Inducks
Gleich in zehn Sprachen wartet die erstaunliche Inducks-Suchmaschine auf ihre Benutzer. Ihr liegt eine enorme Datenbank duckscher Informationen zugrunde (allein 139.216 Disney Comic Geschichten), die einen schier jedes Heft Disneyscher Produktion aus aller Herren Länder nach einzelnen Geschichten, Figuren, Storycode, Zeichner usw. absuchen lassen können. Wer sich beispielsweise aus seiner Kindheit an eine Duck-Geschichte mit einem goldenen Helm oder mit viereckigen Eiern erinnert, der kann diese Begriffe im Schlüsselwort-Eingabefeld eintippen. Es empfiehlt sich angesichts des großen Datenbestands, die Suche durch Auswahl der Optionen 'alle Worte' und 'veröffentlicht in Deutschland' einzuschränken, bevor man den Button "Suche" (ganz unten) anklickt. Da die Suche nicht schreibweisentolerant ist, sollte man mit etwas Phantasie zu Werke gehen und es bei einer Fehlanzeige beispielsweise statt mit 'goldener Helm' auch einmal mit 'goldene Helm' versuchen. Man dekliniere. Meister der Site ist François Willot, das Inducks Projekt wurde jedoch von einem internationalen Team von Experten auf die Beine gestellt, die großteils aus Italien und Skandinavien stammen.
http://www2.ec-lille.fr/willot/coa/c1/comp.php/1
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Onipress Freecomic
Onipress hat eine Reihe lesenswerter Comicserien im Verlagsprogramm, für die man bezahlen muss. Doch über das Web bietet der amerikanische Verlag auch Gratis-Comic an, den sich der geldknappe Surfer auf lau herunterladen kann. Anzeigewerkzeug der Wahl ist dabei der Acrobat Reader, damit der Leser den Comic auch so sieht, wie der Autor und nicht der eigenwillige Browser das möchte. Für die 27 Seiten von Jim Mahfoods "Grrl Scouts", welchen man dort gerade lesen kann, muss der Nicht-DSL-Comicfreund selbstredend einiges an Ladezeit in Kauf nehmen, auch wenn der Comic schwarzweiß ist. Diese Art Comic und Internet steht in beredtem Gegensatz zu den Trickfilmsequenzen, die einem anderswo als Comic im Internet verkauft werden.
http://www.onipress.com/freecomic
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Sammelwuthelfer
Welcher Sammler ist nicht schon einmal mit vollen Tüten von der Comicbörse zurückgekehrt, um dann festzustellen, dass er einige der vermeintlichen Schnäppchen bereits daheim liegen hatte? Eine übersichtliche Liste des Habich und des Willichnoch müsste her. Diese könnte man auch gleich zur Bestimmung des Werts der Sammlung nutzen, um zum Beispiel nicht unterversichert zu sein oder um sich großartig zu fühlen oder um ein schlechtes Gewissen zu bekommen, weil man für das Geld auch einen Ferrari hätte kaufen können. Für manchen mag so ein Programm zur Verwaltung seines Comicbestands wie der "Comic Sammler Pro 2.6.1" oder der "ComicKeeper 2" auch ein Mittel sein, die unübersichtlichen Berge von Comics in Schachteln und Regalen noch einmal übersichtlich in seinen Besitz zu nehmen. Welches der angebotenen Programme dem Sammler nun am besten dient, hängt von seinen Ansprüchen ab. Vom "Comic Sammler Pro" kann man sich mittlerweile eine Demoversion aus dem Netz herunterladen, welche keine der früheren Einschränkungen bezüglich des Umfangs an Testdatensätzen mehr hat. Als neueste Features hat Norbert Wiesinger dem unter Delphi entwickelten Produkt einen Kalender zur Übersicht über Neuerscheinungen und zur Kostenplanung eingebaut. Ferner kann man jetzt beliebige Titel miteinander verknüpfen, um zum Beispiel Lesereihenfolgen festzulegen. Für den Sammler frankobelgischer Serien existiert eine eigene Variante des "Comic Sammler". Mit einer Art Grunddatenverwaltung (Verlags-, Autoren-, Formatinformationen u.a. zu einer Serie), einer Abonnementsverwaltung und einem besonderen Hilfesystem wartet der "ComicKeeper 2" auf. Er ist für die besonders umfangreichen Sammlungen gedacht. Eine Demoversion kann man sich über das Web beschaffen, diese ist allerdings mit 24 MB Umfang ein ganz schöner Brocken und zudem bezüglich des Umfangs an Testdatensätzen auf zwanzig Ordner à 5 Titel eingeschränkt. Da stellt sich angesichts der Komplexität letztlich dann doch wieder die Frage, ob man sich nicht besser in sein Allerweltsdatenbanksystem (Access, FoxPro, ...) einarbeitet und eine ganz persönliche Anwendung zusammenstrickt. Und richtig praktisch wäre es, wenn diese feinen Programme auch auf dem Westentaschencomputer liefen, damit man seinen Schatz auch im Comicladen und auf der Comicbörse immer bei sich hat.
http://www.comicsammler.com/
http://www.tooligan.com/comickeeper/
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Kataloge
Mit zwei Fragen wird die Auskunftei von comic.de recht oft beschäftigt: Wo finde ich einen Katalog aller Comics im WWW? Und wo kann ich fremdsprachige Comics im Web bestellen? Auch wenn die beiden Fragen auf den ersten Blick nicht miteinander vereinbar scheinen, so zeigt die Praxis, dass gerade die Comic-Händler aus eigenem Interesse nicht selten sehr umfangreiche Listen von Comics über das Internet bereitstellen. Das gilt für inländische Händler wie Hummelcomic, die Sammlerecke oder den ComicExpress, aber eben auch für die ausländischen Dealer, wenngleich niemand von ihnen vornehmlich die Absicht hat, als Nachschlagewerk für den Comicfan zu dienen. Die elektrischen Einkaufswagen sollen beladen werden. Beim italienischen Anbieter StarShop heißt dieses gierige Gefährt Carello, in welches man seine Dylan Dog-, Tex Willer-, Cinque Allegri Ragazzi Morti- und sonstigen Fumetti stapeln möge. Wer mangels Codice Fiscale dort nicht Kunde werden kann, hat dennoch Nutzen von der Datenbank des Anbieters. Frankobelgische Titel sind im Netz der Netze einfacher zu bekommen. Nach dem neuen Pierre Tombal oder Trondheim kann man bei bdnet.com, alapage.com oder proxis.be problemlos suchen und Listen aller Titel einsehen. Möglicherweise hilft auch bdparadisio.com mit seiner Suchmaschine weiter. Für den Freund von US-Comic hält das Web ebenfalls Hilfen bereit. So kann man bei wizardworld.com gratis einen Account erhalten und dank diesem dann in Angebotslisten und Priceguides wühlen. Der Internet Store von milehighcomics.com bietet ebenfalls umfangreiche Suchleistung, auch wenn das Design der Site an dasjenige der ersten HTML-Übungen eines Achtklässlers erinnert. Zwar ohne Priceguide aber wegen ausdauernden Fleißes überzeugt die Datenbank, die das GCD-Projekt unter comics.org anbietet. The Grand Comics Database Project sucht weiterhin Mitarbeiter, die unter anderem Coverscans für die bisher erfassten rund 66.000 Comictitel beisteuern.
http://www.starshop.it/Principale.asp
http://www.bdnet.com
http://www.alapage.com
http://www.proxis.be
http://www.bdparadisio.com
http://www.wizardworld.com
http://www.milehighcomics.com
http://www.comics.org (GCD)
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