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Frisch ausgepackt und aufgefallen: Andreas Dierks weist auf besondere Comics hin, die jetzt im Comicladen oder am Kiosk liegen.  [Folge 76]

Monster Allergy 2

Monster Allergy 2

Wo kommen in Italien nur all die guten Zeichner her, die nicht nur zahlreiche monatlich erscheinende Bonelli-Serien ("Dylan Dog", "Julia") sondern wie am Fließband auch nagelneues Disney-Material an die Kioske bringen? Vielleicht liegt es einfach an der ausreichend großen Nachfrage, die Nachwuchs anlockt und anspornt. Selbst wenn der Manga auch im italienischen Comicladen immer mehr Platz einnimmt, so findet sich noch an jeder Ecke ein Kiosk mit "Nathan Never", "Tex" und selbstgekochten Micky Maus-Ausgaben. Unter dem Namen Red Whale produziert in Rom eine Gruppe von Zeichnern, Textern und Redakteuren das Monatsheft "Monster Allergy" in zeitgemäßer, sehenswerter Weise. Das erste Heft zeichnete Alessandro Barbucci ("Sky Doll"), das zweite Giovanni Rigano, man wechselt sich ab, um jeden Monat gut vierzig neue Seiten zu schaffen.


Space-Rat

Als Tikwa bringt Mathias Neumann jetzt einen Sammelband mit spaßigen Strips aus seiner 15-jährigen Zeichnertätigkeit für die Serie "Space-Rat" heraus.

Space-Rat

Anfangs als Persiflage auf gängige SciFi-Filme gedacht, erschien die freche Weltraumratte zuerst in einem Computermagazin in gedruckter Form, bevor sie sich verselbständigte und ins Internet (z.B. nach web.de) entkam.

Gier

Ein neuer gruseliger Hamburger Kanalisationscomic mit Ralf und seinen unterirdischen Kumpeln erinnert an das Gemenge aus Ober- und Unterwelt, welches in der Großstadt den Ton angibt. Isabel Kreitz lässt nicht locker und zeigt abermals, wie man zwischen den Fronten zerrieben wird, in der Gosse verreckt oder sich zutiefst betrogen fühlt.

Gier

In Fortsetzung der Erzählungen "Schlechte Laune", "Ralf lebt" und "Totenstill" lässt Isabel Kreitz durch das Schicksal des fratzengesichtigen S-Bahn-Surfers Ralf ihre besorgte Sicht auf gesellschaftspolitische oder persönliche Schieflagen Gestalt annehmen.


Ashcan 1

In der ersten Ausgabe eines Hamburger Fanzines erwartet man nicht unbedingt, gleich Material bekannter Größen der US-Independentszene zu finden.

Ashcan 1

Doch den drei Machern von fastfoodfiction.de gelang es, Mark Murphy mit seinem "House of Java" und Jim Mahfood mit den "Stupid Comics" für ihr Debütheft zu gewinnen. Daneben wirkt auch das übrige Heft mit gutem Auge und Fanzine-Stilgefühl gemacht.

Micky X 1

Micky X 1

Ein "Goofide" als Werwolf mit himmelblauen Augen, Micky als Entdecker einer Abenteuerwelt am äußersten Rand der Wirklichkeit: es liegt eine frische Micky Maus-Variante in den Läden, stimmungsvoll und schön ins Bild gesetzt. Dass Micky im Barksschen Entenhausen leben soll, mag einen ebenso verwundern, wie Mordrags im Spiegel gefangenes Gesicht. Neben "W.I.T.C.H." hat Ehapa mit dieser Comicreihe eine weitere italienische Produktion im Programm, die lebhaft dem Zeitgeist folgt.


Beyblade 2

Das rasante Spiel mit den aus mehreren Teilen zusammengesetzten Beyblade-Kreiseln ist schwer angesagt. Während im letzten Jahrtausend Kinder mit einer Art Peitsche versuchten, ihre Kreisel möglichst lange drehen zu lassen, geht es nun darum, durch Powerringe und eine flache Kreiselbasis den gegnerischen Kreisel aus der Arena zu kicken.

Beyblade 2

Das aufgelebte Interesse an der Physik des Drehimpulses ist zum einen gefundenes Fressen für Physiklehrer zum anderen für Dino, die den passenden Comic zum Spiel herausgeben können.

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