die neunte • Comic-Presseschau • 28.05.2019

 

Liebe Leser,

hier kommt wieder der (fast) tägliche Überblick von „die neunte“ mit aktuellen Links aus Presse, Funk und Web – heute vom 28. Mai 2019 mit dem Rückblick auf das Wochenende und das nächste Mal auch wieder mit der Netzschau.


TV • RADIO

23.05.2019 • DLF – Corso:
FAMILIENPORTRAIT UND GEZEICHNETE GESCHICHTE SPANIENS • 5 min • Andrea Heinze über „Der gebrochene Flügel“ (avant) von Antonio Altarriba & Kim: „(…) Altarriba macht in ‚Der Gebrochene Flügel‘ klar, was die spanische Diktatur für den Einzelnen bedeutet hat. Das ist die große Stärke seines Comics. Das frappierende daran: Niemand war sich seines Lebens sicher, auch nicht die Franco-Anhänger. Auch deshalb kann Antonio Altarriba nicht verstehen, dass sich manche Spanier den Geist der Franco-Zeit zurück wünschen (…)“ • https://t1p.de/4kme (Audio-Version online bis 19.01.2038)

24.05.2019 • DLF Kultur – Kompressor:
WAS KANN GEZEICHNETER JOURNALISMUS? • 5 min • Jule Hoffmann über die Ausstellung „Zeich(n)en der Zeit. Comic-Journalismus weltweit“ (Museum für Kommunikation Berlin, bis 25.08.2019): „(…) Die Ausstellung stellt keine kritischen Fragen wie der nach einer möglicherweise problematischen Ästhetisierung bestimmter Inhalte oder der Manipulation der Leser durch Emotionalisierung. Das ist schade, weil diese Fragen ins Schwarze der Debatte treffen würden, und eine Auseinandersetzung mit ihnen unverzichtbar scheint für eine breitere Akzeptanz von Comicjournalismus. Aber die Popularität von Comicreportagen steigt, auch im Anschluss an den sogenannten Slow Journalism, glaubt Nathalie Frank: ‚Aus Frankreich gibt es genug Beispiele, die genau diese langsamere durchrecherchiertere Form des Journalismus fördern’ (…)“ • https://t1p.de/8xpj (Audio-Version online bis 19.01.2038)

24.05.2019 • DLF – Corso:
ZEITGEIST UNTERM ZEICHENSTRICH – AUSSTELLUNG ÜBER DESIGN UND COMICS • 8 min • Moderator Raphael Smarzoch im Gespräch mit Mateo Kries, dem Direktor des Vitra Design Museums, über die Ausstellung „Living in a Box. Design und Comics“ (Weil am Rhein, bis 20.10.2019) • „(…) Designobjekte finden auf ganz unterschiedliche Art und Weise Eingang in Comics. Sie können als Hintergrund für die Geschichte fungieren, die sich entwickelt oder als Psychogramme der Protagonisten in Erscheinung treten. Sie spiegelten auch die Diskussionen, die über sie in der Gesellschaft geführt werden, sagte Kries. Designobjekte in Comics seien versteckte Bedeutungsträger. ‚Es gibt ja den schönen Spruch: Zeige mir, wie du wohnst und ich sage dir, wer du bist – das sieht man im Comic ganz genauso’ (…)“ • https://t1p.de/1rnw (Audio-Version online bis 19.01.2038)

24.05.2019 • SWR2 Radio – Journal am Mittag:
WAS MÖBELDESIGN ÜBER COMIC-HELDEN VERRÄT: „LIVING IN A BOX“ IM VITRA DESIGN MUSEUM • 3 min • Florian Rappaport über die bis zum 20.10.2019 laufende Ausstellung in Weil am Rhein • 400 Ikone aus der Geschichte des Möbeldesigns im Vitra Design Museum – interpretiert von Comiczeichnern. Die Ausstellung „Living in a Box. Design und Comics“ zeigt, wie Comiczeichner seit Jahrzehnten besondere Möbelstücke in ihren Comics platzieren – Stühle, Sessel und Lampen. Eine Ausstellung in Weil am Rhein bei Basel über das, was Möbeldesign über die Besitzer der Möbel verrät • https://t1p.de/33tq

24.05.2019 • radioeins vom rbb:
RAINBOW HOUSE WIRFT RALF KÖNIG RASSISMUS UND TRANSPHOBIE VOR • 11 min • Moderator Volker Wieprecht im Gespräch mit dem Comic-Künstler • Seit 2015 ziert ein Wandbild das Brüssler Lollepotstraat. Es ist acht mal vier Meter groß und Teil der berühmten Comic-Strip-Route – mit mehr als 50 Wandbildern von Asterix, Lucky Luke und Co. Auf jenem besagten Wandbild sind zwölf Figuren zu sehen. Darunter ein lesbisches Pärchen, ein Muskelmann, eine Tunte. In Auftrag gegeben wurde das Bild von Rainbow House, die Dachorganisation der wallonischen und flämischen LGBTQ-Organisationen. Damals wurde es noch gefeiert, heute gibt es viel Ärger wegen dem Bild • https://t1p.de/6jx0 (online bis 24.06.2019)

27.05.2019 • WDR 5 Radio – Scala:
ÄRGER UM RALF KÖNIGS WANDCOMIC IN BRÜSSEL • 7 min • Moderator Sebastian Wellendorf im Gespräch mit dem Comic-Künstler • Eigentlich würde Ralf König lieber über seinen neuen Comic „Stehaufmännchen“ sprechen. Stattdessen gibt es gerade eine Debatte darüber, ob ein Wandbild von ihm in Brüssel rassistisch und transphob ist. Ein Klärungsversuch im Gespräch • https://t1p.de/dmcx


PRESSESCHAU

24.05.2019 • taz.die tageszeitung:
GEZEICHNETER JOURNALISMUS • 600 Wörter • Ralph Trommer über die Ausstellung „Zeich(n)en der Zeit. Comic-Journalismus weltweit“ (Museum für Kommunikation Berlin, bis 25.08.2019): „(…) Wie der Print-, Radio- oder Fernsehjournalismus basiert auch das hierzulande noch weitgehend unbekannte Format der ‚Comicreportage‘ nicht auf fiktionalen Inhalten. Es erhebt den Anspruch, die Realität widerzuspiegeln, und das in vielerlei Form – ob Interview, Reisereportage, Analyse oder Kommentar. Diese Facetten zeigt die von Nathalie Frank und Lilian Pithan kuratierte Ausstellung ‚Zeich(n)en der Zeit‘ im Museum für Kommunikation Berlin. Als einer der Ersten entdeckte der Journalist Joe Sacco den Comic als geeignete Form, um seinen Beruf mit seinem Zeichentalent zusammenzubringen (…)“ • https://t1p.de/o5hd

24.05.2019 • Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim:
ÄSTHETISCH RAFFINIERT UND HANDWERKLICH BRILLANT • 600 Wörter • Thomas Hess über die Ausstellung „Kat Menschik: Illustrationen“ (Kunstverein Tauberbischofsheim, bis 09.06.2019): „(…) Kat Menschik (Jahrgang 1968), in der ehemaligen DDR aufgewachsen und als Tochter eines Grafikers von Hause aus künstlerisch „vorbelastet“, begann vor etwa 20 Jahren als Comiczeichnerin. Sie etablierte sich zu einer der gefragtesten Buch- und Zeitschriftenillustratorinnen mit regelmäßigen Arbeiten für Feuilletons wie das der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, für „Stern“ oder „Brigitte“ und Illustrationen zu Werken vieler zeitgenössischer und historischer Autoren. Von diesen ist nun im Engelsaal des Tauberbischofsheimer Kunstvereins eine umfangreiche Auswahl zu sehen (…)“ • https://t1p.de/clvt

24.05.2019 • u. a. Neue Osnabrücker Zeitung u. Wiesbadener Tagblatt:
MILDER SPOTT ÜBER DIE GUTMENSCHEN • 700 Wörter • Christian Huther über die Ausstellung „Hans Traxler. Zum Neunzigsten“ (Caricatura Museum für Komische Kunst, Frankfurt am Main, bis 22.09.2019): „(…) Freilich ist die Schau keine typische Hommage in Form eines Überblicks. Keine Birne und kein Elch sind zu sehen, also keines der Porträts des Kanzlers Helmut Kohl, die Traxler seit 1983 in Birnenform strichelte. Auch der Elch fehlt, das von Traxler entworfene Wahrzeichen der Frankfurter Satiriker nach Bernsteins Kultspruch ‚Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche‘. Denn Traxler zog sich Ende der 80er Jahre aus der Politik zurück. Er wollte sich nicht wiederholen, lieber etwas Neues und vor allem Bleibendes schaffen (…)“ • https://t1p.de/i61q

24.05.2019 • Frankfurter Allgemeine Zeitung – Rhein-Main-Zeitung:
DER TOD KANN WARTEN • 700 Wörter • Christian Riethmüller über die Ausstellung „Hans Traxler. Zum Neunzigsten“ (Caricatura Museum für Komische Kunst, Frankfurt am Main, bis 22.09.2019): „(…) Es ist die zweite große Schau, die das Museum jenem Künstler widmet, der von den großen Meistern der Neuen Frankfurter Schule wohl am engsten mit der Institution verbunden ist. Die verwahrt nicht nur einen gewichtigen Teil seines zeichnerischen Werks und zeigt dieses in der regelmäßig neu gehängten Dauerausstellung, sondern verdankt ihm auch die berühmte Elch-Skulptur vor dem Eingang, die längst vielfotografiertes Markenzeichen des Caricatura Museums geworden ist (…)“ • https://t1p.de/m4hm

25.05.2019 • Frankfurter Allgemeine Zeitung:
ELCH-FREUNDE SOLLT IHR SEIN • 1100 Wörter • Stefan Trinks über die Ausstellung „Hans Traxler. Zum Neunzigsten“ (Caricatura Museum für Komische Kunst, Frankfurt am Main, bis 22.09.2019): „(…) Dass das Caricatura Museum Hand Traxler zum neunzigsten Geburtstag eine derart umfassende Schau mit Bildern aus allen Phasen widmet, ist nur recht und billig. Dass der Neunzigjährige bis zuletzt für seine Schau schuftete, um speziell für die Ausstellung fünf neue Bilder zu schaffen, spricht für seinen ungebrochenen Arbeitseifer. Für die Ausstellungsbesucher indes ist es ein großer Gewinn (…)“ • https://t1p.de/i8qr (kostenpflichtig, Genios)

25.05.2019 • Frankfurter Rundschau:
HANS OHNE HOLZWOLLE • 650 Wörter • Stefan Behr über die Ausstellung „Hans Traxler. Zum Neunzigsten“ (Caricatura Museum für Komische Kunst, Frankfurt am Main, bis 22.09.2019): „(…) Und dann verrät Traxler noch, warum er sich damals ins Städel geflüchtet habe. Er habe sich zuvor als ‚Witzezeichner für Illustrierte über Wasser gehalten. Eine Phase, die ich gerne vertusche, und weit unter meinem Niveau‘, erinnert er sich mit Grauen, aber er sei jung gewesen und habe das Geld gebraucht. Gerne sähe man in der Ausstellung ein Beispiel, das Traxler als – wenn auch unwilligen – Helfer des bundesdeutschen Nachkrieghumors zeigt, der sich in der Regel darin erschöpfte, dass eine Ehefrau ihrem besoffenen heimkommenden Ehemann ein Nudelholz über den Schädel zieht. Aber Traxlers Nudelholzphase wird in der Ausstellung verschwiegen (…)“ • https://t1p.de/lmxd

25.05.2019 • taz.die tageszeitung:
EIN COWBOY AUF DEM DRAHTESEL • 800 Wörter • Ralph Trommer über das Album „Lucky Luke Hommage 3: … sattelt um“ (Egmont) von Mawil: „(…) Mawils turbulente Road-Comic ist spannend erzählt und mit zahlreichen Anspielungen versehen. So etwa auf die Kunstgeschichte (Overman als genialer Konstrukteur à la Leo­nardo; Fata-Morgana-Visionen nach Salvador Dalí) oder auf heutige Erfahrungen mit bürokratischen Vorschriften beim Bahnfahren (Räder dürfen nicht mit). Grafisch hat Mawil einfach seinen (unter anderem aus ‚Kinderland‘ bekannten) typischen, sehr lockeren Strich beibehalten und dem ‚Cowboy, der schneller schießt als sein Schatten‘, eine etwas dickere Nase verpasst. Auch ist er bei ihm nicht ganz so cool wie sonst und gerät deutlich öfter ins Schwitzen – vor allem beim Radeln und Reifenflicken (…)“ • https://t1p.de/zx9z

25.05.2019 • taz.die tageszeitung – Beilage Kontext:
STUTTGART – DIE OASE DER ÖKOLOGIE • 350 Wörter • „(…) Die Stadt ist zu einer Oase des fröhlichen Miteinanders geworden. Weissagt der Visionär Freimut Woessner und träumt weiter: Aus aller Welt kommen Menschen, um zu staunen und zu lernen, wobei die Stadt dem Ansturm nicht standhalten könnte, wenn Verkehrsplaner nicht die Weitsicht gehabt hätten – den Winfried-Kretschmann-Airport unter die Erde zu verlegen und auf zehn Start- und Landebahnen zu erweitern (…) Das hat sich der weithin bekannte Zeichner aus Berlin nicht einfach so ausgedacht. Schließlich ist er hier aufgewachsen (…) Außerdem ist vor einem Jahr der Auftrag an ihn ergangen, sich Gedanken zu machen, wie seine Heimatstadt in Zukunft aussehen könnte. Erteilt hat ihn Christoph Dahl, der Chef der Baden-Württemberg Stiftung (…)“ • https://t1p.de/5mmk

25.05.2019 • Der Tagesspiegel:
MUND PROPAGANDA: FIL • 200 Wörter • „(…) Das ‚MV‘ [Märkische Viertel] lag ja in der frankobelgisch besetzten Zone, was sich kulinarisch positiv ausgewirkt hat. Unbedingt empfehle ich ‚Siggi’s Imbiss‘. Sie bereiten dort Äpfel der Erde zu, schnetzeln sie in kleine Streifen und frittieren sie in Öl“ • https://epaper.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig, eventuell später kostenlos auch auf Tagesspiegel Online)

25.05.2019 • Der Tagesspiegel:
REGRESSIV IST BESSER • 600 Wörter • Christine Wahl über das Theaterstück „Max und Moritz. Eine Bösebubengeschichte für Erwachsene“ (Berliner Ensemble, nächste Vorstellungen am 01. & 02.06.2019) von Regisseur Antú Romero Nunes und Dramaturgin Sabrina Zwach: „(…) Ja: Es ist eine bewusste und offensive Verkasperung, die der Regisseur Antú Romero Nunes der ‚Bubengeschichte in sieben Streichen‘ von Wilhelm Busch aus dem Jahr 1865 angedeihen lässt. Mit Extra-XXL-Sympathiepunkten für die Titelhelden, die hier statt fieser Streiche eher eine Art Infantile-Jungs-Regressionsparty abfeiern. Und die von so dominant-verknöcherten Pädagogen wie dem Lehrer Lämpel (Constanze Becker) einfach derart genervt werden mit doofen Schulkonzert- und Flötenspiel-Auflagen, dass sie gar nicht anders können als sich neckisch zur Wehr zu setzen (…)“ • https://t1p.de/ymsd

27.05.2019 • Der Tagesspiegel:
COMIC-HELD DER WOCHE: KAMPF UMS ÜBERLEBEN • 350 Wörter • Christian Endres über die Graphic Novel „Salzhunger“ (Edition Moderne) von Matthias Gnehm: „(…) Zeichnerisch setzt der vielseitige Schweizer, der mit Pastellkreide und Bleistift arbeitet, eher auf grobe Layouts: Die Seiten haben maximal vier große Panels, oft weniger. Der dezent post-impressionistische Malstil erinnert an die Achtziger, als die Neunte Kunst des grafischen Erzählens vielerorts mit der Malerei kokettierte. Dieses Streben war für Comics nicht immer ideal, doch Gnehm fährt mit diesem eigentlich überholten stilistischen Ansatz überraschend gut. Wohl auch, weil ihm auf den gut 200 Seiten immer wieder sehr wirkungsvolle vollflächige Splashpages und Nahaufnahmen seiner Figuren gelingen (…)“ • https://epaper.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig, eventuell später kostenlos auch auf Tagesspiegel Online)

27.05.2019 • Süddeutsche Zeitung:
STAN LEES MANAGER VERHAFTET • 50 Wörter • „Der ehemalige Manager des verstorbenen Comic-Moguls Stan Lee (‚Spider-Man‘, ‚Iron Man‘), Keya Morgan, ist am Samstag in Arizona verhaftet und der Polizei von Los Angeles übergeben worden. Dem 37-Jährigen wird vorgeworfen, Lee von Familie und Freunden isoliert und um bis zu fünf Millionen Dollar betrogen zu haben, wie das Online-Portal ‚Deadline‘ berichtet. Lee war 2018 im Alter von 95 Jahren gestorben“ • https://t1p.de/dptj

28.05.2019 • Westfalen-Blatt, Bielefeld:
LUCKY LUKE STEIGT AUFS RAD • 500 Wörter • Matthias Meyer zur Heyde über das Album „Lucky Luke Hommage 3: … sattelt um“ (Egmont) von Mawil: „(…) Mawil (…) hatte für seine im Egmont-Verlag erschienene Story eine originelle Idee: Wenn Lucky Luke umsattelt, dann vom Rücken seines Pferdes auf – ein Fahrrad! (…) Mawil ist der erste deutsche Zeichner, der den Cowboy adaptieren durfte. Mit coolem Humor und ein paar hübschen Ideen, die man bei genauem Hinsehen in den Bildern entdeckt, ist ihm eine tolle Hommage an Morris gelungen. Und Jolly Jumper? Was wird aus einem Pferd, das zugunsten eines Fahrrads abdanken muss? Keine Panik! So lonesome, wie er immer singt, ist Lucky Luke ja gar nicht! (…)“ • https://t1p.de/7eq6 (kostenpflichtig, Genios)

28.05.2019 • B.Z., Berlin:
MAWIL ZEICHNET SCHNELLER ALS SEIN SCHATTEN – Als erster Deutscher durfte der Berliner Comic-Künstler den neuen „Lucky Luke“ zeichnen • 500 Wörter • Sebastian Bauer traf den Zeichner des dritten „Lucky Luke Hommage“-Bandes 3 • „(…) ’Ich bin selber riesiger Fahrradfan und wollte immer schon eine Geschichte mit einem Fahrrad machen.‘ Jolly Jumper wird aber natürlich als Lucky Lukes tierischer Partner erhalten bleiben, beruhigt Mawil die Fans des Schimmels. Während des Gesprächs mit der B.Z. bringt Mawil, der sich nicht gern fotografieren lässt, die Interviewsituation als kleinen Cartoon in Western-Optik zu Papier. Ähnlich wie Lucky Luke mit dem Revolver ist der Zeichner mit dem Stift fast schneller als sein Schatten, braucht für das Bild nur ein paar Minuten (…)“ • https://t1p.de/9er2

Jetzt auch kostenlos im Netz verfügbar …

21.05.2019 • Frankfurter Allgemeine Zeitung:
WER FRAGT NACH DEN BÄUMEN? – Zum neunzigsten Geburtstag von Hans Traxler • 850 Wörter • von Tilman Spreckelsen • „(…) Traxler nimmt vom einen und fügt es ins andere, er liebt die Perspektivwechsel, gibt aber die Kontrolle über das, was er damit stiftet, niemals ab, und diesem Impuls verdanken sich Klassiker wie ‚Die Wahrheit über Hänsel und Gretel‘ (1963), spekulative Märchendeutung und Parodie dieses Verfahren in einem, ebenso wie die Cartoons oder die Bildergeschichten, mit denen sich Traxler als würdiger Nachfolger von Wilhelm Busch erweist, Doppelbegabung für Text und Bild auch er (…)“ • https://t1p.de/90s1

22.05.2019 • Der Tagesspiegel:
PIONIER MIT WEITBLICK • 900 Wörter • von Lars von Törne • „Der Schweizer Verleger David Basler prägte mit der Edition Moderne fast 40 Jahre lang die deutschsprachige Comicszene. Jetzt zieht er sich zurück (…) Basler übergibt sein Unternehmen, das er 1981 zusammen mit drei Partnern gründete und seit Ende der 80er Jahre alleine führt, in die Hände zweier Nachfolger, mit denen er bereits seit einigen Jahren zusammenarbeitet: Julia Marti und Claudio Barandun. ‚Die haben vor drei Jahren die Buchgestaltung unseres Verlages übernommen, sind beide Comicfans und wollten den Verlag übernehmen – das gab den Ausschlag‘, erzählt David Basler im Gespräch. Eigentlich hatte er die Edition Moderne bereits ein paar Jahre zuvor verkaufen wollen, als er in einer Finanzkrise steckte. ‚Aber es fand sich niemand.‘ Denn das Verlegen von Büchern – insbesondere von anspruchsvollen, aufwendig gestalteten Comics – sei kein Projekt, das viel Geld bringe. ‚Das ist eine Herzenssache’ (…)“ • https://t1p.de/p1ov


COMIC-TIPPS

24.05.2019 • Tages-Anzeiger:
SIGFRIED: Markierungspflicht • von Roland Burkart • https://t1p.de/x532 (Instagram)

25.05.2019 • diverse Zeitungen:
HÄRRINGERS SPOTTSCHAU: Gewogen • von Christoph Härringer • https://t1p.de/0nis

25.05.2019 • Süddeutsche Zeitung & Stuttgarter Nachrichten:
FUSSBALLGÖTTER: Pokalfinale • von Guido Schröter • https://t1p.de/yfpb

25.05.2019 • taz.die tageszeitung:
TOUCHÉ: Schöner Balkon • von ©TOM • https://t1p.de/4y5x

25.05.2019 • Tages-Anzeiger:
FEGER & SAMMLER: Zurechtgedacht • von Tizian • https://t1p.de/9sps (Instagram)

26.05.2019 • Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung:
AM RANDE DER GESELLSCHAFT: Freunde • von Hauck & Bauer • https://t1p.de/lkcc (Twitter)

27.05.2019 • nigunegu.de:
NiGuNeGu Kapitel 8 – Seite 24: Laura?! • von Oliver Mielke & Hannes Radke • https://t1p.de/myp8 • Übersicht Kapitel 8: https://t1p.de/jd6f

27.05.2019 • Tages-Anzeiger:
ZÜRiVERSUM: Free-Flowting? • von Kati Rickenbach • https://t1p.de/lqxc (Instagram)

27.05.2019 • sarahburrini.com:
DAS LEBEN IST KEIN PONYHOF: Zaunkönig • von Sarah Burrini • https://t1p.de/k44d

27.05.2019 • Frankfurter Allgemeine Zeitung:
GLÜCKSKIND – Folge 183: Mein Lehrer • von Flix • https://t1p.de/aesy (Twitter)

28.05.2019 • Tagesspiegel Checkpoint:
BERLINER SCHNUPPEN – Folge 190: Ge-won-nen! • von Naomi Fearn • https://checkpoint.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig)


CARTOON-TIPPS

27.05.2019 • sakurai-cartoons.de:
NACH DEM EINSCHLAG • von Heiko Sakurai • https://t1p.de/ohh5

27.05.2019 • harmbengen.de:
SOOO GROSS • von Harm Bengen • https://t1p.de/gdc5

27.05.2019 • stuttmann-karikaturen.de:
ARTENVIELFALT • von Klaus Stuttmann • https://t1p.de/6pic

27.05.2019 • greser-lenz.de:
GRÜNE IM SIEGESRAUSCH • von Greser & Lenz • https://t1p.de/vatx

28.05.2019 • Facebook:
DIE JUGEND GEWINNEN • von Thomas Plaßmann • https://t1p.de/khnw


KALENDERBLATT 1

Der 26. Mai in der Welt der Comic …

GEBURTSTAG: James Kochalka (52), amerikanischer Comic-Künstler („American Elf“), Comiclopedia: https://t1p.de/gwpe • Nobuhiro Watsuki (49), japanischer Comic-Künstler („Kenshin“), Wikipedia: https://t1p.de/6y24 • Raina Telgemeier (42), amerikanische Comic-Künstlerin („Smile“), Wikipedia (en): https://t1p.de/8tlm

EREIGNIS: 1965 hat Guido Crepax‘ Valentina im Magazin „Linus“ ihren ersten Auftritt, avant-verlag: https://t1p.de/iczf


KALENDERBLATT 2

Der 27. Mai in der Welt der Comic …

TODESTAG: Alex Toth (25.06.1928–27.05.2006), amerikanischer Comic-Zeichner („Zorro“), Wikipedia (en): https://t1p.de/fvkl • Julio Ribera (20.03.1927–27.05.2018), spanischer Comic-Zeichner („Die Vagabunden der Unendlichkeit“), Wikipedia: https://t1p.de/oygl

EREIGNIS: 1993 startet der erste Internationale Comic-Salon Hamburg, Spiegel Online: https://t1p.de/pg5y


KALENDERBLATT 3

Der 28. Mai in der Welt der Comic …

GEBURTSTAG: Charles Berberian (60), französischer Comic-Künstler („Monsieur Jean“), Comiclopedia: https://t1p.de/4b14