Grabenkrieg
Tardis Engagement gegen das Vergessen geht für den Leser seiner in Deutsch erscheinenden Comics in eine neue Runde. Im Original sind die Erzählungen über den entsetzlichen Grabenkrieg 1914/18 bereits 1993 erschienen. Dass sie nun nach den neueren und zwischenzeitlich herausgegebenen Bänden "Abwärts", "Den letzten beißen die Hunde", "Nestor Burma: Wie steht mir Tod?" und "Soldat Varlot" noch nachgelegt wurden, mag nicht nur dem Komplettisten sondern auch der Abscheu gegen Krieg und Kriegstreiberei dienen.
Das Grauen im Gemäuer
Nicht zum ersten Mal kümmert sich Reinhard Kleist um Lovecraft. Bereits 1994 gab Ehapa ein Album diesen Titels von ihm heraus, bevor dort zwei Jahre später "Dorian" folgte, eine eindrücklich gemalte und erzählte Dorian Gray-Variante.
Der jetzt erschienene Band mit neuen Lovecraft-Geschichten ist wie "Fucked" und "Paul" schwarzweiß gezeichnet und zeigt besonders in den mittleren beiden Erzählungen, wie gut sich Kleist mit seiner Arbeit in das Gruselsujet einfindet. In 'Das Grauen von Red Hook' empfängt einen bereits auf den ersten Blick die beunruhigende Wirkung von Schrägen, von Schatten, von eigenartigen Gesichtern.
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Los 7 Mariachis
Verfolgt von einem Schreiberling, dessen neue Story man gar nicht schätzt, fahren die sieben Mariachis in aller Eile durch den bei INKplosion veröffentlichten Road-Comic in Richtung auf Puerto Valerta.
Mit einer Folge von recht kurzweiligen Sechsseitern, ergänzt um eine sehenswerte Galerie von Beiträgen befreundeter Zeichner, ist das vorliegende Print-Special #2 gutes Aushängeschild für Witz und Lebendigkeit des bei inkplosion.de entstehenden Online-Comic.
New Arden Chronicles 6
Dass das Zeichnen von gut zwei Dutzend Comicseiten locker drei Monate Freizeit frisst, beschreibt Karsten Schreurs eingängig in seinem Nachwort zum Heft 6 der "New Arden Chronicles", einer von Maximilian Pfeffer verfassten Independent-Comic-Serie, zu der verschiedene Zeichner aus der Szene beitragen können.
Face und Boneshaker versuchen der Drachenorganisation einen für diese Ganoven sehr wichtigen Gegenstand zu stehlen. Das Schachspiel beginnt.
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Fury 1
Während des Comicsalons Erlangen 2002 stellte Paninicomics seine ersten Ausgaben der Reihe "Max" vor, die sich ausdrücklich an Erwachsene richten, damit man mehr 'harsche Sprache' und ein größeres Maß an Gewalt an den Leser bringen kann. Wie das dann aussieht, das kann man bei einem Nick Fury erleben, der seinen Gegnern die Schädel wegpusten darf, als hätte es die Geschehnisse von Erfurt nie gegeben.
Alias 10
Eine Ex-Superheldin, die eine Detektiv-Agentur mit dem Namen "Alias" betreibt und regelmäßig mittelbar mit ihren Ex-Kollegen zu tun bekommt, so hat Marvel eine Serie angelegt, die abseits des Üblichen funktionieren soll.
Im zehnten Heft findet man einen Non-Comic, einen illustrierten Text von Brian Michael Bendis, der davon erzählt, wie der herrische Herausgeber eines Boulevardblatts zugunsten der Armen aufs Kreuz gelegt wird.
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