Zoo 1
Dass Frank (d.i. Frank Pé) atmosphärisch packende Geschichten zu zeichnen weiß, zeigte er bereits 1984 mit "Jonas Valentin", was ihm einen Ehrenplatz an einer bekannten Brüsseler Hauswand einbrachte. An das etwa zehn Jahre später entstandene "Zoo", welches Philippe Bonifay schrieb, wurde 1996 der Max-und-Moritz-Preis für die beste deutsche Comic-Publikation verliehen. Frank ist von Tieren fasziniert. Es heißt, er habe einmal allein sechzehn Krokodile bei sich aufgezogen. In "Zoo" geht es dennoch um mehr als die Welt der Tiere. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Anna, die ihre Nase verloren hat, und Manon, ein überaus lebendiges Mädchen, dessen Vitalität und Unbedarftheit der Tierwelt entlehnt scheint, in der sie sich mit Vorliebe bewegt.
Ubu Imperator 4 - Das Bildnis einer jungen Dame
Calle Claus hat sich weiterentwickelt. War das bei Jochen Enterprises erschienene "Schwurbel 1: Die Elbsirene" noch sehr dem Beschreibenden verhaftet, so legt er jetzt bei der Edition 52 eine Erzählung vor, die sich zwar auch um die Begegnung mit dem anzuhimmelnden Geschlecht dreht, deren Aufbau aber zudem Spannung erzeugt.
Ein Aufseher in einer Galerie ist von einer jungen Dame zutiefst fasziniert, die auf einem der Gemälde abgebildet ist. Unvermittelt begegnet er auf dem Nachhauseweg einem Mädchen gleichen Aussehens. Wie kann er sich ihr nähern?
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50 Jahre Panzerknacker
"Wir sind die Panzerknacker und tun, was uns gefällt! Heut gehört uns die Kohldampfinsel und morgen die ganze Welt!" Es gibt auch Zeiten, da können die Geißeln des Dagobertschen Geldspeichers jubeln und (vorübergehende) Triumphe feiern. Und selbstredend ist den maskierten Ganoven nach fünfzig Jahren unermüdlicher Tätigkeit für das Gute im Speicher eine Ehrung in Form eines Sonderbands zu gönnen.
Das vorliegende Band druckt alte und neue Geschichten der Bande nach. Aufsehen wird die Analyse eines Donaldisten erregen, der mitten in diesem Album seine These belegt, die Panzerknacker seien eine Sondereinheit des Geheimdienstes, die das Dagobertsche Imperium so schwächen sollen, dass es einerseits der Wirtschaft zwar erhalten bleibe, dass es andererseits jedoch dem Staat nicht gefährlich werden könne. Denn wie ein Schwert des Damokles schwebt über den Köpfen der Staatshüter die Drohung Dagobert Ducks: "Wenn Sie mir Ärger machen, kaufe ich Ihren ganzen Laden mit allem Drum und Dran, und Sie werden gefeuert!"
Ingo Pien 4
Seit November 1992 belebt Ingo Pien das Wochenendjournal des Hamburger Abendblatts.
Thomas Siemensen ("Haiopeis") greift in seinen humorigen Strips auf tierische Hauptdarsteller zurück. Damit tritt er in die Fußstapfen der Großen des Funnystrips, die mit ihren Hunden ("Peanuts"), Katzen ("Garfield") und Wölfen ("Lupo Alberto") die Welt zum Lachen bringen.
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Dragic Master 1
Nach Jürgen Seebeck ("Bloody Circus") geht mit Robert Labs ein zweiter deutscher Mangazeichner bei Carlsen an den Start. Sein Erstlingswerk "Dragic Master" fand auf Anhieb in der Szene viel Anklang. In der erzählerischen Struktur steuert Labs anfangs einen durchaus nicht gerade schlichten Kurs, auch wenn man beim schnellen Durchblättern den Eindruck eines typischen Actionmanga mit seinem seitenlangen Knallpengbumm und den unvermeidlichen Erotikszenen gewinnt. Zeichnerisch zeigt Labs bereits eine große Breite. Er scheint sehr wohl zu wissen, wie man erfolgreich zu verkaufenden Manga macht. Dazu gehören auch die humorigen Randzeichnungen, mit denen er den Kampf zwischen Gut und Böse augenzwinkernd begleitet.
DBD 12 - Dossier Mézières
Die phantasievollen Weltraum-Abenteuer von "Valerian und Veronique" haben noch immer viele Freunde.
Siebzehn Alben dieser Serie listet die Bibliographie auf, welche ins "DBD 12 - Dossier Mézières" aufgenommen wurde. Ein ausführliches Interview hält - wir für diese Dossiers üblich - Rückblick auf das Werk des Zeichners (in Französisch)!
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