Agent 327 1
Otto Otto Eisenbrot geht (endlich) wieder seiner eigentlichen Berufung nach. Als Agent 327 war er bei Ehapa (in acht Geheimakten) bis 1990 aktiv, dann kam der Fall der Sowjetunion, der niederländische Geheimdienst wurde aufgelöst und Otto musste als Chauffeur jobben. Doch nun, gut zehn Jahre später, holt ihn Olga Lawina und Carlsen wieder an seinen alten Arbeitsplatz zurück. Martin Lodewijk setzt die humorige Serie fort, die nicht mit bissigen Anspielungen geizt: "Oh, ooh, oh weh..." - "Er hat den letzten Asterix übersetzt, müsst ihr wissen..." - "Oooh, oweh! Oweh!!" - "Wir wissen es ja jetzt, Michael... Das Leben geht weiter... In drei Jahren gibt's 'ne neue Chance..."
Midnight Nation 2
Der erste Band dieser Story aus der Zwischenwelt begann packend und wusste überraschend zu erzählen. J. Michael Straczynski lässt auch im zweiten Band nicht locker. Die Figur des Lazarus erscheint unter ungewohntem Blickwinkel als jemand, der über seine Auferweckung von den Toten gar nicht erfreut ist, da dieser Vorgang deutlich zu nachhaltig geschah. Und für Lieutenant David Grey führt die Begegnung mit Schicksalsgenossen zu recht quälerischen Erinnerungen.
Jeder in Deutsch erscheinende Band dieser Serie enthält zwei Originalhefte, womit ein bewährtes Veröffentlichungskonzept seinen Fortgang findet.
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Strandsafari
Die flatterohrige, bebrillte und unbedarfte Hauptperson des Comics von Mawil, die wie von einer anderen Welt gekommen zu sein scheint, lernt auf der Suche nach Essbarem am Strand ein Mädchen kennen. Er nennt sich Hase, sie Jane.
Und wenn der Hase auch naiv ist, die stimmungsvolle Erzählung ist es nicht. Mawil gelingt eine Beschreibung von Gefühlen durch die Brille einer Figur, die in dieser Welt fremd, niedlich und unbeteiligt wirkt. Ob sie es auch wirklich ist?
Carl Barks - Der Vater der Ducks
Auch wenn es an sekundärer Literatur zu Carl Barks, dem großen Duck-Zeichner, bei uns gewisslich nicht mangelt, so wollte man seitens des Duck-Verlags zu Recht an diesem aus Italien stammenden Buch nicht achtlos vorübergehen. Die Beliebtheit von Paperino (Donald Duck) und von Carl Barks ist bei unseren südlichen Freunden ungebrochen, was man dem Buch anmerkt, welches folglich nicht bei Texten und Bildern zu Leben und Werk des Duck-Man stehen bleibt, sondern auch heutige Duck-Zeichner wie zum Beispiel Don Rosa vorstellt. Ferner zeigt das Buch eine Gegenüberstellung von originaler und deutscher Fassung (Ü: Dr. Erika Fuchs) zweier Comics von Carl Barks.
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Unter Knochen 1
Mardi gras (dt.: der 'fette Dienstag') ist der Tag vor Aschermittwoch, also der letzte Tag vor dem Beginn der tristen Fastenzeit. Für Victor Tourterelle vergeht dieser Tag jedenfalls überaus betrüblich, denn es ist der letzte seiner 178. irdischen Reinkarnation: er rutscht im Badezimmer auf einem Spielzeugauto seines Sohnes aus und bricht sich das Genick. Nun beginnt eine Irrfahrt durch eine Welt der Knochen, die so ganz anders als das Jenseits aussieht, das sich Victor - und der amüsierte Leser - vorgestellt haben.
Greetings from Hellville
Thomas Ott ist mit seinen in Schabkartontechnik angefertigten Bilderzählungen von Zürich bis in kleine Pyrenäendörfer hinein (s. Fillols) bekannt. Der dortige französische Rezensent schrieb verblüfft: "Wie kann das sein, eine solche Arbeit mitten im 21. Jahrhundert".
Nachdem die Edition Moderne gerade "t.o.t.t.", einen prächtigen Band zu Otts Illustrationen herausgab, folgte jetzt eine Neuauflage des 1995 erschienenen Hauptwerks "Greetings from Hellville", der nun auch in den USA erstmals erschien.
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