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München 2007
Eckart Sackmann berichtet vom Comicfestival

Wieder einmal ist das Münchener Comicfestival umgezogen - diesmal direkt ins Herz der Stadt, ins Alte Rathaus am Marienplatz. Das erwies sich als Glücksfall. Mit einer Präsentation wie in diesem Jahr hat sich das Comicfestival dem Erlanger Comic-Salon als ebenbürtig erwiesen. Damit haben wir jetzt in Deutschland alternierend zwei große Comic-Events.

Die repräsentative Halle des Alten Münchener Rathauses, die die Verlagsstände und auch das Gros der Ausstellungen beherbergte, war zwar "fein", schreckte aber die Fans doch nicht ab wie ehedem die Deichtorhallen in Hamburg.

Gleich neben dem Rathaus befinden sich die sogenannten Kunstarkaden. Hier fanden weitere Ausstellungen (Kauka, Serbien, WOC) und auch die diversen Vorträge Platz.

Die Treppe in den ersten Stock des Rathauses hatten die Veranstalter genutzt, um auf die anwesenden Zeichner hinzuweisen. Eine gute Idee.

Heiner Lünstedt (links) und Gerhard Schlegel gehörten neben Ralf Palandt zum harten Kern der Veranstalter. Sie ertrugen alle (üblichen) Komplikationen mit Gelassenheit und Sinn für das Praktische.

Signiert wurde sowohl an den Ständen der Verlage als auch auf einer zentralen Bühne. Berühmt und noch nicht berühmt saßen einträchtig nebeneinander.

Heiner Lünstedt erwies sich für sehr unterschiedliche Themen als versierter Interviewpartner. Hier sehen wir ihn mit dem Engländer David Lloyd ("V for Vendetta", links).

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