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Angoulême 2008
Eckart Sackmann berichtet vom Comicfestival

Die meiste Zeit des Jahres ist Angoulême ein ruhiges Provinzstädtchen. Und auch noch am Tag vor der großen Sause, dem 35. Internationalen Comic-Festival, war der Platz hinter dem Rathaus (mit dem Eingang in das Verlagszelt auf der Place New York) überschaubar (Foto rechts). Die Ruhe täuscht. Für den bevorstehenden Ansturm hatte man extra Wegweiser in die Straßen gestellt (Foto ganz rechts).

Oben: Am Himmel schwebte ein hellblauer Schlumpf-Zeppelin, in den Straßen standen sonderbar geformte Ausstellungstafeln, die die 50jährige Geschichte der von Peyo geschaffenen Figuren nachvollziehbar machten.

Ein Extrazelt neben der Markthalle beherbergte diesmal die Händler von antiquarischen Comics, von Originalzeichnungen und von Figuren, die es in Frankreich in großer Auswahl gibt.

Wer die riesigen Zelte so leer vorfinden wollte, musste vor dem Wochenende anreisen. Schon am Samstag sah man die Comics vor lauter Menschen nicht mehr.

Traditionell ist der Stand des Verlags Soleil (im Angebot vergleichbar dem deutschen Splitter Verlag) dunkel verkleidet und mit Lichteffekten auf Stimmung getrimmt. Auch das obige Foto entstand bereits vor dem Andrang.

Eine Originalseite von Hergé hatte der Besitzer dieses Standes im Angebot. Und natürlich jede Menge alter und ganz alter Comics, denn auch dafür fahren viele extra nach Angoulême.

Die "Schwarze Katze" ist der Szene-Treff des Festivals. Hier kann man die halbe Nacht lang abhängen, Leute treffen und sich Mut für den nächsten Tag antrinken.

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