Laska Comix 5
Gekonnt und mit Liebe zum Detail gemacht, Laska Comix zeigen die fünfte Ausgabe ihrer Werke mit dem gewohnten Einfallsreichtum, der beispielsweise ihrem Comic "Kaktus" einen plötzlichen Start in den USA verschaffte. Der vorliegende Band besteht aus zwei aus entgegengesetzter Richtung zu lesenden Teilen, zum einen eine Sammlung kürzerer Arbeiten, zum anderen ein 16-Seiter, der von der US-Golden-Age-Serie "Startling Comics" abgeleitet wurde, was seinen besonderen Witz hat, auch wenn man die originale Vorlage nur ahnt. Entsprechende Abbildungen und Hinweise sind dem dienlich.
Kosmonaut Laika
Die neue Comicreihe "elinguis!"geht mit einer Erzählung von Laska Comix über den Kosmonauten und Hund Laika an den Start. Der Titel "elinguis!" (d.i. "außerhalb der Spache") mag andeuten, dass hier nur Comics ohne Worte erscheinen sollen. Eine feine, gut verständliche Bildersprache findet selbstredend statt.
Die zuweilen etwas zu süßlich-niedliche Erzählweise von Laska Comix erhält in diesem Band ein angenehmes Beipack an Nachdenklichkeit.
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Grimm 4
In der Heftreihe "Grimm" setzen jeweils andere Zeichner den originalen Text der von den Gebrüdern Grimm zu Beginn des 18. Jahrhunderts gesammelten Märchen um, wobei Unterschwelliges eigens herausgezeichnet wird.
Für das vorliegende vierte Heft konnte Eckart Breitschuh die Zeichnerin Eva Dünzinger gewinnen, auf deren Arbeiten Lorraine Flack anlässlich des jährlich stattfindenden Erlanger Comiczeichnerseminars aufmerksam geworden war. Dünzinger gelang es, Stil und Stimmung der "Grimm"-Reihe treffend fortzuführen.
Bella Star 1
"Schräg! Sexy! Parallelisierend!" meldet die Kopfzeile des ersten Weissblech-Hefts von "Bella Star, der Sternenhure".
Levin Kurio und Roman Turowski erarbeiteten einen SciFi-Funny mit zahlreichen und sonderbar unterhaltsamen Charakteren, der seine Sponsoren offenbar in der Hanf- und 0190-Szene gefunden hat.
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Filmriss 3
Eine schön bunte Mischung verspricht Holger Bommer als Redakteur der in Zusammenarbeit zwischen Gringo Comics und dem ICOM herausgegebenen "Filmriss"-Serie. Recht abwechslungsreich ist das vorliegende dritte Heft dann auch wirklich. Die Arbeiten von André Rösler, Ulf Harten und Glenn M. Bülow fallen dabei dank ihrer Gestaltung oder ihres eigenwilligen Inhalts besonders auf. Wie alle anderen auf dieser Seite vorgestellten Titel zeigt "Filmriss", welche breiten Möglichkeiten in unserer Independent-Szene stecken.
Das Raupenbuch
Seit "Flaschko - Der Mann in der Heizdecke" ist Nicolas Mahler in den Köpfen eines breiteren Publikums als jemand präsent, der zu erzählen weiß, ohne schön zu zeichnen, was an Christophe Blain erinnert. Auch sein neuer Comic ist eine solche Arbeit, die von einer menschlichen Raupe handelt, bei der sich einfach nichts entwickelt.
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