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Erfolgreicher Germangaka: Robert Labs (Foto) gehört mit Jürgen Seebeck zu den ersten deutschen Mangazeichnern (Seebeck brachte 2000 den ersten "Bloody Circus" bei Carlsen heraus). Seit 2001 punktet Labs sehr erfolgreich mit "Dragic Master" und "Crewman3".
Fans streicheln? Was hier wie eine raffinierte neue Marketingtaktik aussieht, ist vorerst nur ein Schnappschuss. Detta Zimmermann ("Manga Fieber") greift nach frischer Signierware. Sie kommt aus Neuss, zeichnet pausenlos Manga und nahm erfolgreich an Zeichenwettbewerben teil.
Ost-Manga-Duo: Die humorvolle Reami (Foto, "Mon-Star Attack") kam vor vielen Jahren aus Polen zu uns, ihre Manga-Partnerin Asu aus der Ukraine.
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Maulkorb: In einigen Landkreisen herrschen hinsichtlich Ernährung und Lautäußerungen von Frauen noch immer krude Sitten. Dieser Besucher benutzt seine Frau zudem ungeniert als Hutständer.
Paparazzifoto: Da man den Fotografen nicht näher heranließ, gibt es von Takahashi-sensei ("Yu-Gi-Oh!") leider nur dieses farbverrauschte Fernfoto, das während der Verleihung des Preises an den Gewinner des "Shonen Jump Banzai!"-Wettbewerbs entstand.
Rothemd: Joachim Kaps (im Tokyopop-Hemd) spricht mit der Zeichnerin Nam Nguyen ("Manga Fieber").
Oups: Conny Wolf (Foto) illustriert die Texte von Kurt Hörtenhuber (Herr Friedlich: "Die heutige Jugend scheint den Sinn des Lebens nicht zu begreifen. Manche haben einfach nur Blödsinn im Kopf."). Zwar entsteht dadurch kein Comic, der österreichische Verlag, der diese Geschenkbuch-Reihe herausgibt, nennt sich dennoch incomix.
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Schmökerecken
Warum setzt man sich während einer Buchmesse in eine Ecke und liest Comics? Diejenigen, die keinen Sitzplatz finden, lassen sich in den beiden Schmökerecken zuhauf einfach auf den Fußboden nieder. Haben die vielen Leser denn keine Bedenken, irgendetwas von den vielen Veranstaltungen zu verpassen? Ist ihnen auf dem harten Boden nicht reichlich unbequem? Möchte man möglichst viele Comics lesen, damit sich der Eintrittspreis von 9 Euro rechnet? Hält man Ausschau nach neuem Lesestoff, bevor man dann zum betreffenden Verlag geht, um sich dort umzusehen und einzukaufen? Möchte man eine Ruhepause vom Messegetümmel haben? Sind schon alle Taschen voll und die Füße verlangen Ruhe? Braucht man eine Pause, um den bisherigen Fang zu sichten? Leidet man an Reizüberflutung und lässt das Hirn in dieser Ecke runterkühlen? Füllt man in der Schmökerecke die Zeit zwischen zwei Signierterminen? Und wieso kennt man in Leipzig überhaupt das plattdeutsche Wort 'schmökern'? Der Blick auf die überfüllten Schmökerecken wirft eine Unzahl Fragen auf, um deren Beantwortung sich einmal jemand verdient machen könnte, der ohnehin gerade ein Thema für seine Facharbeit sucht.
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An vier Tagen findet alljährlich "Comics in Leipzig" statt. Während das Gros an famosen Mangaka erst am Wochenende zu diversen Veranstaltungen eintrifft, kann man aber auch schon am Donnerstag und Freitag an vielen Workshops und Präsentationen teilnehmen. Der Comic-Verlag Reprodukt stellte am Freitag mit Elke Steiner, Barbara Yelin, Mawil, CX Huth, Max Andersson und Lars Sjunnesson dem Messe-Publikum eine große Anzahl seiner Zeichner vor.
Zur Leipziger Buchmesse erschien "Hasenhäschen" von CX Huth. Mit dem Buch liegt der Gegenentwurf zu dem vor, was man von einem Comic gemeinhin erwartet. Es erschließen sich einem weder Sinn noch Unsinn völlig, was die Sache interessant macht. Man mag das Ganze als Humor, als Fanal oder als Hinweis darauf deuten, dass Kunst von Kontra komme und also zu reiben habe. Brennt dem Hasenhächen auf dem Cover die Pfote? Nein, es bietet "nur für Gute" zum Frühling ein rotes Blütenblatt.
Er war einer der Stargäste dieses Jahres, Kazuki Takahashi, der Autor von "Yu-Gi-Oh!". yuugi heißt auf Deutsch Spiel und die Hauptfigur des Manga verdankt einem Rätsel-Spiel seine Macht, die er gegen das Böse nutzt.
"Die Geschichte geht weiter... Endlich!" schreibt Robert Labs in sein gezeichnetes Vorwort zum zweiten Band von "Dragic Master". Wegen der Arbeit an zwei Bänden "Crewman3" hatte er die Erotic-Fantasy-Erzählung vor vier Jahren unterbrochen.
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