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Arschloch

W. Moers: "Kleines Arschloch"

Faszination Comic - Frankfurter Buchmesse 2000

Donnerstag, 19.10.2000

12.00 Uhr

Vortrag: Merchandising am Beispiel "Kleines Arschloch" und "Käpt'n Blaubär"

Horst Preuß, Eichborn Verlag, Frankfurt/Main

Die zwei bekanntesten Figuren von Walter Moers werden vom Eichborn Verlag vermarktet. Warum es dabei viel mehr zu beachten gilt als man denkt, erklärt Horst Preuß.


13.00 Uhr

Diskussion: Boaaahhhh, ist das teuer!

Moderation: Marius Kessler, ehem. Buchhändler, ehem. Verlagsvertreter, jetzt Verlagsleiter Infinity Verlag, Rastatt
Teilnehmer: Matthias Bischoff, Cheflektor Eichborn, Frankfurt/Main
David Frey, Buchhändler (Prinz), Mannheim
Isabel Kreitz, Zeichnerin, Hamburg

Warum kostet ein Comic von 48 Seiten, der vielleicht eine halbe Stunde Lesevergnügen bietet, bis zu 25,- DM? Wer verdient eigentlich wie viel an einem Vierfarb- Album? Und wie kann ich als Buchhändler meine skeptische Kundschaft davon überzeugen, daß sich ein Kauf trotzdem lohnt? Die Diskussionsrunde wird diese und ähnliche Fragen behandeln und Antworten geben.


14.00 Uhr

Diavortrag: Long- und Bestseller

Wolfgang Strzyz, FBM, Frankfurt/Main

Eine der meistgehörten Aussagen interessierter Buchhändler lautet: "Wir würden ja gerne Comics in unser Sortiment aufnehmen, aber was - neben den Klassikern, die jeder kennt - verkauft sich denn auch?" Dieses Problem wird Wolfgang Strzyz, der auch an den "Schulen des Deutschen Buchhandels" in Frankfurt- Seckbach die Comic-AG leitet und Fortbildungsseminare zum Thema "Comics im Buchhandel" veranstaltet, aufgreifen und mit seinem Diavortrag konkrete Tips geben.


15.00 Uhr

Diavortrag und Diskussion: Zensur im Comic

Dr. Bettina Brockhorst-Reetz, stellvertretende Leiterin der BPS, der "Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften", Bonn
Paul Derout, Agentur Contour, Hamburg
Achim Schnurrer, Edition Kunst der Comics, Sonneberg

Die Geschichte der Zensur im Comic ist so alt wie das Medium selbst. Schon Wilhelm Busch bekam sie zu spüren. Frau Dr. Brockhorst- Reetz wird von der alltäglichen Arbeit der BPS berichten und mit zwei "Betroffenen" über Sinn und Zweck von Jugendschutz diskutieren.


Anschließend Film "Making of Abrafaxe".

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