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Angoulême 2007
Eckart Sackmann berichtet vom Comicfestival

Rechts Jean Mardikian, 1974 zusammen mit Francis Groux und Claude Moliterni Gründer des Festivals (damals noch "Salon") von Angoulême und heute Präsident des CNBDI. Er beklagte kürzlich die chronische Unterfinanzierung des Comiczentrums, das demnächst auf die andere Flussseite umziehen soll. Rechts daneben: Ausruhen vor der Mézières-Wand am Stand von Dargaud.

Podiumsdiskussionen fanden in Angoulême immer ein interessiertes Publikum, ob (wie links) im sogenannten Forum Leclecq mitten auf der Messe oder (Bild oben) in der Hergé-"Ausstellung".

Eine Comic-Ausstellung auf dem Altar einer Kirche - in Deutschland undenkbar. Die Kirchen in Angoulême engagieren sich als Förderer religiöser Comics.

Die großen Verlage hatten in den Zelten eigene Shops mit Computerkassen, die nur hier, am ersten Tag der Messe, noch nicht dicht belagert waren.

Links: Die Journaille unter sich - Klaus Schikowski, der für die Comixene in Angoulême war, und der Belgier Didier Pasamonik von actuaBD. Oben einer der zahlreichen Stände mit Comic-Originalzeichnungen.

Eine der großen Enttäuschungen war die geringe Präsenz der wortreich angekündigten Chinesen. Ihr wenig nachgefragter Stand glich eher einem dekorierten China-Imbiss.

"Aber das Leben geht weiter!" sagt die Figur auf einer Wandzeichnung von André Juillard. Es war ein Festival mit vielen Höhepunkten und Schwächen. Auf Wiedersehen im Januar 2008!

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