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München 2007
Eckart Sackmann berichtet vom Comicfestival

Rolf Kauka ("Fix und Foxi"), der in den 50er und 60er Jahren von München aus das Comicgeschehen in Deutschland bestimmt hat, wurde posthum für sein Lebenswerk geehrt. Den Preis nahm die Witwe Alexandra Kauka in Empfang. Im Bild rechts zusammen mit Kauka Managing Director Michael Semrad (links) in einem Talk mit Heiner Lünstedt.

PENG! - Der Münchner Comicpreis

Lebenswerk: Rolf Kauka
Bester deutscher Comic: "Cash" von Reinhard Kleist (Carlsen)
Bester Manga: "Death Note" von Tsugumi Ohba und Takeshi Obata
Bester US-Comic: "Tagebuch einer Reise" von Craig Thompson (Reprodukt)
Bester europäischer Comic: "Monster Allergy" von Alessandro Barbucci, Barbara Canepa u. a. (Ehapa)
Beste Comic-Sekundärliteratur: Reddition (Edition Alfons)
Bester Klassiker-Reprint: "Peanuts"-Werkausgabe (Carlsen)
Beste Comic-Verfilmung: "Sin City" von Robert Rodriguez und Frank Miller
mehr dazu bei www.highlightzone.de

Links der Zeichner Reinhard Kleist mit der Trophäe.

In einer Ausstellung konnte der Besucher beispielhaft und anschaulich erfahren, wie verschiedene Zeichner den Mythos Fix und Foxi aufrechterhielten.

Peter Wiechmann, dereinst Chefredakteur des Magazins Lupo modern, gab vor einigen Jahren seine Erinnerungen in der Fachzeitschrift Die Sprechblase zum Besten.

Links eine Zeichnung des damals etwa 20jährigen Rolf Kauka aus den 30er Jahren. Oben zwei Werke zur Rechtswissenschaft, die der vielseitige spätere Verleger kurz nach dem Krieg verfasste.

Aufgebaut war in der Ausstellung auch das legendäre Kauka-Dorf, mit den Wohnstätten von Lupo, Fix und Foxi und Co. - unter Sammlern eine gesuchte Rarität.

Mit der an sehr junge Leser gerichteten Serie "Bussi Bär" erreicht Kauka seit Jahrzehnten sein Publikum.

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