die neunte • Comic-Presseschau

 

Liebe Leser,

hier kommt wieder der (fast) tägliche Überblick von „die neunte“ mit aktuellen Links aus Presse, Funk und Web – heute vom 9. Januar 2019 mit einer Reihe von Links zu Beiträgen, die zum Jahresstart aufgelaufen sind.


TV • RADIO

25.12.2018 • SWR2 Radio – Zeitgenossen:
HARRY-POTTER-VERLEGER UND AUTOR KLAUS HUMANN • 49 min • Thomas Koch im Gespräch mit dem langjährigen Carlsen-Verleger • Es war im Jahr 1998, da ging ein Raunen durch die deutsche Verlagslandschaft. Der Carlsen Verlag hatte sich die deutschen Rechte für drei Bände einer weitgehend unbekannten schottischen Autorin gesichert. Der Mann, der damals den richtigen Riecher hatte, heißt Klaus Humann. In diesem Jahr geht er in den Ruhestand und zieht in den SWR2 Zeitgenossen Bilanz – im letzten Viertel der Sendung auch über seine Beziehung zu den Comics • http://t1p.de/8gjg

02.01.2019 • DLF – Corso:
DAS PARLAMENT ALS COMIC – Zeichner Simon Schwartz • 8 min • Der Comic-Künstler im Corsogespräch mit Moderatorin Anja Buchmann • „(…) Im April wird ‚Das Parlament‘ auch als Buch veröffentlicht. Zu sehen: Comic-Biografien zur Geschichte des Parlaments und seiner Figuren von 1848 bis 1990. Darunter Menschen wie Clara Zetkin, Heinrich von Gagern, Petra Kelly, Heiner Geißler oder Hildegard Hamm-Brücher. Das Ganze wurde ursprünglich vom Kunstbeirat des Deutschen Bundestags in Auftrag gegeben, unter dem damaligen Bundestags-Präsidenten Norbert Lammert (…)“ • http://t1p.de/hb5y (Audio-Version online bis 11.07.2019)

05.01.2018 • DLF:
DIE BESTEN 7 [BÜCHER FÜR JUNGE LESER] IM MONAT JANUAR [2019] • ins. 25 min • Moderatorin Ute Wegmann im Gespräch mit der Jurorin Ines Dettmann u. a. über die Graphic Novel „Der Umfall“ (avant) von Mikael Ross • „(…) Gerade noch haben Noel und seine „Mumsie“ auf dem Balkon Marshmallows gegrillt, jetzt wird sie vom Krankenwagen abgeholt: „Ein Umfall“, Schlaganfall im Bad. Die Mutter liegt im Koma. Noel wird von einem unbekannten Mann in eine Betreuungseinrichtung für Menschen mit Behinderung gebracht. Zum ersten Mal in seinem Leben ist Noel auf sich allein gestellt (…) Ein großartiger Comic aus der Perspektive eines Jungen mit geistiger Behinderung (…)“ • http://t1p.de/lkuh (online bis 14.07.2019)

08.01.2019 • rbb kulturradio:
„DIE URSACHE“ VON THOMAS BERNHARD – JETZT ALS COMIC ADAPTIERT • 7 min • Andrea Heinze über die im Residenz Verlag erschienene Graphic Novel von Lukas Kummer • Als der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard 1975 ‚Die Ursache‘ veröffentlichte, da war das der erste Band seiner 5-bändigen Autobiografie. Nun hat der österreichische Comic-Künstler Lukas Kummer ‚Die Ursache‘ als Comic adaptiert. Andrea Heinze, unsere Spezialistin für gezeichnete Romane und Kurzgeschichten, stellt das Buch vor • http://t1p.de/xhil (online bis 16.01.2019)

08.01.2019 • DLF Kultur – Kompressor:
ZU VIELE RUNZELN • 7 min • Moderator Max Oppel im Gespräch mit Ulrike Draesner über die Graphic Novel „Das unabwendbare Altern der Gefühle“ (Splitter) von Zidrou & Aimée de Jongh: „(…) Die Schriftstellerin Ulrike Draesner, die selbst das Buch ‚Eine Frau wird älter‘ geschrieben hat, sagt: ‚Ich finde das Thema ganz toll, dass es aufgegriffen wird, dass man auch um die 60 herum sozusagen sein Leben neu erfindet, sich selbst neu erfindet, auch noch mal sich verliebt.‘ Die Zeichnungen, die die beiden älteren Menschen auch beim Sex zeigen, findet Draesner allerdings ‚ein bisschen süsslich‘ dargestellt. Es seien sehr gedeckte Farben, ‚eher pastell’ (…)“ • http://t1p.de/nuy2 (Audio-Version online bis 17.07.2019)


PRESSESCHAU

31.12.2018 • Süddeutsche Zeitung:
WIDERSTAND IST PFLICHT • 406 Wörter • Siggi Seuß über die Graphic Novel „Nieder mit Hitler! Oder Warum Karl kein Radfahrer sein wollte“ (avant) von Jochen Voit & Hamed Eshrat: „(…) Auf den letzten Seiten der Graphic Novel findet man eine Illustration, die den Geistlichen unter einer Vielzahl von Menschen auf dem Erfurter Domplatz für eine friedliche Revolution demonstrieren sieht. Das Bild wird von einem Transparent beherrscht, dessen Aussage auch das Leitmotiv der Geschichte ist: ‚Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.‘ Jochen Voit und Hamed Eshrat filtern diese These aus Karls Ich-Erzählung nicht als kategorischen Imperativ heraus. Sie zeigen vielmehr in glaubwürdigen Dialogen und spannenden Perspektivwechseln in der Bildgestaltung, wie gefährlich das Insistieren auf eigener Integrität in einer Diktatur sein kann (…)“ • http://t1p.de/xp59

01.01.2019 • dpa-Meldung, u. a. faz.net:
„PARDON“-GRÜNDER HANS A. NIKEL MIT 88 JAHREN GESTORBEN • 225 Wörter • „(…) Der Publizist, Satiriker und Bildhauer Hans A. Nikel ist tot. Der Erfinder und Verleger des Satire-Magazins ‚Pardon‘ sei bereits am Donnerstag im Alter von 88 Jahren in Bad Homburg nach längerer Krankheit gestorben, teilten seine Witwe und ein Freund der Familie der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend mit. Der in Oberschlesien geborene Nikel kam nach dem Zweiten Weltkrieg nach Frankfurt. Er arbeitete als Journalist für die ‚Süddeutsche Zeitung‘ und die ‚Frankfurter Rundschau‘. Gleichzeitig studierte er bei den Philosophen Max Horkheimer und Theodor W. Adorno, den Protagonisten der Frankfurter Schule. 1954 gründete er mit Erich Bärmeier ein gemeinsames Verlagsprojekt. Die Zeitschrift ‚Pardon‘ starteten beide 1962 (…)“ • http://t1p.de/lz0y

02.01.2019 • Frankfurter Rundschau:
TRAUER UM JOHANNES A. NIKEL • 358 Wörter • Nachruf von Günther Scherf • „Der Verleger, Bildhauer und Publizist Johannes A. Nikel ist tot. Er starb nach längerer Krankheit im Alter von 88 Jahren am Donnerstag (27. Dezember) in Bad Homburg. Bekannt wurde er vor allem als Herausgeber und Chefredakteur der literarisch-satirischen Monatszeitschrift Pardon, die zwischen 1962 und 1980 eine Auflage von bis zu 320 000 Exemplaren erreichte (…) Als Hans A. Nikel gründete er 1954 zusammen mit Erich Bärmeier den Verlag Bärmeier & Nikel und veröffentlichte unter anderem die „Kleinen Schmunzelbücher“ mit ersten Werken von damals wenig bekannten Autoren und Zeichnern wie Robert Gernhardt, Chlodwig Poth, Hans Traxler und F. K. Waechter, die später als „Neue Frankfurter Schule“ populär wurden. Sie lieferten von 1962 an auch wesentliche Beiträge zur Monatszeitschrift Pardon (…)“ • http://t1p.de/27cx

02.01.2019 • Süddeutsche Zeitung:
INSGEHEIM PHILOSOPH • 211 Wörter • Nachruf von Willi Winkler • „(…) Als gebranntes Kriegskind organisierte er die Kriegsdienstverweigerung, vertrieb daneben einen selbstfabrizierten Preisbeobachter, verdiente viel Geld mit der Verbraucherzeitschrift DM, druckte den großen Zeichner Kurt Halbritter und unsägliche Schmunzelhefte, brachte eine 33-bändige Jules-Verne-Ausgabe heraus. Glanzpunkt in dem Kraut- und-Rübenladen war die Zeitschrift Pardon. Hier erhielten Robert Gernhardt und F. W. Bernstein ihre erste Spielwiese (…)“ • http://t1p.de/xrd2

02.01.2019 • Kölnische Rundschau:
EIN FLANEUR UND TAGEDIEB AUF DEM PAPIER • 515 Wörter • Antje Stillger portätiert den Comic-Zeichner Thomas Maria Malangeri • „(…) Aktuell lebt Malangeri in drei Städten: Wuppertal, hier hat er sein Atelier in der Engelnburg, Athen und Bonn. Auch heute verwirklicht sich der innovative Denker noch als Zeichner und hat mit der Komödiantin Carmela de Feo (‚La Signora‘) gerade den Krimi ‚Zack. Bumm. Tot.‘ veröffentlicht. Gemeinsam mit dem Wuppertaler Künstler Rainer Haußmann realisierte er Comic-, Foto-, Schreib- und Lese-Projekt an der der Gesamtschule Kruppstraße (…)“ • http://t1p.de/ro6j

03.01.2019 • Frankfurter Allgemeine Zeitung:
WENN SPRACHE DEN BILDRHYTHMUS VORGIBT • 521 Wörter • Andreas Platthaus über die Graphic Novel „Die Ursache“ (Residenz Verlag) von Thomas Kummer nach Thomas Bernhard: „(…) Anders als Mahler mit seinen für ihn typischen Figuren überführt Kummer das bernhardsche Personal nicht in individuelle, sondern in gesichtslose, beinahe piktogrammartig gezeichnete Darstellungen. Sprechblasen gibt es nicht, nur den Bildern jeweils am oberen Rand beigegebene Textkästen, die Originalsätze aus Bernhards Buch bieten, teilweise ihrer Länge wegen über ganze Seiten hinweg fortgeführt. Lukas Kummer wählt die spezifische Rhythmik der bernhardschen Sprache als Ausgangspunkt für einen eigenen Bildrhythmus, der mit winzigsten Veränderungen und ständigen Motivwiederholungen arbeitet – ein kongeniales Verfahren, das tatsächlich auch Bernhard-Novizen eine Vorstellung von der Sogwirkung dieses Erzählens vermitteln kann (…)“ • http://t1p.de/yj6e

04.01.2019 • Freie Presse, Chemnitz:
MANCHMAL SIND NICHT DIE VERRÜCKTEN VERRÜCKT • 500 Wörter • Tim Hofmann über den zweibändigen Germanga „Sterne sehen“ (Zwerchfell) von Asja Wiegand: „(…) die Bielefelderin schaltet feinfühlig in die Zwischentöne und entwickelt ein lebensecht verwirrtes Familiennetz zwischen ihren Figuren. Die Frage, ob Ela nun eine echte Außerirdische ist oder doch eher ein verwirrtes Mädchen, das in seinem Wahn Hilfe braucht und aus seiner Welt in ‚unsere‘ gerissen werden muss, wird schnell zur Metapher auf Fragen, die die ‚Normalen‘ selbst nicht gelöst bekommen: Das täuschen sie nur vor. Wiegand lässt ihre Geschichte immer wieder nach verschiedenen Seiten kippen, zeigt die erfrischenden Effekte von Verrücktheiten, die das Leben lockern – dann wieder aber auch deren Potenzial, wesentliche Gleichgewichte unseres Seins ungut auszuhebeln (…)“ • http://t1p.de/8ok7

05.01.2019 • taz.die tageszeitung:
SPHINX MIT WEISSER PERÜCKE • 867 Wörter • Ralph Trommer über die Graphic Novel „Andy – A Factual Fairytale“ (Carlsen) von Typex: „(…) Typex arbeitet nicht die ganze Biografie ab, sondern zeichnet Episoden aus Warhols Leben, die in verdichteter Form meist eine ganze Epoche oder zumindest Schaffensphase abbilden. Auf Jahreszahlen wird meist verzichtet. Der Zeichner vertraut darauf, dass der Leser an beiläufigen Details die jeweilige Zeit erkennt: ein Rocker mit Schirmmütze lehnt an seinem Motorrad, der aussieht wie der junge Marlon Brando im Film ‚The Wild One‘, sodass sich die Szene auf den Beginn der 50er datieren lässt. Als Struktur dient Typex die Unterteilung des Buchs in zehn Hefte, die jeweils mehrere Kapitel umfassen (…)“ • http://t1p.de/lb44

05.01.2019 • Neue Zürcher Zeitung:
WIE DIE GESCHICHTE SICH INS BILD SETZT • 1037 Wörter • Christian Gasser über die drei Comics …
• „Berlin Gesamtausgabe“ (Carlsen) von Jason Lutes“: (…) Auf den Strassen rüsten sich hier extremistische Gruppierungen und Parteien zum Kampf um die Macht. Die Weimarer Republik nämlich schwächelt, Politik und Wirtschaft haben keine Antworten mehr auf die drängenden Fragen der Zeit. – Das ist die Kulisse von Jason Lutes‘ ‚Berlin‘, einer 700 Seiten starken Graphic Novel über das Deutschland kurz vor Hitlers Machtergreifung (…)“
• „Der Schwindler“ (Schreiber & Leser) von Pascal Rabaté nach Alexei Tolstoi: (…) Der ambivalente Protagonist hält uns zwar auf Distanz; doch das rasante Auf und Ab seines Lebens, seine Höhenflüge, Umwege und Abstürze ziehen uns tief in die Wirren und Verunsicherungen jener Jahre. Das ist nicht zuletzt das Verdienst der zeichnerischen Umsetzung: Die mit schwarz-grau-weissen Acrylfarben gemalten Bilder leben vom Schwung des Pinselstrichs, die Perspektiven sind verzerrt, die Fluchtlinien in ständiger Bewegung, und die Figuren teils stilisiert, teils karikiert, immer aber überaus lebendig und glaubwürdig (…)“
• „Spirou oder: die Hoffnung“ Teil 1 (Carlsen) von Émile Bravo: (…) Während Spirou nicht imstande ist, das eigene Leben im Lichte der politischen Grosswetterlage zu begreifen, vermag es hingegen Bravo, die Zusammenhänge sichtbar zu machen, indem er den prismatischen Blick seines Antihelden geschickt nutzt, um ein vielschichtiges und auch kritisches Bild des von den Deutschen besetzten Belgien zu zeichnen (…)“
http://t1p.de/ok40

07.01.2018 • Der Tagesspiegel:
COMIC-HELD DER WOCHE: ARCHAISCHER ABENTEURER • 370 Wörter • Moritz Honert über die neue „Conan“-Albenserie bei Splitter: „(…) Natürlich ist das Rummelplatzliteratur, aufregend und unterhaltsam, aber eben nicht nur. Autor Jean-David Morvan und Zeichner Pierre Alary, die den ersten von geplanten zwölf Bänden gestaltet haben, berichten vordergründig rasante Schwänke voller Blut, Gold und kaum verhüllter, kantig-cartooniger Astralleiber, gegen die Karl Mays Werke sich ausnehmen wie die Kinderbücher, die sie sind. Wovon sie aber auch erzählen, ist die archaische Seligkeit des Fernwehs. Sie feiern die Lust am Entdecken, am Abenteuer, am stets neuen Aufbruch auch nach der Niederlage (…)“ • http://t1p.de/dqz6

07.01.2018 • Allgemeine Zeitung, Mainz:
REVOLUTION IN BILDERN • 211 Wörter • andel über die Graphic Novel „Das kommunistische Manifest“ (Knesebeck) von Martin Rowson: „(…) Tatsächlich ist das Kunststück gelungen, aus dem anspruchsvollen Manifest ein mit großformatigen wie großartigen Zeichnungen allen Betrachtern zugängliches Buch voller Anregungen zu gestalten. Rowsons Zeichnungen ergänzen die Formulierungen mit Bildern, die seine Aussagen kongenial illustrieren und dem Betrachter noch zugänglicher gestalten. Das wiederum führt keineswegs dazu, von der – viel zu selten gewürdigten – überwältigenden Sprachkunst des Autors Karl Marx abzulenken (…)“ • http://t1p.de/ze1c

07.01.2018 • Kurier, Wien:
SCHWARZ UND STOLZ: Comic-Chronik der afroamerikanischen Musik • 290 Wörter • Marco Weise über die Graphic Novel „Black & Proud“ (avant) von Hervé Bourhis & Brüno: „(…) Ab 1945 bis einschließlich 2015 wird jedem Jahr eine Doppelseite gewidmet. Zu sehen ist jeweils ein musikalischer Meilenstein, der diesem Jahr den Stempel aufgedrückt hat. Das zu sehende Plattencover wurde liebevoll nachgezeichnet und ist mit Fakten zur Entstehung der Songs angerichtet. Das ist nicht nur für Connaisseure spannend. Die Plattenauflistung reicht von ‚Caldonia‘ von Louis Jordan & His Tympany Five bis zu Kendrick Lamars hochpolitischem ‚To Pimp a Butterfly‘. Die Comic-Zeichnungen werden mit aufwendig recherchierten Infos zu Karrieren, Labels, Filmen, Fernsehsendungen und politischen Entwicklungen, die die afroamerikanische Gesellschaft der USA nachhaltig geprägt haben, angereichert (…)“ • http://t1p.de/wlhn

08.01.2018 • Der Tagesspiegel:
ASTERIX UND OBELIX ALS AHNENFORSCHER • 368 Wörter • von Lars von Törne • „(…) Asterix, Obelix und ihre vom Zaubertrank beseelte Dorfgemeinschaft kennt wohl jeder. Aber woher kommt eigentlich das Volk der Gallier? Und wer sind ihre berühmtesten Vorfahren? Das sind einige der Fragen, die im nächsten Asterix-Album behandelt werden sollen, wie der deutsche Verlag des französischen Comic-Klassikers, Egmont Ehapa Media, am Montag ankündigte. Am 24. Oktober soll der nunmehr 38. Comicband mit den Abenteuern der schlagkräftigen Gallier erscheinen, erneut geschaffen vom französischen Autorenduo Jean-Yves Ferri und Didier Conrad (…)“ • http://t1p.de/ajik

08.01.2018 • Salzburger Nachrichten:
NEUER ASTERIX: GEHEIM WIE DER ZAUBERTRANK • 345 Wörter • von Bernhard Flieher • „(…) Dass sich Asterix, Obelix und alle anderen im wohlbekannten gallischen Dorf so gut gehalten haben, liegt an der frischen Meeresluft, an der biologisch einwandfreien Ernährung und an der Bewegung beim Römer-Verdreschen. Freilich liegt es auch an Witz, Charme und Spitzbübischkeit, dass die Helden des Widerstands heuer im Oktober ihren 60. Geburtstag feiern. Dann wird auch ein neuer Band aus der Comicserie erscheinen. Es ist das 38. Abenteuer der erfolgreichen Serie (…)“ • http://t1p.de/k7qv


NETZSCHAU

30.12.2018 • Comic Report Online:
ALL VERLAG IM 1. HALBJAHR – Interview zum Programm 2019 • 1089 Wörter • Falk Straub befragt Verleger Ansgar Lüttgenau: „(…) Ich hab‘ die Geschichten ja als Teenager im ‚Zack‘ gelesen, und ‚Luc Orient‘ und ‚Bruno Brazil‘ gehörten neben ‚Andy Morgan‘ und ‚Blueberry‘ mit zu meinen Lieblingscomics. Eigentlich kann ich es immer noch nicht glauben, dass ich diese Klassiker jetzt selbst verlegen darf. Jeder Band wird bis zu 16 Seiten Bonusmaterial enthalten. Umfangreiches Material, was uns der Lizenzgeber nicht zur Verfügung stellen konnte, haben wir zum Beispiel bei eBay ersteigert und eingescannt oder von befreundeten Sammlern bekommen. Außerdem haben wir für ‚Luc Orient‘ die Originalschrift von Eddy Paape digitalisiert und lassen die Farben restaurieren. Da scheuen wir wirklich keine Kosten und Mühen (…)“ • http://t1p.de/h1m0

02.01.2019 • filmdienst.de:
EIN COMIC ÜBER GODZILLAS „VATER“ • 1307 Wörter • Christian Meyer-Pröpstl über „Das Ritual“ (Reprodukt) von Nicolas Mahler: „(…) ’Das Ritual‘ ist kein biografisches Werk, kein Comic-Sachbuch, es ist Fiktion. Aber natürlich sind die japanischen Monster-Filme der 1950er Jahre von Regisseur Ishirō Honda der Ausgangspunkt für Nicolas Mahler. ‚Die Godzilla-Filme habe ich mir als Kind immer angeguckt, aber natürlich war das eine Skurrilität.‘ Für ‚Das Ritual‘ hat er sich viele der alten Filme noch mal angesehen. ‚Das war schon zäh‘, erinnert er sich mit gemischten Gefühlen. Nachdem er ein Buch über den Trickfilmer Eiji Tsuburaya in die Hände bekam, keimte die Idee für das Projekt (…)“ • http://t1p.de/47y6

06.01.2019 • Bizzaro World:
COMICZEICHNER JULIAN LOPEZ ENDE JANUAR AUF SIGNIERTOUR IN DEUTSCHLAND • 535 Wörter • von Emanuel Brauer • „(…) der spanische Zeichner Julian Lopez kommt für einige ausgewählte Termine gegen Ende des Monats nach Deutschland.
Lopez ist Lesern vor allem für seine Arbeiten an Serien wie ‚Batman & the Outsiders‘, ‚Superman‘, ‚Wonder Woman‘ aber auch ‚X-Men: Blue‘ oder Marvels ‚Monsters Unleashed‘ bekannt. Der in Barcelona geborene Künstler wird für ganze 6 Termine in bekannten Shops innerhalb unserer schönen Republik zu Gast sein (…)“ • http://t1p.de/mb6s

06.01.2019 • Tagesspiegel Online:
ERINNERUNGEN AUS DEM SCHUHKARTON • 468 Wörter • Ute Friederich über „My Father Never Cut His Hair“ (Luftschacht) von Peter Phobia: „(…) Phobia ist 26 Jahre alt, als er dieses Projekt in Angriff nimmt – genauso alt wie sein Vater war, als dieser bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt wurde und große Teile seines Gedächtnisses verlor. In ganzseitigen Illustrationen, die in zarten Rot- und Rosatönen gehalten sind, führt er Rudy als jungen Mann vor Augen. Diesen Bildern zur Seite gestellt sind große Blöcke mit englischsprachigem Text, in denen das Leben des Vaters von der Schulzeit bis zum Tag des Unfalls chronologisch und in einem fast sachlich wirkenden Ton dargelegt wird. Vorangetrieben wird die Erzählung allein durch den Text, die Bilder stehen jedes für sich alleine und laden an keiner Stelle dazu ein, als Sequenz wahrgenommen zu werden. Das Buch wirkt daher auch nicht wie ein Comic, auch wenn es vom Verlag als Graphic Novel verkauft wird (…)“ • http://t1p.de/nf0h

07.12.2019 • faz.net – Comic-Blog:
ERKLÄR MIR EINER DIESE GELBE SEITEN • 819 Wörter • Andreas Platthaus über „Pirouetten“ (Reprodukt) von Tillie Walden: „(…) Der Comic ist denn auch viel mehr psychologische Selbststudie als Ereignisgeschichte, und würde nicht jedes der zehn Kapitel durch die Darstellung und Einordnung einer Eislauffigur eingeleitet, bliebe beim Sportthema nahezu alles ausgeklammert, was die Ausübung angeht. Und damit fehlt auch weitgehend die Begründung fürs Dabeibleiben der jungen Tillie. Diese Lücke hat mir die Lektüre vergällt. Klar, ich hatte auch etwas anderes erwartet, eine Hommage, gerne auch kritisch, an einen von mir geschätzten Sport. Die bietet ‚Pirouetten‘ nicht; der Titel ist auch eher metaphorisch zu verstehen (im Original lautet er ‚Spinning‘), um das ständige Um-sich-Drehen der Handlung und das Nicht-vom-Fleck-Kommen Tillies zu beschreiben (…)“ • http://t1p.de/6og9

07.11.2019 • Comic Report Online:
FRISCH GELESEN FOLGE 97: BLAKE-UND-MORTIMER-BIBLIOTHEK 1 • 717 Wörter • Bernd Hinrichs über den bei Carlsen erschienenen Band von Edgar P. Jacobs: „(…) Ein weiter Pluspunkt der jüngsten Ausgabe gegenüber allen vorherigen ist das neue Lettering. Denn der Strich ist feiner geworden, was die Lesbarkeit der Texte – wie gesagt, bei Jacobs eine ganz große Herausforderung – wesentlich erhöht. Und obendrauf als Zugabe bringt der erste Band der ‚Blake-und-Mortimer-Bibliothek‘ noch alle 22 Titelbilder zum Abdruck. In den anderen Ausgaben waren es höchstens, inklusive der jeweiligen Titelbilder, 16. So bietet die bibliophile Ausgabe viele schöne Punkte für den Sammler, die eine Neuanschaffung rechtfertigen würden (…)“ • http://t1p.de/4nj9


COMIC-TIPPS DES TAGES

Ein bunter Strauß an Beiträgen, in dem es rund um den Jahreswechsel & Co. geht …

FEGER & SAMMLER – Alles Gute, von Tizian, Tages-Anzeiger, 05.01.2019, http://t1p.de/ftyc
AM RANDE DER GESELLSCHAFT – Neujahrsgruß, von Hauck & Bauer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.01.2019, http://t1p.de/u16v
BERLINER SCHNUPPEN – Folge 93, von Naomi Fearn, Tagesspiegel Checkpoint, 07.01.2019, http://t1p.de/eczo
ZWARWALD – Guter Vorsatz, von Leo Leowald, 07.01.2019, http://t1p.de/tkwl
GLÜCKSKIND – Folge 163, von Flix, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.01.2019, http://t1p.de/va1i
FUCHSKIND – Neue Horizonte, von Daniela Schreiter, fuchskind.de, 07.01.2019, http://t1p.de/6ipf
DAS LEBEN IST KEIN PONYHOF – Goldene Ära, von Sarah Burrini, sarahburrini.com, 07.01.2019, http://t1p.de/l0ei
TOUCHÉ – Zu spät, von ©TOM, taz.die tageszeitung, 08.01.2019, http://t1p.de/w5s9

Und dann gab’s noch das …

HÄRRINGERS SPOTTSCHAU – Ribéry – Das Gesetz der Gosse, von Christoph Härringer, aktualisierte Version auf spottschau.com, 07.01.2019, http://t1p.de/xaun
Und als passende Ergänzung zum „Härringer“ …
EIN PAAR BULETTEN, von Carl Barks & Erika Fuchs, twitter.com/PBahners, 07.01.2019, http://t1p.de/j485


CARTOON-TIPPS DES TAGES

Digitale Welten …

NICHT GEHACKT, von Schwarwel, 04.01.2019, http://t1p.de/xyvf
HACKER, von Klaus Stuttmann, 08.01.2019, http://t1p.de/lwt6
FACHKRÄFTE GESUCHT, von Thomas Plaßmann, 08.01.2019, http://t1p.de/nu56
TRENNUNG VON AMTSTRÄGER UND ACCOUNT, von Heiko Sakurai, 08.01.2019, http://t1p.de/nl6s