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Angoulême 2007
Eckart Sackmann berichtet vom Comicfestival

Als Preisträger des vergangenen Jahres hatte Lewis Trondheim das Anrecht auf eine große Ausstellung. Während aber seine Vorgänger ganze Rathäuser umdekorierten, beschränkte sich Trondheim auf eine minimalistische Präsentation ("Les 7 merveilles"), die quer über die Stadt verteilt war und "entdeckt"werden musste (Foto rechts von Peter Stanbury). Die Ausstellung von Jim Woodring im CNBDI war gut ausgewählt und schön anzusehen (ganz rechts), aber schlicht aufgestellt.

Links: Für Kinder ein großer Spaß war die Blork Zone, der Monsterzoo mit dreidimensionalen Figuren aus "Kid Paddle". Oben: Monster anderer Art waren im Vorraum des Theatercafés zu besichtigen.

Die von Isabelle Dethan ("Über dem Land des Horus") im Gewölbe des Theaters war vielleicht die schönste Ausstellung des Festivals, die mit der meisten Atmosphäre.

Didaktisch gut aufbereitet waren auch die Exponate mit den Rom-Darstellungen von Gilles Chaillet ("Vasco"). Ein unheimlich penibler und präziser Zeichner!

Links: "Manga und Sport", eine uninspirierte Reihung in sparsamen Dekor. Da war bei den "Jungen Talenten" schon mehr zu entdecken. Beide Ausstellungen waren im Zelt auf dem Champ de Mars zu sehen.

Wer sich durch die Großcontainer hinter dem Rathaus schleusen ließ, konnte in zwei Minuten eine nichtssagende Reise durch die Comic- Geschichte machen (Foto: Laurent Mélikian).

Dick angekündigt waren in Angoulême die Chinesen. Die "Expo Hé Youzhi" entpuppte sich jedoch als Verkaufsstand von Drucken. Da hat man in Erlangen schon Besseres erlebt.

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