf einen tollen Text im Netz, denn er traf Lee nur wenige Stunden vor seinem Tod und nahm vielleicht eines der letzten oder gar das letzte Foto von Stan Lee mit ihm auf (…)“ • http://t1p.de/ze3p