die neunte • Comic-Presseschau • 06.06.2019

 

Liebe Leser,

hier kommt wieder der (fast) tägliche Überblick von „die neunte“ mit aktuellen Links aus Presse, Funk und Web – heute vom 6. Juni 2019, unter anderem mit einem Schwerpunkt zum Filmstart von „X-Men: Dark Phoenix“.


IM FOKUS: „X-MEN: DARK PHOENIX“

Seit gestern läuft in den Kino der Film „X-Men: Dark Phoenix“ (us, 2019) von Regisseur Simon Kinberg, der auf dem Comic-Zyklus der „Dark Phoenix Saga“ von Chris Claremont (Szenario), John Byrne (Bleistiftzeichnungen) und Terry Austin (Tusche) aus den Jahren 1979 und 1980 basiert. Hier kommen erste Besprechungen des Films …

05.06.2019 • dpa-Beitrag, u. a. Westdeutsche Zeitung, Wuppertal, u. Volksstimme.de:
„X-MEN: DARK PHOENIX“ MIT GEBALLTER FRAUENPOWER • 550 Wörter • Besprechung des Films von Johannes von der Gathen • „(…) Wirklich tiefschürfend ist diese Konstellation nun gerade nicht, aber immerhin verfügt dieser vom Briten Simon Kinberg routiniert inszenierte Action-Knaller auch über einige spannende Aspekte. Die hochbegabten ‚X-Men‘ waren immer auch eine freakige, schwer zu kontrollierende Außenseitertruppe, die durchaus über subversives Potenzial verfügt. Wenn sich der brave Hank McCoy (Nicholas Hoult) in das grünbehaarte Beast verwandelt, weiß man nie, was als nächstes passiert. Der Job von Charles Xavier war es immer, diese Exzentriker zu domestizieren. Im Fall der zur Phoenix mutierten Jean ist der Professor endgültig mit seinem Latein am Ende. Die Autoritäten zerbröckeln (…)“ • https://t1p.de/zbra

05.06.2019 • filmdienst.de:
X-MEN: DARK PHOENIX • 750 Wörter • Besprechung von Jörg Gerle • „(…) Simon Kinberg (…) stellt erstaunlich erwachsene, philosophische Fragen nach der Relativität des Guten; danach, inwieweit sich ein Mentor als Schöpfer generieren darf; inwieweit er Macht, die er zum Guten zu nutzen meint, überstrapaziert. Kann ein Gott Böses tun? Genug „Impact“ für einen erwachsenen, vielleicht sogar dystopischen Superheldenfilm, der sein ganzes Universum zum Schwanken bringen könnte. Das aber ist ganz schlecht für ein Superhelden-Franchise, das darauf aufgebaut ist, für immer und ewig zu funktionieren. Die Devise des Films ist deshalb: Schnell her mit den Außerirdischen! Die wollen Macht, Zerstörung und vor allem Dark Phoenix (…)“ • https://t1p.de/ve0z

05.06.2019 • BR Fernsehen – kinokoino:
X-MEN: DARK PHOENIX • 1 min • „Die X-Men sind in Aufruhr: Eine aus ihren Reihen scheint bei einer Weltraummission verloren, doch sie überlebt … aufgeladen mit tödlicher Energie, die sie kaum kontrollieren kann. Gibt insgesamt einen ordentlichen Superhelden-Film. Auch wenn die viele Action eine Spur zu trashig ist“ • https://t1p.de/ahov (online bis 02.12.2019)

05.06.2019 • filmszene.de:
X-MEN: DARK PHOENIX • 850 Wörter • Besprechung des Films von Volker Robrahn • „(…) [Simon Kinbergs] Arbeit ist zwar solide und handwerklich gibt es vor allem bei den Action-Sequenzen nichts zu beanstanden. Die Story gleitet ihm jedoch auch hier aus den Händen. Zu keinem Zeitpunkt kommt der innere Konflikt von Jean Grey oder der daraus resultierende unter den Mutanten wirklich packend daher, obwohl man ständig versucht mit Bombast und schwelgerischer Musik große Dramatik zu erzeugen. Da wird dann bedeutungsschwanger ‚Soll ich oder soll ich nicht‘ gegrübelt und gehadert und dabei ins Leere geschaut, doch wenn solche Momente gefühlt die Hälfte der Laufzeit einnehmen, dann ist das irgendwann schon sehr anstrengend und ermüdend (…)“ • https://t1p.de/cpy7

06.06.2019 • Frankfurter Allgemeine Zeitung:
WIE MAN FLÜGEL ZERBRICHT: „X-Men: Dark Phoenix“ im Kino • 450 Wörter • Besprechung des Films von Dietmar Dath • „(…) Was da zwischen Januar und Oktober 1980 bei Marvel erschien, war natürlich kein Adorno-Aufsatz über die Kosten des Heroismus, sondern eine Sprechblasenoper für Jugendliche – aber doch eine, die keine Angst davor kannte, Fragen zu stellen, die das Genre sonst mit seinem Effektzauber überbrüllt. Davon bleibt bei Herrn Kinberg nur eine Schablone namens ‚wir gegen die‘ übrig, an der sich linksliberale Selbstgerechtigkeit (‚die‘ sind dann ‚die Nazis‘) ebenso erbauen kann, wie verstockte Xenophobie (‚die‘ sind dann eben ‚die Kulturfremden‘). Auf dem Filmtiefpunkt werden ‚die‘ reihenweise niedergemacht wie ‚Wilde‘ selbst im Western längst nicht mehr (…)“ • https://t1p.de/rhhb (kostenpflichtig, Genios)

06.06.2019 • Frankfurter Rundschau:
SCHLECHTER ABGANG FÜR DIE X-FRAUEN • 850 Wörter • Besprechung des Films von Daniel Kothenschulte • „(…) Der Disney-Konzern, der diesen letzten X-Men-Film mitsamt dem konkurrierenden Studio Fox erworben hatte, muss sich auf einen teuren Flop einstellen. Oder ließe sich ‚Dark Phoenix‘ am Ende gar als verkanntes Juwel verteidigen? Tatsächlich könnte dieser rätselhafte Film am Ende sogar Filmgeschichte schreiben – als das sichtbarste Produkt einer fundamentalen Krise des Studiokinos. Jahrelang hat man auf ein und dieselbe Formel gesetzt: Selbst wenn junge Zuschauer immer seltener ins Kino gehen, hält man das Superhelden-Universum für unfehlbar. Doch es ist nicht mehr nachvollziehbar, dass millionenfach teure Tickets für vollkommen austauschbare Kinoerlebnisse bezahlt werden (…)“ • https://t1p.de/1ozw

06.06.2019 • RND-Beitrag, u. a. Hannoversche Allgemeine Zeitung:
SUPERHELDINNEN HABEN’S SCHWER • 550 Wörter • Besprechung des Films von Martin Schwickert • „(…) Anders als die Kolleginnen Wonder Woman und Captain Marvel, die als geradlinige, moralisch integre Heldinnen agieren, ist Dark Phoenix eine deutlich widersprüchlichere Frauenfigur, die sich lustvoll ihrem Machtrausch hingibt und daraus immer wieder verkatert aufwacht (…) Regisseur Simon Kinberg setzt in dieser ‚X-Men‘-Folge mehr auf die inneren als auf die äußeren Kämpfe der Figur und auf die Konflikte, die sie im vorgefundenen weltlichen Machtgefüge auslöst. ‚Dark Phoenix‘ ist kein überstürzter Anbiederungsversuch an die Me-Too-Ära, sondern eine moderat feministische Fortschreibung der Comic-Saga (…)“ • https://t1p.de/1ozw

06.06.2019 • Der Tagesspiegel:
SCHOCKGEFROSTET • 350 Wörter • Besprechung des Films von Jörg Wunder • „(…) absurderweise [wird] eine Geschichte neu erzählt, die 2006 die Basis für den als Franchise-Tiefpunkt geltenden ‚The Last Stand‘ bildete. Im Zentrum steht Jean Grey, die bei einer Rettungsmission im Orbit von einer kosmischen Substanz befallen wird. Ihre Kräfte steigern sich ins Astronomische, unterdrückte Kindheitstraumata brechen auf und schlagen in blanke Wut auf ihre Mitmutanten um (…) Bei seinem Regiedebüt macht Drehbuchautor Simon Kinberg vieles falsch. Der Erzählrhythmus ist holprig, die überlangen, verblüffend grausamen (sind ja nur Aliens) Actionsequenzen bleiben generisch, der Spannungsbogen ist überschaubar (…)“ • https://t1p.de/bbye


TV • RADIO

04.06.2019 • DLF – Corso:
„DIE EVOLUTION WILL WEITER – AUCH WENN’S INS VERDERBEN FÜHRT“ • 8 min, Langfassung: 13 min • Adalbert Siniawski im Corsogespräch mit Ralf König • „(…) wenn man so sagt, irgendwie hat ja alles keinen Zweck. Ich glaube, das ist auch in der Evolution in uns eingeimpft, dass Leute, die sagen, ‚ah, lassen wir das mal mit dem ‚Vorwärts-Vorwärts‘ und mit dem Wirtschaftswachstum‘ und so, das ist ja dann sofort was Gefährliches. Ich glaube, die Evolution will weiter – auch wenn’s ins Verderben führt, sie will weiter. Und der Kulturpessimismus ist keine gute Haltung. Aber man kann es ja nicht ändern. Außerdem bin ich noch Westfale und so ein bisschen pessimistisch drauf so, da kommen ja viele Dinge zusammen (…)“ • https://t1p.de/ik8j (Audio-Versionen online bis 19.01.2038)

05.06.2019 • rbbKultur radio:
COMIC DES MONATS JUNI: „SUMPFLAND“ VON MOKI • 5 min • Andrea Heinze über die bei Reprodukt erschienene Graphic Novel: „(…) Moki zeichnet in ‚Sumpfland‘ immer wieder Szenen mit gesellschaftlicher Relevanz. Die Ausbeutung der Natur ist Thema. Die Wesen, die so urzeitlich jagen, töten etwa irgendwann aus reiner Lust und hinterlassen überall ihren Unrat. Und irgendwann tun sich viele der Sprösslinge aus der Reproduktionsfabrik zusammen und demonstrieren mit Schildern gegen die Wachstumsdoktrin oder stellen Fragen. Zum Beispiel: Warum kann man noch Produkte kaufen, die nicht Fairtrade sind? Damit repräsentiert ‚Sumpfland‘ die ‚Fridays for Future‘-Generation (…)“ • Ergänzt wieder durch den Video-Podcast „Unterm Strich: Die gezeichnete Rezension“ zum Band, diesmal von Flix • https://t1p.de/gexs (Audio-Version online bis 12.06.2019)

05.06.2019 • WDR 5 – Scala:
GRAPHIC NOVEL „GUANTANAMO KID“ • 11 min • von Marion Ammicht • Ein französischer Comic [dt. bei Carlsen] erzählt die wahre Geschichte Mohammed el Gharanis, der als einer der jüngsten Häftlinge acht Jahre unschuldig in Guantanamo eingesperrt war. Marion Ammicht hat ihn für Scala interviewt und Autor [Jérôme Tubiana] und Zeichner [Alexandre Franc] in Paris getroffen • https://t1p.de/g0tg

05.06.2019 • DLF Kultur – Kompressor:
EIN COMIC ÜBER TRANSSEXUALITÄT • 7 min • Moderator Max Oppel im Gespräch mit Transmann Linus Giese über die Graphic Novel „Nennt mich Nathan“ (Splitter) von Catherine Castro & Quentin Zuttion • „(…) In dem Comic geht es um Identitätskonflikte und um Konflikte mit dem eigenen Körper. ‚Da erleben wir die Konflikte von Nathan hautnah mit und das finde ich sehr gut gelöst. Der Comic startet mit einer Szene, in der Nathan am Strand ist und damals noch nicht Nathan heißt und sich unglaublich unwohl fühlt mit seinem Körper, seinen Brüsten. Das ist unglaublich plastisch und anschaulich geschildert‘, so Giese. Allerdings sei diese starke Fixierung auf die Körperlichkeit auch ein Kritikpunkt (…)“ • https://t1p.de/627z (Audio-Versionen online bis 19.01.2038)

06.06.2019 • WDR 5 – Scala:
LITERATURKLASSIKER ALS GRAPHIC NOVEL • 7 min • Moderator Jörg Biesler im Gespräch mit Jan Birger von Holtum, Kurator der Ausstellung „Die Comic-Kunst des Erzählens. Literatur als Graphic Novel“ (Heinrich-Heine-Institut, bis 01.09.2019) • Längst haben Graphic-Novel-Künstler die Klassiker der Literatur als Vorlagen entdeckt. Eine Ausstellung im Rahmen der Düsseldorfer Literaturtage zeigt „Die Comic-Kunst des Erzählens“ • https://t1p.de/urk3

06.06.2019 • DLF – Europa heute:
MIT SUPERHELDEN DEN KRIEG ERKLÄREN – Erinnerungskultur in Russland • 7 min • von Andrea Rehmsmeier • „(…) Die ‚Helden des Krieges’ – das ist das Stichwort. Olga Marasanowa hat einen ungewöhnlichen Zugang für das Thema gewählt. Auf der Beamerleinwand erscheint ein Kinoplakat des Hollywood-Blockbusters ‚Avengers: Infinity War‘ aus dem Jahr 2018. Der ‚Unendlichkeits-Krieg‘ der Heldengemeinschaft ‚Avengers‘ gehe auf eine US-amerikanische Comic-Serie aus dem Hause Marvel zurück und habe eine lange Vorgeschichte, berichtet die Lehrerin. Dann zeigt sie Comicszenen aus verschiedenen Jahrzehnten: Superhelden gegen Superschurken. In ihrer Frühzeit sind die Abenteuer der Marvelgeschöpfe die Antwort der USA auf Nationalsozialismus und Holocaust. 1941 verpasst ‚Captain America‘ Adolf Hitler einen saftigen Kinnhaken (…)“ • https://t1p.de/e1jx (Audio-Versionen online bis 19.01.2038)


PRESSESCHAU

04.06.2019 • dpa-Beitrag, u. a. Kreiszeitung, Syke, u. Volksstimme.de:
JAN GULBRANSSON: DARUM TRÄGT DONALD DUCK KEINE HOSE • 650 Wörter • Britta Schultejans im Gespräch mit dem Comic-Zeichner • „(…) In öffentlichen Bibliotheken in Finnland wurden Donald-Comics in den 1970er Jahren verboten, weil Donald keine Hose trägt und seit 40 Jahren mit derselben Frau geht, ohne sie zu heiraten. Was schlimmer war, weiß ich nicht. Wahrscheinlich ist der Grund ein ganz praktischer: Donald kommt ja aus dem Zeichentrick, und Hosen behindern in der Animation. Es ist auch schwieriger zu zeichnen, weil man auf den Faltenwurf achten muss (…)“ • https://t1p.de/i5dp

05.06.2019 • dpa-Beitrag, u. a. Saarbrücker Zeitung:
NOCH SO TEMPERAMENTVOLL WIE EIN JUNGER ERPEL • 700 Wörter • von Britta Schultejans • „(…) Heute ist Jan Gulbransson einer der wenigen Deutschen, die ganz offiziell Donald-Duck-Comis zeichnen dürfen. Wenn er bei einem Comic-Festival auftritt, stehen die Fans stundenlang an, um eine persönliche Donald-Zeichnung von ihm zu bekommen. Er ist auch der erste Deutsche, der in Disneys Ruhmeshalle, die ‚Hall of Fame‘, aufgenommen wurde. ‚Es gibt eine gewisse Seelenverwandtschaft‘, sagt Gulbransson, der am Dienstag – nur fünf Tage vor Donalds 85. Geburtstag am 9. Juni – 70 Jahre alt geworden ist. ‚Der ist mir lieb und teuer und tatsächlich lieber als meine eigenen Figuren’ (…)“ • https://t1p.de/1mcx

05.06.2019 • Luxemburger Tageblatt:
„KACHKÉIS“ UND GROSSE BRÜSTE • 750 Wörter • Claude Molinaro über die Ausstellung „De Superjhemp ënnert dem Röntgenbléck“ (Centre national de littérature, Mersch, bis 29.11.2019): „(…) Im September 1987 erschien „De Superjhemp géint de Bommeléer“ als Fortsetzungsgeschichte in der Revue (wie jeder „Superjhemp“-Comic), ein Jahr später in Buchform. Es war ein Meilenstein in der Geschichte des luxemburgischen Comics und die Geburt eines Kulturphänomens (…) Auf alle Details der Ausstellung einzugehen, ist unmöglich, da die Fülle der gezeigten Details überwältigend ist. Neben zahlreichen Zeichnungen sind auch Exponate zu sehen wie z.B. eine Land- und eine Stadtkarte mit den Orten, wo Superjhemp überall agierte, die speziell für die Ausstellung angefertigt wurden. Über das Phänomen des nationalen Superhelden hinaus ist die Ausstellung eine Gelegenheit, einen Blick in den Nachlass von Roger Leiner zu werfen. 265 Kisten mit Tausenden von Zeichnungen und anderem Material erbte das Literaturarchiv nach dem Tod des Zeichners (…)“ • https://t1p.de/0gyj (kostenpflichtig, Genios)

05.06.2019 • Süddeutsche Zeitung – Regionalausgaben:
ZEITREISE AUF DER TITANIC • 800 Wörter • Oliver Hochkeppel über die Ausstellung „Titanic – Hier lacht der Betrachter“ (Valentin-Karlstadt-Musäum, München, bis 09.07.2019): „(…) So sind bei den gut 100 Originalen die wichtigsten Zeichner wohl eingeordnet vertreten, nach Rubriken wie etwa Bernsteins ‚Hessen nimmt Abschied‘-Nachrufen. Nach Stilen wie den atemberaubend absurden Zeichnungen von Eugen Egner, oder den skurrilen Pendants von Michael Sowa, Ernst Kahl oder Rattelschneck. Nach Münchner Zeichnern wie Hurzlmeier und Niko Burger oder nach Gespannen wie Greser und Lenz; und auch der fest angestellte Redaktionszeichner Leo Riegel kommt nicht zu kurz (…)“ • https://t1p.de/vpcr

05.06.2019 • Hannoversche Allgemeine Zeitung:
JENSEITS DER MAUER • 500 Wörter • von Uwe Janssen • „Als erstes Museum weltweit erwirbt das Wilhelm-Busch-Museum Werke des britischen Karikaturisten Gerald Scarfe (…) Mit den Arbeiten gewinnen die Hannoveraner einen der scharfsinnigsten Beobachter britischer und globaler Politik für ihren Bestand, der sich über 60 Jahre für ‚Sunday Times‘, ‚Daily Mail‘, ‚New York Times‘ oder das ‚Time Magazine‘ an Margaret Thatcher, Tony Blair, George Bush oder Angela Merkel abarbeitete – und nicht davor scheute, seine Protagonisten derbe zu entstellen. Neuere Arbeiten zeigen die EU-Aussteiger Boris Johnson und Nigel Farage, die Royals Meg und Harry – oder Donald Trump, der mit Assad und Putin ein blutiges Schlachtfest veranstaltet (…)“ • https://t1p.de/8qe7

05.06.2019 • Neue Presse, Hannover:
EIN BRITE FINDET NACH HANNOVER • 400 Wörter • von Michael Lange • „Das Museum Wilhelm Busch kauft 105 Arbeiten des grandiosen Karikaturisten Gerald Scarfe an (…) Dass Scarfe bereit war, diesen Ausschnitt seiner Arbeit dem Haus in Hannover zu überlassen, hat mit den guten Kontakten zwischen Künstler und den Museumsmachern zu tun. Und damit, dass mit dem 2011 verstorbenen Ronald Searle ein enger Freund und Kollege des Briten seinen künstlerischen Vor- und Nachlass dem Museum überlassen hat: Searles Vertrauen hat offenkundig auch Gerald Scarfe überzeugt (…)“ • https://t1p.de/a6ro

06.06.2019 • Die Welt:
SCHLIMM UND STRUPPIG • 1.300 Wörter • Axel Rüth über das Hergé-Museum in Louvain-la-Neuve sowie die Ausstellungen „Hugo Pratt: les chemins du rêve“ („Die Wege des Traums“, Fondation Folon, La Hulpe, bis 24.11.2019) und „Didier Comès: l’encrage ardennais“ („Ardenner Einfärbung“, Abtei von Stavelot, bis 05.01.2020) • „(…) Angesichts der Vielfalt der franko-belgischen Comicproduktion lässt sich aus den Namen Hergé, Pratt und Comès wohl kaum ein historisches Narrativ der neunten Kunst entwickeln, doch bei aller Heterogenität erzählen die drei Ausstellungen einiges über das Verhältnis von Tusche und Farbe, und davon, warum Comics Literatur sind. In einem Genre, das ‚Szenaristen‘ und das ‚Drehbuch‘ ausführende Zeichner unterscheidet, verkörpern diese drei Autoren aus drei Generationen das Gegenteil: die Einheit von Zeichnung und Erzählung“ • https://t1p.de/csk3

06.06.2019 • Appenzeller Zeitung:
DIE COMIC-JOURNALISTIN • 400 Wörter • von Claudio Weder • „(…) Mit ihrer Bachelorarbeit hat sich Jvana Manser aus Appenzell in ein eher ungewöhnliches journalistisches Genre vorgewagt: Die 25-Jährige hat den Studiengang Visuelle Kommunikation an der Hochschule der Künste in Bern mit einer Comic-Reportage über einen eritreischen Flüchtling abgeschlossen. ‚Diese Form der Reportage wird langsam weltweit zu einem immer beliebteren Genre, ist hierzulande aber noch nicht zum Durchbruch gelangt‘, erzählt sie (…) Jvana Manser arbeitet derzeit in Luzern als freischaffende Illustratorin. Am Samstag ist sie am Buch- und Kunstfestival ‚Kleiner Frühling‘ in Appenzell zu Gast (…)“ • https://t1p.de/xo9k

06.06.2019 • Hannoversche Allgemeine Zeitung:
EVANGELISCHER BUCHPREIS FÜR NORA KRUG • 250 Wörter • von Simon Benne • „(…) Nora Krug, geboren 1977 in Karlsruhe, nimmt ihre Leser in ‚Heimat‘ mit auf eine Spurensuche in der Geschichte ihrer eigenen Familie in der NS-Zeit. Sie hat Dachböden durchforstet, in Archiven gestöbert, Familienlegenden kritisch hinterfragt. ‚Heimat‘ ist eine Art Kollage, ein Comic, ergänzt um längere Texte, Fotos und historische Dokumente. ‚Das zentrale Thema meines Buches ist die Suche nach Identität‘, sagte die zugeschaltete Autorin. ‚Dieses Buch bedeutet das Gegenteil von irgendeiner Tümelei und nationaler Großspurigkeit‘, sagte Autorin Katja Thimm in ihrer Laudatio (…)“ • https://t1p.de/cpmh

Jetzt auch kostenlos im Netz verfügbar …

03.06.2019 • Der Tagesspiegel:
COMIC-HELDIN DER WOCHE: FURIOSER FEUERVOGEL • 350 Wörter • Leonard Hillmann über die „Dark-Phoenix-Saga“ (Panini) von Chris Claremont und John Byrne: „(…) Als die unbändige kosmische Kraft außer Kontrolle gerät und ihre Zerstörungswut nicht mehr zurückhalten kann, tötet Jeans Dark-Phoenix-Version unter anderem einen bewohnten Planeten und kämpft gegen die X-Men. Der Comic erläutert zudem, wie Jean Greys Bewusstsein, das fragmentiert von all dem Chaos Zeuge wurde, mit der Schuld an der Massenvernichtung umgeht. In dieser Woche kommt die tragische Geschichte um Verantwortung, Loyalität und Opferbereitschaft auf die Leinwand: Der Film ‚X-Men: Dark Phoenix‘ behandelt wie sein Vorgänger ‚X-Men: Der letzte Widerstand‘ von 2006 die unheilvolle Verwandlung von Jean Grey (…)“ • https://t1p.de/43gp


COMIC-TIPPS

05.06.2019 • egonforever.de:
EGON FOREVER!: Goldader • von Andre Lux • https://t1p.de/nhwg

05.06.2019 • Gringo Logbuch:
DER BLOG-KURT #341: Kurt in Pingonesien – Folge 4 • von Holger Bommer • https://t1p.de/h57w

05.06.2019 • fonflatter.de:
FLEDERMAUS FÜRST FREDERICK FON FLATTER – #4238: Flüssigkeit II • von Bastian Melnyk • https://t1p.de/esyb

05.06.2019 • Tagesspiegel Checkpoint:
BERLINER SCHNUPPEN – Folge 195: Doppelspitze • von Naomi Fearn • https://checkpoint.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig)

06.06.2019 • taz.die tageszeitung:
TOUCHÉ CLASSICS: Out-of-the-Bed-Look • von ©TOM • https://t1p.de/gjnj

06.06.2019 • Tages-Anzeiger:
NINA WINTER WOLF: Die Verwandten • von Owley Samter • https://t1p.de/fie2 (Instagram)

06.06.2019 • abbrederis.com:
DAS TÄGLICHE SCHEITERN: Feiertag • von Christoph Abbrederis • http://www.abbrederis.com/taglich.html


CARTOON-TIPPS

05.06.2019 • greser-lenz.de:
DIE SPD MACHT SCHULE • von Greser & Lenz • https://t1p.de/h9c6

05.06.2019 • stuttmann-karikaturen.de:
RECHNEN • von Klaus Stuttmann • https://t1p.de/6kmo

06.06.2019 • https://twitter.com/tazgezwitscher:
NEULICH BEI DEN SOPRANOS • von Kriki • https://t1p.de/vv9u

06.06.2019 • Facebook:
LAUSCHGESCHICHTEN • von Thomas Plaßmann • https://t1p.de/qbfe

06.05.2019 • harmbengen.de:
BREMEN • von Harm Bengen • https://t1p.de/eihh

06.06.2019 • sakurai-cartoons.de:
D-DAY WAR GESTERN • von Heiko Sakurai • https://t1p.de/7f0j


KALENDERBLATT 1

Der 5. Juni in der Welt der Comic …

GEBURTSTAG: Gabriel Bá (43), brasilianischer Comic-Zeichner („The Umbrella Academy“), Wikipedia (en): https://t1p.de/bnab

EREIGNIS: 1962 bringt Marvel auf einen Schlag drei legendäre Hefte heraus – „Amazing Fantasy“ 15 mit dem Debüt von Spider-Man, „Journey into Mystery“ 83 mit dem ersten Auftritt von Thor sowie „Tales to Astonish“ 35, in dem Hank Pym zu Ant-Man wird, https://t1p.de/ob1c (Marvel.com)


KALENDERBLATT 2

Der 6. Juni in der Welt der Comic …

GEBURTSTAG: Peter Milligan (58), britischer Comic-Szenarist, Schriftsteller und Drehbuchautor („X-Force“), Wikipedia (en): https://t1p.de/l47n

EREIGNIS: 1968 beendet der Walter Lehning Verlag seine Comic-Veröffentlichungen mit den Großbänden „Sigurd“ 257 und „Tibor“ 183.