Aus der Veranstaltungsankündigung:
Das Museum für Architekturzeichnung widmet Nizo Yamamoto (1953–2023) die erste umfassende Ausstellung seines künstlerischen Schaffens außerhalb Japans. Yamamoto zählt zu den prägenden Art Directors des japanischen Animationsfilms. Über mehr als vier Jahrzehnte gestaltete er Bildwelten, die das visuelle Gedächtnis des Genres nachhaltig geprägt haben.
In Japan genießt Yamamotos Werk seit Langem große Anerkennung. International ist sein Name hingegen noch immer weit weniger bekannt als die Filme, an deren Entstehung er maßgeblich beteiligt war. Durch Arbeiten für „Das Schloss im Himmel“ (1986), „Die letzten Glühwürmchen“ (1988), „Prinzessin Mononoke“ (1997) und „Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“ (2006) sind seine Bilder einem weltweiten Publikum vertraut.
Mit „Nizo Yamamoto – Meister der Anime-Szenografie“ knüpft das Museum für Architekturzeichnung an seine früheren Ausstellungen zur Hintergrundkunst japanischer Animationsfilme an: 2016 zeigte „Anime-Architektur die Stadträume“ bedeutender Science-Fiction-Animes wie „Patlabor“ (1989), „Ghost in the Shell“ (1995) und „Ghost in the Shell 2 – Innocence“ (2004); 2022 präsentierte „AKIRA – Die Architektur von Neo Tokyo“ erstmals weltweit die originalen Hintergrundbilder des wegweisenden Films AKIRA (1988).
In enger Zusammenarbeit mit Takao Yamamoto und Kobe Shimbun.
Mit freundlicher Unterstützung von Nippon Animation, TMS, Studio Ghibli, Shinchosha, Studio Chizu und TOHO.
Kuratiert von Stefan Riekeles, Riekeles Gallery, www.riekeles.com
Gestaltung: Annika Paetsch, www.annikapaetsch.de
Zur Ausstellung erscheint die Publikation „Art for Animation: Nizo Yamamoto“, Riekeles Gallery, Potsdam 2026.
Museum für Architekturzeichnung
Christinenstraße 18a
10119 Berlin
Mo – Fr: 14 – 19 Uhr
Sa & So: 13 – 17 Uhr
Eintrittspreise: 6 €, ermäßigt 4 €
Abbildung: Nizo Yamamoto, Das Mädchen, das durch die Zeit sprang, Bahnübergang © 2006 TOKIKAKE Film Partners
