„Die Waise von Perdida“

Aus dem Verlagstext:
Nach dem tragischen Tod seiner Eltern ist der vierjährige Claudi auf dem lebensgefährlichen Planeten Perdida ganz allein auf sich gestellt. Ein seltsames Ei – ein hochentwickeltes Funkgerät – stellt seinen einzigen Kontakt zur Außenwelt dar: genauer, zum Schmuggler Max, einem alten Freund der Familie. Der lässt alles stehen und liegen, um Claudi zu Hilfe zu eilen, als ihn die Nachricht erreicht. Allerdings ist ihm auch die interstellare Polizei dicht auf den Fersen, dann nisten sich ungebetene Passagiere auf seinem Schmuggelschiff ein, und schließlich zwingen ihn technische Probleme zu einem Notstopp auf einem aufgelassenen Bergbauplaneten. Ein Wettlauf gegen die Zeit, denn jeder Tag auf Perdida könnte Claudis letzter sein…

Der bunten Optik zum Trotz ist »Die Waise von Perdida« nichts für Kinder! Unerwartete Wendungen und emotionale Schicksalsschläge reihen sich hier zu einem mitreißenden Sci-Fi-Oneshot – nach der Erzählung von Stefan Wul, die auch die Vorlage lieferte für den Zeichentrickkultfilm »Herrscher der Zeit« von René Laloux und Jean „Moebius“ Giraud.

Erscheint im Splitter Verlag.

Hautière/Adrián: Die Waise von Perdida. Splitter, Bielefeld 2020, 112 Seiten, 22,00.