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RRAAH! online

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Frisch ausgepackt und aufgefallen: Andreas Dierks weist auf besondere Comics hin, die jetzt im Comicladen oder am Kiosk liegen.  [Folge 81]

Schwarze Oliven 1

Schwarze Oliven 1

In einem Interview wies Joann Sfar auf seine familiären und kulturellen Wurzeln hin, die ihn dazu bringen, gerne Geschichten mit jüdischem Hintergrund zu erzählen. Der 1971 in Nizza geborene Autor wendet sich in seinen zahlreichen Arbeiten mit Bedacht und gekonnt einmal an ein jüngeres ("Donjon") und dann wieder an ein älteres Publikum ("Die Katze des Rabbiners"). Die Erzählung "Schwarze Oliven" in diesem Sinne einzuordnen zu versuchen, ist schwierig aber auch interessant. Jedenfalls enthält die in einfacher Weise vorgetragene Sicht eines kleinen jüdischen Jungen auf die Welt, als noch die Römer in Jerusalem das Sagen hatten, für alle Leser etwas zum Nachdenken.


Der längste Comic-Strip der Welt

Einen Rekord wollte man aufstellen und hat das mit einem 237,20 m langen Comic-Strip auch geschafft. Hubertus Rufledt schrieb für die Faszination Comic der Frankfurter Buchmesse 2003 das zugehörige Szenario und 550 Messeteilnehmer zeichneten letztlich 593 Panels.

Der längste Comic-Strip der Welt

Zum Lesen der spaßigen Geschichte sollte man sich mit einer guten Lupe bewaffnen, denn nicht alle Künstler haben daran gedacht, ihre Texte in einer für die Comicherstellung ausreichenden Größe zu schreiben.

Das geheime Dreieck 2

Didier Convard, der Autor dieses respektlosen Abenteuercomics für bibeltreue Christen, weist selbige eigens darauf hin, dass man die Geschichte als fiktiv zu betrachten habe. Ja, was denn sonst? Spannend ist vielmehr die Frage, ob man sich da oben darüber amüsiert oder ob Didier Convard bis zum Jüngsten Tag auf dem Läuterungsberg wird Steine schleppen müssen?

Das geheime Dreieck 2

In sieben Hardcover-Alben wird die Geschichte um die Entdeckung alter Dokumente erzählt, bei der der Professor Didier Mosèle auf Textpassagen stößt, die Jesus geschrieben haben soll. Die Kirchenoberen reagieren nervös und hart.


Y - The last man 1

Nach einer derart ertragreichen Erzählidee lecken sich manche die Finger: Brian K. Vaughan ließ kurzerhand weltweit per Virus 99 % aller Mechaniker, Elektriker und Bauarbeiter aussterben. Alle katholischen Priester, muslimischen Imame und jüdischen Rabbis sind vom Erdboden verschwunden. Was machen jetzt die Frauen ohne jegliche Lebewesen mit Y-Chromosom? Nur ein einziger, letzter Mann, Yorick, irrt durch die entmannte Welt der Frauen.

Y - The last man 1

Chinaman 4

Chinaman 4

Der ferne Osten trifft auf den wilden Westen. Serge Le Tendre nimmt sich mit der zuerst bei Splitter und nun bei Salleck veröffentlichten Serie dem Schicksal der Chinesen an, die in den USA als billige Arbeitskräfte unter anderem beim Aufbau der Eisenbahnlinien eingesetzt wurden. Titelheld ist folglich weder Old Shatterhand noch Winnetou sondern John Chinaman, ein erfahrener Kämpfer für Menschlichkeit und Gerechtigkeit, der sich mit List und beneidenswerter Fitness gegen seine Gegner durchzusetzen weiß.


Panel 23

Ungefähr einmal im Jahr erscheint in Bremen eines der am feinsten gemachten deutschen Fanzines, in dessen neuester Ausgabe Ulf K., Haimo Kinzler, Hannes Neubauer, Markus Grolik, Rautie und andere Zeichner der deutschen Heftichszene ihre neuen Arbeiten zeigen.

Panel 23

Ist es ratsam, sich in eine Robotkrankenschwester zu verlieben? Wie befreit man Fliegen, die auf den Leim gingen? Wer rettet einen aus dem Goldfischglas? Wie schläft man auf einer Wolke?

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