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Angoulême 2003
Monster on Joann Sfar

In der Jugendbibliothek Saint Martial versuchten Monster von Joann Sfar ("Le petit vampire") die jungen Ausstellungsgänger zu erschrecken. Zusammen mit Emmanuel Guibert ließ Joann Sfar "Sardine de l'espace" entstehen, von beiden Comics stellte man Originale aus.

„Narcolepsy“ - Dave McKean zum Gähnen?

von Röni Wurth

Am Samstagvormittag reichte die Menschenschlange vor dem „Hôtel Saint Simon“ bis auf die Straße. Ungeduldig drängten sich die Besucher auf der engen, steinernen Wendeltreppe in den ersten Stock. Das Warten lohnte sich: die Dave-McKean-Retrospektive „Narcolepsy“ war nicht im geringsten so einschläfernd, wie der Titel befürchten ließ. Mit ausgewählten Beispielen unter anderem aus Comic, Malerei, Fotografie, Grafik und Film bot die Ausstellung einen faszinierenden Einblick in das Werk des künstlerischen Tausendsassas.

Erster Blickfang am Eingang war eine Vitrine voller CD-Cover – nicht alle der schon über 150, die McKean bisher gestaltet hat, aber dennoch ein beeindruckender Anblick. Bei einer musikalischen Bandbreite von Fear Factory bis Tori Amos konnten viele Besucher auch Scheiben aus dem eigenen Regal wiederfinden.

Mr. Punch

"Mr. Punch" erschien in Deutsch innerhalb der Reihe "Feest Graphic Novel" in einer Hardcoverausgabe bei Ehapa 1994. "Violent Cases" wurde im gleichen Jahr in dieser Reihe herausgegeben. Das seitenstarke Werk "Cages" veröffentlichte man dann bei Carlsen 1997/98 in fünf dicken Softcoverbänden. Die Serie "Sandman" und ihre Ableger, für die Dave McKean die Umschlagseiten gestaltete, erschienen in Deutsch ab 1992 bei Feest/Ehapa und jetzt bei Tilsner.

Auch an den Wänden gab es Bekanntes und Beliebtes zu sehen: unter anderem Originalseiten aus „Cages“, „Mr. Punch“, „Black Orchid“ und aus der von McKean selbst ungeliebten Batman-Story „Arkham Asylum“. Neu für die allermeisten Besucher waren dagegen die zahlreich ausgestellten Tarot-Motive und McKeans Ausflüge in die Werbebranche, so etwa eine Fotografie für Nike.

Grüppchen bildeten sich vor den beiden Fernsehern, in denen McKeans Filme gezeigt wurden. Nach mehreren eigenen Kurzfilmen und Mitarbeit beispielsweise bei Alien 4 und Blade arbeitet er im Moment zusammen mit Neil Gaiman an dem Film „Mirror Mask“ für Jim Henson Pictures. In einer relativ dunklen Ecke schließlich waren die Handpuppen aus „Mr. Punch“ und Masken aus verschiedenen Filmprojekten ausgestellt.

Auch auf den Gesichtern der Besucher spiegelte sich die Vielfalt des Gezeigten wieder. Dort wechselten sich in rascher Folge zwei Gesichtsausdrücke ab: ein freudig-wiedererkennender und einer, der in etwa besagt: „Was! Das hat er auch gemacht?!“

Und in der Tat: Dave McKean wäre nicht Dave McKean, wenn er nicht immer wieder neu und überraschend wäre. Was er schafft, ist nicht nur viel und vielfältig, sondern meistens auch ein Schritt dorthin, „wo nie ein Mensch zuvor gewesen ist“.

Verbindendes Element all seiner Werke ist, dass sie alle einer Art Halbrealität entstammen zu scheinen, angesiedelt zwischen Wachen und Träumen. Körper machen merkwürdige Metamorphosen durch, es wächst zusammen, was nicht zusammen gehört, eigenartige Geschehnisse scheinen plötzlich plausibel. Hier bietet sich nun (endlich!) ein Brückenschlag zum Titel der Ausstellung an. Symptome der Schlafkrankheit Narkolepsie sind – neben unvorhersehbaren Schlafanfällen und Anfällen von Muskelschwäche – sogenannte Wachträume. Diese Sinnestäuschungen treten im Wachzustand ein und werden vom Patienten als derart wirklichkeitsnah erlebt, dass Unsicherheit aufkommt, ob es sich um einen Traum oder um die Wirklichkeit handelt. Dieses Gefühl ist es auch, das den Besucher beim Betrachten von McKeans Bildern beschleicht. Trotzdem: der Titel „Narcolepsy“ erschließt sich nur dem medizinisch Sachkundigen, und auch das nur mit etwas Wohlwollen.

Dass McKeans Werke auch ohne große Vorbildung zu genießen sind, zeigte der Besuch einer französischen Schulklasse, der einen weiteren Besucherstau auf der Treppe zum zweiten Stock verursachte. In kleinen Grüppchen zogen Zwölfjährige von Bild zu Bild, stießen sich in die Rippen, aufgeregt tuschelnd. Sie wunderten sich über Collagen mit Steinen, Blättern und Dollarnoten, deuteten mit ausgestreckten Zeigefingern und versammelten sich schließlich vor einer Fotomontage mit den Titel „unnecessary surgery“. Sie zeigt Kartoffeln mit Kindergesichtern, die geschält werden. Der begleitende Lehrer hatte es nicht leicht – „On y va, les quatriêmes!“ – die Schüler wieder nach draußen zu scheuchen.

Wieder nach draußen ging es dann auch für die anderen Besucher, denn im zweiten Stock war die Ausstellung auch schon wieder zu Ende. Trotz der etwas beengten Räumlichkeiten gelang es „Narcolepsy“ aber, einen guten Überblick über McKeans Arbeiten zu verschaffen. Tiefere Einblicke sollten folgen: am Samstagnachmittag um 14 Uhr gab es im Espace Franquin dann Dave McKean persönlich zu sehen.

Freitag, 23. Januar

Mit über dreißig, zum Teil hochkarätigen Ausstellungen schoss man letztes Jahr den Vogel ab. Aber da feierte man ja auch eine Jubiläums-Ausgabe des Festivals, es war das dreißigste. Durch das Setzen eines Schwerpunkts auf belgischen Comic und durch das Gastland Korea entstand 2003 ein sehr reichhaltiges Ausstellungsprogramm. Dieses Jahr kochte man wieder mit Wasser. 2004 boten das FIBD, die Sponsoren und andere Träger gut zwanzig Ausstellungen an, was für die Freunde solcher Zusammenschauen wohl immer noch ausreichend viel zum Betrachten und Nachdenken lieferte. Doch mangels eines richtigen Gastlandes – die "offizielle Einladung" von Groland mag man in diesem Kontext als Albernheit abtun – und ohne die Neues entdeckende Arbeit des CNBDI – deren derzeitige Dauerausstellung "Les Musées Imaginaires" wird man wohl aus finanziellen Gründen noch bis 2007 nur mit wenigen Variationen vorgesetzt bekommen – blieben die großen Momente aus.

Klassenzimmer Sint Lukas

Comicschule Sint Lukas: In einer originellen Ausstellung zeigte man augenzwinkernd, wie eine flämische Comicschule aussieht. Die ausgestellten Comicseiten lagen in den aufgeklappten Schulbänken.

Folgt man den Ausführungen des Festivaldirektors Jean-Marc Thévenet, dann bleibt die Ausstellungsarbeit des FIBD nicht mehr auf die vier Tage Ende Januar in Angoulême beschränkt, sondern man geht hinaus in die Welt. Einen wichtigen Schritt sieht Thévenet dadurch getan, dass man schon jetzt eine "Blake und Mortimer"-Ausstellung in Paris durchführe (Musée de l'Homme, 13. November 2003 bis 30. April 2004). Auch in der Pariser Matro, in öffentlichen Diskussionen, auf Buchmessen zeigt das FIBD Flagge, vornehmlich in Paris. Die zum letztjährigen Festival produzierten Ausstellungen zu Jean-Marc Reiser und Grzegorz Rosinski konnten in Cannes beziehungsweise in Sierre gezeigt werden. Für 2005 plane man mit italienischer Beteiligung eine "Universal comic strip exhibition", die auf drei großen Festivals gezeigt werden soll. Solche Vorstellungen von einer Alljahresausstellungsproduziermaschinerie decken sich mit den Ausführungen des Kulturministers Jean-Jacques Aillagon zu den Aufgaben eines zukünftigen Internationalen Comiczentrum CIBD (s. Donnerstagsbericht).

Es gibt Eckpunkte, an denen man beim FIBD festhält. So soll es für Kinder und ein jugendliches Publikum in Angoulême immer ein lockendes Angebot geben und dem Festivalpräsidenten wird stets eine eigene Ausstellung ausgerichtet. Den Jüngeren widmete man sich unter anderem durch eine Joann Sfar/Emmanuel Guibert-Schau in der Jugendbibliothek Saint Martial und durch ein Titeuf/Tchô-Zelt im Innenhof des Rathauses. Beide Ausstellungen waren nicht sonderlich aufwändig gemacht, die Grusel-Installation in einem Raum der Jugendbibliothek war immerhin noch originell. Für die Werkschau zu Régis Loisel verpflichtete man dessen Sohn, Blaise Loisel, der dann die Möglichkeit nutzte, eine phantasievolle Präsentation der zahlreichen Comicarbeiten seines Vaters in Szene zu setzen. Da man bereits 2002 in Angoulême zu Loisels "Peter Pan" eine Ausstellung im Hotel St. Simon durchgeführt hatte, hätte man eine etwas aufgeplusterte Wiederholung fürchten können, aber Blaise trug so viel Neues und Zeigbares zusammen, dass man mit der Werkschau außer in die beiden etatmäßigen Ausstellungsräume auch in den Eingangsbereich hinauswuchs. Drei Designer sorgten für die Wirkung der Exponate aus drei Jahrzehnten, beginnend bei den Dingen, die auf den jugendlichen Loisel Einfluss nahmen, über "Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit" (4 Bände, Carlsen) bis hin zu "Peter Pan" (bisher 5 Bände, Ehapa). So entstand eine stimmige und stimmungsvolle Sicht auf einen begnadeten Comiczeichner.

Mit seinen Arbeiten für Neil Gaiman ("Sandman", "Mr. Punch") wurde Dave McKean in der Comicszene berühmt. Dieses Jahr erhielt er die Ausstellungsräume des Hotels St. Simon, um seine Mixturen aus Zeichnung, Malerei, Fotografie und realen Gegenständen zu zeigen. Seine Bekanntheit brachte ihm einen vollen Saal beim öffentlichen Auftritt im Espace Franquin zum Podiumsgespräch. Erfolgreich und voll ging es auch im Atelier Sanzot zu, eine Zeichnerwerkstatt in Angoulême, deren Mitglieder ihre Arbeitsweisen und Arbeiten dem Publikum vorstellten. Einer der Sanzot-Mitarbeiter, Mazan, ist uns von einem Album aus der Reihe "Illustrierte Kinder-Klassiker" (Ehapa) bekannt. Eine weitere Mitarbeiterin, Isabelle Dethan, könnte es zunehmend werden. Ihre Arbeiten "Sur les Terres d'Horus", "Mémoire de Sable" und "Le Roi Cyclope" (deutsch bei Arboris) offenbaren Begeisterung für Details aus vergangenen Kulturen. Ihren ersten Comic veröffentlichte Dethan in der deutschen Zeitschrift Schwermetall.

:-)

Thierry Smolderen

Thierry Smolderen ("McCay", "Convoi", "Gipsy") erforscht die Frühzeit des Comic und zeigt dem internationalen Fachpublikum prachtvolle Ergebnisse seiner beharrlichen Grabungen.

Erstmals trafen sich die Fachleute, die der Entwicklung des frühen Comic nachspüren, wieder in einem Vortragsraum, dem Salle Calvo im CNBDI. Nachdem man in den letzten beiden Jahren jeweils bei einem längeren gemeinsamen Mittagessen altehrwürdige Drucke oder Originalarbeiten zwischen Suppe und flambiertem Griesbrei herumzeigte, nahm man sich 2004 endlich wieder mehr Zeit und trug sich gegenseitig in Ruhe seine Ergebnisse vor. Es begann Fredrik Strömberg mit der Vorstellung des Zeichners Fritz von Dardel, der 1849 in Schweden mit dem Comic "Gubben med skåpet" herauskam. Strömberg legte einen Nachdruck des alten Werks vor und wies außerdem auf ein von ihm verfasstes Buch zur schwedischen Comic-Historie hin. Eckart Sackmann hatte sich das Thema Simultanbilder zum Vortrag gewählt, zog quer durch die Kunstgeschichte und wurde unter dem Beifall aller gebeten, seine Ergebnisse als Buch zu veröffentlichen.

Auf die Geschichte der Bilderzählung am Beispiel von Dantes Göttlicher Komödie ging dann Andreas Dierks ein, der den Bogen von den Simultanbildern der Buchmalerei bis zu den Comicfassungen der heutigen Zeit spann. Craig Yoe verwies in vermutlich spaßiger Weise auf die Illustrationsgeschichte weiblicher Kehrseiten. Der in Angoulême als Comiczeichenlehrer tätige Gérald Gorridge zeigte Dorés wohlbekannte Comicarbeit "Historie vom heiligen Russland", gefolgt von Thierry Smolderen, der weitere Funde präsentierte, mit denen man sich bei coconino-world.com in Angoulême beschäftigt. Für Bob Beerbohm, dem Entdecker früher Comics in den USA, die auf Rodolphe Töpffer zurückgehen, blieben dann nur noch 59 Sekunden Zeit zum "show and tell". Doch wer diesen quirligen Comicforscher kennt, ahnt, dass er auch in 59 Sekunden noch sehr viel Interessantes zu zeigen und erzählen wusste.

Fotos vom Treffen der Platinum-Gruppe

Ab 2005 soll die Vortragsreihe der internationalen Forschungsgruppe fester und öffentlich zugänglicher Bestandteil des Festival-Programms werden.

Rolandlied an der Kathedrale

An der Kathedrale Angoulêmes finden sich bilderzählerische Elemente aus den Geschichten des Rolandliedes in Stein gehauen.

Ins Blickfeld der Comicforschung rücken auch Überbleibsel von alten Erzählungen, die sich uns noch heute in Bildform in und an alten Kirchen, Tempeln, Gebäuden mitteilen wollen, obwohl wir sie nicht mehr zu lesen wissen. In Angoulême wird die Fassade der Kathedrale durch Szenen aus dem Rolandslied geschmückt, von Geschichten aus der Zeit der Sarazenenkriege und der von Karl dem Großen. Die (noch ausstehende) Analyse der szenischen Struktur bedingt Kenntnis dieser Erzählung des Mittelalters und eine möglichst lückenlose Dokumentation des Bestands.

Ausstellungen

Man muss alle vier Festival-Tage schon gut ausnutzen, um als neugieriger Besucher alle Ausstellungen zu besuchen, die in Angoulême während des alljährlichen Festivals zu finden sind. Außer den vom FIBD organisierten, den sogenannten offiziellen Ausstellungen, gibt es weitere, die durch andere Träger auf die Beine gestellt werden. Einige der zahlreichen Ausstellungen sind auch noch nach dem Festival zu sehen.
  • "Régis Loisel", zu seinem Lebenswerk, Comiczentrum CNBDI, noch bis zum 16. Mai 2004
  • "Les Musées Imaginaires de la Bande Dessinée", zu sechs Aspekten des Comic, CNBDI, noch auf unbestimmte Zeit zu sehen
  • "Narcolepsy", zum Werk von Dave McKean, Hôtel Saint Simon
  • "Atelier Sanzot", zu Comicmachern und Arbeitsweisen des gleichnamigen Ateliers, Hôtel des Ventes
  • "Sint Lukas", zur flämischen Comicschule Sint Lukas in Brüssel, Studio des Theaters Angoulême
  • "Groland", zum Comic des Fernsehfantasiestaates Groland, Haus der Städtepartnerschaften
  • "Junge Talente", zu den Werken von 30 Nachwuchszeichnern, Justizpalast
  • "La Bande à Tchô", zu den Comicfiguren um Titeuf und Malika, Innenhof des Rathauses
  • "Joann Sfar/Emmanuel Guibert", zu zweien ihrer Comics für Kinder, Jugendbibliothek St. Martial, noch bis zum 28. Februar 2004
  • "Rahan", zum gleichnamigen Comic und der vorgeschichtlichen Zeit, in der er spielt, Rathaus Angoulême
  • "36 Ansichten des Eiffelturms", zu André Juillards Bilderzyklus des berühmten Turms, Rathausgarten
  • "La cage", zum Comic dieses Titels von Martin Vaughn-James, CNBDI, noch bis Februar 2004
  • "Paquebot", zu zwanzig "Popeye"-Illustrationen von Richard McGuire
  • "Die vierzehnte Ausstellung", zur Fortsetzung der dreizehnten Ausstellung von "Au fil de du Nil", École supérieure de l'image Angoulême, alte Papierfabrik
  • "Choco Creed", zu jugendlichen Werken, Rathaus, Saal Hugo Pratt
  • "Ink and fire", zu Arbeiten von Mönchen nach Vorlagen von Gillon, Giraud, Stalner, Desorgher u.a., Touristenbüro
  • "Modern music and comic strips", zur Verbindung von Musik und Comic, Musikkonservatorium Gabriel Fauré
  • "Sylvain, Sylvette, Bec en fer...", "PRiez avec Deligne", "Regard d'un orthodoxe roumain", zu christlichen Comics und zum rumänischen Comiczeichner Valentin Tanase, Cathédrale St. Pierre
  • "Il était une FOI dans l'ouest", "Différent? Ciel!", "Le routard des cieux" u.a., zu christlichen Comics, Église St. Martial
  • "Les galères de Paul", zu einem Comic über den Apostel Paul, Reformierte Kirche
  • "Rumänischer Comic", zu den rumänischen Comiczeichnern Mircea Arapu, Alexandru Ciubotariu, Dodo Nita, Sonny Perseil, Calin Stoicanescu und Valentin Tanase, Pressezentrum im Espace Franquin
  • "L'homme qui a vu l'homme qui a vu l'homme qui a vu l'ours", zu Gedanken von Ebatbuok, passage Marengo
  • "Voitures de héros", zum Auftauchen von Autos der Marke Citroën im Comic, Theater Angoulême
  • "Jo-el Azara, 50 ans de BD", zum 50. Jubiläum des Comicschaffens von Jo-el Azara, Verkehrsbüro Angoulême
  • "Théo se met au vert", von der Landwirtschaftskammer der Charente, Papiermuseum
  • "Claire Wendling", zur gleichnamigen Comicautorin, Place du Commandant Raynal

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