die neunte • Comic-Presseschau • 09.07.2019

 

Liebe Leser,

hier kommt wieder der (fast) tägliche Überblick von „die neunte“ mit aktuellen Links aus Presse, Funk und Web – heute vom 9. Juli 2019.


IM FOKUS: „SPIDER-MAN: FAR FROM HOME“

Seit letzter Woche läuft in den Kino der neue MCU-Film „Spider-Man: Far from Home“ (us, 2019) von Regisseur Jon Watts. Hier kommen Besprechungen des Films …

29.06.2019 • Der Spiegel 27/2019:
SPIDER-MAN REIST NACH BERLIN • 750 Wörter • Besprechung von Lars-Olav Beier • „(…) ’Far From Home‘ bläst die Trauer, die Melancholie, auch das Pathos von ‚Endgame‘ gleich in den ersten Minuten weg. Er macht sich sogar lustig über die ‚Avengers‘-Filme, über die Willkür, mit der sie die halbe Menschheit zu Staub zerfallen und dann im Nu wieder auferstehen lassen. Der Film schickt seinen Helden auf eine Sightseeing-Tour de Force von Venedig über Prag und Berlin bis nach London. Spider-Man soll auf andere Gedanken kommen (…)“ • https://t1p.de/psxo (kostenpflichtig)

30.06.2019 • Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung:
PUBERTÄT FÜR IMMER • 850 Wörter • Besprechung von Bert Rebhandl • „(…) Die Sache mit dem Anfang und dem Ende ist im Fall des neuen ‚Spider-Man‘-Spektakels besonders bedeutsam. Denn einerseits ist der Held mit dem Spinnenanzug aus New York so etwas wie der ewige Anfänger im filmischen Universum des Marvel-Verlags. Peter Parker ist der Sitzenbleiber, er steckt in der Pubertät fest; sobald er in die Nähe der Volljährlichkeit kommt, wird er durch einen Jungspund ersetzt und muss sich wieder von vorn strebend bemühen. Andererseits kommt eine Geschichte mit Spider-Man im Sommer 2019 zu einem besonderen Zeitpunkt (…)“ • https://t1p.de/84ai (kostenpflichtig, Genios)

03.07.2019 • Der Tagesspiegel:
SUPERHELD AUF KLASSENFAHRT • 700 Wörter • Besprechung von Jakob Wittmann • „(…) Seine Überforderung von der großen Verantwortung, die sich – und die Spider-Man-Filme werden nicht müde, dies zu betonen – aus der Superheldenkraft ergibt, macht ‚Far From Home‘ zum Sinnbild des Erwachsenwerdens. Zwischen Freiheitsdrang und Pflichtbewusstsein, Zuneigung und Misstrauen, der Suche nach Wahrheit und ihrer allgegenwärtigen Illusion. Die erlebt Peter gleich in doppelter Hinsicht: als Vertrauensbruch eines Verbündeten sowie in einer vorgetäuschten Realität. Spider-Man stellt beim Besuch der S.H.I.E.L.D.-Zentrale in Berlin fest, dass er tatsächlich in einer Simulation gefangen ist, in der er an rasant wechselnden Schauplätzen plötzlich um sein Leben kämpfen muss – unter anderem gegen sich selbst. Der Film bekommt in dieser Sequenz eine albtraumhafte Stimmung (…)“ • https://t1p.de/fscl

03.07.2019 • filmszene.de:
SPIDER-MAN: FAR FROM HOME • 1000 Wörter • Besprechung von Volker Robrahn • „(…) Auch das Hilfsmittel ‚Der Superschurke erklärt nochmal genau seinen Plan und sein bisheriges Vorgehen vor den eigenen Gehilfen‘ (in Wahrheit aber natürlich nur für die Zuschauer) ist ein eher billiges, das man so bisher von den Marvel-Autoren nicht kannte. Es ist zu erwarten, dass das die Mehrheit der Zuschauer nicht weiter stören wird, und nach der Pressevorführung gab es für ‚Far from Home‘ auch durchgehend Lob, nicht wenige reihten den Film spontan unter den stärksten der nun bereits 23 Beiträge umfassenden Reihe ein. Wenn man etwas genauer hinschaut, sind die Nachlässigkeiten beim Drehbuch hier aber nicht zu übersehen und der etwas plumpe Humor auch nicht (…)“ • https://t1p.de/6z9c

04.07.2019 • BR Fernsehen – kinokoino:
SPIDER-MAN: FAR FROM HOME • 1 min • „Eigentlich will Spider-Man Superhelden-Auszeit. Aber auch auf Klassenfahrt durch Europa hat Peter Parker keine Ruhe. Bedrohliche Monster sind nämlich im Anmarsch … Wildes Ding, der Film. Manchmal zu wild. Aber hübsch abwechslungsreich – und mit Augenzwinkern unter der Maske“ • https://t1p.de/j0ai (online bis 30.12.2019)

04.07.2019 • Spiegel Online:
AUCH SUPERHELDEN BRAUCHEN MAL FERIEN • 750 Wörter • Besprechung von Andreas Borcholte • „(…) so nimmt die turbulente Abenteuer-Komödie, die ‚Far from Home‘ durchaus ist, ihren Lauf. Regisseur Jon Watts wählte für seine Fortsetzung den Screwball-Tonfall, mit dem er ‚Homecoming‘ vor zwei Jahren zu einem der sympathischsten aller bis dahin erschienenen Spider-Man-Filme machte. Es war eine liebevolle Neuerfindung des von Alltagsnöten geplagten ‚Friendly Neighborhood Spider-Man‘, den Stan Lee und Steve Ditko 1962 geschaffen hatten, fein ausbalanciert zwischen Suspense und Schlamassel. Am Drehbuch schrieb Regisseur Watts dieses Mal nicht mit, vielleicht erklärt das, warum ‚Far from Home‘ diese Balance nun vermissen lässt (…)“ • https://t1p.de/nbd5

04.07.2019 • Frankfurter Rundschau:
WIE IN EINEM SPIEGEL • 800 Wörter • Besprechung von Daniel Kothenschulte • „(…) Während man sich sonst oft fragt, warum Comicverfilmungen immer weit über zwei Stunden dauern müssen, gibt Regisseur Jon Watts eine gute Antwort: Er verzahnt einfach zwei Filme in einem. Der erste ist ein klassischer Teenagerfilm über eine Klassenfahrt durch europäische Metropolen. Und nur der zweite ist der typische Sommer-Blockbuster um einen jungen Mann im Spinnenanzug, der sich zugleich als potenzieller Nachfolger des Iron Man als primus inter pares unter den Avengers bewähren muss. Niemand, der nur einen der beiden Filme sehen möchte, wird sich beklagen – beide sind auf eine überraschend unschuldige Art charmant (…)“ • https://t1p.de/yj0g

04.07.2019 • RND-Beitrag, u. a. Hannoversche Allgemeine Zeitung:
EIN SUPERHELD HAT KEINEN URLAUBSANSPRUCH • 500 Wörter • Besprechung des Films von Martin Schwickert • „(…) Auch wenn dieser Peter Parker inzwischen in zwei apokalyptischen ‚Avangers‘-Folgen Erfahrungen sammelte, hat er auch im neuen ‚Spider-Man: Far From Home‘ nichts von seiner jugendlichen Frische eingebüßt. Mit seiner Work-Life-Balance tut sich Peter Parker angesichts der Doppelbelastung als Schüler und Superheld allerdings immer noch schwer. Als eine Klassenfahrt nach Venedig und Paris ansteht, lässt er nach kurzem Zögern den Spider-Man-Anzug im Schrank hängen. Schließlich will er im guten, alten Europa endlich der Mitschülerin MJ (Zendaya) seine Zuneigung gestehen. Natürlich werden die romantischen Pläne bald durchkreuzt (…)“ • https://t1p.de/ugi1

04.07.2019 • Berliner Zeitung:
DIE LEIDEN DES JUNGEN P. • 800 Wörter • Besprechung von Thomas Klein • „(…) Der heute 23-jährige Holland – deutlich jünger als Maguire oder Garfield – ist tatsächlich ein Glücksgriff gewesen, dem Engländer nimmt man das großäugige Stauen ebenso ab wie die Last der Verantwortung als mehrbegabter Superheld. Bislang fanden Drehbücher und Filme auch immer den richtigen Ton und das richtige Tempo. Doch in ‚Spider-Man: Far from Home’ (…) läuft einiges aus dem Ruder: Plötzlich tauchen alle Probleme auf, die auch Disneys Marvel-Kino plagen: Viel zu viele Erzählstränge, viel zu deutliche Bezüge zu all den anderen Produktionen (…)“ • https://t1p.de/za70

04.07.2019 • rbb Radio Antenne Brandenburg:
SPIDER-MAN: FAR FROM HOME • 3 min • Besprechung von Anna Wollner • „Die Avengers sind Geschichte, das fulminante Finale von Endgame ist gerade mal zehn Wochen her, und schon steht schon wieder ein Superheld auf der Kinomatte. „Spider-Man: Far From Home“ ist Film Nummer Eins nach Endgame. Anna Wollner sagt Ihnen, ob der Film das Erbe des Marvel Comic Universums würdig weitertragen kann (…)“ • https://t1p.de/xxbh (online bis 05.07.2020)

04.07.2019 • die zukunft:
UND WEITER GEHT’S – ‚Spider-Man: Far From Home‘ ist ein amüsantes, teils aufregendes Intermezzo • 750 Wörter • Besprechung von Michael Meyns • „(…) Mehr als in den meisten anderen MCU-Filmen lässt Regisseur Jon Watts ironische Zwischentöne zu, agiert Jake Gyllenhaal als mysteriöser Mysterio bewusst nah an der Grenze zur Selbstparodie, weiß der Film um die grundlegende Absurdität seiner Prämisse. Gerade das hier einmal nicht mit großer Geste und bemüht wirkendem Pathos die Zerstörung der Menschheit beschworen wird, lässt ‚Spider-Man: Far From Home‘ im steten Strom der Marvel-Filme so sympathisch wirken (…)“ • https://t1p.de/w3xd

05.07.2019 • filmdienst.de:
SPIDER-MAN: FAR FROM HOME • 650 Wörter • Besprechung von Michael Ranze • „(…) Mit Auftreten von Mysterio führt der Film ein weiteres Thema ein: die Suche nach einem Vaterersatz. Peter Parker ist Waise und lebt ohne männliche Vorbild-Figur bei seiner Tante. In ‚Spider-Man: Homecoming‘, ‚Avengers: Infinity War‘ und ‚Avengers: Endgame‘ hatte sich Tony Stark zunächst eher unwillig des nach seiner Aufmerksamkeit und Anerkennung geradezu lechzenden Jungen angenommen, unterstützt von seinem ‚Mädchen für alles‘ Happy Hogan (Jon Favreau). Doch nun ist Tony Stark tot (…)“ • https://t1p.de/tyjr

05.07.2019 • Süddeutsche Zeitung:
VERLIEBTE SPINNE IN VENEDIG • 600 Wörter • Besprechung von David Steinitz • „(…) Inszeniert hat diesen Film der Regisseur Jon Watts, der seine Karriere mit Musikvideos begann und schon den letzten ‚Spider-Man‘-Film ‚Homecoming‘ gedreht hat. Sowohl dem Vorgänger als auch jetzt der Fortsetzung merkt man an, dass Watts sich deutlich mehr für das Genre der Teen-Tragikomödie als für Superheldenschlachten interessiert. Ersteres inszeniert er mit einem feinen Gespür für das innerliche Drama seines Protagonisten, wenn der im Reisebus nicht neben seiner Angebeteten sitzen darf; zweiteres rockt er eher routiniert herunter und ist ja mittlerweile ohnehin eher Aufgabe der CGI-Tüftler als des Regisseurs (…)“ • https://t1p.de/g47z

06.07.2019 • Frankfurter Allgemeine Zeitung:
ECHT POSTFAKTISCH: „SPIDER-MAN: FAR FROM HOME“ IM KINO • 550 Wörter • Besprechung von Julia Bähr • „(…) Es bleibt im Film wie in der Politik die Frage: Was ist echt? Zig Realitäten werden ineinandergeschachtelt, und am Ende hilft nur, auf den eigenen Instinkt zu vertrauen. Das ist eine Technik, auf die sich auch Politiker gerne berufen. ‚Spider-Man: Far From Home‘ macht deutlich, dass das zwar funktionieren kann – aber fast immer Ausweis größter Verzweiflung ist in einer Situation, in der man nicht auf echtes Wissen zurückgreifen kann“ • https://t1p.de/ab4z

Anlässlich des Kinostarts von „Spider-Man: Far from Home“ gab MCU-Produzent Kevin Feige mehreren deutschen Medien Interviews …

02.07.2019 • DLF Nova – Eine Stunde Film:
PRODUZENT KEVIN FEIGE – DER MANN HINTER DEN MARVEL-HITS • Sendung ins. 37 min (Marvel-Teil in der 1. Sendehälfte) • Moderation: Tom Westerholt • „(…) Kevin Feige hat sie alle produziert: die 23 Filme des Marvel Cinematic Universe (MCU). Damit hat er bis heute für rund 20 Milliarden Dollar Umsatz gesorgt. ‚Spider Man – Far From Home‘ ist der erste MCU Film nach dem bisherigen Ende der Avengers und bildet gleichzeitig das Ende von Marvels ‚Phase 3‘. Wie er dieses gigantische Universum in den vergangenen 11d Jahren aufbauen konnte und wie es weiter geht, das verrät Kevin Feige als Gast der Sendung“ • https://t1p.de/jlbp • Hinweis: Die Fortsetzung des sehr interessanten Gesprächs mit Kevin Feige folgt in der nächsten Sendung am 09.07.2019

04.07.2019 • rbb inforadio:
ABGEDREHT: SUPERHELDEN AUF DER LEINWAND • ins. 15 min • Alexander Soyez u. a. im Gespräch mit Kevin Feige • „Kevin Feige, Chef des Marvel Filmstudios, ist zur Zeit der erfolgreichste Hollywood-Produzent. Er hat Disney Milliarden Umsätze beschert und das Superhelden-Genre neu definiert. Abgedreht-Moderator Alexander Soyez hat ihm zum Interview getroffen anlässlich des neuen Spider Man-Films ‚Far From Home‘. Wie gewohnt hat Soyez noch die Filmstarts dieser Woche“ • https://t1p.de/3ep7

05.07.2019 • B.Z.-Online:
DIE BESTE SZENE VON „SPIDER-MAN: FAR FROM HOME“ SPIELT IN BERLIN • 850 Wörter • Markus Tschiedert im Gespräch mit Kevin Feige • „(…) Für mich ist [an der Übernahme von 20th Century Fox durch Disney] nur relevant, dass wir weitere Marvel-Figuren hinzubekommen wie ‚The Fantastic Four‘ und ‚X-Men‘. Wie wir sie einbinden werden und ob und wann das passieren könnte, müssen wir sehen (…)“ • https://t1p.de/7ccx

06.07.2019 • Spiegel Online:
SO GEHT SUPERHELDENSCHÖPFUNG • 1350 Wörter • Lars-Olav Beier & Andreas Borcholte im Gespräch mit Kevin Feige • „(…) Der enorme Erfolg des ersten Iron-Man-Films, mit dem ja kaum jemand gerechnet hatte, hat uns sehr geholfen. Bei ‚Guardians of the Galaxy‘ ging das ganz einfach. Wir haben gesagt, dass wir diesen Film als nächstes machen wollen, und die Antwort von Disney war: ‚Großartig!‘ In den Jahren zuvor, als wir mit anderen Studios gearbeitet haben und nicht die Kontrolle über unsere Filme hatten, war das völlig anders (…)“ • https://t1p.de/op8w

07.07.2019 • Lübecker Nachrichten:
„EINFACH COOLE GESCHICHTEN ERZÄHLEN“ • 1300 Wörter • Mariam Schaghaghi im Gespräch mit Kevin Feige • „(…) Ich muss schon zugeben, dass mich die fast unerfüllbar hohen Erwartungen an die letzen beiden ‚Avengers‘-Filme beunruhigt haben. Jetzt, wo wir es geschafft haben, diese Erwartungen sogar noch zu übertreffen, fühle ich mich wirklich sehr wohl. Wir starten jetzt in eine neue Phase und bringen wieder ein paar neue Figuren auf die Leinwand, von denen hoffentlich viele das Publikum positiv überraschen werden (…)“ • https://t1p.de/zai2

Und dann ist da ja auch immer noch der vorherige MCU-Film, „Avengers: Endgame“, in den Lichtspielhäusern und kämpft um die Krone des umsatzstärksten Kinofilm aller Zeiten …

03.07.2019 • welt.de:
DOPING FÜR DIE AVENGERS • 600 Wörter • Kommentar von Hanns-Georg Rodek • „(…) Wer ‚Avengers‘ dieser Tage im Kino sieht, sieht nicht mehr den Originalfilm, sondern eine um sechs Minuten verlängerte Version. Es gibt einen Prolog, wo wir Marvel-Gottvater Stan Lee seine zahlreichen Gastrollen filmen sehen. Es gibt einen Epilog, in dem wir in einer Preview Szenen aus ‚Spider-Man: Far from Home‘ serviert bekommen, dem ersten Film, der an die Ereignisse von „Avengers“ anschließen soll. Und es gibt eine Szene mit Professor Hulk, die aus dem fertigen Film geschnitten wurde (…) Es ist besonders diese Hulk-Szene, die den Zorn der Avengisten auf sich zieht. Sie ist ein Fremdkörper im Film, die Effekte müssten noch kräftig überarbeitet werden, und man merkt die Absicht (wir brauchen noch 20 Millionen!) und ist verstimmt (…)“ • https://t1p.de/pdz8


IM FOKUS: „MAD“ AM ENDE?

Nachdem Anfang Dezember mit Nummer 185 bereits die letzte deutsche MAD-Ausgabe von Panini ausgeliefert wurde, steht jetzt wohl auch das amerikanische Muttermagazin vor dem Aus …

04.07.2019 • SPIEGEL ONLINE:
STÖHN! „MAD“-MAGAZIN STEHT VOR DEM AUS • 300 Wörter • von Felix Bayer • „(…) Ein langjähriger ‚Mad‘-Redakteur hatte zunächst in einer privaten Facebook-Gruppe verraten, dass das Magazin keine neuen Inhalte mehr veröffentlichen werde. Nachdem ein Blogger dies öffentlich machte, bestätigten der langjährige ‚Mad‘-Autor David DeGrand und seine Kollegin Sarah Aswell die Pläne auf Twitter. Der Verlag, in dem ‚Mad‘ in den USA erscheint, DC Comics, bestätigte der Nachrichtensite ‚Cnet.com‘, dass die Ausgabe 9/2019 die letzte sei, die am Kiosk erhältlich sein werde. Danach werde man ‚Mad‘ nur noch per Abonnement und im Direktverkauf erhalten können. Der Inhalt der Hefte werde aus Nachdrucken alter Artikel und Comics bestehen, aber mit jeweils neuen Titelseiten (…)“ • https://t1p.de/xk74

05.07.2019 • Süddeutsche Zeitung:
„MAD“ VOR DEM AUS • 100 Wörter • „(…) Das seit 1952 erscheinende und damit älteste noch publizierte Satire-Magazin der USA soll in diesem Jahr eingestellt werden. Die September-Ausgabe wird wohl das letzte Mad-Magazin mit neu produzierten Inhalten sein (…)“ • https://t1p.de/7ega

05.07.2019 • Wiener Zeitung:
„MAD“ VOR DEM AUS • 100 Wörter • „(…) Ein Autor der Publikation hat auf Twitter bestätigt, dass keine Original-Inhalte mehr geschrieben werden, sondern nur mehr alte Texte wiederverwertet werden sollen. In absehbarer Zeit werde das Produkt vermutlich ganz eingestellt. Eine offizielle Bestätigung des Verlags DC Comics steht noch aus. Einige Autoren seien entlassen worden, eine Quelle beschrieb die Situation: ‚Sie euthanasieren das Magazin still und leise’ (…)“ • https://t1p.de/1zra

05.07.2019 • Frankfurter Allgemeine Zeitung:
AUSTHERAPIERT – IST „MAD“ IN AMERIKA AM ENDE? • 250 Wörter • „(…) Während die ‚MAD‘-Autoren reichlich Trost und Zuspruch aus den sozialen Medien erfuhren, erinnerte der ‚MAD‘-Zeichner Evan Dorkin daran, dass schlechte Zeiten für ‚Cartoonisten‘ angebrochen seien. Den Ausverkauf von ‚MAD‘ mitanzusehen tue vor allem deshalb weh, weil es ein entsetzlich deprimierendes Jahr für ‚Karikaturisten und die Comic-Industrie im Allgemeinen‘ gewesen sei (…)“ • https://t1p.de/g7uw (kostenpflichtig, Genios)

05.07.2019 • Kölner Stadt-Anzeiger:
DIE ZAHNLÜCKE IM SYSTEM • 250 Wörter • Kommentar von Christian Bos • „(…) Die großen Namen, die man mit ‚Mad‘ assoziiert und die im Heft nur als ‚die übliche Bande von Idioten‘ bezeichnet wurden – Al Jaffe, Don Martin, Mort Drucker, Dave Berg oder Sergio Aragonés – hatten das Magazin freilich lange zuvor verlassen, manche davon mit den Füßen voran. Zuletzt lebte ‚Mad‘ vor allen von den Zinsen seiner glorreichen Jahre. Und doch wird man diese Einstiegsdroge des Subversiven vermissen (…)“ • https://t1p.de/64lc

06.07.2019 • Süddeutsche Zeitung:
ADIEU, ZAHNLÜCKE • 700 Wörter • von Titus Arnu • „(…) Seit 2017 ist Donald J. Trump das Gesicht der Vereinigten Staaten von Amerika. Mit seinen oft beleidigenden Sprüchen und Kurznachrichten steht er für die Enthemmung Amerikas, aber auch für das Bedürfnis der Menschen, sich mit Trash zu beschäftigen. Indirekt waren Alfred E. Neumann und Donald J. Trump Konkurrenten, ohne dass sie sich dessen bewusst waren. Das Überleben scheint jedenfalls schwer zu sein für eine satirische Comicfigur wie Alfred E. Neumann, wenn selbst der US-Präsident wie eine satirische Comicfigur aussieht (…)“ • https://t1p.de/8c2w

06.07.2019 • Der Tagesspiegel:
ALFRED GRINST NICHT MEHR • 800 Wörter • von Marc Vetter • „(…) Natürlich gibt es gute Gründe für das ‚Mad‘-Aus. Seit Jahren nahm die Auflage kontinuierlich ab. Ein Schicksal, das die Zeitschrift gewiss mit vielen anderen Titeln teilt. Aber was noch schlimmer wiegt, ist der Verlust an Relevanz. Die große Stärke von ‚Mad‘ war es stets, Marken und Menschen den Spiegel vorzuhalten, sie wegen ihrer Berühmtheit lächerlich zu machen, gar zu denunzieren. Zuletzt labte man sich aber immer häufiger an den immer gleichen Ikonen des Blödsinns, weil sie sich eben besser am Kiosk verkaufen (…)“ • https://t1p.de/csyc

08.07.2019 • DWDL.de:
BÖSES INTERNET? VOM VERSCHWINDEN VON HUMOR-INSTITUTIONEN • 900 Wörter • von Miguel Robitzky • „(…) Um langfristig zu überleben, hätte ‚MAD‘ im Internet frühzeitig den Stellenwert einer Seite wie 9GAG einnehmen müssen, die im Besten Fall sogar als Community funktioniert. Komik muss da stattfinden, wo die Leute sind und es ist gerade für junge Medienschaffende so ermüdend, dass die allermeisten Verlage und Rundfunkanstalten dem Internet mit der Souveränität eines bekifften Pelikans begegnen. Leider hängt die Internetpräsenz noch zu häufig am Engagement einzelner Künstler (…)“ • https://t1p.de/zfjr


TV • RADIO

03.07.2019 • DLF Kultur – Kompressor:
ZOMBIE-SAGA MIT IKONOGRAFISCHEN MOMENTEN – Zum Ende des Indie-Comics „The Walking Dead“ • 8 min • Moderator Timo Grampes im Gespräch mit René Walter vom Blog „Nerdcore“ • „(…) Die Erfolgsgeschichte des Kirkman-Comics sei mit einer Renaissance des Zombie-Genres zusammengelaufen – nach der ersten Zombie-Welle in den 1970er-Jahren. Es habe damals auf dem Comic-Markt nichts Vergleichbares gegeben. ‚Robert Kirkman ist einfach in diese Lücke gesprungen und hat sie sehr gut ausgefüllt.‘ Was René Walter besonders gut gefällt: Bei Kirkman habe stets der Charakter seiner Figuren und die Figurenkonstellation im Mittelpunkt gestanden – nie nur das Blutrünstige des Themas (…)“ • https://t1p.de/6asu (online bis 19.01.2038)

03.07.2019 • WDR 5 Radio – Scala:
VOM FLUCH DER LETZTEN FOLGE • 6 min • Moderator Sebastian Wellendorf im Gespräch mit Kai Löffler • „Alles muss einmal zuende gehen, auch Serien wie Harry Potter, die Avengers, Game of Thrones und jetzt die Comic-Serie The Walking Dead. Aber obwohl die Autoren viele Jahre Zeit haben, sich ein gutes Ende zu überlegen, gelingt ihnen das nur selten. Woran liegt das wohl?“ • https://t1p.de/62ys

04.07.2019 • rbbKultur radio:
COMIC DES MONATS JULI: DOMINIK WENDLAND: „EGON“ • 4 min • Andrea Heinze über die im Jaja Verlag erschienene Graphic Novel: „(…) Dominik Wendland hat den Comic abstrakt und flächig gezeichnet, mitunter erinnern die Körper mit ihren Gliedmaßen an Datenkabel. Als Egon durchs Internet reist, löst sich sein Körper sogar auf in kleine Tropfen und Pixel, sieht dann aus, wie ein Bild von Mondrian und erscheint plötzlich in den geometrischen Formen seines weißen Schutzanzugs, der wiederum an die Figuren aus Oskar Schlemmers Triadisches Ballett erinnert (…)“ • Ergänzt wieder durch den Video-Podcast „Unterm Strich: Die gezeichnete Rezension“ zum Band, diesmal von Katja Klengel • https://t1p.de/8k6p

04.07.2019 • hr Fernsehen – hessenschau:
„WOYZECK“ ALS COMIC AUS GIESSEN • 3 min • von Alex Jakubowski • „Andreas Eikenroth hat den Klassiker Woyzeck von Georg Büchner als Comic neu in Szene gesetzt. Der Bühnentechniker am Stadttheater Gießen hat das Stück selbst schon unzählige Male gesehen“ • https://t1p.de/cs8m (online bis 11.07.2019)

05.07.2019 • DLF Kultur – Kompressor:
AN DER SCHWELLE EINER NEUEN ZEITRECHNUNG FÜR DAS POLITISCHE BILD – Karikaturen und Memes • 29 min • Moderatorin Christine Watty im Gespräch mit dem Karikaturisten Klaus Stuttman und dem Comic-Fachjournalisten Christian Gasser • „(…) Sind die Zeiten schlecht für politische Karikaturen? Immer wieder gab es große und kleine Skandale bis hin zu Shitstorms im Netz, wenn Zeichner und Zeichnerinnen sich in der Wahl der Bildsprache vergriffen oder ihre Karikaturen fragwürdige Untertöne transportierten (…) Außerdem gewährt Ludger Fittkau uns einen Einblick in die Redaktion des Satire-Magazins ‚Titanic‘, das in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert. Und Jenny Genzmer hat für uns mit Memes-Machern gesprochen über die Frage, was die Bildsatire in Memes und die Memes-Kultur von der Welt der Karikaturen unterscheidet (…)“ • https://t1p.de/2giq (online bis 19.01.2038)

05.07.2019 • RB Radio bremen zwei:
BUCH-TIPP – STEFFEN KVERNELAND: EIN FREITOD • 5 min • Kerstin Burlage über die bei avant erschienene Graphic Novel: „(…) Das Thema ‚Suizid‘ ist für Steffen Kverneland sehr persönlich, da es um seinen Vater und dessen Selbstmord geht. Zu dem Zeitpunkt war Steffen Kverneland gerade 18 Jahre alt. Diese Geschichte des Vaters und die damit verbundene eigene Geschichte lässt er in seiner Graphic Novel Revue passieren. Die Bilder, mit denen er die Eindrücke, die der Vater hinterlassen hat, darstellt, sind farbig aquarellierte Zeichnungen, die sehr plastisch wirken (…)“ • https://t1p.de/hqwz

06.06.2019 • rbb fernsehen – Abendschau:
DEUTSCHER LUCKY LUKE TRIFFT FEMINISTISCHE PRINZESSIN • 3 min • Marcel Trocoli Castro trifft anlässlich der Veröffentlichung der zweiten Comic-Bestenliste von 2019 bei Modern Graphics in der Berliner Kastanienallee auf Comic-Kritikerin Andrea Hinze und Comic-Zeichnerin Katharina Greve • „Die bunten, gezeichneten Hefte kennen viele Menschen aus ihrer Kindheit. Doch der deutsche Comic hat sich weiterentwickelt – ist hintersinnig und erwachsen. Expertin Andrea Hintze stellt einige der besten Geschichten vor“ • https://t1p.de/4zf2 (online bis 13.07.2019)

07.07.2019 • BR Bayern 2 Radio – Kulturjournal:
ALTE TEXTE, NEUE FARBEN – Mit dem Beitrag „Tod der Langeweile – Eine Begegnung mit dem Comic-Paar Brigitte Findakly und Lewis Trondheim“ • ins. 80 min (Findakly/Trondheim-Beitrag ab Minute 62) • von Niels Beintker • https://t1p.de/bwft


PRESSESCHAU

27.06.2019 • Berliner Zeitung:
SUCHE NACH DEM BESTEN EHEMANN • 450 Wörter • Olaf Kieser über den Manga „Renjoh Desperado“ (Kazé) von Ahndongshik: „(…) ’Renjoh Desperado‘ ist eine herrlich überdrehte Parodie und Hommage der Western-Tradition zugleich. Besonders der Italo-Western hat es dem Mangaka angetan. Seine Heldin hat er nach Clint Eastwoods Figur aus ‚Für ein paar Dollar mehr‘ benannt (…) Ahndongshik hat in seinem Wilden Westen Elemente von Western und Easter gemixt und das ganze mit ein wenig Fantasy garniert (…)“ • https://t1p.de/e9sd (kostenpflichtig, Genios)

28.06.2019 • Bike Bild 3/2019:
KURZ-INTERVIEW MIT MAWIL • 250 Wörter • „(…) In 97 ‚Lucky Luke‘-Alben wurden so gut wie alle Themen des Wilden Westens bearbeitet, da musste etwas Neues her. Ein Fahrrad-Roadmovie-Comic wollte ich schon immer machen. Das ist zwar neues Terrain für Lucky Luke, aber als cooler Cowboy kommt er damit schnell klar (…)“ • https://t1p.de/5zfu (kostenpflichtig, Genios)

01.07.2019 • Der Tagesspiegel:
COMIC-HELD DER WOCHE: FURCHTLOSER WALDLÄUFER • 350 Wörter • Christian Endres über „Ticonderoga“ (avant) von Héctor G. Oesterheld & Hugo Pratt: „(…) die Storys in der Tradition von James Fenimore Coopers ‚Der letzte Mohikaner‘ sind gut gealtert. Die Episoden, die der später politisch verfolgte Oesterheld mit Pratt ersann, packen und unterhalten ein gutes halbes Jahrhundert nach ihrer Erstveröffentlichung noch immer, wenngleich es sich bei dem Stoff fraglos um einen ‚typischen Jungscomic‘ handelt. Ursprünglich erschien ‚Ticonderoga‘ im querformatigen Magazin ‚Frontera Mensual‘, später wechselte die Serie auf die hochformatigen Seiten von ‚Frontera Extra‘. Die Gesamtausgabe im Schuber trägt dem mit zwei Albumformaten Rechnung – eine gute Lösung (…)“ • https://epaper.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig, eventuell später kostenlos auch auf Tagesspiegel Online)

02.07.2019 • taz.die tageszeitung:
REISEN IN GEZEICHNETE TRAUMWELTEN • 1.150 Wörter • Ralph Trommer über das Hergé-Museum in Louvain-la-Neuve sowie die Ausstellungen „Hugo Pratt: les chemins du rêve“ („Die Wege des Traums“, Fondation Folon, La Hulpe, bis 24.11.2019) und „Didier Comès: l’encrage ardennais“ („Ardenner Einfärbung“, Abtei von Stavelot, bis 05.01.2020) • „(…) Der eine reiste um die ganze Welt, der andere blieb zeit seines Lebens seiner Heimatregion verbunden und porträtierte seine Umgebung auf inneren Erkundungen. Ein weiterer ließ einen Stellvertreter mit rotblonder Haartolle für sich unterwegs sein und begann selbst erst im Herbst seines Lebens die Welt zu bereisen. Die Rede ist von drei bedeutenden, bereits verstorbenen Comicautoren, die gerade in Belgien – genauer: in der französischsprachigen Region Wallonie – mit Ausstellungen geehrt werden. Alle drei waren sowohl große Erzähler als auch Zeichner, ihr Einfluss setzt sich bis heute fort. Ihre Namen: Hergé, Hugo Pratt und Didier Comès (…)“ • https://t1p.de/tmrw

04.07.2019 • Ostsee-Zeitung, Rostock:
EIN GANZES HAUS VOLLER IDEEN • 300 Wörter • Michael Klamp über „Das Hochhaus – 102 Etagen Leben“ (avant) von Katharina Greve: „(…) Lange hat man keinen Comic gesehen, der so formal streng und gleichzeitig so unterhaltsam ist. Auf 102 Etagen gleichen Grundrisses spielen sich zeilenweise kleine alltägliche Dramen, Tragödien und Komödien ab. Die Zeichnerin hat ihr Hochhaus mit den unterschiedlichsten Charakteren besiedelt, jeder bekommt seine Schippe voll Ironie ab: jung und alt, arm und reich, ehrlich oder kriminell – manchmal sind ihre Witze etwas derb, aber nie geschmacklos (…)“ • https://t1p.de/0tto (kostenpflichtig, Genios)

04.07.2019 • Süddeutsche Zeitung:
AUS GRÜNDEN DER SICHERHEIT • 600 Wörter • von Joseph Hanimann • „(…) Laurent Sourisseau, als Zeichner unter dem Namen ‚Riss‘ bekannt und mit 66,7 Prozent der Anteile zugleich Hauptinhaber und damit Chef des wöchentlich erscheinenden Satireblatts, hat bekanntgegeben, dass fortan drei weitere Redaktionsmitglieder dem Führungsgremium angehören würden. Der Wirtschaftspublizist Gilles Raveaud, der Psychoanalytiker Yann Diener und der Karikaturist Pierrick Juin sind neue Teilhaber geworden. Sollte ihm persönlich etwas zustoßen, erklärte Riss, der beim Terrorattentat im Januar 2015 verletzt worden war, müsse die Führung an eine Generation übergehen, die das Drama nicht selber miterlebt habe (…)“ • https://t1p.de/8a6e

04.07.2019 • Die Zeit 28/2019:
RUPERT GEGEN GREG • 950 Wörter • Katrin Hörnlein im Gespräch mit dem Comic-Roman-Künstler Jeff Kinney • „(…) Einige lachen sich über Ruperts Gutgläubigkeit kaputt, andere finden Greg echt gemein. Der Witz des Ganzen ist: Für Rupert ist Greg ein Held. Mit seinem Tagebuch will er zeigen, wie toll sein Freund ist. Weil er aber ganz ehrlich berichtet, wie Greg ihn behandelt, steht der gar nicht gut da. Ich musste die weniger schmeichelhaften Seiten von Greg zeigen – sonst wäre der Witz weg. Aber ich darf es nicht übertreiben. Meine Leser lieben Greg, das soll auch so bleiben (…)“ • https://t1p.de/whve

04.07.2019 • RND-Beitrag, Döbelner Allgemeine Zeitung u. mads.de:
WIE WÄRE EINE WELT OHNE MÄNNER? • 200 Wörter • Alina Stillahn über den Web-Comic „Woman World“ (www.instagram.com/aminder_d/) von Aminder Dhaliwal: „(…) ’Hast Du jemals überlegt, wie lange wir das Aussterben noch mit Humor verdrängen können?‘, fragt eine Frau die andere. In ihrem Comic hat ein Gendefekt die Männer dahingerafft. Jetzt sind nur noch Frauen übrig und müssen auf einer ramponierten Erde überleben – und sich um den Bau eines Krankenhauses oder das Auffüllen der Samenbank kümmern. Aber auch Alltäglichkeiten werden herrlich parodiert (…)“ • https://t1p.de/ammc

05.07.2019 • Münchner Abendzeitung:
MUT ZUR SCHÄRFE • 600 Wörter • von Julia Giertz • „(…) Einschneidend ist die Begegnung [Franziska] Beckers mit Alice Schwarzer 1975. Die Journalistin besucht in Heidelberg Frauenzentren. Ein Jahr später gründet sie die ‚Emma‘ und sucht via Frauenzentren nach kreativen Köpfen. Becker bewirbt sich und erhält den Zuschlag. Schwarzer schätzt an ihr ‚die Qualität des Strichs wie der Haltung‘. Von da an zieren zweiseitige Bildgeschichten das Magazin. Sie nehmen das alternative Leben und esoterische Auswüchse der Frauenbewegung auf die Schippe. Die ‚Emma‘ ermutigt sie zur Schärfe (…)“ • https://t1p.de/5hfq (kostenpflichtig, Genios)

05.07.2019 • Main-Spitze, Rüsselsheim, u. a. VRM-Blätter:
DER KÖNIG LIESS DEN KONGO BLUTEN • 500 Wörter • Peter Hetzler über „Africa Dreams“ (Splitter) von Frédéric Bihel & Maryse Charles: „(…) [sie] erzählen in ‚Africa Dreams‘ die Geschichte der sogenannten ‚Kongo-Greuel‘. Ein Album, das die Skrupellosigkeit der Europäer ebenso intensiv auf die Seiten bringt wie traumhafte afrikanische Tropen-Atmosphären. Ob königlicher Palast in Brüssel oder Dschungel in Afrika – dieses informative Album lohnt auch seiner Zeichnungen wegen (…)“
sowie über:
• „Guantanamo Kid“ (Carlsen) von Alexandre Franc & Jérôme Tubiana
• „Calypso“ (Salleck Publications) von Cosey
• „Venezianische Affären“ (Panini) von Éric Warnauts & Guy Raives
https://t1p.de/n1ix

05.07.2019 • taz.die tageszeitung – die wahrheit:
WO VERDAMMT IST MEIN EXORZIST? • 800 Wörter • von Corinna Stegemann • „(…) ’Da ist Jaime! Da ist Jaime!‘, tönte es durch die Kölner Comic-Messe ‚Comic Con Experience‘ (CCXP), und zu meinem blanken Erstaunen kam dieser frenetische Ruf aus mir selbst heraus. Ich schaute mich um und zwickte mich in den Arm. Wachte oder träumte ich? Aber das war eigentlich völlig egal. Wenn es ein Traum war, war es einer der besten, die ich jemals hatte, und wenn es echt war, dann war ich absolut glücklich. Ich befand mich in einem Land, in dem zwar nicht Milch und Honig flossen, aber Bier und Freudentränen, denn sämtliche Nerd-Gelüste wurden hier im Überfluss befriedigt (…)“ • https://t1p.de/hst6

06.07.2019 • Süddeutsche Zeitung:
DREI FAVORITEN DER WOCHE: DIE KI DES COMICS „KRAZY KAT“ • 500 Wörter • von Bernd Graff • „(…) Doch hing dieses eher krakelig gezeichnete Universum so sehr an seinem Erfinder Herriman, dass es nach dessen Tod verschwand. Nur relativ teure, unvollständige Nachdrucke einzelner Stories existieren noch. Das hat den Programmierer (und unbedingten Kat-Fan) Joël Franusic so gewurmt, dass er künstliche Intelligenzen bemüht hat, das tierische Trio infernal in den Archiven der Welt ausfindig zu machen. Die Funde sind nun als Public Domain auf seiner Webseite zu finden: https://joel.franusic.com/krazy_kat/ (…)“ • https://t1p.de/iqq2

06.07.2019 • Neue Presse, Hannover:
TATSÄCHLICH … ENDE • 350 Wörter • von Stefan Gohlisch • Achtung Textauszug mit Spoiler: „(…) Das in dieser Woche in den USA erschienene Heft 193 ist das letzte. Kirkman und sein Verlag Image Comics hatten das gut vorbereitet, hatten schon Ankündigungen und Vorab-Cover für die Hefte 194 und 195 veröffentlicht, die nie erscheinen werden (…) Das letzte Heft wird erzählt aus der Perspektive von Ricks Jungen Carl, der in der achten Staffel der Fernsehserie starb, in den Comics aber nicht nur noch quicklebendig ist, sondern – in einer heilenden Welt – erwachsen, glücklicher Vater und Gatte (…)“ • https://t1p.de/9d8p (kostenpflichtig)

06.07.2019 • Berliner Zeitung:
HANDLE ODER STIRB • 1200 Wörter • Marc Hairapetian u. a. über die Graphic Novel „Jugend“ (Hinstorff) von Till Lenecke nach einer Kurzgeschichte von Joseph Conrad: „(…) Bei allem ‚Respekts vor einem literarischen Titanen‘ ist Lenecke die Arbeit an der 144-seitigen Graphic Novel fast mit der Unbekümmertheit der Jugend angegangen. Man darf unterstellen, dass Joseph Conrad, der in großen Gedanken und Bildern dachte und schrieb, diese Fassung gefallen hätte“ • https://t1p.de/euky (kostenpflichtig, Genios)

07.07.2019 • Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung:
DIE UNORDNUNG DER DINGE • 1500 Wörter • Caroline Jebens über die TV-Serien-Adaptionen „Lucifer“, „Good Omens“ & „Chilling Adventures of Sabrina“: „(…) Dass Produktionsfirmen angesichts eines mit Serien überschwemmten Marktes auf Comics zurückgreifen, wundert nicht: Sie sind nicht nur visuell reizvoll, sondern von vornherein seriell erzählt. Die Comics selbst sprühen vor popkulturellen und politischen Referenzen, weswegen es sich anbietet, sie als Serien zu ironisieren – und ästhetisch und politisch auf den neuesten Stand zu bringen. Der biblische, uralte Kampf zwischen Gut und Böse wiederum, den ‚Lucifer‘, ‚Good Omens‘ und ‚Sabrina‘ austragen, hat schließlich in einer säkularisierten Welt nicht an Dringlichkeit verloren (…)“ • https://t1p.de/9e0w (kostenpflichtig, Genios)

08.07.2019 • Süddeutsche Zeitung:
ELEGANZ UND SILHOUETTE • 1250 Wörter • Max Dax im Gespräch mit Comic-Szenarist Yves Sente über seine Arbeit an „Blake und Mortimer“ • „(…) Ich liebe diese Art von Zeitreisen in eine Welt, die langsamer, fokussierter und vielleicht auch existenzialistischer war als unsere heutige schnelllebige, abgelenkte Gegenwart. Alles erscheint schöner – die Häuser, die Autos, die Kleidung. Ich ertappe mich hin und wieder dabei, selbst lieber wieder in der Vergangenheit leben zu wollen. Ich liebe Tim und Struppis Abenteuer ‚Der blaue Lotus‘. Beide Serien sind sich sehr ähnlich, auch wenn die eine Serie eher humorvoll ist und die andere realistischer. Aber in beiden Serien erleben Abenteurer Abenteuer (…)“ • https://t1p.de/0lmf

08.07.2019 • Der Tagesspiegel:
COMIC-HELD DER WOCHE: IM REICH DER SCHATTEN • 400 Wörter • Lars von Törne über „Nachts im Paradies“ (Edition Moderne) von Frank Schmolke: „(…) Das ist erzählerisch wie visuell enorm dicht geraten. Derartig expressive Bilder und ein so stringenter Genreplot sind im deutschen Comic nach wie vor selten (…) Neben den packenden Genre-Passagen gibt es bei Schmolke viele Szenen, die den harten Taxifahrer-Alltag beschreiben. Die bestechen durch einen auf feinen Beobachtungen basierenden sozialen Realismus und geben Einblicke in eine Welt, die die meisten Leser nur als Kunden kennen (…)“ • https://epaper.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig, eventuell später kostenlos auch auf Tagesspiegel Online)


NETZSCHAU

02.07.2019 • Tagesspiegel Online:
ZAUBERHAFTE ZEICHENKUNST • 1250 Wörter • Sabine Scholz über die Manga-Serie „Atelier of Witch Hat“ (Egmont) von Kamome Shirahama: „(…) In ihren kunstfertig getuschten, bewegungsreichen Bildern verzichtet sie auf die in japanischen Mangas meist unausweichlich zu findenden Rasterfolien. Die studierte Designerin setzt vielmehr auf lebendige Schraffuren, um ihren Bildern die Anmutung antiker Illustrationen zu verleihen wie sie kürzlich in einem Interview im ‚AnimaniA-Magazin‘ erzählte. Als Einflüsse nennt Kamome Shirahama Moebius, Alfons Mucha und Gustav Klimt. Viele der in akribischer Handarbeit gestalteten Seiten zeigen prächtige Einzelillustrationen oder sind kunstvoll gerahmt  (…)“ • https://t1p.de/zny1

04.07.2019 • Comicleser:
FANTASTIC FOUR, BAND 1 • 900 Wörter • Bernd Weigand über den bei Panini erschienenen Band von Dan Slott, Sara Pichelli, Stefano Caselli u. a.: „(…) Die Fantastischen Vier, jene prestige-trächtige Reihe, mit der das Marvel-Universum 1961 seinen Anfang nahm, sind zurück. Dabei fiel Autor Dan Slott eine durchaus schwierige Aufgabe zu: einmal die alten Traditionen und Werte der Serie neu zu beleben, dann mit den Altlasten aufzuräumen (Stichwort Future Foundation) und so das Team wieder zu vereinen und zum Letzten eine gewisse Erneuerung oder Auffrischung in der neuen Serie zu etablieren. Was er auch tut (…)“ • https://t1p.de/7rw1
Weitere aktuelle Rezension auf Comicleser:
• Bernd Weigand über „Black Road“ 2 (Panini) von Brian Woodd & Garry Brown
• Bernd Weigand über „Exo“ 3 (Splitter) von Jerry Frissen & Philippe Scoffoni
• Holger Bachmann über „Batman: Die Pforten von Gotham“ (Panini) von Scott Snyder, Kyle Higgins, Trevor McCarthy u. a.
http://www.comicleser.de/

05.07.2019 • YouTube:
PANINI COMICS TV #37 • 30 min • mit Moderator Steffen Volkmer und als Gast der Panini-Mitredakteurin Dr. Rebecca Haar • „Die aktuelle Staffel der Erfolgsserie ‚Lucifer‘ begeistert gerade wieder die Fans und ein neue ‚Lucifer‘ Comic-Band erscheint bei Panini (…) Außerdem geht es natürlich um die aktuellen Comics von DC und Marvel, wir haben ein ganz besonderes Spotlight auf ‚The Boys!‘, Neues zu Filmen und Panini auf der Animagic“ • https://t1p.de/j87w

07.07.2019 • Spiegel Online:
„DER SATIRIKER DARF ERST MAL ALLES“ – Debatte über Karikaturen • 850 Wörter • Elisa von Hof im Gespräch mit dem Cartoon- und Comic-Texter Dominik Bauer (Hauck & Bauer) • „(…) Schön ist, dass Cartoons durch soziale Medien eine neue Aufmerksamkeit bekommen. Die ernährt uns natürlich nicht, da braucht es immer noch Print- und Onlinemedien. Auf der anderen Seite kann es jetzt auch mal anstrengend werden, sich mit den Reaktionen auseinanderzusetzen (…) Was mich an dieser Debatte genervt hat: Sie begann gleich auf der höchsten Eskalationsstufe, also mit der Forderung, Franziska Becker solle einen Preis für ihr Lebenswerk nicht bekommen, weil sie eine Rassistin sei (…) • https://t1p.de/wkqs

08.07.2019 • Tages-Anzeiger Online:
SCHAADSTOFF 2: DIE GRUNDHALTUNG • 1 min • Video-Clip von Felix Schaad • Der Karikaturist beim „Tages-Anzeiger“, zeichnet seine Welt • https://t1p.de/o351

09.07.2019 • Splashcomics:
COMIC-BESPRECHUNG – EIN TROPISCHER FISCH SEHNT SICH NACH SCHNEE 1 • 350 Wörter • Christel Scheja über den bei altraverse erschienen Manga von Makoto Hagino: „(…) Girls Love hat meistens die Neigung dazu, die Gefühle der Heldinnen in den Vordergrund zu stellen und nicht gleich zu den nackten Tatsachen zu kommen. Selten erreichen die Geschichten diesen Grad – das ‚Vorher‘ ist viel wichtiger, auch in diesem Fall. Und so nimmt sich der erste Band wirklich die Zeit, die Figuren vorzustellen und den Lesern näher zu bringen. Beide sind tatsächlich einsam, das Mädchen aus Tokio ist die Neue, die sich sichtlich mit der anderen Mentalität schwer tut, die andere ein scheuer Einzelgänger (…)“ • https://t1p.de/idjf
Auswahl weiterer aktueller Rezension auf Splashcomics:
• Christel Scheja über „Heroes in Crisis“ 1 (Panini) von Tom King & Clay Mann
• Christel Scheja über „Rick und Morty vs. Dungeons & Dragons“ (Panini) von Patrick Rothfuss, Jim Zub & Troy Little
• Jons Marek Schiemann über „Der letzte Weg“ (bahoe books) von Thomas Fatzinek
• Christel Scheja über „InSEXts“ 1 (Panini) von Maguerite Bennett & Ariela Kristantina
http://www.splashcomics.de/php/rezensionen


COMIC-TIPPS

05.07.2019 • egonforever.de:
EGON FOREVER!: Aktion/Reaktion • von Andre Lux • https://t1p.de/eypg

07.07.2019 • Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung:
AM RANDE DER GESELLSCHAFT: Aufzug • von Hauck & Bauer • https://t1p.de/kynl (Twitter)

08.07.2019 • Frankfurter Allgemeine Zeitung:
GLÜCKSKIND – Folge 189: „Papa! Kaufst du mir Zombieviren?“ • von Flix • https://t1p.de/526c (Twitter)

08.07.2019 • sarahburrini.com:
DIE NEBENBERUFLICHEN ABENTEUER VON NERD GIRL: Nerd an Bord! • von Sarah Burrini • https://t1p.de/7lg7

09.07.2019 • Tagesspiegel Checkpoint:
BERLINER SCHNUPPEN – Folge 218: Dichter, höher, grüner • von Naomi Fearn • https://checkpoint.tagesspiegel.de/ (kostenpflichtig)

09.07.2019 • abbrederis.com:
DAS TÄGLICHE SCHEITERN: Strandgut VII • von Christoph Abbrederis • http://www.abbrederis.com/taglich.html


CARTOON-TIPPS

07.07.2019 • NZZ am Sonntag:
SCHLUSS-STRICH: Vortrag • von Nicolas Mahler • https://t1p.de/kuz2

07.07.2019 • twitter.com/OlisCartoons:
HOBBY HORSING • von Oli Hilbring • https://t1p.de/6×32

09.07.2019 • sakurai-cartoons.de:
HERR UND HUND • von Heiko Sakurai • https://t1p.de/cc5m

09.07.2019 • huehn-illu.de:
FÖRDERUNG DES LÄNDLICHEN RAUMS • von Mathias Hühn • https://t1p.de/mdfa

https://www.instagram.com/kriegundfreitag/
09.07.2019 • Krieg und Freitag:
INNERE STIMME • von Tobias Vogel • https://t1p.de/48ai (Instagram)

09.07.2019 • Facebook:
DIE JUGEND UND DAS INTERNET • von Thomas Plaßmann • https://t1p.de/ydmw