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Angoulême 2008
Eckart Sackmann berichtet vom Comicfestival

In Angoulême findet man immer hervorragende Ausstellungen - für jeden Geschmack. Im zum "Manga Building" umfunktionierten Centre Franquin überraschte eine Präsentation des Studios Clamp. Dort war sowohl die Qualität der dekorativen Originalzeichnungen zu bewundern als auch (per Videofilm) die anteilige Arbeitsweise der Japanerinnen (auf dem Foto rechts Asawa Takato, der Agent des Studios).

Im Comic-Museum CNBDI sah der Besucher unter anderem Arbeiten des Amerikaners Ben Katchor (links), die Ausstellung des Vorjahressiegers José Muñoz und eine Schau zum argentinischen Comic (oben Nachbildung eines alten Kiosks).

Für die von ihm zusammengestellte Argentinien-Ausstellung hatte Muñoz landestypische Kabinette geschaffen, in denen er die Phasen der Comicproduktion thematisch gliederte.

Oben: Die von Comiczeichnern erdachten "Städte der Zukunft" präsentierten sich in den Ateliers Magelis in adäquatem, aber wenig heimeligem Ambiente.

Unscheinbar im Rathaus versteckt und dabei doch hoch interessant: eine Darstellung der Arbeiten des Zeichners Lax (links). Oben eine aufwendige Inszenierung zu Hermanns "Bois Maury"-Zyklus in der Kathedrale von Angoulême).

Nur noch Staunen konnte der Besucher vor der Vituosität des Italiener Sergio Toppi. Seine detaillierten Zeichnungen zeigten, in welchem Maße Kunst auch Handwerk ist.

Die Toppi-Ausstellung im Papiermuseum gehörte zu den kleineren des Festivals - leider, denn die Phantasie dieses Zeichners wurde in ihrer Variationsbreite nie langweilig.

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