Grand Prix de la Ville d'Angoulême
Dupuy-Berberian
Philippe Dupuy und Charles Berberian teilen sich die höchste Ehrung des Festivals 2008 - so wie sie sich auch die Arbeit an ihren Comics teilen. Auf deutsch liegen ihre Bücher bei Salleck Publications und bei Reprodukt vor.
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Preisträger Alben 2008
"Là où vont nos pères" von Shaun Tan (Dargaud)
Empfehlungen 2008
"Exit wounds" von Rutu Mordan (Actes Sud BD)
"Ma maman est en Amérique" von J. Regnaud/E. Bravo (Galimard)
"La Marie en plastique" von P. Rabaté/D. Prudhomme (Futuropolis)
"R. G." von Peeters/Dragon (Bayou/Gallimard)
"Trois ombres" von Cyril Pedrosa (Shampooing/Delcourt)
Von 1981 bis 1988 wurde in Angoulême der "Alfred" übergeben, nach einem vom Zeichner Alain Saint-Ogan geschaffenen Pinguin. Von 1989 bis 2003 war es der "Alph'art" (nach Hergé). Jetzt kriegt der Sieger des "Besten Albums" das von Lewis Trondheim entworfene "Fauve d'Or" (Goldenes Raubtier. Für 6 Euro konnte der Fan sich bei einem der Händler eine Nachbildung in Plastik kaufen). Alle anderen "offiziellen" Preise wurde quasi abgeschafft. Es gibt neben dem Hauptpreis eine Empfehlungsliste, der eine Auswahl von 50 Alben vorausging, und eine Reihe von Preisen anderer Ausrichter (Publikumspreis von FNAC/SNCF etc.).
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Offizielle Website des Festivals (frz.)
Bericht vom Comic-Festival Angoulême 2007
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comic.de aktuell
Angoulême 2008
Eckart Sackmann berichtet vom Comicfestival
Comic-Karawane
Nachdem im vergangenen Jahr eine Zeltstadt vor den Toren Angoulêmes aufgebaut worden war, was nicht nur ein weniger an Atmosphäre bedeutet, sondern den Kaufleuten auch deutliche Einbußen gebracht hatte, verteilten sich die Verlagsstände diesmal auf zwei Zelte in verschiedenen Stadtvierteln. Besonders am Wochenende hatte die Verbindungsstraße die Anmutung eines Karawanenwegs. Die jetzige Lösung wurde allseits begrüßt. Allerdings war das Wetter ausnehmend gut, so dass der Spaziergang - nach der stickigen Luft in den Zelten - von den meisten wohl als willkommene Abwechslung empfunden wurde.
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Für die weiteren Wege zum CNBDI, dem Comic-Museum, oder zum Bahnhof stand das bewährte Shuttlebus-System zur Verfügung. Sobald eine Schulklasse einfiel, wandelte sich der Bus auch schon mal zur Sardinendose. Als Vertreter der Presse oder als Promi hat man solche Probleme nicht: Die Festival-Leitung hatte in Kooperation mit einer Automarke einen kostenlosen Fahrservice eingerichtet. Anruf genügt.
Gedränge am Wochenende
Rund 220.000 Besucher sollen es in diesem Jahr gewesen sein, die der Stadt ein Plus in zweistelliger Millionenhöhe gebracht haben. Es ist nicht auszuschließen, dass die Attraktivität des Festivals irgendwann zum Kollaps der Veranstaltung führen könnte. Ähnliches war auch beim letzten Festival in Lucca (Italien) zu beobachten. Das Geschiebe und Gedränge am Wochenende, wenn die Verlage ihre besten Zeichner auffahren, ist nicht jedermanns Sache.
Doch da muss man durch, wenn man die vielen schönen Seiten der viertägigen Schau mitnehmen möchte. Und man bekommt in Angoulême weit mehr geboten, als man wahrnehmen kann: Zeichner, Bücher, Ausstellungen, Podien, Vorträge - und das Gefühl, wieder einmal dabei gewesen zu sein. Nicht umsonst ist dieses Festival das größte und bedeutendste in Europa.
Von der Stirne heiß
Auch unser deutscher Comic-Tourist vom letzten Jahr stand wieder in der Signierschlange (Foto links). Hier perlt der Schweiß für Moebius, der in etwa einer Stunde erwartet wird. Die Chancen stehen gut, denn Moebius signiert an einem der kleineren Stände und unser Mann hat nur rund zehn Leute vor sich. Die großen Verlage sind inzwischen dazu übergegangen, die Signierplätze zu verlosen. Für den Bildersüchtigen bedeutet das, dass er sich zweimal anstellen muss.
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Einer der mit Comicthemen bemalten Shuttlebusse - hier der "Bus Hugo Pratt" .
Nicht nur die Besucher genossen in diesem Jahr den Sonnenschein und bevölkerten die Cafés. Auch ein Zeichner wie Régis Loisel setzte sich schon mal ganz zwanglos dazu, um mit dem Nachwuchs die Arbeit zu besprechen. Er wird hier nicht bedrängt: Die Privatsphäre wird in der Regel gewahrt; der Kampf um Gunst und Zeichnung findet in den Zelten statt.
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Monsieur Superdupont
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Frank Giroud, Pierre Makyo, Michel Faure
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Signierstand der Chinesen
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