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RRAAH! online aus RRAAH! #52 (September 2000)


Themen: [Kaktus] [Vergessene Comics] [Comicon.com] /  [zurück]

Kaktus

Um gefällige Ideen nie verlegen bringt Laska Comix, vor kurzer Zeit mit ihrem Kaktus auch in den USA erfolgreich, auch auf ihrer Website eine übersichtliche Bedienung mit gekonnten Zeichnungen zu Stande. Für Leute mit kleineren Bildschirmen ist vermutlich nicht alles zu sehen, aber die anderen werden zum Beispiel an der kleinen Kaktus- und Schnabeltieranimation ihren Spaß haben. Lobenswert ist auch die Möglichkeit, sich einige Laska-Comix komplett herunterladen und sie später offline am Bildschirm betrachten oder ausdrucken zu können.

http://www.laska.com

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Vergessene Comics

Dem Problem der vergessenen Comics wendet sich »BD oubliées« zu. Hunderte alter Comicseiten hat man bereits eingescannt und stellt sie der Webgemeinde zur Verfügung. Nach 15 Monaten ziehen die Macher der Site Bilanz. In dieser Zeit haben 2.239 verschiedene Leser in den alten Comics gestöbert, die ganz offenbar überwiegend aus dem Haus Dupuis und aus den 60er-Jahren zu stammen scheinen. Sehr nützlich ist ein Index zu /Spirou/, den »BD oubliées« anbietet. Hier kann man beispielsweise abfragen, welcher Autor in welchem Heft welche Beiträge geliefert hat.

http://www.bdoubliees.com

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Comicon.com

Für einen Spezialpreis der Jury wurde erstmalig bei der Max-und-Moritz- Preisverleihung 2000 der Stadt Erlangen eine Website nominiert. Der neugierige Surfer, den es daraufhin zu COMICON.com treibt, wird verblüfft feststellen, dass es sich bei der nominierten Website im Grunde um ein Linkverzeichnis handelt, ohne erkennbar eigene redaktionelle Beiträge, mit dem Charme einer Amateursite und den Fehlerchen einer Beta-Version. Da hätte das Linkverzeichnis Bytecomics.de schon mehr zu bieten. Nein, die Erlanger Juroren wird vermutlich nicht die Funk- tionalität gereizt haben, sondern die nette Verpackung, die sich Rick Veitch, Steve Conley und die übrigen Macher der Website ausgedacht haben. COMICON.com soll eine Comic Convention sein, die im Gegensatz zu ihren realen Vorbildern ständig geöffnet sei. Also hat man Zeichner, Verlage und Händler auf mehreren Etagen mit ihren virtuellen Ständen untergebracht. Die Etagen sind per Rolltreppe wechselbar. Klickt man auf einen der Stände, landet man auf der zugehörigen Website des jeweiligen Standbetreibers. Wenn COMICON.com aus dem Beta-Stadium heraus sei, möchte man die Anzahl der Stände erweitern. Immerhin bietet die virtuelle Comicon für diejenigen, die den Realitätsverlust nicht ganz so weit treiben möchten, auch eine Liste von Verknüpfungen zu realen Comic Conventions, bei denen man das Quietschen der Stifte beim Signieren noch hören kann.

http://www.comicon.com

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Stand: 15. August 2000

Copyright © 2001 Verlag Sackmann und Hörndl