Comics & mehr 36
Als kostenloses Informationsblatt auf einfachem und dünnem Papier ist comics & mehr ja schon lange bekannt und im Comicladen abholbereit. Mit dem Übergang zur Ausgabe 36 bemerkt man nun aber, dass jemand Inhalt und Layout dem des RRAAH! magazin angenähert hat. Ein Blick ins Impressum löst das Rätsel: Eckart Sackmann und Peter Hörndl haben sich ein neues Betätigungsfeld aufgetan.
Biggles Sonderband 2
Gleich drei Biggles-Fanclubs stellt der neue Sonderband zur Fliegerserie vor. Das Interesse der Fans an den Abenteuern von James Bigglesworth, genannt Biggles, scheint ungebrochen. Die Faszination der Fliegerei zieht wie eh und je die Menschen in ihren Bann.
Das neue Album 'Sturm in den Wolken' enthält neben Informationen zu William Earl Johns, dem Autoren der Romanvorlage, und zu Zeichnern und Szenaristen der Comic-Ausgaben auch zwei 16-Seiter, fein gezeichnet und wie gewohnt abenteuerlich.
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Tony & Alberto 1
Die Ausgabe einer Reihe preiswerter Alben mit witzigen Onepagern reißt bei Carlsen nicht ab. Nach "Malika", "Samson & Neon", "Marie Monster" und "Franky Snow" liegt nun der erste Band einer weiteren Serie in den Läden, die man in den Umkreis von "Titeuf" einordnet, die sich also an ein jugendliches Publikum richtet.
Als Appetithappen auf diese Serien erschien im Sommer ein 144-seitiger Sammelband "Mega Spass!" für ebenfalls kleiner zehn Mark, der Auszüge aus den o.a. Serien und aus "Titeuf" brachte. Lediglich "Smax" von Bertschy erfuhr noch keine Albenauskopplung. Zeichnerisch und farblich am auffälligsten sind in dieser Reihe die Kurzgeschichten um Marie Monster von Baptizat und Supiot.
Bart Simpson 3
Neben der seit fünf Jahren laufenden, klassischen Simpsons-Heftserie, für deren erstes Haft man laut Katalog in Sammlerkreisen schon fast einen Hunderter hinlegen muss, erscheinen bei Dino auch zwei Spin-offs mit Bart Simpson.
Diesmal erlebt Bart Abenteuer in großer Höhe und in den Niederungen der Musik. Übrigens: Zum fünfjährigen Jubiläum von "Simpsons Comics" liegt dem Heft 60 ein großes Poster mit den Coverabbildungen aller Hefte bei.
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Ultimate X-Men
Gerade veröffentlichte Mel Gibson im aktuellen International Journal of Comic Art ihre Untersuchung der Reaktion der Presse auf den X-Men-Film des Sommers 2000. Sie stellte fest, dass der Film nur deswegen wenig Beachtung fand, weil man ihn mit Comic in Verbindung brachte und nicht mit Buchstabenliteratur. Bilder aus diesem X-Men-Film gelangten auch in den gerade erschienenen, lexikonartigen Hardcoverband zu den X-Men. Stan Lee erklärt zu Beginn, warum er 1963 statt Strahlung (Fantastic Four, Spider-Man, Hulk) die Mutation als Grund der Enstehung seiner Garde von Superhelden um Professor Xavier wählte. Wolverine kennt ja nun jeder, aber um bei den vielen anderen Helden Überblick zu gewinnen, mag dieses Buch recht nützlich sein.
Lexikon der Comics 39
Schon die 39. Ergänzungslieferung darf der fleißige Sortierer in sein "Lexikon der Comics" einordnen. Damit benötigt die Loseblattsammlung nun bereits den siebten Ringhefter.
In der aktuellen Ausgabe fällt der Artikel zu Comics in China besonders auf. Bai, Liu und Zhang haben die Ursprünge von chinesischen Bilderfolgen etwa 4.000 Jahre weit zurückverfolgen können.
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