Grand Prix de la Ville d'Angoulême
Blutch
Der "Grand Prix", die höchste Ehrung des Festivals, ging 2009 an den Franzosen Christian Hincker alias Blutch. Auf deutsch sind die Alben des Zeichners und Autors bei Reprodukt ("Der kleine Christian") und im avant verlag ("Blotch") in Vorbereitung.
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Preisträger Alben (Fauve d'or)
"Pinocchio" von Winshluss (Les Requins Marteaux)
Empfehlungen 2009
"Lulu" von Etienne Davodeau (Futuropolis)
"Martha Jane Cannary" von Blanchin und Perrissin (Futuropolis)
"Le petit Christian" Bd. 2 von Blutch (L'Association)
"Spirou, le journal d'un ingénu" von Emile Bravo (Dupuis)
"Tamara Drewe" von Posy Simmonds (Denoel Graphic)
Von 1981 bis 1988 wurde in Angoulême der "Alfred" übergeben, nach einem vom Zeichner Alain Saint-Ogan geschaffenen Pinguin. Von 1989 bis 2003 war es der "Alph'art" (nach Hergé). Jetzt kriegt der Sieger des "Besten Albums" den von Lewis Trondheim entworfenen "Fauve d'Or". Alle anderen "offiziellen" Preise wurde quasi abgeschafft. Es gibt neben dem Hauptpreis eine Empfehlungsliste, der eine Auswahl von 50 Alben vorausging, und eine Reihe von Preisen anderer Ausrichter (Publikumspreis von FNAC/SNCF etc.).
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Offizielle Website des Festivals (frz.)
Bericht vom Comic-Festival Angoulême 2008
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comic.de aktuell
Angoulême 2009
Ralf Palandt und Eckart Sackmann berichten vom Comicfestival
Business as usual?
In den 90er Jahren gab es Kritik an der Wahl der Sieger zum "Grand Prix": Die Jury bestehe aus einer Seilschaft, die Mitglieder aus ihrem Freundeskreis bevorzuge. Die Zeiten haben sich geändert. Eine gewisse Einseitigkeit ist aber auch heute wieder beobachten. Die Jury - auch die zur Wahl des "Besten Albums" - scheint die klassische Erzählung zu ignorieren und dafür die Avantgarde zu bevorzugen.
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Der jetzt mit dem größten europäischen Comicpreis geehrte Blutch ist auch in Frankreich erst seit knapp zehn Jahren bekannt. Der Gewinner des "Fauve d'or", Winshluss, ist ein Newcomer. Wenn der avant verlag diesem Titel demnächst bei uns herausbringt, werden wir uns Gedanken darüber machen können, ob dieses wirklich das "Beste Album" des Jahres 2008 war.
Überproduktion
In Frankreich herrscht (wieder einmal) Überproduktion. Jacques Glénat, der gerade das 40. Jubliäum seines Verlags feiert, der mit einem Novitäten-Ausstoß von 400 Alben im Jahr zu den Großen im Lande zählt, äußert über die Inflation an Comics Besorgnis. Nicht alles lässt sich verkaufen; die Gewinne einiger Ausbrecher werden aufgefressen von sinkenden Auflagen und einer steigenden Zahl an Flops.
Business as usual? Auf einem Festival wie dem von Angoulême herrscht so viel Trubel, dass man von Krisen nichts spürt. Wie und ob der Markt reagiert, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen.
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Hier gibt es Eintrittskarten
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Comiczeichnen in der Kirche
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Das Comic-Museum
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Mit Comicmotiv bemalte Hauswand
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Heiner Luenstedt in der Margerin-Ausstellung
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Chris Ware beim Signieren
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