Bouncer 1
Alexandro Jodorowsky ("John Difool") schreibt einen Western und François Boucq ("Horst Katzmeier") zeichnet ihn, da könnte man annehmen, sie hätten den Erfolg von Rosinski/Van Hamme kopieren wollen, die kürzlich mit "Western" reüssierten, ebenfalls ohne vorher mit diesem Genre in Verbindung gebracht worden zu sein. Doch die beiden Autoren bezeichnen diese Parallele in BoDoï 53 als reinen Zufall. Und so liegen nun zwei unerwartete Alben zur blutigen Rache im Wilden Westen vor.
Agent Alpha 6
Im Weißen Haus kämpfen der Präsident, seine Frau und sein Vize um den Sieg bei den nächsten Wahlen. Ein außenpolitischer Erfolg zur Befriedung Nordirlands kann da wichtige Pluspunkte bringen. Doch wenn der eigene Geheimdienst und Agent Alpha gefährlich aufs Kreuz gelegt werden, frohlockt der politische Gegner, egal ob Friede oder nicht.
Ein vom russischen Zeichner Juri Schigunow bestechend gezeichnetes Intrigenspiel zeigt eine Vielzahl von Personen, deren schmutzige Beteiligung am Geschehen im nächsten Band der spannenden Serie sichtbar wird.
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Overstreet 32
Wegen einer zunehmenden Anzahl früher Funde von Comics hat man in den neuen Overstreet Comic Book Price Guide nun auch eine Sektion "The Victorian Age" eingeführt, die die Zeitspanne von 1828 bis 1899 abdeckt. Das "Platinum Age" wurde auf den Zeitraum von 1900 bis 1938 eingeengt.
Doug Wheeler, Robert L. Beerbohm und Richard D. Olson stecken die neue Sektion nach vorne gegen das "Age of Caricature" (etwa 1770 bis 1830) ab, welches noch vom Einzelbild bestimmt wird.
ZACK 37
Vor über zwanzig Jahren gehörte die Gentlemen GmbH ins damalige ZACK wie Laurel zu Hardy. Nun hat auch das neue ZACK die noblen Einbrecher von Ferdinando Tacconi im Heft.
Auch zu einem anderen zackgeschichtlichen Thema wurde Martin Surmann fündig und interviewte Luigi "Gigi" Spina, der das erste ZACK bei Koralle auf die Beine stellte.
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Jamiri Hypercyber
Jan-Michael Richter nimmt den Leser auf der Suche nach dem jamirischen Dings mit in seine Welt des Haderns, der Jamirektionen und charismatischen Defekte. Sein treffender Witz macht auch vor einem Fermatschen Satz und der Riemannschen Vermutung nicht Halt, wodurch er die studentische Szene nicht nur unterhält, sondern auch auf gute Gedanken bringt.
Zuckerfisch 2
Seit März 2001 zeichnet Naomi Fearn wöchentlich einen Strip für die Stuttgarter Zeitung. In ihrem nun bei Zwerchfell erschienenen zweiten "Zuckerfisch"-Band liegen diese jetzt gesammelt, ergänzt und im Mittelteil gewinnbringend koloriert vor.
Die Onepager ihres ersten Bands und die hier jetzt abgedruckten Strips strahlen gemeinsam eine angenehme Alltagspoesie aus, süß, spaßig und eigentlich salzig, wie Zucker und Fisch.
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